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Federicis Produktionsbegriff in "Die Reproduktion der Arbeitskraft im globalen Kapitalismus und die unvollendete feministische Revolution"

Ein Textdiskurs

Título: Federicis Produktionsbegriff in "Die Reproduktion der Arbeitskraft im globalen Kapitalismus und die unvollendete feministische Revolution"

Comentarios / Reseña Literaria , 2017 , 8 Páginas , Calificación: 1,0

Autor:in: Ann-Kristin Mehnert (Autor)

Ciencias Culturales - Otros
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Bei dem diskurierten Text „Die Reproduktion der Arbeitskraft im globalen Kapitalismus und die unvollendete feministische Revolution“ handelt es sich um den zweiten von insgesamt drei Aufsätzen der italienisch-amerikanischen Wissenschaftlerin und feministischen Aktivistin Silvia Federici aus dem ersten Band der Reihe "Aufstand aus der Küche. Reproduktionsarbeit im globalen Kapitalismus und die unvollendete feministische Revolution" des Autor/ -innenkolektivs „Kitchen Politics - Queerfeministische Interventionen“. Dabei versucht Federici auszuloten, inwieweit die marxistische Theorie Potential zur Formulierung einer revolutionären materialistischen, antikapitalistischen Wende der Queer Theory aufweist. Um dies herauszufinden, fragt sie nach der Bedeutung von Reproduktion vor dem Hintergrund der Globalisierung und den sich daraus ergebenden Auswirkungen auf die soziale Stellung der Frauen.

Eingangs verweist die Autorin darauf, dass Feministinnen der marxistischen Theorie seit den 1970er Jahren vorwerfen, die Bedeutung der Reproduktionsarbeit innerhalb der kapitalistischen Wirtschaftsordnung nicht erfasst zu haben. In der marxistischen Theorie, in der die wertschöpfende Arbeit untrennbar mit der Warenproduktion verbunden sei, würde die Relevanz der „Reproduktionsarbeit und insbesondere der Reproduktion der Arbeitskraft“ innerhalb des kapitalistischen Systems abgeschwächt, wenn nicht gar ausgeblendet werden, da sie nicht als Teil der kapitalistischen Akkumulation konzipiert werde.

Im Unterschied zu Marx, dem Federici vorwirft, die Reproduktionsarbeit auf die zur Warenproduktion benötigte Arbeit und den Konsum von Waren zu reduzieren, definiert sie die Reproduktionsarbeit als die Arbeit, die zur Herstellung und Wiederherstellung von Arbeitskraft benötigt wird und definiert Reproduktionsarbeit daher als „Produktion von Arbeitskraft“ , um zu verdeutlichen, dass die Produktion und Reproduktion von Arbeitskraft mehr als nur die Warenproduktion und den freien Markt bedarf. Vielmehr seien für die Reproduktion der Arbeitskraft reproduktive Tätigkeiten notwendig, zu denen Federii wie Marx zwar auch den Konsum der Waren, aber darüber hinaus auch emotionale Arbeit, die Hausarbeit und die Pflege zählt. Für Federici stellt gerade die überwiegend von Frauen ausgeübte Reproduktionsarbeit überhaupt erst die Voraussetzung für die Reproduktion der Arbeitskraft dar, die wiederum für die Produktion von Gütern benötig wird.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Silvia Federici – Aufstand aus der Küche

2. Biografische und historische Kontextualisierung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit setzt sich kritisch mit der marxistischen Kapitalismusanalyse auseinander, indem sie Silvia Federicis Perspektive auf die zentrale Bedeutung der Reproduktionsarbeit beleuchtet. Ziel ist es, aufzuzeigen, wie unbezahlte Tätigkeiten in Haushalt und Pflege konstitutiv zur kapitalistischen Akkumulation beitragen und warum eine rein auf Lohnarbeit fokussierte Befreiungsstrategie nicht ausreicht.

  • Marxistische Kapitalismuskritik und die Rolle der Reproduktionsarbeit
  • Die Konstruktion der geschlechtlichen Arbeitsteilung
  • Die Bedeutung der unbezahlten Hausarbeit als Grundlage ökonomischer Akkumulation
  • Politische Implikationen und die Grenzen der Lohnarbeit als Strategie
  • Kritische Analyse des Verhältnisses von Technik, Kapital und privater Lebenssphäre

Auszug aus dem Buch

1. Silvia Federici – Aufstand aus der Küche

Bei dem Text „Die Reproduktion der Arbeitskraft im globalen Kapitalismus und die unvollendete feministische Revolution“ handelt es sich um den zweiten von insgesamt drei Aufsätzen der italienisch-amerikanischen Wissenschaftlerin und feministischen Aktivistin Silvia Federici aus dem ersten Band der Reihe „Aufstand aus der Küche. Reproduktionsarbeit im globalen Kapitalismus und die unvollendete feministische Revolution“ des Autor_innenkollektivs „Kitchen Politics - Queerfeministische Interventionen“. Dabei versucht Federici auszuloten, inwieweit die marxistische Theorie Potential zur Formulierung einer revolutionären materialistischen, antikapitalistischen Wende der Queer Theory aufweist. Um dies herauszufinden, fragt sie nach der Bedeutung von Reproduktion vor dem Hintergrund der Globalisierung und den sich daraus ergebenden Auswirkungen auf die soziale Stellung der Frauen.

Eingangs verweist die Autorin darauf, dass Feministinnen der marxistischen Theorie seit den 1970er Jahren vorwerfen, die Bedeutung der Reproduktionsarbeit innerhalb der kapitalistischen Wirtschaftsordnung nicht erfasst zu haben. In der marxistischen Theorie, in der die wertschöpfende Arbeit untrennbar mit der Warenproduktion verbunden sei, würde die Relevanz der „Reproduktionsarbeit und insbesondere der Reproduktion der Arbeitskraft“ innerhalb des kapitalistischen Systems abgeschwächt, wenn nicht gar ausgeblendet werden, da sie nicht als Teil der kapitalistischen Akkumulation konzipiert werde.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Silvia Federici – Aufstand aus der Küche: Dieses Kapitel stellt die theoretische Auseinandersetzung Federicis mit Marx vor und definiert den Begriff der Reproduktionsarbeit als notwendige Grundlage für die kapitalistische Warenproduktion.

2. Biografische und historische Kontextualisierung: Hier wird Federicis wissenschaftlicher Hintergrund sowie ihr Engagement in der „Lohn für Hausarbeit-Kampagne“ beleuchtet, die ihren Ansatz der kritischen Kapitalismusanalyse maßgeblich geprägt hat.

Schlüsselwörter

Reproduktionsarbeit, Marxistische Theorie, Kapitalismus, Feminismus, Warenproduktion, Arbeitskraft, Care-Arbeit, Hausarbeit, Akkumulation, Geschlechterverhältnis, Lohnarbeit, Patriarchat, Queer-Theorie, Politische Ökonomie, Kapitalismuskritik

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die feministische Kritik der Wissenschaftlerin Silvia Federici an der klassischen marxistischen Theorie, insbesondere hinsichtlich der Rolle der unbezahlten Reproduktionsarbeit.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die Arbeitsteilung zwischen den Geschlechtern, die Abhängigkeit des Kapitalismus von unbezahlter Hausarbeit und die politische Bewertung von Lohnarbeit.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist aufzuzeigen, wie Federici die marxistische Analyse erweitert, um die Bedeutung der Reproduktionsarbeit für das kapitalistische System sichtbar zu machen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine kritische Literatur- und Diskursanalyse, um Federicis Thesen in einen theoretischen und historischen Kontext zu setzen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil befasst sich mit der Abgrenzung von Produktion und Reproduktion, der historischen Entwicklung der Arbeitsteilung und der Kritik an einer rein auf Lohnarbeit basierenden politischen Strategie.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Reproduktionsarbeit, Marxismus, Kapitalismus, Feminismus, Care-Arbeit und Akkumulation sind die prägenden Begriffe.

Warum hält Federici Lohnarbeit für eine unzureichende politische Strategie?

Laut Federici bekämpft der Fokus auf Lohnarbeit nicht die tieferliegenden Strukturen der geschlechtlichen Arbeitsteilung und der Ausbeutung innerhalb der privaten Sphäre.

Wie unterscheidet Federici zwischen "Produktion" und "Reproduktion"?

Federici differenziert anhand der handelnden Subjekte und der Funktion des Lohns, um die unsichtbare, aber essenzielle Arbeit in Haushalt und Familie in den Fokus zu rücken.

Inwieweit spielt die "Lohn für Hausarbeit-Kampagne" eine Rolle?

Die Kampagne war ein zentraler Ausgangspunkt für Federicis Überlegungen, Hausarbeit als notwendigen Teil der kapitalistischen Akkumulation sichtbar zu machen.

Welche Bedeutung hat das Privatleben laut der Autorin?

Die Privatsphäre ist für Federici kein neutraler Raum, sondern ein Ort politischer Auseinandersetzung und kapitalistischer Produktionsverhältnisse.

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Detalles

Título
Federicis Produktionsbegriff in "Die Reproduktion der Arbeitskraft im globalen Kapitalismus und die unvollendete feministische Revolution"
Subtítulo
Ein Textdiskurs
Universidad
Leuphana Universität Lüneburg
Curso
Produktion / Produktivität in Kultur-, Kunst- und Medientheorie
Calificación
1,0
Autor
Ann-Kristin Mehnert (Autor)
Año de publicación
2017
Páginas
8
No. de catálogo
V368937
ISBN (Ebook)
9783668490567
ISBN (Libro)
9783668490574
Idioma
Alemán
Etiqueta
silvia federici federici feminismus produktion reproduktion produktionsbegriff produzieren reproduzieren arbeitskraft hausarbeit entlohnung marx
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Ann-Kristin Mehnert (Autor), 2017, Federicis Produktionsbegriff in "Die Reproduktion der Arbeitskraft im globalen Kapitalismus und die unvollendete feministische Revolution", Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/368937
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