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Fotolektüren in der ungarischen Kultur und Literatur

Vergleich: Roman eines Schicksallosen (Imre Kertész) - Drehbuch Schritt für Schritt (Suhrkamp Verlag) - Verfilmung Fateless - Roman eines Schicksallosen (Lajos Koltai)

Título: Fotolektüren in der ungarischen Kultur und Literatur

Presentación , 2015 , 17 Páginas , Calificación: 1

Autor:in: Jaana Puschkeit (Autor), Isabella Fageth (Autor)

Ruso / Lenguas eslavas
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Diese Präsentation enthält folgende Teile: Biografie vom Autor: Imre Kertész, Inhaltsangabe seines ersten Romans: Roman eines Schicksallosen, Erzählperspektive, Stil und Interpretation, Vergleich der Gattungen: Roman - Drehbuch - Film, Beantwortung der Frage: Warum fällt der Roman aus dem Kanon der Nachkriegsromane - von Kertész als "billiger Radau" bezeichnet - völlig heraus, Erläuterung des Rätsels: "vom Glück der Konzentrationslager" (Roman, Seite 184).

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Biografie vom Autor: Imre Kertész

2. Inhaltsangabe seines ersten Romans: Roman eines Schicksallosen

3. Erzählperspektive, Stil und Interpretation

4. Vergleich der Gattungen: Roman – Drehbuch – Film

5. Beantwortung der Frage: Warum fällt der Roman aus dem Kanon der Nachkriegsromane – von Kertész als „billiger Radau“ bezeichnet – völlig heraus?

6. Erläuterung des Rätsels: „vom Glück der Konzentrationslager“ (Roman, Seite 184)

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit analysiert den Roman „Roman eines Schicksallosen“ von Imre Kertész sowie dessen Adaptionen als Drehbuch und Film, um die spezifische literarische Aufarbeitung der Holocaust-Erfahrung und die Problematik ihrer filmischen Umsetzung zu untersuchen.

  • Biografischer Kontext von Imre Kertész
  • Strukturelle Analyse und Erzählweise des Romans
  • Die ästhetische Kategorie der Atonalität bei Kertész
  • Medienvergleich: Literatur, Drehbuch und Film
  • Kritische Rezeption der Verfilmung

Auszug aus dem Buch

Kritik an der Verfilmung des Romans

Die Welt bemerkte in ihrer Kurzkritik, dass der Film beweise, dass der Roman nicht verfilmbar sei. Je näher György dem Lager komme, je schwarz- weißer die Farben werden, desto mehr verliere Koltai die Perspektive aus den Augen. Der Film sei ein „Hollywood-Holocaust- Film“. Die Musik Ennio Morricones wurde als „unerträglich gefühlsbombastische Musik“ beschrieben, die ans „Perverse“ grenze.

Reaktion vom Autor auf sämtliche negative Kritik: Er verstand sie nicht. „Sie rührt meiner Ansicht daher, dass die Kritiker das ganze Filmprojekt nicht verstanden haben. Sie gehen halt immer von dem Roman aus. Aber der Roman ist was Sprachliches, er hat seine eigene Kunst. Die Sprache des Romans kann man nicht einfach so übertragen in ein anderes Medium.“ (Kertész, 2005)

Zusammenfassung der Kapitel

Biografie vom Autor: Imre Kertész: Dieses Kapitel gibt einen Überblick über die Lebensdaten und prägenden biografischen Stationen des Autors, von seiner Deportation bis zur Auszeichnung mit dem Nobelpreis.

Inhaltsangabe seines ersten Romans: Roman eines Schicksallosen: Hier wird der inhaltliche Handlungsverlauf des Romans nachgezeichnet, beginnend bei der Verhaftung in Budapest 1944 bis zur Rückkehr des Protagonisten nach dem Überleben.

Erzählperspektive, Stil und Interpretation: Dieser Abschnitt beleuchtet die subjektive Ich-Perspektive und den besonderen, als „atonal“ bezeichneten Schreibstil, der bewusst auf literarische Überhöhung verzichtet.

Vergleich der Gattungen: Roman – Drehbuch – Film: Eine Gegenüberstellung der drei Medien zeigt, wie die spezifische Ästhetik des Romans durch unterschiedliche künstlerische Mittel in Drehbuch und Film transformiert wird.

Beantwortung der Frage: Warum fällt der Roman aus dem Kanon der Nachkriegsromane – von Kertész als „billiger Radau“ bezeichnet – völlig heraus?: Analyse der literarischen Einzigartigkeit des Werkes, die durch den bewussten Bruch mit konventionellen Darstellungsmustern des Holocaust entsteht.

Erläuterung des Rätsels: „vom Glück der Konzentrationslager“ (Roman, Seite 184): Das Kapitel erklärt, dass humorvolle oder glückhafte Momente im Lager als Kontrastmittel dienen, um das Grauen für den Leser noch eindringlicher und menschlicher erfahrbar zu machen.

Schlüsselwörter

Imre Kertész, Roman eines Schicksallosen, Holocaust, Auschwitz, Atonalität, Literaturverfilmung, Erzählperspektive, Buchenwald, Zeitz, Nachkriegsliteratur, Authentizität, Lajos Koltai, György Köves, Erinnerungskultur

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit?

Die Arbeit untersucht das Werk „Roman eines Schicksallosen“ von Imre Kertész hinsichtlich seiner literarischen Form, seiner inhaltlichen Thematik und der Herausforderungen bei der filmischen Adaption.

Welche zentralen Themenfelder werden beleuchtet?

Im Fokus stehen die Biografie des Autors, die Darstellung des Holocausts aus der Sicht eines Jugendlichen, die mediale Transformation des Stoffes sowie die ästhetische Komposition des Textes.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es zu verstehen, wie Kertész durch eine „atonale“ Sprache die Schrecken des Konzentrationslagers jenseits konventioneller Erzählmuster wiedergibt und warum diese Sprache so schwer in den Film zu übertragen ist.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es handelt sich um eine literaturwissenschaftliche Analyse, die den Text kritisch untersucht, Gattungsvergleiche zwischen Roman, Drehbuch und Film anstellt und zeitgenössische Kritiken in die Interpretation einbezieht.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die inhaltliche Inhaltsangabe des Romans, eine stilistische Analyse, eine Untersuchung der Erzählperspektive sowie den medienvergleichenden Teil zwischen Roman und Film.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit am besten charakterisieren?

Die wichtigsten Schlagworte sind Imre Kertész, Roman eines Schicksallosen, Atonalität, Holocaust-Literatur, Mediale Transformation und Authentizität.

Warum bezeichnete Kertész den Roman im Vergleich zu anderen Werken als nicht konform?

Er bricht mit den „erwarteten Darstellungsmustern“ des Holocaust und verzichtet auf Pathos und Pseudopoesie, was den Roman einzigartig und für damalige Kritiker schwer greifbar machte.

Welche Funktion hat das „Glück“ laut Autor im Kontext der Konzentrationslager?

Das „Glück“ fungiert als Kontrastmittel, das die Absurdität der Situation und die Tatsache unterstreicht, dass die Häftlinge auch unter extremsten Bedingungen als Individuen mit menschlichen Gefühlen existierten.

Wie reagierte der Autor auf die negative Kritik zur Verfilmung seines Buches?

Kertész betonte, dass die Kritiker das Projekt missverstanden, da sie den Film ausschließlich am Roman maßen, ohne anzuerkennen, dass beide Medien jeweils eigene künstlerische Gesetze haben.

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Detalles

Título
Fotolektüren in der ungarischen Kultur und Literatur
Subtítulo
Vergleich: Roman eines Schicksallosen (Imre Kertész) - Drehbuch Schritt für Schritt (Suhrkamp Verlag) - Verfilmung Fateless - Roman eines Schicksallosen (Lajos Koltai)
Universidad
LMU Munich  (Institut für Slavische Philologie)
Curso
Begleitkurs zu Themen der Literaturwissenschaft: Foto-Lektüren: Literatur und Fotografie in Ost- und Ostmitteleuropa
Calificación
1
Autores
Jaana Puschkeit (Autor), Isabella Fageth (Autor)
Año de publicación
2015
Páginas
17
No. de catálogo
V368952
ISBN (Ebook)
9783668473683
Idioma
Alemán
Etiqueta
Präsentation Referat Imre Kertész Roman eines Schicksallosen Fateless Lajos Koltai Fotolektüren ungarische Kultur ungarische Literatur Autor Roman Drehbuch Verfilmung Biografie Imre Kertész Mind Map Nachkriegsromane Nobelpreis für Literatur 2002 Bildschirmfotos von Fateless - Roman eines Schicksallosen Konzentrationslager Hoffnung Leben Träume Einzelschicksal
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Jaana Puschkeit (Autor), Isabella Fageth (Autor), 2015, Fotolektüren in der ungarischen Kultur und Literatur, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/368952
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