Diese Seminararbeit wurde im Rahmen des Seminars Methodologie: Inhaltsanalyse erstellt. Es wird ein Überblick über den Literaturstand der Theoriebildung und der Forschung in der Public Relations dargestellt. Ausgehend von dieser Zusammenstellung werden Zusammenhänge, besonders im Hinblick auf das Themenfeld Sport, hergestellt.
Inhaltsverzeichnis:
1. Vorwort 2
2. PR-Geschichte 3
2.1. Frühe Formen der Öffentlichkeitsarbeit 3
2.2. Entwicklung der Public Relations 3
2.3. Abbildung: Chronologische Übersicht der PR-Theorien 5
3. Definitionen von PR 6
3.1. Hundhausen 6
3.2. Oeckl 6
3.3. Grunig und Hunt 6
3.4. Meffert 6
3.5. Harlow 7
4. PR-Theorien 8
4.1 Traditionelle Vorstellungen von Public Relations 9
4.2. Organisationstheoretische Vorstellungen von Public Relations 10
4.2.1. Die vier PR-Modelle (Stile) von Grunig und Hunt 10
4.2.2. Das „Symmetrie-Modell“ der Public Relations 12
4.2.3. Handlungstheoretischer Ansatz von Zerfaß 13
4.3. Marketingtheoretische / absatzorientierte Ansätze 13
4.4. Gesellschaftstheoretische/-politische Ansätze der PR 14
4.4.1. Ansatz von Ronneberger 15
4.4.2. Theorie von Ronneberger und Rühl 16
4.4.3. Konstruktivistischer Ansatz von Merten 17
4.4.4. Das Modell von Pflaum und Linxweiler 18
4.4.5. Verständigungsorientierte Öffentlichkeitsarbeit 19
5. Intersystembeziehungen PR und Journalismus 21
5.1. Die Determinationshypothese von Baerns 21
5.2. Das Intereffikationsmodell von Bentele/Liebert/Seeling 21
6. Fazit 23
7. Literaturverzeichnis 24
7.1. Bücher: 24
7.2. Internet 25
Inhaltsverzeichnis
1. Vorwort
2. PR-Geschichte
2.1. Frühe Formen der Öffentlichkeitsarbeit
2.2. Entwicklung der Public Relations
2.3. Abbildung: Chronologische Übersicht der PR-Theorien
3. Definitionen von PR
3.1. Hundhausen
3.2. Oeckl
3.3. Grunig und Hunt
3.4. Meffert
3.5. Harlow
4. PR-Theorien
4.1 Traditionelle Vorstellungen von Public Relations
4.2. Organisationstheoretische Vorstellungen von Public Relations
4.2.1. Die vier PR-Modelle (Stile) von Grunig und Hunt
4.2.2. Das „Symmetrie-Modell“ der Public Relations
4.2.3. Handlungstheoretischer Ansatz von Zerfaß
4.3.Marketingtheoretische / absatzorientierte Ansätze
4.4. Gesellschaftstheoretische/-politische Ansätze der PR
4.4.1. Ansatz von Ronneberger
4.4.2. Theorie von Ronneberger und Rühl
4.4.3. Konstruktivistischer Ansatz von Merten
4.4.4. Das Modell von Pflaum und Linxweiler
4.4.5. Verständigungsorientierte Öffentlichkeitsarbeit
5. Intersystembeziehungen PR und Journalismus
5.1.Die Determinationshypothese von Baerns
5.2.Das Intereffikationsmodell von Bentele/Liebert/Seeling
6. Fazit
7. Literaturverzeichnis
7.1. Bücher:
7.2. Internet
Zielsetzung und thematische Schwerpunkte
Die vorliegende Arbeit gibt einen Überblick über den aktuellen Stand der Theoriebildung und Forschung im Bereich der Public Relations (PR). Das primäre Ziel besteht darin, diese theoretischen Ansätze aufzuarbeiten und durch Praxisbeispiele eine Verbindung zum spezifischen Themenfeld des Sports herzustellen.
- Historische Entwicklung der Public Relations
- Klassifikation verschiedener PR-Theorien (traditionell, organisationstheoretisch, marketingorientiert, gesellschaftstheoretisch)
- Analyse der Intersystembeziehungen zwischen PR und Journalismus
- Transfer theoretischer PR-Modelle auf den Sportkontext
Auszug aus dem Buch
4.2.1. Die vier PR-Modelle (Stile) von Grunig und Hunt
Grunig und Hunt haben vier Modelle der Public Relations herausgearbeitet: das Publicity-Modell, das der Informationstätigkeit, das der asymmetrischen PR beziehungsweise die Überzeugungsarbeit und schließlich das symmetrische PR-Modell beziehungsweise den Dialog (vgl. Kunczik 1996, S 88). Beide Autoren untersuchen in ihrem Modell Beziehungen zwischen einem sozialen System zur sozialen Umwelt (vgl. Pflaum/Linxweiler 1998, S. 23).
1. Publicity (“press agentry/publicity”)
Der erste Ansatz ist der Publicity-Ansatz. Bei dieser Einweg-Kommunikation geht es primär darum, dass ein Unternehmen eine positive Berichterstattung in den Medien anstreben soll (vgl. Pflaum/Linxweiler 1998, S. 23).
2. Informationstätigkeit („public information“)
Die zweite Variante ist der Informationstätigkeitsansatz. Hierbei handelt es sich vor allem um die Verbreitung von Informationen (vgl. Pflaum/Linxweiler 1998, S. 23f.). Avenarius (vgl. 1995, S. 84) fügt hinzu, dass dadurch eine objektive Wiedergabe der Unternehmensposition in den Medien erreicht werden soll.
3. Überzeugungsarbeit („two-way-asymmetric“)
Die dritte Variante, der asymmetrische Kommunikationsansatz als Zwei-Weg-Kommunikation, (vgl. Pflaum/Linxweiler 1998, S. 24) stellt die Überzeugungsarbeit dar. Hierbei gilt es, sich auf das Publikum einzustellen, um es in der Folge auch überzeugen zu können. Dieses Modell setzt unter anderem die Überredungskunst ein (vgl. Avenarius 1995, S. 87).
4. Dialog („two-way-symmetric“)
Schließlich wird der symmetrische Kommunikationsansatz unterschieden. Hier geht man von einem wechselseitigem Verständnis der Kommunikationspartner aus, das heißt von einer Gleichrangigkeit zwischen Kommunikator und Teilöffentlichkeit (vgl. Pflaum/Linxweiler 1998, S. 24). Avenarius berichtet von diesem vierten Modell, auch als Dialog bezeichnet, als die entscheidende Kommunikationsform, wobei er folgenden Vorteil sieht: Nicht nur die Gegner, sondern auch außenstehende Befürworter eines Projektes kommen zu Wort. Das Ziel bleibt der Konsens, der leichter zu vermitteln ist (vgl. 1995, S. 88f.).
Zusammenfassung der Kapitel
1. Vorwort: Einleitung in den Entstehungskontext der Arbeit und Zielsetzung.
2. PR-Geschichte: Darstellung der historischen Wurzeln von PR sowie der Entwicklung der Profession in den USA und Deutschland.
3. Definitionen von PR: Gegenüberstellung verschiedener Begriffsbestimmungen von PR durch namhafte Autoren.
4. PR-Theorien: Systematische Einordnung und Analyse verschiedener PR-Theorieansätze und -Modelle.
5. Intersystembeziehungen PR und Journalismus: Erläuterung der Wechselwirkungen zwischen PR-System und journalistischem System.
6. Fazit: Zusammenfassende Bewertung der Theorievielfalt und Ausblick auf die Anwendbarkeit im Bereich Sport.
7. Literaturverzeichnis: Auflistung der verwendeten Bücher und Internetquellen.
Schlüsselwörter
Public Relations, Öffentlichkeitsarbeit, PR-Theorien, Kommunikationsmodelle, Sportmarketing, Sponsoring, Journalismus, Determinationshypothese, Intereffikationsmodell, Unternehmenskommunikation, Systemtheorie, Medien, Verständigung, Zielgruppen, Symmetrische Kommunikation.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit bietet einen wissenschaftlichen Überblick über die Theoriebildung im Bereich der Public Relations und prüft deren Anwendbarkeit im speziellen Kontext des Sports.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Neben der Historie der PR stehen theoretische Ansätze wie organisationstheoretische, marketingorientierte und gesellschaftstheoretische Modelle sowie die Wechselbeziehungen zum Journalismus im Zentrum.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das Ziel ist es, den aktuellen Literaturstand zu PR-Theorien strukturiert darzustellen und Verbindungen zur praktischen Anwendung im Sportumfeld aufzuzeigen.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit nutzt eine literaturbasierte Analyse und Synthese bestehender theoretischer Ansätze, illustriert durch Fallbeispiele aus der Praxis.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in eine historische Einordnung, eine Übersicht verschiedener PR-Definitionsansätze, eine detaillierte Diskussion von vier PR-Theoriekategorien und die Analyse von PR-Journalismus-Beziehungen.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die wichtigsten Begriffe sind Public Relations, PR-Theorien, Symmetrische Kommunikation, Sportmarketing, Determinationshypothese und Intereffikationsmodell.
Wie werden die PR-Modelle von Grunig und Hunt für den Sport angewendet?
Die Arbeit schlägt vor, insbesondere das symmetrische Kommunikationsmodell (Dialog) für die Interaktion zwischen Sportverbänden und Rundfunkanstalten oder dem Publikum zu nutzen, um Win-Win-Situationen zu schaffen.
Welche Rolle spielt der konstruktivistische Ansatz von Merten?
Merten betrachtet Wirklichkeit als durch Kommunikation konstruiert; im Sport zeigt sich dies darin, wie Medien durch ihre Berichterstattung Athleten zu "Stars" stilisieren können.
- Quote paper
- Tobias Krug (Author), Florian Pflug (Author), 2004, PR-Theorien und Sport, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/36898