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Reverse Mentoring. Eine Methode, um dem demografischen Wandel entgegenzuwirken?

Title: Reverse Mentoring. Eine Methode, um dem demografischen Wandel entgegenzuwirken?

Term Paper , 2016 , 17 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Maria Bergner (Author)

Leadership and Human Resources - Miscellaneous
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Die Spuren des demografischen Wandels sind schon lange sichtbar und werden vor allem in den kommenden Jahren noch größer. Phänomene wie eine alternde Bevölkerung oder die Senkung der Geburtenrate sind nur zwei von vielen Folgen des demografischen Wandels, die ebenfalls eine große Herausforderung für Deutschland darstellen. Tippelt formuliert diesbezüglich eine Folge, die den demografischen Wandel betrifft: „Insgesamt ist aufgrund der erwähnten bevölkerungsstatistischen Veränderung von Nachfrageverschiebungen in und zwischen den verschiedenen Bildungssektoren auszugehen.“

Doch dies ist nur eine der Auswirkungen, die der demografische Wandel mit sich bringt und die für sämtliche Bereiche des Lebens, für Unternehmen und auch für politische Gegebenheiten relevant sind um darauf zu reagieren. Die Frage ist also: Was für Methoden und Instrumente gibt es, um den Folgen entgegenzuwirken? In dieser Arbeit wird das Reverse Mentoring als Methode genauer betrachtet.

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Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Definitionen

2.1 Demografie

2.2 Das klassische Mentoring

3. Der demografische Wandel in Deutschland

3.1 Der Rückgang des Geburtenniveaus

3.2 Lebenserwartung und Sterblichkeit

4. Nutzen, Bedeutung und Nachteile von Mentoring

5. Reverse Mentoring

6. Fallbeispiel

7. Das Tandem-Konzept

8. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht, wie Unternehmen durch den Einsatz von Mentoring-Programmen, insbesondere Reverse Mentoring, auf die Herausforderungen des demografischen Wandels in Deutschland reagieren können, um Wissenstransfer und Innovationspotenzial zu sichern.

  • Demografischer Wandel und seine Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt
  • Klassisches Mentoring als Instrument der Personalentwicklung
  • Reverse Mentoring als Chance für altersdiverse Zusammenarbeit
  • Praktische Umsetzung von Mentoring-Projekten im Unternehmenskontext

Auszug aus dem Buch

5. Das Reverse Mentoring

Das Wort ´reverse´ kommt aus dem englischen und heißt übersetzt soviel wie ´umgekehrt´. Bezogen auf Reverse Mentoring bedeutet das, dass im Vergleich zum klassischen Mentoring die Akteure (Mentee und Mentor) ihre Rollen tauschen (Graf & Edelkraut, 2014, S. 25). Wie schon erwähnt, entwickelt sich die Welt immer schneller weiter und somit natürlich auch die Technik – Menschen aus anderen Generationen, die diesen Technik-Wandel nicht aktiv mitbestreiten haben somit von der Praxis wenig Erfahrung und brauchen diesbezüglich mehr Hilfe. Vor allem in Zeiten wo Social Media oder generell die Telekommunikation so an Stellenwert (vor allem auch für Unternehmen) zugenommen hat ist es von großer Bedeutung, dass den Menschen, die sich damit noch nicht auseinandergesetzt haben, die Berührungsängste genommen werden. In einem Zitat wird noch einmal die Bedeutung des Reverse Mentoring deutlich:

„Das Reverse Mentoring steht exemplarisch für die Veränderungen, die unsere Arbeitswelt in den letzten Jahrzehnten erfährt. Die klassische Karriere, die auf Lernen und Arbeitserfahrung („Schule – Ausbildung – Arbeit“) beruht, wird durch Lernnetze und veränderliche Arbeitswelten (Projekte, Auslandseinsätze) ersetzt,[…]. Die Formel Alter = Erfahrung stimmt nicht mehr! […] Effizientes und effektives Lernen spielt eine immer wichtigere Rolle. [...]“ (Graf & Edelkraut, 2014, S. 28)

Das Zitat drückt jedoch weiterhin aus, dass Lernen in jedem Alter sehr wichtig ist und es für die Weiterentwicklung des Menschen und vor allem auch für den Erfolg von Unternehmen von großer Bedeutung ist.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung erläutert die Relevanz des demografischen Wandels für Deutschland und führt in die Fragestellung ein, wie Mentoring als Gegenstrategie fungieren kann.

2. Definitionen: In diesem Kapitel werden die zentralen Begrifflichkeiten „Demografie“ und „klassisches Mentoring“ theoretisch definiert.

3. Der demografische Wandel in Deutschland: Es werden statistische Daten zum Geburtenrückgang und zur steigenden Lebenserwartung dargelegt, die das Ungleichgewicht der Generationen verdeutlichen.

4. Nutzen, Bedeutung und Nachteile von Mentoring: Das Kapitel analysiert die Win-Win-Win Situation des Mentorings sowie die damit verbundenen bürokratischen und emotionalen Herausforderungen.

5. Reverse Mentoring: Hier wird der Rollentausch beim Mentoring als innovative Methode vorgestellt, um den Herausforderungen der zunehmenden Technisierung zu begegnen.

6. Fallbeispiel: Basierend auf einem Praktikum bei der N-ERGIE Aktiengesellschaft wird der praktische Einsatz von Reverse Mentoring in einem Workshop beleuchtet.

7. Das Tandem-Konzept: Das Kapitel beschreibt das TANDEM-Projekt als sozi-technisches Gesamtsystem zur Förderung des Innovationspotenzials durch altersdiverse Gruppen.

8. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und bewertet (Reverse) Mentoring als geeignete Maßnahme gegen die Folgen des demografischen Wandels.

Schlüsselwörter

Demografischer Wandel, Mentoring, Reverse Mentoring, Personalentwicklung, Generationen, Wissenstransfer, Innovation, Arbeitsmarkt, Geburtenrate, Lebenserwartung, TANDEM-Projekt, Personalmanagement, lebenslanges Lernen, N-ERGIE, Unternehmensführung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit den Auswirkungen des demografischen Wandels in Deutschland auf Unternehmen und untersucht Mentoring als Instrument, um diesen Veränderungen entgegenzuwirken.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind der demografische Wandel, klassisches Mentoring, Reverse Mentoring sowie die praktische Anwendung dieser Konzepte zur Förderung der Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Generationen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist aufzuzeigen, wie Methoden wie Mentoring dazu beitragen können, das Innovationspotenzial in Unternehmen trotz demografischer Herausforderungen zu sichern.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine Literaturanalyse sowie auf ein praktisches Fallbeispiel bei der N-ERGIE Aktiengesellschaft.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, eine statistische Betrachtung des demografischen Wandels und die Vorstellung von Mentoring-Programmen wie Reverse Mentoring und dem TANDEM-Konzept.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den prägenden Begriffen zählen demografischer Wandel, Mentoring, Reverse Mentoring, Wissenstransfer und Innovationsmanagement.

Was genau versteht der Autor unter Reverse Mentoring?

Reverse Mentoring ist ein Ansatz, bei dem im Vergleich zum klassischen Mentoring die Rollen zwischen Mentor und Mentee getauscht werden, um beispielsweise durch jüngere Mitarbeiter Wissen über neue Technologien an ältere Kollegen weiterzugeben.

Was ist das TANDEM-Reifegradmodell?

Es ist ein bei diesem Konzept angewandtes Modell, das als Führungs- und Innovationsunterstützung dient, um die Entwicklungsperspektiven eines Unternehmens transparent zu machen.

Welche Erkenntnis lieferte das Fallbeispiel bei der N-ERGIE?

Das Fallbeispiel zeigte, dass der Austausch zwischen verschiedenen Altersgruppen förderlich für das Arbeitsklima und die Vernetzung der Mitarbeiter ist, auch wenn das Projekt primär als Pilotvorhaben fungierte.

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Details

Title
Reverse Mentoring. Eine Methode, um dem demografischen Wandel entgegenzuwirken?
College
Dresden Technical University
Grade
1,7
Author
Maria Bergner (Author)
Publication Year
2016
Pages
17
Catalog Number
V369185
ISBN (eBook)
9783668484726
ISBN (Book)
9783668484733
Language
German
Tags
Reverse Mentoring Demografie Demografischer Wandel Tippelt
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Maria Bergner (Author), 2016, Reverse Mentoring. Eine Methode, um dem demografischen Wandel entgegenzuwirken?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/369185
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