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Liquiditätsmanagement im Krankenhaus. Darstellung und Analyse

Zum Umgang und der Optimierung der verfügbaren Krankenhausliquidität und dem Ziel, die Zahlungsfähigkeit eines Krankenhauses zu erhalten

Title: Liquiditätsmanagement im Krankenhaus. Darstellung und Analyse

Bachelor Thesis , 2017 , 53 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: P. K. (Author)

Business economics - Investment and Finance
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Summary Excerpt Details

Die vorliegende Arbeit befasst sich mit dem Liquiditätsmanagement im Krankenhaus. Sie soll beleuchten, wie Liquiditätsmanagement im Krankenhaus funktioniert und mit welchen liquiditätsbezogenen Herausforderungen speziell Krankenhäuser konfrontiert sind. Darauf aufbauend wird sie Möglichkeiten aufzeigen, die eine aktive Einflussnahme auf die Krankenhausliquidität bieten. Die Arbeit ist nicht als Leitfaden zur Erstellung einer Investitionsstrategie zu verstehen und gibt daher auch keine Handlungsempfehlungen für den profitabelsten Einsatz von überschüssiger Liquidität. Sie befasst sich ausschließlich mit dem Umgang und der Optimierung der verfügbaren Krankenhausliquidität mit dem Ziel, die Zahlungsfähigkeit des Krankenhauses zu erhalten. Zu diesem Zweck erfolgt im Folgekapitel zunächst die Herleitung der theoretischen Grundlagen des Liquiditätsmanagements, bevor im Hauptteil das Liquiditätsmanagement im Krankenhaus grundlegend dargestellt und im Hinblick auf die oben erläuterte Fragestellung analysiert wird. Abschließend wird in einer Schlussbetrachtung ein Fazit der gewonnenen Erkenntnisse gezogen.

„Cash is king“, diese Unternehmensweisheit gilt nach wie vor. Kein anderer Satz könn-te die Bedeutung des Kapitals im Unternehmen besser beschreiben, als diese im Jahr 1988 von Pehr G. Gyllenhammar, ehemaliger Vorstandsvorsitzender der Volvo Group, geprägte Redewendung. Liquidität ist die Grundlage der Unternehmensexistenz; ohne Liquidität ist ein Unternehmen handlungsunfähig und kann nicht am Markt teilnehmen.

Leider wird dies zu oft vernachlässigt. Oftmals ist es der Unternehmensgewinn, der von Managern kritisch beäugt und an dem der Unternehmenserfolg gemessen wird. Dabei muss sich jeder betriebswirtschaftlich versierte Betrachter darüber bewusst sein, dass diese Ergebnisgröße einerseits bilanzpolitisch einer starken Beeinflussbarkeit unterliegt und es andererseits die Liquidität bzw. der Liquiditätszufluss ist, der das Unternehmen am Leben hält. Das Management sollte sich dieser Wichtigkeit bewusst werden und ein besonderes Augenmerk auf die Unternehmensliquidität legen. Die Liquidität muss strukturiert gesteuert und überwacht werden, um das Risiko einer finanziellen Schieflage zu minimieren.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. EINLEITUNG

2. THEORETISCHE GRUNDLAGEN DES LIQUIDITÄTSMANAGEMENTS

2.1 Begriffsdefinitionen

2.1.1 Liquidität

2.1.2 Management

2.1.3 Liquiditätsmanagement

2.1.4 Krankenhaus

2.2 Einordnung und Abgrenzung des Liquiditätsmanagements

2.3 Ziele des Liquiditätsmanagements

2.3.1 Das betriebswirtschaftliche Liquiditätsproblem

2.3.2 Aufgaben des Liquiditätsmanagements

3. DARSTELLUNG DES LIQUIDITÄTSMANAGEMENTS IM KRANKENHAUS

3.1 Liquiditätsplanung im Krankenhaus

3.1.1 Grundlagen der Liquiditätsplanung im Krankenhaus

3.1.2 Durchführung der Liquiditätsplanung im Krankenhaus

3.1.3 Plan-Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit

3.1.4 Plan-Cashflow aus Investitionstätigkeit

3.1.5 Plan-Cashflow aus Finanzierungstätigkeit:

3.1.6 Plananpassungen

3.2 Liquiditätsdisposition im Krankenhaus

3.2.1 Grundlagen der Liquiditätsdisposition im Krankenhaus

3.2.2 Durchführung der Liquiditätsdisposition im Krankenhaus

3.3 Liquiditätskontrolle im Krankenhaus

3.3.1 Grundlagen der Liquiditätskontrolle im Krankenhaus

3.3.2 Bilanzanalyse

3.3.3 Cashflow-Analyse

3.3.4 Plan-Ist-Vergleich

3.4 Zahlungsstromgestaltung im Krankenhaus

4. ANALYSE DES LIQUIDITÄTSMANAGEMENTS IM KRANKENHAUS

4.1 Liquiditätsbezogene Herausforderungen im Krankenhaus

4.1.1 Eingeschränkter Gestaltungsspielraum im Rahmen der Liquiditätsplanung

4.1.2 Fördermittelmangel bei gleichzeitigem Investitionsstau

4.1.3 Hohes Forderungsvolumen durch schlechte Zahlungsmoral der Kostenträger

4.2 Liquiditätsoptimierung durch Forderungsmanagement

4.2.1 Grundlagen des Forderungsmanagements

4.2.2 MDK-Management

4.2.3 Factoring

4.2.4 Forfaitierung

4.3 Liquiditätsoptimierung durch Verbindlichkeitenmanagement

4.4 Liquiditätsoptimierung durch Kostenreduktion

5. FAZIT UND SCHLUSSBETRACHTUNG

Zielsetzung & Themen

Diese Bachelor-Thesis untersucht das Liquiditätsmanagement im Krankenhaus mit dem Ziel, Methoden zur Sicherung der Zahlungsfähigkeit und zur Optimierung der Liquidität unter den spezifischen regulatorischen Rahmenbedingungen des Gesundheitssektors aufzuzeigen.

  • Grundlagen des Liquiditätsmanagements und dessen Besonderheiten in Krankenhäusern
  • Methoden der Liquiditätsplanung, -disposition und -kontrolle
  • Herausforderungen durch eingeschränkten Gestaltungsspielraum und Fördermittelmangel
  • Optimierungsmöglichkeiten durch Forderungs- und Verbindlichkeitenmanagement
  • Strategien zur Kostenreduktion und Steigerung des operativen Cashflows

Auszug aus dem Buch

3.1.2 Durchführung der Liquiditätsplanung im Krankenhaus

Ausgangspunkt der Planung ist der Anfangsbestand liquider Mittel, auch als Finanzmittelfonds bezeichnet. Dieser ist als der Liquiditätsstatus zu Beginn der Planungsperiode zu verstehen. Er ergibt sich aus der Bilanz zu Beginn der Planung und stellt die Schnittstelle von den Ist-Daten zu den Plandaten dar. Er enthält alle liquiden Mittel, die kurzfristigen Verbindlichkeiten, Darlehen, Finanzanlagen und alle liquiditätsnahen Bilanzposten zu Beginn der Planung.

Die Planung gleicht einer prospektiven Kapitalflussrechnung. Diese berücksichtigt alle anfallenden Zahlungsströme der Planungsperiode und ermittelt so den Kapitalbedarf. Die Zahlungsströme – auch Cashflows genannt – werden dabei üblicherweise in die folgenden Bereiche eingeteilt:

Laufende Geschäftstätigkeit

Investitionstätigkeit

Finanzierungstätigkeit

Die Cashflows werden, wie nachfolgendend noch dargestellt, separat aus der jeweiligen Unternehmensplanung abgeleitet und anschließend zu einer Gesamtschau saldiert. Darauf aufbauend ergibt sich folgende Grundstruktur des Liquiditätsplans:

Zusammenfassung der Kapitel

1. EINLEITUNG: Die Einleitung betont die existenzielle Bedeutung der Liquidität für Unternehmen nach dem Motto "Cash is king" und überträgt diese Problematik auf das Krankenhauswesen, das mit spezifischen Herausforderungen wie pauschalisierenden Entgeltsystemen und Investitionsstau konfrontiert ist.

2. THEORETISCHE GRUNDLAGEN DES LIQUIDITÄTSMANAGEMENTS: Dieses Kapitel definiert die zentralen Begriffe Liquidität, Management und Krankenhaus und ordnet das Liquiditätsmanagement als operativen Teilbereich des Finanzmanagements ein, wobei der Zielkonflikt zwischen Sicherheit und Rentabilität im Mittelpunkt steht.

3. DARSTELLUNG DES LIQUIDITÄTSMANAGEMENTS IM KRANKENHAUS: Hier werden die konkreten Instrumente des Liquiditätsmanagements – Planung, Disposition, Kontrolle und Zahlungsstromgestaltung – detailliert erläutert und ihre Anwendung im Krankenhausumfeld beschrieben.

4. ANALYSE DES LIQUIDITÄTSMANAGEMENTS IM KRANKENHAUS: Dieses Kapitel analysiert spezifische Herausforderungen wie eingeschränkte Handlungsspielräume und schlechte Zahlungsmoral der Kostenträger und leitet daraus Ansätze zur Optimierung durch Forderungs-, Verbindlichkeiten- und Kostenmanagement ab.

5. FAZIT UND SCHLUSSBETRACHTUNG: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und unterstreicht die Notwendigkeit eines ganzheitlichen Liquiditätsmanagements, das über die Finanzebene hinaus in der gesamten Krankenhausorganisation verankert sein muss, um die Wettbewerbsfähigkeit langfristig zu sichern.

Schlüsselwörter

Liquiditätsmanagement, Krankenhaus, Zahlungsfähigkeit, Cashflow, Liquiditätsplanung, Liquiditätsdisposition, Liquiditätskontrolle, Forderungsmanagement, MDK-Management, Factoring, Forfaitierung, Verbindlichkeitenmanagement, Kostenreduktion, Krankenhausfinanzierung, Working Capital

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt das Management der Liquidität in Krankenhäusern, welches darauf abzielt, die jederzeitige Zahlungsfähigkeit sicherzustellen und gleichzeitig einen optimalen Bestand an liquiden Mitteln zu halten.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen umfassen die Liquiditätsplanung, die tägliche Liquiditätsdisposition, die Liquiditätskontrolle sowie Methoden zur aktiven Optimierung der Liquiditätssituation durch Forderungs- und Verbindlichkeitenmanagement.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das primäre Ziel ist es, Möglichkeiten aufzuzeigen, wie Krankenhäuser ihre Liquidität trotz der spezifischen regulatorischen Rahmenbedingungen des dualen Finanzierungssystems aktiv beeinflussen und steuern können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Herleitung der betriebswirtschaftlichen Grundlagen und einer anschließenden Analyse und Darstellung der Anwendung dieser Konzepte spezifisch auf den Krankenhausbetrieb.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte Darstellung der Instrumente des Liquiditätsmanagements und eine tiefergehende Analyse der krankenhausspezifischen Herausforderungen sowie der Optimierungsmöglichkeiten.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Liquiditätsmanagement, Krankenhaus, Cashflow, Forderungsmanagement, MDK-Management, Factoring, Forfaitierung und Verbindlichkeitenmanagement.

Welche Rolle spielt der MDK in dieser Arbeit?

Der MDK (Medizinischer Dienst der Krankenversicherung) ist ein zentraler Akteur, dessen Prüfverfahren als wesentlicher Grund für Zahlungsverzögerungen der Kostenträger identifiziert werden, was ein strukturiertes MDK-Management notwendig macht.

Warum ist Factoring für Krankenhäuser laut Autor relevant?

Factoring ermöglicht eine schnelle Kapitalfreisetzung aus Forderungen gegenüber gesetzlichen Krankenkassen und kann somit akute Liquiditätsengpässe überbrücken, wobei das Ausfallrisiko bei diesen Schuldnern als sehr gering eingestuft wird.

Was bedeutet das "Duale Prinzip" in der Krankenhausfinanzierung?

Das duale Prinzip besagt, dass Investitionskosten durch Fördermittel der Bundesländer finanziert werden, während die Betriebskosten über die Umsatzerlöse aus der stationären Behandlung zu decken sind.

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Details

Title
Liquiditätsmanagement im Krankenhaus. Darstellung und Analyse
Subtitle
Zum Umgang und der Optimierung der verfügbaren Krankenhausliquidität und dem Ziel, die Zahlungsfähigkeit eines Krankenhauses zu erhalten
College
Private University of Applied Sciences Goettingen
Grade
2,0
Author
P. K. (Author)
Publication Year
2017
Pages
53
Catalog Number
V369340
ISBN (eBook)
9783668480360
ISBN (Book)
9783668480377
Language
German
Tags
Liquiditätsmanagement Cash Krankenhaus Gesundheitswesen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
P. K. (Author), 2017, Liquiditätsmanagement im Krankenhaus. Darstellung und Analyse, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/369340
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