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Versorgungsstrukturen und Finanzierungsmodelle für Menschen mit Demenz im In- und Ausland

Titre: Versorgungsstrukturen und Finanzierungsmodelle für Menschen mit Demenz im In- und Ausland

Dossier / Travail , 2016 , 24 Pages , Note: 1,3

Autor:in: Anne Girrulat (Auteur)

Santé - Gérontologie
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Bei diesem Thema geht es mir darum, zu zeigen, welche Strukturen und Konzepte es für Demenzerkrankte Menschen inzwischen in Deutschland und auch anderen europäischen Staaten gibt, um ein lebenswertes und vor dem Hintergrund ethischer und sozioökonomischer Aspekte werterhaltendes Leben zu führen. Aber was ist eigentlich Demenz? Wie verändert sich das Leben durch diese Erkrankung? Ist der Weg in eine stationäre Einrichtung, der Weg, den jeder demente Mensch letztlich gehen muss?

Bis vor einigen Jahren war nur die Unterbringung in eine stationäre Einrichtung der letzte Ausweg für viele Angehörige, die mit der Betreuung und Versorgung der dementen Angehörigen zu Hause überfordert und überlastet waren. Dies hat sich inzwischen grundlegend geändert.

Nach aktuellen Schätzungen leben heute rund 1,3 Millionen Menschen mit Demenz in Deutschland. Im statistischen Schnitt kommen damit auf 100.000 Einwohner 1600 Menschen mit dieser Erkrankung. Bis 2050, so die düstere Prognose der Experten, könnte sich diese Zahl mehr als verdoppelt haben. In der Schweiz, wo Demenzen in der Sterbestatistik erfasst werden, stehen sie nach Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Krebs an dritter Stelle bei den häufigsten Todesursachen, heißt es in dem Bericht. Diese Tatsache lässt neue Lebensformen und Alternative Lebensmodelle zur klassischen stationären oder ambulanten Versorgung zu.

Die verschiedenen Wohnformen wie beispielsweise ein Dorf für Demente in den Niederlanden zeigen auf, dass es inzwischen weitaus mehr Versorgungskonzepte für dementiell erkrankte Menschen gibt, als es noch vor einigen Jahren der Fall war. Allerdings zählt nicht nur die pflegerische und medizinische Versorgung, sondern auch die Betreuung und Beschäftigung der Dementen Menschen zur Aufgabe in den Einrichtung.

Seit einigen Jahren gibt es in den stationären Einrichtungen den § 87b der beinhaltet, dass Demente durch Alltagsbegleiter zusätzlich betreut werden. Wie sieht diese Betreuung in anderen Wohnformen aus und reicht diese tatsächlich aus? Außerdem spielt die Finanzierung bei der Unterbringung der Demenzerkrankten Menschen eine große Rolle. Es gibt zwei unterschiedliche Finanzierungsmodelle, die von den Staaten angewandt werden. Das Beverege- Modell und Bismarck- Modell sind die Grundlagen für die Absicherungssysteme in vielen europäischen Ländern. Diese möchte ich anhand von Beispielen einiger Staaten erläutern.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Demenz

2.1 Definition

2.2 Formen und Häufigkeit

2.2.1 Pathologie vom Alzheimer Typus

2.2.2 Pathologie vom vaskulären Typus

2.2.3 Pathologie vom gemischten Typus

2.3 Differentialdiagnostik

2.4 Symptomatik und Krankheitsverlauf einer Demenz

3 Versorgungskonzepte von Menschen mit Demenz

3.1 klassische Versorgungskonzepte

3.1.1 stationäre Einrichtung

3.1.2 ambulante Versorgung

3.2 Demenzgerechte Wohnformen

3.2.1 Wohn- und Hausgemeinschaften

3.2.2 Das Konzept der Pflegeoase

3.2.3 Demenzdörfer: Hogewey und Tönebön am See

4 Finanzierung

4.1 Finanzierungsmodelle

4.1.1 Beverige Modell – steuerfinanzierte Absicherung

4.1.2 Bismarck-Modell – die Absicherung über eine Sozialversicherung

5 Schlusswort/ Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Hausarbeit untersucht verschiedene Versorgungsstrukturen und Finanzierungsmodelle für Menschen mit Demenz, wobei der Schwerpunkt auf der Gegenüberstellung klassischer stationärer Ansätze sowie innovativer Wohnformen liegt. Ziel ist es, aufzuzeigen, wie unterschiedliche Systeme den besonderen Bedürfnissen demenziell erkrankter Menschen gerecht werden können.

  • Analyse des Krankheitsbildes Demenz und seiner Symptomatiken
  • Vergleich klassischer stationärer und ambulanter Versorgungskonzepte
  • Vorstellung innovativer Wohnmodelle wie Pflegeoasen und Demenzdörfer
  • Untersuchung von Finanzierungsmodellen (Beveridge- und Bismarck-Modell)
  • Diskussion von Herausforderungen in der Pflegeversorgung

Auszug aus dem Buch

3.2.3 Demenzdörfer „Hogewey“ in den Niederlande

„Ein ganzes Dorf für Alzheimer Patienten, damit leistet das Pflegeheim Hogewey, östlich von Amsterdam in Weesp, Pionierarbeit.“ (URL Alzheimer – Forschung 2011) Ein normales Dorf mit allem was dazugehört ist das Außergewöhnliche dieser Siedlung. Denn die rund 150 Alzheimer-Patienten haben hier ein zu Hause, das nicht an der Wohnungstür endet. Freiheit ist hier das höchste Gebot. Zwischen Straßen, Gärten und einem Dorfplatz finden Alzheimer-Patienten unter anderem Supermärkte, ein Theater, Cafés, einen Friseur, Schönheitssalons und eine Boules-Bahn, die inmitten der Wohneinheiten integriert sind.

Ein Hausarzt und eine Praxis für Physiotherapie sind ebenfalls niedergelassen. Die Unterbringung der Patienten von maximal 7 Bewohnern pro Wohngemeinschaft verteilt sich auf 23 Häuschen und Wohneinheiten. Nach Lust und Laune können Patienten dort kochen, den Garten pflegen oder Handwerken. Der Übergang zwischen Kulisse und echtem Interieur ist in Hogewey fließend. Die Auswahl aus sieben verschiedenen Lebensstilen soll den Patienten die optimalen Umstände bieten, um weiterhin in einer möglichst vertrauten Umgebung zu leben .“Die Lebensstile wurden von einem Meinungsforschungsinstitut anhand der niederländischen Gesellschaft analysiert.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung stellt die Thematik der Demenzversorgung und -finanzierung vor und erläutert die Notwendigkeit, Krankheitsbilder zu verstehen, um adäquate Pflegekonzepte zu entwickeln.

2 Demenz: In diesem Kapitel werden Definitionen, verschiedene Typen der Demenz sowie die diagnostischen Verfahren und der typische Krankheitsverlauf detailliert dargelegt.

3 Versorgungskonzepte von Menschen mit Demenz: Dieses Kapitel behandelt klassische stationäre und ambulante Ansätze sowie moderne, demenzgerechte Wohnformen, darunter Wohngemeinschaften, Pflegeoasen und Demenzdörfer.

4 Finanzierung: Hier werden die zwei zentralen internationalen Finanzierungsmodelle – das steuerfinanzierte Beveridge-Modell und das beitragsfinanzierte Bismarck-Modell – im Kontext der Demenzversorgung gegenübergestellt.

5 Schlusswort/ Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und plädiert für den verstärkten Ausbau innovativer Wohnformen sowie einer verbesserten Unterstützung für pflegende Angehörige.

Schlüsselwörter

Demenz, Versorgungskonzepte, Finanzierungsmodelle, stationäre Pflege, ambulante Versorgung, Beveridge-Modell, Bismarck-Modell, Demenzdorf, Wohngemeinschaft, Pflegeoase, Lebensqualität, Angehörigenentlastung, Pflegestufe, Gesundheitsmanagement, Pflegewissenschaft.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit den vielfältigen Anforderungen an die Versorgung von Menschen mit Demenz und wie diese ökonomisch durch verschiedene internationale Modelle finanziert werden.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die zentralen Felder sind die medizinischen Grundlagen der Demenz, der Vergleich zwischen klassischen Pflegeheimen und modernen Wohnformen sowie die Analyse der unterschiedlichen Finanzierungssysteme.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die kritische Auseinandersetzung mit bestehenden Versorgungsstrukturen und der Aufzeigung von Potenzialen innovativer Konzepte zur Verbesserung der Lebensqualität von Demenzkranken.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse und einer deskriptiven Darstellung von Pflegekonzepten sowie Finanzierungssystemen in verschiedenen europäischen Staaten.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der Demenzformen, die Analyse von Pflegekonzepten (stationär vs. ambulant vs. Wohnformen) und die ökonomische Einordnung mittels Beveridge- und Bismarck-Modellen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Demenz, Versorgungskonzepte, Finanzierung, Pflegequalität, Wohnformen und Lebensqualität.

Welche Rolle spielen Demenzdörfer wie "Hogewey" in dieser Analyse?

Demenzdörfer dienen als Vorbild für eine möglichst normale Lebensführung trotz fortschreitender Erkrankung, indem sie ein alltägliches Umfeld mit Freiheit und Sicherheit verknüpfen.

Wie unterscheidet sich das Beveridge-Modell vom Bismarck-Modell laut der Autorin?

Das Beveridge-Modell wird primär aus Steuermitteln finanziert und bietet universellen Schutz, während das Bismarck-Modell auf beitragsbasierten Sozialversicherungen beruht, die an den Erwerbsstatus gebunden sind.

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Résumé des informations

Titre
Versorgungsstrukturen und Finanzierungsmodelle für Menschen mit Demenz im In- und Ausland
Université
University of Applied Sciences Hamburg  (Hochschule)
Note
1,3
Auteur
Anne Girrulat (Auteur)
Année de publication
2016
Pages
24
N° de catalogue
V369518
ISBN (ebook)
9783668472082
ISBN (Livre)
9783668472099
Langue
allemand
mots-clé
Demenz Altern Alter Demenzdörfer Demenztypen
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Anne Girrulat (Auteur), 2016, Versorgungsstrukturen und Finanzierungsmodelle für Menschen mit Demenz im In- und Ausland, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/369518
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Extrait de  24  pages
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