Der "Ödipuskomplex" bei Max Frischs "Homo faber". Psychoanalytische Lesart eines Literaturklassikers


Hausarbeit (Hauptseminar), 2015
21 Seiten, Note: 1,7
Sofia Eleftheriadi (Autor)

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Zeithistorischer Kontext
2.1 Kalter Krieg und Wirtschaftswunder
2.2 Zeitbezüge im Roman

3. Herkunft des Begriffs „Ödipuskomplex“

4. Sigmund Freuds Psychoanalytische Entdeckungen
4.1 Der männliche Ödipuskomplex
4.1.1 Der Fall des kleinen Hans
4.2 Der weibliche Ödipuskomplex

5. Der Ödipuskomplex in „Homo Faber“
5.1 Walter Faber und der Ödipuskomplex
5.2 Hanna Piper und der Ödipuskomplex
5.3 Sabeth Piper und der Ödipuskomplex

6. Fazit

7. Literaturverzeichnis

1. Einleitung

Max Frischs Roman „Homo Faber“ ist ein bedeutendes Werk der deutschen Literatur. Doch was genau macht sein Werk so einzigartig?

Im Zentrum der Erzählung steht der Technikfanatiker Walter Faber, der sich auf eine Reise begibt, die nicht nur sein Leben verändert sondern auch sein gesamtes Lebenskonzept umwirft. Auslöser dafür ist die junge Sabeth, die Faber auf einer Schifffahrt kennenlernt und an der er ein großes Interesse entwickelt. Seine Beziehung zu ihr, lässt Erinnerungen an sein gescheitertes Verhältnis zu seiner einzigen Liebe, Hanna, aufleben, an die Sabeth ihn erinnert.

Während der gemeinsamen Reise durch Italien, in der Sabeth ihn von seiner starren und sachlichen Sicht auf das Leben befreit und ihn für die Schönheit der Welt öffnet, erfährt Faber, dass es sich bei Sabeth, um die Tochter Hannas handelt. Mit ihr hätte er nach seinem Studium fast eine Familie gegründet, da sie von ihm schwanger war, jedoch wollten sie das Kind abtreiben, denn Faber stand eine Karriere als Techniker in Bagdad bevor.

In Griechenland kommt es zu einem tragischen Unglück. Sabeth wird von einer Schlange gebissen und fällt eine Böschung herunter, sie erliegt ihren Verletzungen einige Tage später im Krankenhaus. Hier trifft Faber Hanna wieder, die ihm die verschwiegene Geburt gesteht und um Verzeihung bittet. Faber seinerseits ist unheilbar an Magenkrebs erkrankt, aber fasst vorher noch den Entschluss Hanna zu heiraten.

Walter Fabers Schicksal erinnert stark an das, des König Ödipus’ aus der griechischen Mythologie. Auch bei ihm kommt es zu einem inzestuösen Verhältnis zu seiner Mutter, mit der er auch Kinder zeugt.

Auf der Beziehungskonstellation der Tragödie baute Sigmund Freud ein Konzept auf, das er nach der tragischen Figur der griechischen Mythologie benannte: den „Ödipuskomplex“.

Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der Auseinandersetzung des Ödipuskomplexes bei Max Frischs „Homo faber“.

Zu Beginn wird auf den zeithistorischen Kontext eingegangen, wie auch auf die Zeitbezüge im Roman. Die Herkunft des Begriffes „Ödipuskomplex“ wird erläutert und anschließend geht die Arbeit einigen großen psychoanalytischen Entdeckungen Sigmund Freuds nach.

Der männliche, sowie der weibliche Ödipuskomplex werden vorgestellt wie auch dessen Vorkommen bei den Figuren Walter Faber, Hanna Piper und Sabeth Piper. Mit dem abschließenden Fazit wird auf die Gegenwart des Ödipuskomplexes im Roman hingewiesen, wie auch auf die Folgen, die ein ungelöster Ödipuskomplex für die Figuren hat.

2. Zeithistorischer Kontext

„Homo Faber“ ist nicht als Schlüsselroman zu verstehen, der als wahre Geschichte gelesen werden könnte und der konkrete Personen abbildet, denn Frisch Thematik wie auch die Figuren sind frei erfunden. Dennoch reflektiert der Roman die Biographie des Autors und die Zeitgeschichte.1

2.1 Kalter Krieg und Wirtschaftswunder

Entstanden ist das Werk Max Frischs 1957, zwölf Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs. Stattdessen ist in den 1950er Jahren der nächste Krieg ausgebrochen, denn die ehemalige Anti-Hitler-Koalition löste sich auf:

Die Ost- und Westmächte standen sich im „Kalten Krieg“ hochgerüstet gegenüber.

Mitte der 1950er Jahre betrug sich das Atomwaffenarsenal auf etwa 50.000 Teile; mit anderen Worten war „die Menschheit längst in der Lage, sich selbst und alles Leben auf der Welt mehrfach auszulöschen.“2

Die Mauer in Berlin sollte 1961 das steinerne Symbol des Konfliktes zwischen der USA und der Sowjetunion wie auch für den „Eisernen Vorhang“ der sich durch Europa zog, werden.

In Deutschland begann währenddessen die Phase des Wirtschaftswunders und der Restauration. Die Bundesrepublik Deutschland ist inzwischen Mitglied des Europarats, der Westeuropäischen Union, wie auch der NATO, somit ist die Westintegration der BRD gelungen.3

Der wirtschaftliche Aufschwung und die politische sowie militärische Vormacht des Westens verdankt man den Ingenieuren, die als Galionsfigur des technischen Zeitalters galten.4

Trotz der angespannten weltpolitischen Lage und der Angst vor der gegenwärtigen atomaren Bedrohung, sahen die Menschen in der BRD der Zukunft optimistisch entgegen. Damals fand auch der „American Way of Life“ viel Zustimmung in Deutschland, dies lag nicht nur an der amerikanischen Musik und seinen Hollywoodfilmen sondern vielmehr daran, dass die Amerikaner als Befreier von den Nationalsozialisten angesehen wurden.5

Jedoch brachten die 1950er Jahre auch einen Rückschlag im Hinblick auf die Rolle der Frauen in der USA mit sich. Sie waren für den kommenden

„Baby Boom“ notwendig und mussten ihren Beruf aufgeben, um wieder ihre „geschlechtstypische“ Rolle am Herd einzunehmen. Frauen, die sich dagegen auflehnten, sah man als gestört oder als Mannweiber an.

„In Anlehnung an die Lehren Freuds - die bis zur Mitte der sechziger Jahre das Dogma der amerikanischen Psychoanalyse darstellten - wurden sie als unfähig angesehen, ihren »Penisneid« konstruktiv zu verarbeiten.“6

2.2 Zeitbezüge im Roman

Während sich die meisten Autoren der 1950er Jahre mit den Themen der unmittelbaren Vergangenheit auseinandersetzten, wie dem NS-Regime, dem Schicksal der Juden in Deutschland, der kollektiven Schuld etc., wandte sich Max Frisch seiner „ureigenen Identitätsproblematik“ zu.7 Er war weniger von der Vergangenheit beeinflusst, behielt diese dennoch im Hintergrund der Handlung des Romans und griff auf vielfältige Art und Weise Facetten dieser Zeit auf.

Mit der Figur Hanna Piper und ihrer Beziehung zu Walter Faber bringt der Roman die nationalsozialistische Vergangenheit Deutschlands ins Spiel. Am Umgang Walter Fabers mit dieser Vergangenheit lässt sich auch Verdrängung des Antisemitismus und der Problematik an einer Beziehung mit einer Jüdin sehen. In der Beziehung der beiden Figuren spiegeln sich die repressiven Verhältnisse in Hinblick auf die Frauenfrage wider. Auch mit dem atomaren Wettrüsten wie auch dem Fortbestehen der Vorurteile im Kalten Krieg setzt sich der Roman auseinander, indem er die Figur Herbert Henke diese Themen anreißen lässt.

Weniger sind es jedoch diese Anspielungen und Äußerungen der Figuren, die die Zeitgeschichte widerspiegeln, sondern die Figur Walter Faber selbst. Der Zeitbezug wie auch der Gesellschaftsbezug der 1950er Jahre bündeln sich in ihm, z.B. drückt er sein Vertrauen und seine Verehrung gegenüber der Technik aus, hat aber gleichzeitig Zweifel was diese betrifft. Außerdem zeigt er sowohl eine Begeisterung für den „American Way of Life“, beschreibt diesen dennoch kritisch. Auch die Auseinandersetzung zwischen den Geschlechterrollen durchläuft den Roman und allem voran zeigt sich diese in seinen Gedanken und offenbart seine patriarchalischen Standpunkte.

3. Herkunft des Begriffs „Ödipuskomplex“

Freud nannte einen wichtigen Sachverhalt seiner psychoanalytischen Beobachtungen „Ödipuskomplex“, da dieser Bezug auf eine Figur aus der griechischen Mythologie nimmt: Sophokles König Ödipus.8

Ödipus Eltern, dem König Laios von Theben und seiner Gattin Ioakste prophezeit das Orakel, dass wenn sie einen Sohn gebären, dieser seinen Vater ermorden und seine Mutter zur Frau nehmen werde.

Deshalb soll er nach der Geburt mit verbundenen Beinen ausgesetzt werden, stattdessen wird er jedoch einem Mann übergeben, der ihn zum König von Korinth bringt. Hier wird er aufgezogen, als wäre er sein eigener Sohn.

Auch das Orakel von Delphi verkündet ihm sein schreckliches Schicksal, weshalb er entscheidet, nicht mehr zu dem Königspaar von Korinth zurückzukehren, das er fälschlicherweise für seine leiblichen Eltern hält, damit sich die Prophezeiung nicht verwirklicht.

Auf seinem weiteren Weg kommt es zu einem Streit zwischen ihm und einem weiteren Mann, welchen er aus Wut tötet, ohne zu wissen, dass dieser sein leiblicher Vater, König Laios ist.

Auf seinem Weg nach Theben gelingt es ihm das Rätsel der Sphinx zu lösen, was zur Befreiung Thebens von der Sphinx führt und wofür er als Belohnung die Witwe des von ihm getöteten Königs heiraten darf, nichtahnend, dass es sich um seine eigene Mutter handelt.

Als die Wahrheit enthüllt wird, kommt es zu einer Pest in Theben, für die Ödipus die Schuld trägt, da er ein zweifaches Verbrechen begangen hat: Vatermord und Inzest. Er verzweifelt und weigert sich die Wahrheit, dass seine geliebte Frau, mit der er vier Kinder gezeugt hat, seine eigene Mutter ist, einzugestehen. Ödipus wird nun von den Erinnyen gejagt, bis er sich am Ende blendet, indem er sich selbst die Augen aussticht. Iokaste hingegen begeht Selbstmord.9

4. Sigmund Freuds Psychoanalytische Entdeckungen

Die Wichtigkeit der frühen Kindheit war eine der größten Entdeckungen Freuds. Zur Geburtszeit der Psychoanalyse galt das bürgerliche Bild vom „unschuldigen“ Kind, welches noch keine Erfahrung mit Sexualität gemacht hat, geschweige denn etwas über diese weiß. Allerdings entwickelt das Kind schon im frühen Alter von drei Jahren ein sexuelles Begehren. Dieses Begehren ist abzugrenzen von genitaler Sexualität, es lässt sich viel mehr als prägenitale Sexualität ausdrücken, welche sich auf den Mund, die Haut und den Anus als erogene Zonen bezieht.10

Dass die Entwicklung des menschlichen Charakters und somit dessen gesamtes Leben von frühkindlichen Erfahrungen beeinflusst wird, wurde erstmals von Freud gezeigt. Anhand klinischer Beispiele konnte er beweisen, dass Ereignisse aus der Kindheit den Charakter schon soweit formten und festlegten, dass er sich nur in Ausnahmen ausschlaggebend verändern könnte. Fundamental für die Charakterbildung sind vor allem traumatische Erfahrungen. Auch belanglos erscheinende kindliche Erfahrungen können neurotische Symptome hervorrufen.

Der sogenannte „Ödipuskomplex“ ist eine weitere von Freuds großen Entdeckungen. Ein ungelöster Ödipuskomplex sei der Grund einer jeden Neurose.11 Dieses ist ein Konzept, welches von jedem Kind in frühen Alter von etwa vier bis fünf Jahren durchlebt wird. Hier entwickelt das Kind eine intensive Bindung an das Elternteil entgegengesetzten Geschlechts und eine feindselige Einstellung gegenüber dem gleichgeschlechtlichen Elternteil.

„Schon in den ersten Kinderjahren stellt sich eine Zusammenfassung der Sexualstrebungen her, deren Objekt beim Knaben die Mutter ist. Diese Objektwahl nebst der dazugehörigen Einstellung von Rivalität und Feindseligkeit gegen den Vater ist der Inhalt des sogenannten Ödipus-Komplexes, dem bei allen Menschen die größte Bedeutung für die Endgestaltung des Liebeslebens zukommt. Man hat es als charakteristisch für den Normalen hingestellt, daß er den Ödipus-Komplex bewältigen lernt, während der Neurotiker an ihm haften bleibt.“12

4.1 Der männliche Ödipuskomplex

Es lässt sich sagen, dass dem Ödipusverhältnis eine trianguläre Struktur zu Grunde liegt, dessen Eckpunkte Vater, Mutter und Kind darstellen.13

Nach der Geburt entwickelt das männliche Kind eine Objektbesetzung für die Mutter, von der es gestillt wird. Dies ist die orale Phase, in der der Mund die zentrale erogene Zone spielt. Darauf folgt die anale Phase, in der es eine Befriedigung durch das Ausscheiden von Exkrementen erlebt. Die beiden Phasen laufen von der Zeit nach der Geburt bis zum 3. Lebensjahr. Mit dem Vater kann er sich in dieser Zeit identifizieren. Die Beziehung des Kindes zu Vater und Mutter verlaufen diese zwei bis drei Jahre parallel ab, bis es in der phallischen, oder auch ödipalen Phase genannt, sexuelles Begehren nach der Mutter entwickelt. Gleichzeitig entsteht beim männlichen Kind ein großes Interesse an seinem Genital, mit dem er sich manuell viel beschäftigt. Dies soll nach Freud seinen Wunsch an einem Zusammenkommen mit der Mutter ausdrücken. Das Kind nimmt nun wahr, dass der Vater diesem Begehren im Wege steht, was hervorruft, dass er ihn als Rivalen ansieht. Das Kind hat nun eine widersprüchliche Haltung gegenüber dem Vater, „die Vateridentifizierung nimmt nun eine feindselige Tönung an, sie wendet sich zum Wunsch, den Vater zu beseitigen, um ihn bei der Mutter zu ersetzen.“14

Den Erwachsenen missfällt die ausgiebige Beschäftigung des Jungens mit seinem Genital, weshalb sie die klare Drohungen aussprechen, dass man ihm sein neu entdecktes und wichtiges „Spielzeug“ wegnehmen werde, wenn er nicht damit aufhöre. Diese Kastrationsdrohungen werden meist von der Mutter ausgesprochen, die den Vater als Instanz heranzieht, der die Kastration durchführt. Das nächtliche Bettnässen sehen die Eltern als Beweis seiner zu großen Beschäftigung mit seinem Genital an. Die Drohungen der Eltern nimmt das Kind erstmal nicht ernst und beschäftigt sich weiterhin mit seinem Penis. Erst das Erblicken des weiblichen Genitals macht seinen Penisverlust vorstellbar.15

[...]


1 Wand, Gisela: Homo faber. Schroedel Interpretationen. Braunschweig: Schroedel, 2011. S. 23

2 Matzkowski, Bernd: Textanalyse und Interpretation zu Max Frisch Homo faber. Hollfeld: C. Bange Verlag, 2011. S. 14

3 Ebd.

4 Wand, Gisela: Homo faber. Schroedel Interpretationen. 2011. S. 23

5 Vgl. Gigl, Claus: Max Frisch. Homo faber verstehen. Paderborn: Schöningh, 2011. S. 68 6

6 Knapp, Mona: Moderner Ödipus oder blinder Anpasser? Anmerkungen zum Homo faber aus feministischer Sicht. In: Walter Schmitz (Hrsg.): Frischs Homo faber. Frankfurt a.M.: Suhrkamp, 1983. S. 190

7 Gigl, Claus: Max Frisch. Homo faber verstehen. 2011. S. 67-68

8 Fromm, Erich: Gesamtausgabe. Psychoanalyse, hg. von Rainer Funk. Bd. 8. Stuttgart: Deutsche Verlags-Anstalt 1981. S. 281ff

9 Vgl. Sophokles: König Ödipus. Tragödie. Übersetzt von K. Steinmann. Stuttgart: Reclam, 2000.

10 Vgl. Fromm, Erich: Gesamtausgabe. Psychoanalyse, hg. von Rainer Funk. Bd. 8. 1981. S. 308ff

11 Ebd., S. 281

12 Freud, Sigmund: Gesammelte Werke. Jenseits des Lustprinzips und andere Arbeiten aus den Jahren 1920-1924. 13. Bd.. 5. Auflage. Frankfurt a.M.: S. Fischer Verlag 1967. S. 221

13 13 Freud, Sigmund: Gesammelte Werke. Werke aus den Jahren 1925-1931. 14. Bd.. 7 Auflage. Frankfurt a.M.: S. Fischer Verlag 1991. S.259-260

14 Freud, Sigmund: Gesammelte Werke. Jenseits des Lustprinzips und andere Arbeiten aus den Jahren 1920-1924. 13. Bd.. 1967. S. 260

15 Vgl. ebd. S. 400

Ende der Leseprobe aus 21 Seiten

Details

Titel
Der "Ödipuskomplex" bei Max Frischs "Homo faber". Psychoanalytische Lesart eines Literaturklassikers
Hochschule
Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen
Note
1,7
Autor
Jahr
2015
Seiten
21
Katalognummer
V369618
ISBN (eBook)
9783668471962
ISBN (Buch)
9783668471979
Dateigröße
507 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
ödipuskomplex, frischs, homo, psychoanalytische, lesart, literaturklassikers
Arbeit zitieren
Sofia Eleftheriadi (Autor), 2015, Der "Ödipuskomplex" bei Max Frischs "Homo faber". Psychoanalytische Lesart eines Literaturklassikers, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/369618

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