Verwendung des Spielfilms "Unsere Mütter unsere Väter" im Geschichtsunterricht (Gymnasium)


Unterrichtsentwurf, 2016

23 Seiten, Note: 1,0


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Unsere Mütter, unsere Väter. Verwendung im Unterricht.... S
2.1 Allgemeine Filmarbeit
2.2 Verwendung des Spielfilms
2.3 Unsere Mütter, unsere Väter. Die Serie
2.4 Unterrichtsbeispiel
2.4.1 Einordnung in den Lehrplan
2.4.2 Lehrziele
2.4.3 Durchführung

3. Schluss

4. Literaturverzeichnis
4.1 Film
4.2 Darstellungen
4.3 Internet

5. Anhang
5.1 Filmprotokoll

1. Einleitung

Für Historiker war der Spielfilm lange Zeit „eher ein Ärgernis als ein ernstzunehmender Beitrag für Wissenschaft und Unterricht“1. Primäre Filmmedien waren Unterrichtsfilme und Dokumentationen. Die Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen ist aber nicht unerheblich durch moderne Medien bzw. in diesem Fall dem Konsum von Spielfilmen durch Fernsehen, Kino oder Portale wie netflix.de geprägt. Historische Spielfilme sind keine Seltenheit und führen durch aufwändige Hollywoodproduktionen zu einer enormen Verbreitung. Die Prägung des Geschichtsbewusstseins von Kindern und Jugendlichen durch historische Spielfilme ist folglich nicht wegzudiskutieren.2 Diese Arbeit möchte den nicht mehr zeitgemäßen Vorbehalten entgegenwirken und mit Hilfe von Unsere Mütter, unsere Väter3 zeigen, wie der Spielfilm eine konstruktive und gute Verwendung im Unterricht finden kann.

Hierfür wird die Filmarbeit sowie die Aufarbeitung von Spielfilmen im Geschichtsunterricht allgemein angesprochen, die Serie vorgestellt und mit Hilfe eines Unterrichtsbeispiels die konkrete Umsetzung erläutert.

Verwendet werden didaktische Handbücher und Einführungswerke sowie Monographien wie die von Aleida Assmann. Außerdem wird auf das Werk von Abraham zurückgegriffen, obwohl es in der Deutschdidaktik zu verorten ist.4 Es findet außerdem nicht nur der aktuell gültige Lehrplan Verwendung, sondern auch der veröffentlichte Entwurf des LehrplanPLUS.

2. Unsere Mütter, unsere Väter. Verwendung im Unterricht

Eine mögliche Verwendung der Serie UMUV im Unterricht wird nun dargestellt. Hierfür wird erst auf die Filmarbeit im Geschichtsunterricht allgemein sowie auf die Vor- und Nachteile eingegangen.

2.1 Allgemeine Filmarbeit

Nach Michael Sauer spielen Filme im Geschichtsunterricht „keine große Rolle“5. Im allgemeinen geschichtlichen Kontext ist das Medium jedoch von einer nicht zu unterschätzenden Bedeutung, da ein Großteil des geschichtlichen Wissens der durchschnittlichen Bevölkerung über Filme oder Fernsehen vermittelt wird.6 Ziel des Unterrichts sollte demnach sein, „grundlegende Einsichten in den Charakter der Gattung“7 zu ermöglichen und Kompetenzen im Umgang zu schulen.

Bevor ‚die‘ Typologie der verschiedenen Filmarten vorgestellt wird, soll nach Sauer die Unterscheidung zwischen ‚Quelle‘ und ‚Darstellung‘ sowie ‚dokumentarisch‘ und ‚fiktional’ erläutert werden.8 Ein Film kann sowohl eine Quelle als auch Darstellung sein und wird in beiden Formen im Unterricht eingesetzt. Als Quelle wird er bezeichnet, wenn die verfilmte Zeit und die Filmentstehungszeit gleich ist.9 Nach Rohlfes ist es die kompletteste Berichterstattung, die dem Historiker zur Verfügung steht.10 Quellenkritisch ist zu beachten, dass er „niemals standpunktfrei und absichtslos“11 entsteht. Es findet z.B. alleine durch die Kameraführung eine bewusste oder unbewusste Fokussierung statt. Besteht eine Differenz zwischen der verfilmten Zeit und der Entstehungszeit, ist der Film den Darstellungen zuzuordnen. ‚Fiktional’ wird etwas abgebildet, wenn der Inhalt frei erfunden ist, ‚[d]okumentarisch‘ wäre er während einer Präsentation von etwas „Vorfindbare[m]“12, wie beispielsweise Quellendokumenten. Die Grenzen dieser Einteilung sind fließend.13 Näpel kritisiert es als zu einfaches Schema, welches hochkomplexen Überschneidungen und Spezialfällen nicht gerecht wird.14

Für diese Arbeit soll es als Grundlage für die Einteilung in vier Filmtypen ausreichen. Da es noch keine einheitlichen bzw. allgemein akzeptierten Terminologien in der 15 Geschichtsdidaktik gibt Als Filmdokument werden „Aufzeichnungen aus einer vergangenen Zeit, [welche] im 16 Originalzustand erhalten sind“ bezeichnet. Da sie in der historischen „Originalsituation vor Ort“ entstanden sind, unabhängig ob inszeniert oder nicht, gelten sie als Belege historischer Gegebenheiten17 und werden den ‚dokumentarischen Quellen’ zugeordnet18. Schneider bezeichnet sie auch als „visualisierte Oral-History- Produkte“19. Dank der technischen Entwicklungen sind Filmdokumente seit ca. 1895 überliefert.20 Für den Unterricht werden diese auf Grund der schwierigen Beschaffung selten und meist nur in kompilierter oder kommentierter Form verwendet, eine kritische und zeitaufwändige Analyse ist erforderlich.21 Als mögliches Beispiel wäre ein Ausschnitt aus der Wochenschau denkbar.22

Der Dokumentarfilm „stellt Filmdokumente mit einer bestimmten Darstellungsabsicht zusammen“23 und ist „meist ohne künstlerischen Anspruch speziell für Bildungszwecke geschaffen“24. Dieses Ziel wird meist auf einem wissenschaftlichen Niveau verfolgt.25 Ein heutiger Dokumentarfilm ist den ‚dokumentarischen Darstellungen‘ zuzuordnen.26 Im Falle eines historischen Dokumentarfilmes, wäre er eine ‚dokumentarische Quelle‘.27 Unterstützt werden Filmdokumente in der Darstellung beispielsweise durch Fotos, Karten, Grafiken, Statements von Zeitzeugen oder Historikern sowie Spielszenen.28 Zu bemerken ist, dass besonders der Off-Ton, der Kommentar durch einen nicht in Erscheinung tretenden Sprecher, den Rezipienten am stärksten beeinflusst, da durch ihn eine Lenkung auf bestimmte Aspekte oder Zusammenhänge stattfindet.29 Zu kritisieren ist, dass dem Rezipienten teilweise die Deutung oder Wertung abgenommen und nur ‚eine‘ Wahrheit bzw. ‚ein’ Ablauf von Ereignissen dargestellt wird.30 Bei einer guten multiperspektiven Darstellung eines historischen Ereignisses, kann der Dokumentarfilm hingegen im Unterricht von großem Nutzen sein.

Als eine für die Bildung entwickelte Form des Dokumentarfilmes ist der Unterrichtsfilm zu nennen. Der „speziell[e] didaktisch[e] Bezug“31 auf die Zielgruppe hat zur Folge, dass sich meist auf „ein überschaubares Thema“32 fokussiert wird. Rohlfes vergleicht den historischen Unterrichtsfilm mit dem Frontalunterricht. Ein gut aufbereiteter Film könnte aber auch eine Wirkung erzielen, an welche der allgemeine Unterricht nicht anknüpfen kann, doch „die Zahl der gelungene[n] Unterrichtsfilme [sei nach ihm] nicht sehr groß“33.

Als letzter Filmtyp wird hier der Spielfilm thematisiert. Er ist eine vollständig fiktionale Filmproduktion, welche durch filmische Mittel wie Kulissen und Schauspieler eine Erzählung aus einer erkennbar historischen Epoche inszeniert.34 Folglich kann ein heutiger Spielfilm den ‚fiktionalen Darstellungen’ zugeordnet werden. Ein historischer Spielfilm, also z.B. ein Spielfilm, der während den Anfängen des Kalten Krieges gedreht wurde, wäre hingegen eine ‚fiktionale Quelle‘. Eine weitere Unterteilung wäre der historische Geschichtsfilm, also z.B. ein Film der während der Zeit des Nationalsozialismus gedreht wurde und Ereignisse aus der Antike darstellt.35

Der 2013 ausgestrahlte ZDF-Dreiteiler36 UMUV wird dem heutigen Spielfilm zugeordnet. Die vordergründige Geschichte der Protagonisten ist Fiktion, die historische Epoche der dargestellten Zeit spiegelt die Ereignisse des Zweiten Weltkrieges ab Juni 1941 wider. Um es mit den Worten der Homepage zu formulieren: „Fiktive Handlung & historische Realität“37.38 Ein allgemeines Merkmal des Spielfilmes ist, dass daraus die jeweilige „Zeitsicht [auf] historisch[e] Ereignisse“39 interpretiert werden kann. Am Beispiel von UMUV können Rückschlüsse auf die Sicht der Produzenten auf den Zweiten Weltkrieges getroffen werden.

Der Spielfilm versucht außerdem den dokumentarischen Aspekt, mit dem Anspruch auf eine historisch korrekte Darstellung, mit der fiktiven Inszenierung zu verbinden.40 Auch ist die bewusste Abweichung „von der überlieferten Faktizität“41 Kennzeichen dieser Filmart, verglichen mit den Prinzipien eines Dokumentarfilmes. Ziel von UMUV ist es den Wahrheitsgehalt trotz der Fiktion zu suggerieren, um den Film spannender und interessanter zu machen.42 Die Homepage spricht hier von „einem kompromisslosen Willen zur Authentizität“43. Dies wird u.a. durch das filmsprachliche Mittel eines Einschubes, mit Quellen oder einer Historisierung der Bildspur, erreicht.44

2.2 Verwendung des Spielfilms

Der allgemeine Einsatz von Spielfilmen im Geschichtsunterricht wird folgend knapp diskutiert. Hierfür werden erst exemplarische Vor- und dann Nachteile angeführt. Laut Schneider gibt es „keine Quelle, […] kein Medium, das hinsichtlich seiner Intensität, seiner Faszination, Suggestivität, Ausdrucksstärke und Erlebnisqualität, […] Genauigkeit und Realitätsnähe dem Film gleichkäme“45. Den Schülerinnen und Schülern wird eine Form und Vorstellung für unzählige Ausdrücke und Fakten ermöglicht. Ein Film regt die Phantasie an, eine Öffnung gegenüber der Inhalte wird unterstützt.46 Durch seine „Bild-Wort-Ton-Ganzheit“47 wird er außerdem nicht als anstrengendes Lernen empfunden. Meist überwiegt der Unterhaltungswert, was zu einer gesteigerten Motivation führt. Auch ist der Lerneffekt deutlich höher als bei anderen Medien.48 Die Rezeption der Lerninhalte über Augen und Ohren ermöglicht eine nachhaltigere Aufnahme als beispielsweise eine rein visuelle Lektüre.49 Wie in UMUV zu erkennen ist, wird im Film verstärkt auf subjektive Geschichten und Ereignisse zurückgegriffen, die fünf Freunde stehen im Fokus. Dies ermöglicht eine bessere Identifikation mit den Inhalten, ein fundierteres Verständnis sowie Empathie für Charaktere. Alleine durch Faktenaneinanderreihungen wäre dies nicht möglich.

[...]


1 Meyers, Peter: Film im Geschichtsunterricht. Realitätsprojektionen in deutschen Dokumentar- und Spielfilmen von der NS-Zeit bis zur Bundesrepublik. Geschichtsdidaktische und praktische Überlegungen, Frankfurt am Main 1998, S. 48.

2 Vgl. Bundeszentrale für politische Bildung. Historische Spielfilme - ein Instrument zur Geschichtsvermittlung?: http://www.bpb.de/gesellschaft/kultur/kulturelle-bildung/143799/historische- spielfilme?p=all, zuletzt aufgerufen am 25.05.2016.

3 In der folgenden Arbeit wird Unsere Mütter, unsere Väter mit UMUV abgekürzt.

4 Hierzu soll bemerkt werden, dass zum einen ein fächerübergreifender Blick hinsichtlich der Planung und Durchführung von Unterricht zu fördern ist und zum anderen, dass die Geschichtsdidaktik zur Thematik der Verwendung von Spielfilmen im Unterricht nur begrenzte wissenschaftliche Literatur zur Verfügung hat.

5, wird ein Einblick auf Grundlage mehrerer Werke gegeben. Sauer, Michael: Geschichte unterrichten. Eine Einführung in die Didaktik und Methodik, Seelze-Velber 72008, S. 218.

6 Vgl. Sauer, M.: Geschichte unterrichten, S. 218.

7 Sauer, M.: Geschichte unterrichten, S. 218.

8 Vgl. Sauer, M.: Geschichte unterrichten, S. 219f.

9 Vgl. Sauer, M.: Geschichte unterrichten, S. 219.

10 Vgl. Rohlfes, Joachim: Geschichte und ihre Didaktik, Göttingen 32005, S. 338.

11 Rohlfes, J.: Geschichte, S. 338.

12 Sauer, M.: Geschichte unterrichten, S. 219.

13 Vgl. Sauer, M.: Geschichte unterrichten, S. 219. Es sind weitere Unterscheidungen notwendig für die Kategorisierung. Hierfür wird Sauer, M.: Geschichte unterrichten, S. 218-224 empfohlen.

14 Vgl. Näpel, Oliver: Film und Geschichte. „Histotainment“ im Geschichtsunterricht, in: Baricelli, Michele/Lücke, Martin (Hrsg.): Handbuch Praxis des Geschichtsunterrichts. Band 2, (= Forum Historisches Lernen), Schwalbach/Ts. 2012, S. 150.

15 Vgl. Schneider, G.: Filme, S. 377.

16 Sauer, M.: Geschichte unterrichten, S. 218.

17 Vgl. Rohlfes, J.: Geschichte, S. 339. Abhängig vom Grad der Inszenierung, muss die Authentizität und Wirklichkeitsnähe kritisch reflektiert werden.

18 Vgl. Sauer, M.: Geschichte unterrichten, S. 219f.

19 Schneider, Gerhard: Filme, in: Pandel, Hans-Jürgen/Schneider, Gerhard (Hrsg.): Handbuch Medien im Geschichtsunterricht, Schwalbach/Ts. 62011, S. 378.

20 Vgl. Sauer, M.: Geschichte unterrichten, S. 218.

21 Vgl. Näpel, O.: Film und Geschichte, S. 156.

22 Vgl. Näpel, O.: Film und Geschichte, S. 156.

23 Sauer, M.: Geschichte unterrichten, S. 218.

24 Vgl. Schneider, G.: Filme, S. 377.

25 Vgl. Rohlfes, J.: Geschichte, S. 339f.

26 Vgl. Sauer, M.: Filme, S. 219.

27 Vgl. Sauer, M.: Geschichte unterrichten, S. 219.

28 Vgl. Sauer, M.: Geschichte unterrichten, S. 218.

29 Vgl. Rohlfes, J.: Geschichte, S. 340.

30 Vgl. Näpel, O.: Film und Geschichte, S. 157.

31 Sauer, M.: Geschichte unterrichten, S. 219.

32 Rohlfes, J.: Geschichte, S. 341.

33 Rohlfes, J.: Geschichte, S. 341.

34 Vgl. Näpel, O.: Film und Geschichte, S. 157.

35 Vgl. Sauer, M.: Geschichte unterrichten, S. 219.

36 Saryusz-Wolska, Magdalena/Piorun, Carolin: Verpasste Debatte. Unsere Mütter, unsere Väter in Deutschland und Polen, in: Sapper, Manfred/Egbert, Jahn Gewaltgeschichten, Berlin 2014, S. 115.

37 (Hrsg.): Sehenden Auges. Europäische UMUV. Über den Film. Zeitgeschichte, zeitgemäß erzählt. Für den Dialog der Generationen - Vorwort der Redaktion: http://www.zdf.de/unsere-muetter-unsere-vaeter/zeitgeschichte-zeitgemaess- erzaehlt-26275822.html, zuletzt aufgerufen am 20.05.2016.

38 Vgl. Sauer, M.: Geschichte unterrichten. S. 223f. Das Pendant hierzu wäre ein Spielfilm, der tatsächliche Ereignisse abbildet und diese durch filmische Mittel dokumentarisch nacherzählt. ‚Schindlers Liste‘ (1993) wäre als Beispiel zu nennen.

39 Schneider, G.: Film, S. 378.

40 Rohlfes, J.: Geschichte, S. 340.

41 Rohlfes, J.: Geschichte, S. 341.

42 Vgl. Näpel, O.: Film und Geschichte, S. 157.

43 UMUV. Über den Film.

44 Vgl. Näpel, O.: Film und Geschichte, S. 157.

45 Schneider, G.: Filme, S. 380.

46 Vgl. Schneider, G.: Filme, S. 381.

47 Rohlfes, J.: Geschichte, S. 339.

48 Rohlfes, J.: Geschichte, S. 339.

49 Vgl. Schneider, G.: Filme, S. 383.

Ende der Leseprobe aus 23 Seiten

Details

Titel
Verwendung des Spielfilms "Unsere Mütter unsere Väter" im Geschichtsunterricht (Gymnasium)
Hochschule
Universität Passau
Note
1,0
Autor
Jahr
2016
Seiten
23
Katalognummer
V369644
ISBN (eBook)
9783668514591
ISBN (Buch)
9783668514607
Dateigröße
440 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Spielfilm im Unterricht, Unsere Mütter unsere Väter, Geschichtsdidaktik
Arbeit zitieren
Isabella Weber (Autor), 2016, Verwendung des Spielfilms "Unsere Mütter unsere Väter" im Geschichtsunterricht (Gymnasium), München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/369644

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