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Das Glück des Aristoteles. Eine kurze Zusammenfassung

Titre: Das Glück des Aristoteles. Eine kurze Zusammenfassung

Essai , 2013 , 4 Pages , Note: 1,3

Autor:in: Bennet Ludwig (Auteur)

Philosophie - Philosophie antique
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Eine Zusammenfassung der Kapitel 6 und 13 aus dem ersten Buch der Nikomachischen Ethik des Aristoteles.

Was genau ist das höchste Gut - die menschliche Glückseligkeit (eudaimonia) - und was ein glückseliges Leben für den Menschen? Nachdem im vorigen Essay die Beschaffenheit des Glücks nach Aristoteles beschrieben wurde, wird im folgenden Text seine Wesensbestimmung der Glückseligkeit des Menschen vor dem Hintergrund der aristotelischen Seelenlehre - oder auch Psychologie, abgeleitet von psyche (Seele) und logos (Lehre) - zusammengefasst.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Das Glück des Aristoteles

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit analysiert das aristotelische Konzept der menschlichen Glückseligkeit (Eudaimonia) und setzt dieses in einen direkten Bezug zur aristotelischen Seelenlehre, um die Wesensbestimmung des menschlichen Glücks präzise herauszuarbeiten.

  • Untersuchung des ergon-Arguments als Grundlage menschlicher Funktion
  • Differenzierung der seelischen Vermögen (vegetativ, wahrnehmend, vernunftbegabt)
  • Bedeutung der Tugend (Arete) für ein gelingendes Leben
  • Die hierarchische Struktur der Vernunft (logistikon und epistemonikon)
  • Klassifizierung der Tugenden in ethische und dianoethische Tugenden

Auszug aus dem Buch

Das Glück des Aristoteles

Was genau ist das höchste Gut - die menschliche Glückseligkeit (eudaimonia) - und was ein glückseliges Leben für den Menschen? Nachdem im vorigen Essay die Beschaffenheit des Glücks nach Aristoteles beschrieben wurde, wird im folgenden Text seine Wesensbestimmung der Glückseligkeit des Menschen vor dem Hintergrund der aristotelischen Seelenlehre - oder auch Psychologie, abgeleitet von psyche (Seele) und logos (Lehre) - zusammengefasst.

Die Grundlage der weiteren Untersuchung menschlicher Glückseligkeit bildet das sogenannte ergon-Argument. Die wörtliche Übersetzung von ergon ist zwar Werk oder Tätigkeit, inhaltlich bedeutet es aber vielmehr Funktion oder Leistung; die englische Übersetzung function-argument verdeutlicht dies genauer. Dieses Argument besagt, dass die weitere Bestimmung der Glückseligkeit „von der eigentümlichen Tätigkeit (oikeinon ergon) des Menschen ausgehen“ (N.E. I.6, 1097b 36-37) muss, d.h. von der Funktion oder Leistung, der nur ein Mensch - aufgrund seiner besonderen seelischen Beschaffenheit - und kein anderes Wesen sonst gerecht werden kann.

Denn da für „jeden, der eine Tätigkeit und ein Handeln hat, in der Tätigkeit (also im Vollzug des ergons) das Gute und Rechte liegt“ (N.E. I.6, 1097b 38-40), gilt das gleiche Prinzip auch für den Menschen, sofern auch dieser ein solches ergon besitzt. Dieses besitzt er aber notwendigerweise, da nicht nur jeder Handwerker, sondern auch „jedes einzelne Körperglied seine besondere Tätigkeit hat“ (N.E. I.6, 1097b 45-46) und er darüber hinaus nicht „zur Untätigkeit geschaffen“ (N.E. I.6, 1097b 43-44) wurde.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Das Glück des Aristoteles: Dieses Kapitel erläutert die Definition der Glückseligkeit durch das ergon-Argument und die Einordnung der menschlichen Tätigkeit in den Kontext der aristotelischen Seelenlehre.

Schlüsselwörter

Aristoteles, Eudaimonia, Glückseligkeit, Ergon-Argument, Seelenlehre, Psyche, Vernunft, Logos, Arete, Tugend, Ethische Tugenden, Dianoethische Tugenden, Logistikon, Epistemonikon, Philosophie

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die philosophische Bestimmung des menschlichen Glücks (Eudaimonia) nach Aristoteles unter Berücksichtigung seiner psychologischen Schriften.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die Funktion des Menschen (ergon), die Struktur der menschlichen Seele und die Unterscheidung verschiedener Tugendarten.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die Wesensbestimmung des Glücks durch die Analyse der menschlichen Vernunfttätigkeit und deren Tugendhaftigkeit zu erklären.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt die hermeneutische Exegese und Analyse zentraler Passagen aus der Nikomachischen Ethik des Aristoteles.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil befasst sich mit der detaillierten Herleitung des ergon-Arguments sowie der Einteilung der Seele in vernünftige und vernunftlose Anteile.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Eudaimonia, Ergon, Arete, Logos, logistikon und epistemonikon.

Was unterscheidet das Strebevermögen vom reinen Vernunftvermögen?

Das Strebevermögen (orektikon) nimmt eine Mittelstellung ein, da es zwar nicht rein vernünftig ist, aber der Vernunft gehorchen und so tugendhaft werden kann.

Warum ist Schlaf für die Glückseligkeit bei Aristoteles irrelevant?

Da der Schlaf eine Untätigkeit der Seele darstellt, können in diesem Zustand keine aktiven, tugendhaften Leistungen vollbracht werden, die für das Glück essenziell sind.

Wie unterscheiden sich ethische von dianoethischen Tugenden?

Ethische Tugenden sind durch Gewöhnung erlernbar, während dianoethische Tugenden (wie Weisheit) als verstandesmäßige Fähigkeiten naturgegeben sind.

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Résumé des informations

Titre
Das Glück des Aristoteles. Eine kurze Zusammenfassung
Université
University of Cologne
Note
1,3
Auteur
Bennet Ludwig (Auteur)
Année de publication
2013
Pages
4
N° de catalogue
V369702
ISBN (ebook)
9783668476400
Langue
allemand
mots-clé
Aristoteles Ethik Nikomachische Ethik Eudaimonia Glück Glückseligkeit
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Bennet Ludwig (Auteur), 2013, Das Glück des Aristoteles. Eine kurze Zusammenfassung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/369702
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Extrait de  4  pages
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