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Restrukturierung in Organisationen und mögliche Auswirkungen auf das Arbeitsverhalten

Title: Restrukturierung in Organisationen und mögliche Auswirkungen auf das Arbeitsverhalten

Term Paper , 2016 , 25 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Stephan Schramm (Author)

Psychology - Work, Business, Organisation
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Im Rahmen dieser Arbeit wird in einem ersten Schritt das Phänomen der Restrukturierung mittels Personalabbau beschrieben. Im weiteren Verlauf werden die verbleibenden Mitarbeiter und die auftretenden Emotionen nach einer Restrukturierung hinsichtlich des Parameters Arbeitszufriedenheit näher untersucht. Um mit den Veränderungen adäquat umzugehen und die Arbeitszufriedenheit der verbleibenden Mitarbeiter zu erhalten, werden wichtige Punkte für den Veränderungsprozess skizziert.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. EINLEITUNG

2. RESTRUKTURIERUNG

2.1. BEGRIFFSBESTIMMUNG

2.2. DOWNSIZING

2.3. SURVIVORS

3. PSYCHOLOGISCHE EFFEKTE VON RESTRUKTURIERUNGEN

3.1. EMOTIONEN

3.2. ARBEITSZUFRIEDENHEIT

3.3. AFFECTIVE-EVENTS-THEORY

4. ZUSAMMENHANG VON RESTRUKTURIERUNG UND ARBEITSVERHALTEN

5. DISKUSSION

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die psychologischen Auswirkungen von Restrukturierungsprozessen, insbesondere von Personalabbau (Downsizing), auf das Arbeitsverhalten und die Arbeitszufriedenheit der im Unternehmen verbleibenden Mitarbeiter, den sogenannten „Survivors“. Das Ziel ist es, Zusammenhänge zwischen organisationalen Veränderungen, affektiven Erlebnissen und individuellen Verhaltensweisen aufzuzeigen sowie Interventionsmöglichkeiten für Führungskräfte abzuleiten.

  • Psychologische Belastung und „Survivor-Syndrom“ nach Personalabbau
  • Einfluss von affektiven Ereignissen auf die Arbeitszufriedenheit
  • Die Bedeutung des „psychologischen Vertrags“ in Umbruchphasen
  • Typologien von Mitarbeiterreaktionen auf Veränderungsprozesse
  • Interventionsstrategien zur Förderung der Arbeitszufriedenheit während Restrukturierungen

Auszug aus dem Buch

3.1. Emotionen

In der Literatur versteht man unter Emotionen kurzfristige Zustände einer Person. Diese Zustände beziehen sich auf ein konkretes Objekt und sind durch die folgenden drei Komponenten gekennzeichnet (Wegge und Dick 2006, S. 14):

• Erlebniskomponente (das Erleben einer Person wird durch ein Gefühl getönt, wie z. B. Stolz, Furcht)

• Physiologische Emotionskomponente (innerkörperliche Veränderungen z. B. der Atmung, des Herzschlags)

• Verhaltenskomponente (z. B. Veränderung von Mimik, Gestik).

Folgt man dem Ansatz der Motivationspsychologie, entsteht zielgerichtetes Verhalten durch die Aussicht auf positive Emotionen, die mit der Zielerreichung verbunden sind. Georg und Brief (1996, S. 76) schreiben dieser motivationalen Funktion die zentrale Bedeutung von Emotionen zu.

Nach Brehm (2001, S. 206) definiert sich die Arbeitsemotion wie folgt:

„Arbeitsemotionen sind danach als Gefühle anzusehen, die eng mit dem Erleben, Wahrnehmen und Bewerten der Arbeit verbunden sind. Sie stellen ein komplexes Gefüge subjektiver und objektiver Faktoren dar, das von neuronal/hormonalen Systemen vermittelt wird.“

Bei der Erforschung von Emotionen bei der Arbeit sind, wie Weiss und Cropanzano (1996, S. 10) anmerken, neben spezifischen Merkmalen der Arbeit (z. B. Tätigkeit), auch bei der Arbeit auftretende emotionsrelevante Ereignisse (z. B. Personalabbau) von Bedeutung. Dieser Zusammenhang wird in Kapitel 3.3. näher erläutert.

Nach Basch & Fisher (2000, S. 42f.) gehören zu den ereignisbezogenen Emotionen Angst, Hoffnungslosigkeit, Unzufriedenheit und Enttäuschung.

Zusammenfassung der Kapitel

1. EINLEITUNG: Die Einleitung thematisiert den zunehmenden Anpassungsdruck auf Organisationen und führt in die Fragestellung ein, wie Personalabbau das Arbeitsverhalten und die Zufriedenheit verbleibender Mitarbeiter beeinflusst.

2. RESTRUKTURIERUNG: Dieses Kapitel definiert den Begriff der Restrukturierung, erläutert die Praxis des Downsizings und beschreibt die spezifische Situation der „Survivors“ sowie deren psychologische Folgen.

3. PSYCHOLOGISCHE EFFEKTE VON RESTRUKTURIERUNGEN: Hier werden theoretische Grundlagen zu Emotionen, Arbeitszufriedenheit und die „Affective Events Theory“ erörtert, um die psychologischen Mechanismen bei Veränderungen zu verstehen.

4. ZUSAMMENHANG VON RESTRUKTURIERUNG UND ARBEITSVERHALTEN: Dieses Kapitel analysiert, wie Restrukturierungen durch Störungen des „psychologischen Vertrags“ und affektive Belastungen das Verhalten der Mitarbeiter maßgeblich prägen.

5. DISKUSSION: Die Diskussion fasst die Erkenntnisse zusammen und leitet daraus notwendige Interventionen wie offene Kommunikation und Mitarbeiterbeteiligung für das Management ab.

Schlüsselwörter

Restrukturierung, Downsizing, Arbeitszufriedenheit, Survivors, Survivor-Syndrom, Arbeitsemotionen, psychologischer Vertrag, Arbeitsplatzunsicherheit, Veränderungsprozesse, Personalabbau, Arbeitsverhalten, Organisationspsychologie, Mitarbeiterbeteiligung, Unternehmensführung, Interventionsstrategien

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Hausarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die psychologischen Auswirkungen von Restrukturierungsprozessen und Personalabbau auf die verbleibende Belegschaft (Survivors) in einem Unternehmen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Zentrale Themen sind der Einfluss von affektiven Ereignissen auf die Arbeitszufriedenheit, die Rolle des psychologischen Vertrags bei Veränderungen sowie die verschiedenen Typen von Mitarbeiterreaktionen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist zu analysieren, wie sich Restrukturierungen auf das Arbeitsverhalten auswirken und welche Maßnahmen die Unternehmensleitung ergreifen kann, um die Arbeitszufriedenheit trotz der Veränderungen zu erhalten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse und der Aufarbeitung theoretischer Modelle (z. B. der Affective Events Theory) im Kontext der Arbeits- und Organisationspsychologie.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden Begriffe wie Downsizing definiert, die psychologischen Effekte (Emotionen und Arbeitszufriedenheit) beleuchtet und der Zusammenhang zwischen organisationalen Veränderungen und dem Verhalten der Mitarbeiter detailliert erörtert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Wichtige Begriffe sind Restrukturierung, Downsizing, Survivors, Arbeitszufriedenheit, affektive Ereignisse und der psychologische Vertrag.

Was genau ist unter dem „Survivor-Syndrom“ zu verstehen?

Es bezeichnet die symptomatischen psychologischen Folgeerscheinungen wie Angst, Unsicherheit, Ärger und Produktivitätsverlust bei Mitarbeitern, die nach einem Personalabbau im Unternehmen verbleiben.

Warum ist die Kommunikation bei Restrukturierungen laut der Arbeit so wichtig?

Zeitnahe und ehrliche Kommunikation reduziert Unsicherheiten bezüglich der Zukunft, mindert Stress und Vertrauensverlust und kann dazu beitragen, Veränderungen eher als Chance denn als Bedrohung wahrzunehmen.

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Details

Title
Restrukturierung in Organisationen und mögliche Auswirkungen auf das Arbeitsverhalten
College
University of Wuppertal  (IOP)
Grade
1,0
Author
Stephan Schramm (Author)
Publication Year
2016
Pages
25
Catalog Number
V369722
ISBN (eBook)
9783668476363
ISBN (Book)
9783668476370
Language
German
Tags
restrukturierung organisationen auswirkungen arbeitsverhalten
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Stephan Schramm (Author), 2016, Restrukturierung in Organisationen und mögliche Auswirkungen auf das Arbeitsverhalten, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/369722
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