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Störphänomene im Unterricht. Eine kritische Bestandsaufnahme

Eine komparative Beobachtung im Fachunterricht Deutsch und Latein

Titel: Störphänomene im Unterricht. Eine kritische Bestandsaufnahme

Masterarbeit , 2017 , 123 Seiten

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Didaktik - Allgemeine Didaktik, Erziehungsziele, Methoden
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Störphänomene treten im Unterricht eines jeden Faches täglich auf und beeinflussen ihn in negativer Weise, sodass die aktive Lernzeit der Schüler/innen ab- und die psychische Belastung der Lehrpersonen zunimmt. Doch Grundlage für die Anregung eines Lehr-Lern-Prozesses, welche zu den Hauptaufgaben der Bildungsinstitution Schule zählt, ist ein weitgehend störungsfreier Unterricht. Da dieser fachspezifischen Bedingungen unterliegt, stellt sich über die personale Dimension von Unterrichtsstörungen hinaus die Frage, ob nicht nur die Schüler/innen bzw. die Lehrkräfte als einflussgebende Faktoren von Beeinträchtigungen des Lehr-Lern-Prozesses angesehen und somit im Umgang mit Störungen berücksichtigt werden müssen, sondern auch das jeweilige Unterrichtsfach.

Diese in der Forschung minder behandelte Fragestellung steht im Zentrum der kritischen Bestandsaufnahme der Störphänomene im Fachunterricht Deutsch und Latein. Zwar sind beides sprachliche Fächer, jedoch unterscheiden sie sich hinsichtlich ihrer Inhalte und Arbeitsweisen, was den Unterricht beeinträchtigen könnte. Deshalb ist zu untersuchen, ob sich die Quantität der Störungen im Fachunterricht signifikant unterscheidet und damit einhergehend, ob einige Arten von Unterrichtsstörungen prägnant für das jeweilige Fach sind. Durch diesen Erkenntnisgewinn könnten fachliche Unterrichtsstörungen im Vorhinein antizipiert und deren Ausmaß durch Berücksichtigung in der Unterrichtsplanung reduziert werden. Es wird angenommen, dass hinsichtlich der Erscheinungsformen von Unterrichtsstörungen signifikante Differenzen zwischen den Fächern Deutsch und Latein bestehen.

[...]

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Unterrichtsstörungen

2.1 Definition

2.2 Ursachen

2.3 Erscheinungsformen

3. Bedingungen des Fachunterrichts

3.1 Fachunterricht Deutsch

3.2 Fachunterricht Latein

3.3 Vergleich der fachspezifischen Bedingungen

4. Komparative Beobachtung im Fachunterricht Latein und Deutsch

4.1 Fragestellung und Hypothesen

4.2 Forschungsdesign

4.2.1 Erhebungsinstrument

4.2.2 Beobachtungsitems

4.2.2.1 Schüler*innen

4.2.2.2 Lehrpersonen

4.2.3 Pretest

4.3 Ergebnisse der Untersuchung

4.3.1 Unterrichtsstörungen im Fachunterricht Deutsch

4.3.1.1 Schüler*innen

4.3.1.2 Lehrpersonen

4.3.2 Unterrichtsstörungen im Fachunterricht Latein

4.3.2.1 Schüler*innen

4.3.2.2 Lehrpersonen

4.4 Analyse der Ergebnisse

4.4.1 Schüler*innen

4.4.2 Lehrpersonen

4.5 Interpretation der Ergebnisse

5. Fazit und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht kritisch die Störphänomene im Unterricht, mit dem primären Ziel, fachspezifische Unterschiede zwischen den Schulfächern Deutsch und Latein mittels einer komparativen Beobachtung zu identifizieren und zu interpretieren.

  • Theoretische Grundlagen von Unterrichtsstörungen
  • Analyse fachspezifischer Rahmenbedingungen
  • Komparative empirische Untersuchung mittels Beobachtungsbögen
  • Vergleichende Analyse der Ergebnisse

Auszug aus dem Buch

2.1 Definition

Der Terminus Unterrichtsstörung ist an individuelle Empfindungen der Beteiligten gebunden und somit subjektiv (vgl. Pfitzner & Schoppek, 2000, S.351). Für eine wissenschaftliche Auseinandersetzung mit diesem Bereich der Schulforschung ist es daher notwendig eine adäquate Definition zu treffen. Während sich die eine Lehrkraft nicht weiter an kurzen Gesprächen zwischen ihren Schüler*innen stört, sieht eine andere an dieser Stelle den Lehr-Lern-Prozess als negativ beeinflusst an. Genauso verhält sich dies bei den Heranwachsenden. Die einen fühlen sich gestört, wenn sich ihre Sitznachbar*innen unterhalten und die anderen nicht. Eine divergierende Beurteilung von Unterrichtssituationen trotz einer Definition hängt demnach von der individuellen Geduld sowie der Frustrationstoleranz der Involvierten ab. Daher wurde in der Forschung erstrebt, eine differenzierte Definition für dieses Phänomen, welches keineswegs „eine Erscheinung besonderer Institutionen“ (Hillenbrand, 2011^3, S.21) ist, zu erarbeiten.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Thematik ein, definiert das Forschungsinteresse an fachspezifischen Störphänomenen und skizziert den methodischen Aufbau der Arbeit.

2. Unterrichtsstörungen: Hier wird der theoretische Rahmen gesteckt, indem Definitionen, Ursachen und Erscheinungsformen von Unterrichtsstörungen aus verschiedenen wissenschaftlichen Perspektiven beleuchtet werden.

3. Bedingungen des Fachunterrichts: Dieses Kapitel analysiert die fachspezifischen Rahmenbedingungen der Fächer Deutsch und Latein, um eine Basis für den Vergleich der Beobachtungsergebnisse zu schaffen.

4. Komparative Beobachtung im Fachunterricht Latein und Deutsch: Der Hauptteil beschreibt das Forschungsdesign, die Erhebungsmethoden, die Durchführung sowie die detaillierte Analyse und Interpretation der Untersuchungsergebnisse.

5. Fazit und Ausblick: Das abschließende Kapitel fasst die zentralen Erkenntnisse der Arbeit zusammen, reflektiert Limitationen und gibt Impulse für zukünftige Forschungsansätze.

Schlüsselwörter

Unterrichtsstörungen, Schulforschung, Fachunterricht Deutsch, Fachunterricht Latein, komparative Beobachtung, Störfaktorizität, Lehr-Lern-Prozess, fachspezifische Bedingungen, Unterrichtsqualität, Schülerverhalten, Lehrerverhalten, empirische Untersuchung, Welch-Test, Störphänomene.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit einer kritischen Bestandsaufnahme von Unterrichtsstörungen und untersucht, inwieweit diese durch fachspezifische Bedingungen der Unterrichtsfächer Deutsch und Latein beeinflusst werden.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen umfassen die theoretische Einordnung von Störphänomenen, die Analyse der fachspezifischen Rahmenbedingungen von Deutsch und Latein sowie die empirische Erfassung von Störverhalten seitens der Schüler*innen und Lehrpersonen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Hauptziel besteht darin, mögliche fachspezifische Störphänomene zu identifizieren, um Lehrkräften Erkenntnisse für eine potenzielle Antizipation und Minderung solcher Störungen in der Unterrichtsplanung zu liefern.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine komparative, quantifizierende Beobachtungsstudie durchgeführt, wobei die gewonnenen Daten zur Signifikanzprüfung der fachspezifischen Differenzen mittels Welch-Test analysiert werden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil widmet sich dem Forschungsdesign, der Operationalisierung der Beobachtungsitems, der deskriptiven Ergebnispräsentation sowie der statistischen Analyse und fachlichen Interpretation der beobachteten Unterrichtsstörungen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich primär über Begriffe wie Unterrichtsstörungen, Schulforschung, komparative Beobachtung, Fachunterricht Deutsch und Latein sowie Störfaktorizität charakterisieren.

Warum wird zwischen dem Fach Deutsch und Latein unterschieden?

Obwohl beides sprachliche Fächer sind, unterscheiden sie sich in ihren Inhalten, Arbeitsweisen und institutionellen Bedingungen, was nach Vermutung der Autorin Auswirkungen auf die Quantität und Qualität der auftretenden Unterrichtsstörungen hat.

Was wurde bei der Analyse der Lehrpersonen beobachtet?

Die Analyse zeigt, dass fachspezifische Störungen von Lehrkräften existieren, die sich sowohl auf der Beziehungs- und Kommunikationsebene als auch auf der Unterrichtsebene manifestieren, wobei sich die Ursachen je nach Fach in der Ausgestaltung des Lehr-Lern-Prozesses unterscheiden.

Welche Rolle spielt der Pretest in dieser Arbeit?

Der Pretest diente der Überprüfung des Forschungsdesigns und der Optimierung des Erhebungsinstruments, um die Validität der in der Hauptuntersuchung gesammelten Daten zu sichern.

Wie wurde die Beobachtung durchgeführt?

Es handelte sich um eine direkte, nicht-teilnehmende Beobachtung unter Verwendung eines strukturierten Kategorienschemas, welches Störungen seitens der Schüler*innen und Lehrkräfte getrennt erfasste.

Ende der Leseprobe aus 123 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Störphänomene im Unterricht. Eine kritische Bestandsaufnahme
Untertitel
Eine komparative Beobachtung im Fachunterricht Deutsch und Latein
Hochschule
Bergische Universität Wuppertal
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2017
Seiten
123
Katalognummer
V370163
ISBN (eBook)
9783668485488
ISBN (Buch)
9783668485495
Sprache
Deutsch
Schlagworte
störphänomene unterricht eine bestandsaufnahme beobachtung fachunterricht deutsch latein
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2017, Störphänomene im Unterricht. Eine kritische Bestandsaufnahme, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/370163
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