Seereisen deutscher Auswanderer im 19. Jahrhundert. Die Überfahrt als Schwellenerfahrung in der deutschen Literatur


Seminararbeit, 2017
29 Seiten, Note: 1,0

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1. Die deutsche Auswanderung nach Amerika
1.1. Begriffsdefinition: Migration – Auswanderung - Einwanderung
1.2. Gründe für die Auswanderung

2. Die Auswanderer

3. Kulturwissenschaftliche Konzepte zu Übergängen und Schwellenerfahrungen
3.1. Die Überfahrt als Übergang nach Arnold van Gennep
3.2. Victor Turner und die Begriffe Liminalität und Communitas
3.3. Der Begriff der Schwelle bei Walter Benjamin

4. Die Überfahrt von Auswanderern in der deutschen Literatur
4.1. Friedrich Gerstäcker – Der deutschen Auswanderer Fahrten und Schicksale
4.1.1. Der Autor und der Roman
4.1.2. Relevante Szenen im Text
4.2. Gerd Fuchs – Die Auswanderer
4.2.1. Der Autor und der Roman
4.2.2. Relevante Stellen
4.3. Weitere Texte
4.3.1. Talvj – Die Auswanderer
4.3.2. Johannes Gaukel – Im Zwischendeck
4.3.3. Robert Louis Stevenson – The Amateur Immigrant

Zusammenfassung

Literaturverzeichnis

Einleitung

Das neunzehnte Jahrhundert ging mit einer Auswanderungswelle aus Deutschland einher. Viele Menschen verließen ihre alte Heimat und suchten ihr Glück hauptsächlich in den Vereinigten Staaten von Amerika, welche oft als paradiesisches Land schlechthin dargestellt wurden. Sämtliche Sorgen sollten der Vergangenheit angehören und alle Träume würden in Erfüllung gehen, so die Hoffnungen der Auswanderer. Dies schlägt sich natürlich auch in der Literatur nieder. Johann Wolfgang von Goethe war einer der ersten Literaten, der Amerika als neues und interessantes Gebiet entdeckte und literarisch verarbeitete.[1] Nach und nach mehrten sich die Publikationen, die Amerika in den Mittelpunkt stellten und neben Romanen wurden auch zahlreiche Werke veröffentlicht, die man zur sogenannten Ratgeberliteratur zählen kann.

Das einzige Transportmittel das in diesem Jahrhundert eine Reise nach Amerika ermöglichte, war das Schiff. So nahmen zahllose Auswanderer die wochen- teilweise auch monatelangen Schiffsreisen auf sich um ein neues Leben beginnen zu können. Die Zustände auf den Schiffen waren teilweise menschenunwürdig, besonders für jene Passagiere, die sich keine teuren Kajüten leisten konnten und in den Zwischendecks der Schiffe mitsegeln mussten. Schiffbruch war ein Thema mit dem Reisende früher durchaus öfters konfrontiert wurden, als ihnen lieb war.

Zu Beginn der Arbeit wird eine genauere Betrachtung des Begriffs Auswanderung vorgenommen, da diese Thematik im Mittelpunkt des Papiers steht. Direkt im Anschluss widmet sich ein Kapitel den Auswanderern selbst. Es soll geklärt werden, wer die Menschen waren, die die gefährlichen und beschwerlichen Reisen auf sich nahmen und warum sie dies taten.

Bevor sich die Arbeit schließlich einzelnen Texten zuwendet, in denen die Überfahrten von auswandernden Personen thematisiert werden, werden mehrere wissenschaftliche Konzepte vorgestellt, mit denen sich derartige migrantische Atlantiküberfahrten charakterisieren lassen. Hier wird einerseits auf das Konzept der rite de passage, zu Deutsch Übergangsriten, von Arnold van Gennep und andererseits auf die eng damit zusammenhängende Theorie der Liminalität von Victor Turner zurückgegriffen. Auch wird kurz dargelegt, was der Begriff der Schwelle bei Walter Benjamin bedeutet und welche Relevanz dieser für Überfahrten von Auswanderer hat.

Im letzten und gleichzeitig zentralen Kapitel der Arbeit werden verschiedene Primärtexte, die sich mit deutschen Auswanderern beschäftigen hinsichtlich deren Überfahrten analysiert. Besonders wird darauf Acht gegeben, ob sich in den Texten Momente herauskristallisieren lassen, auf welche sich die Konzepte von van Gennep, Turner und Benjamin umlegen lassen.

Forschungsfragen, welche im Zuge der Seminararbeit beantwortet werden sind folgende:

Was versteht man unter Auswanderung? Wer waren die Menschen, die es im neunzehnten Jahrhundert nach Amerika zog? Mit welchen philosophischen Konzepten lassen sich Schiffsreisen im Zuge von Auswanderungen charakterisieren? Mit welchen Riten beschäftigten sich Auswanderer während ihrer Seereisen? Halfen Reisenden untereinander zusammen oder kämpfte jeder für sich alleine?

Hinweis:

Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird in dieser Seminararbeit die Sprachform des generischen Maskulinums angewendet. Es wird an dieser Stelle darauf hingewiesen, dass die ausschließliche Verwendung der männlichen Form geschlechtsunabhängig verstanden werden soll.

1. Die deutsche Auswanderung nach Amerika

1.1. Begriffsdefinition: Migration – Auswanderung - Einwanderung

Da im Zentrum dieser Seminararbeit Personen stehen, die den Entschluss fassten auszuwandern, die lange Reisen per Schiff in ihnen fremde Länder antraten und dort versuchten neue Existenzen aufzubauen, ist es von Nöten eingangs zu klären, was man konkret unter Auswanderung und Auswanderern versteht. Zu Beginn soll festgehalten werden, dass die Begriffe Aus- und Einwanderung unter dem Begriff Migration subsumiert werden können. Befasst man sich mit dem Terminus Migration, kann man festhalten, dass es sich darum generell gesprochen um „Bewegung[en] von Menschen im geografischen Raum“[2] handelt. Dies greift selbstverständlich zu kurz, denn folgt man rein dieser Definition, könnte man auch kleiner und kurzzeitige Wanderbewegungen, wie etwa ein Spaziergang oder eine Bergwanderung, als Migration bezeichnen. Deswegen finden sich in den meisten Definitionsversuchen Hinweise darauf, dass die Wanderbewegungen durch den Raum einen längerfristig veränderten Wohnort zur folge haben müssen. Grundsätzlich gilt also festzuhalten, dass man als Auswanderer (Migranten) lediglich Personen bezeichnen sollte, „die ihren Wohnsitz mit der Absicht verändern, sich in der Wohnung für längere Zeit oder – soweit vorausschaubar – ständig aufzuhalten, d.h. das Wanderungsziel als neuen Mittelpunkt ihres Lebens zu betrachten.“[3]

Ein solcher längerfristiger Aufenthalt an einem neuen Ort scheint das wichtigste Kriterium für die Zuordnung einer transitorischen Bewegung als Auswanderung zu sein. So stellt auch das deutsche Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) die Verlegung des Lebensmittelpunktes ins Zentrum seiner Migrationsdefinition:

„Von Migration spricht man, wenn eine Person ihren Lebensmittelpunkt räumlich verlegt, von internationaler Migration, wenn dies über Staatsgrenzen hinweg geschieht.“[4]

1.2. Gründe für die Auswanderung

Auswanderungen sind Ergebnisse vieler Ursachen auf der gesellschaftlichen Ebene, wie auch auf der persönlichen Ebene und können somit keineswegs monokausal erklärt werden. Ebenfalls ist zu bedenken, dass Auswanderungen als Prozesse angesehen werden müssen, die sich nicht von heute auf morgen vollziehen, sondern von der Vorbereitung, über die Reise bis hin zur Akklimatisierung und Integration in den neuen Aufenthaltsorten geht.

Kommt man auf die Auswanderungen deutscher Männer und Frauen im neunzehnten Jahrhundert zu sprechen, gilt es festzuhalten, dass ab den 1820er-Jahren die Zahl dieser Auswanderer stetig anstieg. Dies kann man auf viele Gründe zurückführen:

“Die stetig wachsende Bevölkerung, häufige Missernten und die sich daraus ergebenden Hungersnöte bedrohen die Existenz so sehr, dass eine Auswanderung oft die einzig mögliche Option ist. Zwischen 1820 und 1850 steigen die Preise für Roggen, Kartoffeln und Kleidung um das Doppelte, bei nur geringfügiger Erhöhung der Löhne."[5]

Dass nicht nur ökonomische Missstände zur den Auswanderungswellen führten, sondern diesen ebenso persönliche und familiäre Umstände oder auch reine Lust am Abenteuer zu Grunde lagen, hält Bernd Brunner fest.[6] Neben oder viel mehr aufgrund dieser vielen sozialen und wirtschaftlichen und vor allem politischen Missstände stellte sich (unter anderem auch) in Deutschland eine gewisse Europamüdigkeit ein.[7] Dieser Begriff wurde durch die Literatur geprägt und fing die damalig vorherrschende Stimmung der Bevölkerung ein, denn viele Menschen sehnten sich nach Ländern, die ihnen bessere Lebensbedingungen versprachen. Vor allem der Roman von Ernst Willkomm Die Europamüden prägte den Begriff, indem Europa als sterbendes Land dargestellt wurde, das es so schnell wie möglich zu verlassen galt.[8]

Interessant erscheint, dies nur als kurzer Exkurs, dass auch in letzter Zeit öfters von Europamüdigkeit die Rede ist, wobei sich dies eher auf die Europäische Union bezieht.

2. Die Auswanderer

Bevor sich die Arbeit theoretischen Konzepten zuwendet, mit deren Hilfe sich Überfahrten von Migranten analysieren lassen, sollte geklärt werden, wer die Personen waren, die die langen und beschwerlichen Reisen auf sich nahmen und von welchen Zahlen die Rede ist. Zunächst sollte nicht unerwähnt bleiben, dass es bereits vor dem neunzehnten Jahrhundert Personen gab, die nach Amerika auswanderten. Die größten Auswanderungswellen ereigneten sich jedoch im neunzehnten Jahrhundert, als es Menschen aus dem gesamten europäischen Raum nach Amerika zog. „Insgesamt kamen zwischen 1815 und 1914 etwa 40 Millionen Menschen von Europa nach Amerika, darunter rund sieben Millionen Deutsche.“[9] Nicht zu unterschätzen sind auch die Auswanderer aus dem Gebiet der ehemaligen österreichisch-ungarischen Monarchie, wobei deren größte Auswanderungsbewegungen eher später, im zwanzigsten Jahrhundert anzusetzen sind:

“So seien allein 1902 rund 172.000 Menschen aus der Monarchie in die USA eingewandert (insgesamt betrug der Exodus in diesem Jahr 195.812), so summiere sich die Welle aus Österreich-Ungarn für den Zeitraum 1820 bis 1914 auf rund 3,2 Millionen [...].”[10]

Das einzige verfügbare Transportmittel für Atlantiküberquerungen war selbstverständlich das Schiff. Von großer Bedeutung waren die Häfen von Bremen, von wo 1822 eine regelmäßige Schiffslinie nach New York eingerichtet wurde, und später auch der von Hamburg.[11] Viele Menschen, die die Überfahrten nicht aus eigener Tasche bezahlen konnte, ließen sich stellvertretend durch Reedereien an amerikanischen Farmbesitzer oder Industrielle anwerben, bei denen sie die Kosten für die Überfahrten abarbeiten mussten.[12] Markus Günther hält fest, dass von diesem auf den ersten Blick ausbeuterisch wirkenden System, sowohl die anwerbenden Arbeitgeber, als auch die Auswanderer profitierten.[13] Dass dieses System so erfolgreich sein konnte, lässt Rückschlüsse auf die soziale Zusammensetzung der Auswanderer des neunzehnten Jahrhunderts zu.

„Im allgemeinen handelte es sich bei denjenigen, die ohne Entlassungsurkunde auswanderten, um Arme und Mittellose, während diejenigen, die einen Entlassungsschein beantragten, also ihre Auswanderung vorbereiteten, ihren kleinen Land- oder Hausbesitz verkauften, dem Kreis der kleinen und mittleren Landleute und Handwerker angehörten, die sich vor dem gänzlichen Ruin retten wollten.“[14]

Im Mittelpunkt dieser großen Auswanderungswellen standen also eher Angehörige unterer Schichten, die entweder bereits verarmt waren oder noch versuchten an vermögen zu retten, was es zu retten gab.

Was an dieser Stelle nicht unerwähnt bleiben sollte ist, dass auch nicht wenige Menschen fliehen mussten, da sie aus gesellschaftlichen oder religiösen Gründen verfolgt wurde. So kam es im neunzehnten Jahrhundert immer wieder zu spontanen Pogromen gegen Juden und Jüdinnen, die sich daher oft gezwungen sahen auszuwandern. Einer der später behandelten Primärtexte handelt genau von so einer verfolgten jüdischen Familie.

3. Kulturwissenschaftliche Konzepte zu Übergängen und Schwellenerfahrungen

3.1. Die Überfahrt als Übergang nach Arnold van Gennep

Trotz aller Vorbereitungen stellten (und stellen immer noch) Schiffsreisen in ferne Länder mit dem Zweck der dauerhaften Emigration große Brüche im Leben eines jeden Auswanderers und einer jeden Auswanderin dar. Mit solchen Übergängen von einer zur anderen Situation im Leben von Menschen beschäftigte sich der französische Ethnologie Arnold von Gennep. In seinem heute wichtigsten Werk welches er zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts verfasste, geht van Gennep davon aus, dass das Leben aller Menschen von Momenten geprägt wird, die er selbst Übergänge nennt. Dabei „ist [es] das Leben selbst, das die Übergange von einer Gruppe zur anderen und von einer sozialen Situation zur anderen notwendig macht.“[15] Diese Definition eines Überganges nach van Gennep lässt bereits eine erste Annäherung der Übergangskunde an den Themenblock der Migration zu. Denn Wanderbewegungen (Auswanderungen) lassen sich eins zu eins in diese Beschreibung einfügen. Personen die sich gezwungen sehen dauerhaft in ein anderes Land auszureisen, taten dies früher (und tun dies noch heute viel zu oft) doch meistens darum, weil sie sich eben letztlich aufgrund der anderen sozialen und politschen Strukturen des jeweiligen Ziellands bessere Lebensbedingungen für sich und ihre Familien erhofften. Damit geht auch immer einher, dass die Gruppenzugehörigkeit der Auswandernden in Frage gestellt wird. Man wechselt von der einem vertrauten Gruppe zur jener der Einwohner des Ziellandes und integriert sich womöglich im Laufe der Zeit vollständig in diese.

Zu diesen Ereignissen des Übergangs gehören nun nach van Gennep Zeremonien (Riten) dazu, deren Ziel es ist „ das Individuum aus einer genau definierten Situation in eine andere, ebenso genau definierte hinüberzuführen.“[16] Genau solche Zeremonien bezeichnet van Gennep nun als Übergangsriten. Besonders konzentrierte sich der Ethnologe auf Situationen im Leben von Menschen, die mit dem Altersfortschritt der Personen einhergehen und zur Folge haben, dass Individuen von einem Zustand (z.B. Kind) zu einem anderen übergehen (z.B. Erwachsener).[17] Zu solchen Ereignissen gehören die Geburt, Initiationsriten, Hochzeiten oder der Tod. Van Gennep beschränkte sich allerdings nicht nur auf Ereignisse der persönlichen Entwicklung, sondern berücksichtigte auch räumliche Übergänge wie die Grenzüberschreitung und den Gästeempfang, in einem anderen Kapitel beschäftigt er sich wiederum mit der rituellen Eingliederung Fremder in die Gesellschaft.[18]

Da es sich van Gennep zum Ziel machte, diese Rituale ganzheitlich und umfassend, sprich holistisch zu erfassen[19], unterteilt er diese Übergangsriten generell in drei Stufen, nämlich in die Trennungsriten (rites de séperation), Schwellen- und Umwandlungsriten (rites de marge) und die Angliederungsriten (rites d’ agrégation).[20] Ein Übergangsritus vollzieht sich nach van Gennep also immer „in drei Schritten: Trennungsriten kennzeichnen die Ablösungsphase, Schwellen- bzw. Umwandlungsriten die Zwischenphase (die Schwellen- bzw. Umwandlungsphase) und Angliederungsriten die Integrationsphase.“[21]

Van Gennep stellte das Schema dahingehend auf, dass es eine ungefähre Richtlinie darstellen sollte. Es sollte eine Möglichkeit bieten das umfangreiche ethnographische Material (menschliche Handlungen) zu strukturieren und nicht als starre, allgemeingültige Regel angesehen werden. Van Gennep war sich durchaus bewusst, dass eine exakte, allgemeingültige Gliederung aller Zeremonien nie erreicht und dargestellt werden könne:

„Ich versuche zwar, alle Riten so klar wie möglich zu ordnen, da ich es aber mit menschlichen Handlungen zu tun habe, mache ich mir keine Illusionen, eine ebenso exakte Klassifizierung wie z.B. die Botaniker erreichen zu können.“[22]

Die früher bereits erwähnten räumlichen Übergänge, mit denen sich van Gennep in Kapitel Zwei auseinandersetzt sind für die vorliegende Arbeit besonders interessant, da es sich bei Auswanderungen um eben solche räumliche Transferbewegungen handelt.

[...]


[1] Hier ist selbstverständlich Goethes 1795/96 erschienener Roman Wihlem Meisters Lehrjahre gemeint, in welchem sich der Protagonist einer Loge anschließt, welche sich in sozialpolitischer Hinsicht an den Vereinigten Staaten von Amerika orientiert. Siehe etwa: Goethe, Johann Wolfgang von: Wilhelm Meisters Lehrjahre. Frankfurt am Main: Suhrkamp 2007.

[2] Ackermann, Andreas: Ethnologische Migrationsforschung: ein Überblick. In: Ethnologie der Migration. kea – Zeitschrift für Kulturwissenschaft, Ausgabe 10. Bremen 1997, S. 1.

[3] Schwarz, Karl: Demographische Grundlagen der Raumforschung und Landesplanung. Hannover: Jänecke 1972, S. 225.

[4] Migrationsbericht des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge im Auftrag der Bundesregierung, Migrationsbericht 2015, S. 30. Online unter: http://www.bamf.de/SharedDocs/Anlagen/DE/Publikationen/Migrationsberichte/migrationsbericht- 2015.pdf?__blob=publicationFile, zuletzt aufgerufen am 18.02.2017 um 19:00 Uhr.

[5] Brunner, Bernd: Deutsche Massenmigration. Der große Aufbruch. Artikel vom 23.08.2011 in „Zeit Online“. Online unter: http://www.zeit.de/zeit-geschichte/2011/03/Massenauswanderung, zuletzt aufgerufen am 19.02.2017 um 14:25.

[6] Brunner, Bernd: Nach Amerika. Die Geschichte der deutschen Auswanderung. München: Verlag C.H. Beck 2009, 56 f.

[7] Brunner: Nach Amerika. 2009, S. 57.

[8] Vgl.: Zenk, Volker: Innere Forschungsreisen. Literararischer Exotismus in Deutschland zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Oldenburg: Igel Verlag Wissenschaft 2003, S. 345.

[9] Brunner: Nach Amerika. 2009, S. 7.

[10] Holzweber, Markus (2005), zitiert nach: Bednar, Kurt: Österreichische Auswanderung in die USA 1900-1930. Disseratation, Universität Wien 2012, S. 450.

[11] Brunner: Nach Amerika. 2009, S. 71.

[12] Bretting, Agnes: Mit Bibel, Pflug und Büchse. Deutsche Pioniere im kolonialen Amerika. In: Bade, Klaus (Hg.): Deutsche im Ausland. Fremde in Deutschland. Migration in Geschichte und Gegenwart. München: Verlag C.H. Beck 1993, S. 137 ff.

[13] Günther, Markus: Auf dem Weg in die neue Welt. Die Atlantiküberquerung im Zeitalter der Massenauswanderung 1818 – 1914. Augsburg: Wißner-Verlag 2005, S. 27.

[14] Obermann, Karl: Die deutsche Auswanderung nach den Vereinigten Staaten von Amerika im 19. Jahrhundert, ihre Ursachen und Auswirkungen (1830 bis 1870). In: Jahrbuch für Wirtschaftsgeschichte, Vol. 16(2), S. 41.

[15] Van Gennep, Arnold: Übergangsriten. Les rites de passage. Frankfurt/New York: Campus 1999, S. 15.

[16] Ebd.

[17] Van Gennep: Übergangsriten. 1999, S. 21.

[18] Ebd. S. 35.

[19] Vgl.: Ebd. S. 91.

[20] Vgl.: Ebd. 21.

[21] Ebd.

[22] Ebd. S. 22.

Ende der Leseprobe aus 29 Seiten

Details

Titel
Seereisen deutscher Auswanderer im 19. Jahrhundert. Die Überfahrt als Schwellenerfahrung in der deutschen Literatur
Hochschule
Universität Wien
Note
1,0
Autor
Jahr
2017
Seiten
29
Katalognummer
V370198
ISBN (eBook)
9783668480148
ISBN (Buch)
9783668480155
Dateigröße
567 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Auswanderung, Schwellenerfahrung, Seereisen, Überfahrt, Liminalität, Auswanderer, Talvj, Van Gennep, Communitas, Walter Benjamin
Arbeit zitieren
Julian Moosbrugger (Autor), 2017, Seereisen deutscher Auswanderer im 19. Jahrhundert. Die Überfahrt als Schwellenerfahrung in der deutschen Literatur, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/370198

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