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Die Bedeutung des Fahrrades für die Stadt Wien im historischen Wandel

Título: Die Bedeutung des Fahrrades für die Stadt Wien im historischen Wandel

Trabajo de Seminario , 2017 , 27 Páginas , Calificación: 1,0

Autor:in: Julian Moosbrugger (Autor)

Historia universal - General y Comparación
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Diese Arbeit beschäftigt sich mit den Veränderungen der Funktionen und des Ansehens des Fahrrads im Laufe seiner Zeit, speziell in der Stadt Wien. Ein weiteres Ziel der Arbeit ist es darzustellen, inwiefern das Fahrrad und die damit zusammenhängende Infrastruktur das Stadtbild Wien prägte und heute noch prägt. Folgende Forschungsfragen sollen im Zuge der Arbeit beantwortet werden: Welchen Bedeutungswandel durchlief das Fahrrad im Laufe seiner bisherigen Geschichte? Wer waren und wer sind die Menschen, die in den jeweiligen Abschnitten der Geschichte Wiens mit dem Fahrrad fuhren bzw. fahren? Welche Umstände führten zur gegenwärtigen Situation des Fahrradfahrens in Wien? Wie wird das Stadtbild von Wien durch Fahrräder, RadfahrerInnen und die damit zusammenhängende Infrastruktur geprägt?

Seit dem Aufkommen des Fahrrads durchlief das Fortbewegungsmittel einige grundlegende Wandel. So waren es vorerst reiche, mutige WienerInnen, die es in ihrer Freizeit wagten, auf die Hochräder zu steigen. Durch Weiterentwicklungen des Fahrrads wurde es im Laufe der Geschichte zu einem nicht wegzudenkenden Transportmittel und behielt seine wichtige Stellung auch bis nach dem zweiten Weltkrieg. Mit dem Aufkommen motorisierter Fahrzeuge verlor das Fahrrad an Wichtigkeit. Heutzutage findet das Fahrrad in Wien zwar wieder breitere Verwendung und wird sowohl als Transportmittel als auch als Sport-, Freizeit- und Prestigeobjekt verwendet, trotzdem setzt immer noch der Großteil der Wiener BürgerInnen auf motorisierte Fahrzeuge bzw. auf öffentliche Verkehrsmittel.

In einem weiteren Teil der Arbeit wird eine Analyse des gegenwärtigen Fahrradverkehrs vorgenommen und es werden Gründe für die vorkommenden Strukturen ermittelt. Dabei wird von der These ausgegangen, dass das Fahrrad in Wien zwar immer beliebter wird, jedoch der Anteil der Rad fahrenden Menschen (etwa im Vergleich zu westlichen Bundesländern) immer noch relativ gering ist.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Wien und das Fahrrad – Ein Querschnitt durch die Geschichte

2.1. Das Fahrrad in Wien bis zum Ende des 19. Jahrhunderts

2.2. Von der Jahrhundertwende bis 1918

2.3. Radfahren in der Zwischenkriegszeit

2.4. Radfahren im Nationalsozialismus

2.5. Radfahren in Wien nach 1945

2.6. Aktuelle Tendenzen rundum das Fahrrad in Wien

3. Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den historischen Bedeutungswandel des Fahrrades für die Stadt Wien, analysiert die Veränderungen seiner Funktion und seines Stellenwerts im Stadtbild sowie die Gründe für die aktuelle Situation des Radverkehrs im Kontext städtischer Verkehrspolitik.

  • Historische Entwicklung der Fahrradnutzung in Wien seit dem 19. Jahrhundert
  • Soziale Dimensionen und Prestigeaspekte des Radfahrens im Wandel der Zeit
  • Einfluss politischer Regimes und Verkehrskonzepte auf den Radverkehr
  • Die Rolle des Fahrrads als Transportmittel in Kriegs- und Krisenzeiten
  • Analyse aktueller Trends und Maßnahmen zur Förderung des Radverkehrs

Auszug aus dem Buch

2.1. Das Fahrrad in Wien bis zum Ende des 19. Jahrhunderts

Anzumerken ist gleich zu Beginn, dass die ersten Fahrradkonstrukteure nicht aus Österreich kamen. Als Urvater des Fahrrades gilt KARL FREIHERR VON DRAIS, ein deutscher Forstbeamter, der 1816 die erste lenkbare Laufmaschine konstruierte. Drais war von seiner Erfindung überzeugt und bemühte sich, diese zu verbreiten. So dauerte es nicht lange bis die Urahnen des heutigen Fahrrades auch in Wien bekannt wurden. Nachdem Drais mit einem Gesuch um Patentierung seines Gefährtes an Kaiser Franz I. abblitzte, erkannte ANTON BURG, ein aus dem heutigen Deutschland stammender Fabrikbesitzer, die Gunst der Stunde und begann mit der Fertigung von Laufrädern nach Drais’ Vorbild. 1818 richtete Burg zusammen mit seinem Sohn eine Schule zur Erlernung des Umganges mit den neuen Gefährten ein. Dies, so liegt die Vermutung nahe, hauptsächlich um die Verkäufe der von Burg gefertigten Maschinen anzukurbeln.

Wer nun glaubt, dass wirklich ein jeder, der an den Laufrädern interessiert war auch Zugang dazu hatte, der irrt. Dies macht ein Vergleich des damaligen Kaufpreises eines Burgschen Laufrades und eines Einkommens eines Arbeiters deutlich: Es liegt also auf der Hand, dass in der frühesten Phase das Vergnügen, Fahrrad zu fahren den oberen, reichen Schichten vorenthalten blieb und sich die Benutzung der Gefährte auf reines Vergnügen beschränkte. Als Arbeitsgerät oder Fortbewegungsmittel kamen die Laufräder nicht zum Einsatz. Deswegen und aufgrund von nicht stattfindender, technischer Weiterentwicklung hielt die anfängliche Euphorie nicht lange an.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung skizziert die wachsende Bedeutung des Fahrrads im heutigen Stadtbild und formuliert die zentralen Thesen und Forschungsfragen hinsichtlich des historischen Bedeutungswandels in Wien.

2. Wien und das Fahrrad – Ein Querschnitt durch die Geschichte: Dieses Kapitel zeichnet chronologisch die Entwicklung des Radfahrens nach, von den ersten Anfängen im 19. Jahrhundert über die Zwischenkriegszeit und den Nationalsozialismus bis hin zu den Nachkriegsjahren und modernen Tendenzen.

3. Zusammenfassung: Die Zusammenfassung fasst die wesentlichen Erkenntnisse über den historischen Wandel des Fahrrads vom exklusiven Freizeitobjekt zum Massenverkehrsmittel und dessen politische sowie gesellschaftliche Einordnung in Wien zusammen.

Schlüsselwörter

Fahrrad, Wien, Radverkehr, Historischer Wandel, Stadtplanung, Mobilität, Industriegeschichte, Verkehrspolitik, Radwegenetz, Sozialgeschichte, Automobilisierung, Critical Mass, City Bikes, Infrastruktur, Verkehrsgeschichte

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Seminararbeit behandelt die historische Entwicklung des Fahrrads als Fortbewegungsmittel in Wien und untersucht, wie sich seine Funktion und sein gesellschaftliches Ansehen über die Jahrhunderte hinweg verändert haben.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die Themen umfassen die Anfänge des Radsports, die Rolle des Fahrrads für verschiedene soziale Schichten, die Auswirkungen politischer Entscheidungen auf den Radverkehr sowie die infrastrukturelle Entwicklung Wiens im Hinblick auf den Fahrradverkehr.

Was ist die primäre Forschungsfrage?

Die Arbeit fragt nach dem Bedeutungswandel des Fahrrads im Laufe der Geschichte, wer zu verschiedenen Zeiten Rad gefahren ist und welche Umstände die heutige Situation des Radverkehrs in Wien geprägt haben.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es handelt sich um eine historische Analyse, die auf der Auswertung von Fachliteratur, zeitgenössischen Quellen, Archivmaterial und offiziellen Verkehrskonzepten basiert, um die Entwicklung exemplarisch nachzuzeichnen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in chronologische Abschnitte, die das Radfahren im 19. Jahrhundert, in der Zwischenkriegszeit, im Nationalsozialismus, in der Nachkriegszeit sowie aktuelle Tendenzen und die Rolle der Stadtpolitik untersuchen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Fahrrad, Wien, Radverkehr, Historischer Wandel, Mobilität, Stadtplanung und Verkehrspolitik.

Welchen Einfluss hatte der Nationalsozialismus auf das Radfahren in Wien?

Obwohl die Nationalsozialisten das Fahrrad als Massenverkehrsmittel nutzten, um die Lücke im Individualverkehr zu schließen, standen motorisierte Fahrzeuge wie der Volkswagen ideologisch im Fokus ihrer Verkehrspolitik.

Wie wirkte sich die Politik der Stadt Wien nach 1945 auf das Radfahren aus?

Die Stadtpolitik begünstigte bis weit in die 1970er-Jahre den motorisierten Individualverkehr, was zur Verdrängung des Fahrrads und zum Abbau bestehender Radinfrastruktur führte.

Welche Rolle spielen moderne Initiativen wie die Critical Mass?

Diese Initiativen dienen der Sichtbarmachung des nicht-motorisierten Verkehrs im Stadtbild und tragen dazu bei, das Fahrrad wieder stärker ins Bewusstsein der Politik und Öffentlichkeit zu rücken.

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Detalles

Título
Die Bedeutung des Fahrrades für die Stadt Wien im historischen Wandel
Universidad
University of Vienna
Calificación
1,0
Autor
Julian Moosbrugger (Autor)
Año de publicación
2017
Páginas
27
No. de catálogo
V370207
ISBN (Ebook)
9783668474642
ISBN (Libro)
9783668474659
Idioma
Alemán
Etiqueta
Fahrrad Wien Hochrad Draisine Radfahrer Geschichte des Fahrrades
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Julian Moosbrugger (Autor), 2017, Die Bedeutung des Fahrrades für die Stadt Wien im historischen Wandel, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/370207
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