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Krafttraining in der Rehabilitation in der medizinischen Trainingstherapie am Bsp. von Kreuzbandrupturen

Titel: Krafttraining in der Rehabilitation in der medizinischen Trainingstherapie am Bsp. von Kreuzbandrupturen

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2005 , 19 Seiten , Note: 3+

Autor:in: Oliver Zachert (Autor:in)

Sport - Sportmedizin, Therapie, Ernährung
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Rehabilitation nach einer Kreuzbandverletzung kennt verschiedenste Ansätze. So gestalten sich die Maßnahmen schon bei den einzelnen physiotherapeutischen Behandlungsmethoden sehr unterschiedlich. Während einige Therapiemaßnahmen eher auf einer „sanften Behandlung“ basieren, Hinzu kommen noch die unterschiedlichen Auffassungen der Mediziner, so dass kein einheitliches Rehabilitationsprogramm existiert. Das liegt unter anderem an fehlenden Forschungsergebnissen und so gibt es für den Kreuzbandverletzten mehrere Behandlungsmethoden denen er sich stellen könnte, wenn er wüsste wie viele Varianten vorhanden wären, wobei man von keiner behaupten kann, dass sie die optimale Genesung fördert. Die Zahl der kreuzbandverletzten Patienten ist nicht gering, so sollte man gerade annehmen dass ein einheitliches Verfahren zur Rehabilitation entwickelt wurde. Um die Anzahl der bei Sport-, und Verkehrsunfällen am Kniegelenk verletzten Personen einmal zu beziffern, lassen sich Zahlen von 15-30% von allen Verletzungen statistisch errechnen. In 30-85% ist dabei das vordere Kreuzband betroffen, wobei das vordere Kreuzband etwa 5-10 Mal häufiger beschädigt wird als das hintere.1 Der typische vordere Kreuzbandriss hat meistens sportliche Aktivitäten zur Ursache, die in Risikogruppen eingeteilt werden können. So sind Sportarten, wie Fußball, Tennis, Squash, Football und Abfahrtski als Aktivitäten mit hohem Verletzungsrisiko charakterisiert, wobei Langlauf oder Bergsteigen eher Sportarten mit geringem Risiko sind. Das Laufen und Radfahren fördert dabei sogar die Gesundheit der Kniegelenksbänder. Kommt es dann jedoch zu einer Verletzung, so zieht dies meist weitere Folgen mit sich. Damit sind mögliche Begleiterscheinungen gemeint, die zusätzlich zu einem Kreuzbandriss auftreten können, wie die Meniskus-, oder Seitenbandverletzungen. 2 Diese sind im Gegensatz zu der Kreuzbandruptur schneller abgeheilt, so dass eine Rehabilitation bei derartigen Schäden frühzeitiger zum Einsatz kommen kann.
Bei allen Kniegelenksschäden tritt als Folgeerscheinung eine Atrophie der Oberschenkelmuskulatur, durch die eingeschränkten Bewegungs-, und Belastungsmöglichkeiten, ein. Eine solche ist aber von Patient zu Patient unterschiedlich und von mehreren, individuellen Faktoren abhängig. [...] 1 vgl.: http://webdoc.sub.gwdg.de/diss/2004/gropengiesser/gropengiesser.pdf, 18.03.05 2 Vgl.: www.katharinenhospital.de , 06.11.04

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Der Patient zwischen Operation und Rehabilitation

2. Rehabilitative Maßnahmen aus Sicht des Mediziners

2.1. Vorwort

2.2. Die MTT in ihrer Anwendung aus Sicht des Mediziners

2.3. Rehabilitationsmodelle mit Hilfe von Krafttrainingsmaßnahmen

3. Fazit

4. Literaturverzeichnis

Zielsetzung & Themen

Diese Hausarbeit untersucht die verschiedenen rehabilitativen Ansätze nach einer Operation des vorderen Kreuzbandes. Das zentrale Ziel ist es, den aktuellen Stand der medizinischen Trainingstherapie zu beleuchten, die Vor- und Nachteile existierender Rehabilitationsmodelle zu analysieren und aufzuzeigen, wie Krafttraining gezielt zur Wiederherstellung der Funktionalität und Leistungsfähigkeit des Kniegelenks eingesetzt werden kann.

  • Rehabilitation nach Kreuzbandrupturen
  • Medizinische Trainingstherapie (MTT) und medizinisches Aufbautraining (MAT)
  • Biomechanische Folgen von Kniegelenksverletzungen und Muskelatrophie
  • Phaseneinteilung von Rehabilitationsprogrammen
  • Qualitätssicherung durch Leistungsdiagnostik und Ganganalyse

Auszug aus dem Buch

1. Der Patient zwischen Operation und Rehabilitation

Die Rehabilitation nach einer Kreuzbandverletzung kennt verschiedenste Ansätze. So gestalten sich die Maßnahmen schon bei den einzelnen physiotherapeutischen Behandlungsmethoden sehr unterschiedlich. Während einige Therapiemaßnahmen eher auf einer „sanften Behandlung“ basieren, Hinzu kommen noch die unterschiedlichen Auffassungen der Mediziner, so dass kein einheitliches Rehabilitationsprogramm existiert. Das liegt unter anderem an fehlenden Forschungsergebnissen und so gibt es für den Kreuzbandverletzten mehrere Behandlungsmethoden denen er sich stellen könnte, wenn er wüsste wie viele Varianten vorhanden wären, wobei man von keiner behaupten kann, dass sie die optimale Genesung fördert.

Die Zahl der kreuzbandverletzten Patienten ist nicht gering, so sollte man gerade annehmen dass ein einheitliches Verfahren zur Rehabilitation entwickelt wurde. Um die Anzahl der bei Sport-, und Verkehrsunfällen am Kniegelenk verletzten Personen einmal zu beziffern, lassen sich Zahlen von 15-30% von allen Verletzungen statistisch errechnen. In 30-85% ist dabei das vordere Kreuzband betroffen, wobeidas vordere Kreuzband etwa 5-10 Mal häufiger beschädigt wird als das hintere.

Der typische vordere Kreuzbandriss hat meistens sportliche Aktivitäten zur Ursache, die in Risikogruppen eingeteilt werden können. So sind Sportarten, wie Fußball, Tennis, Squash, Football und Abfahrtski als Aktivitäten mit hohem Verletzungsrisiko charakterisiert, wobei Langlauf oder Bergsteigen eher Sportarten mit geringem Risiko sind. Das Laufen und Radfahren fördert dabei sogar die Gesundheit der Kniegelenksbänder.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Der Patient zwischen Operation und Rehabilitation: Dieses Kapitel erläutert die Ausgangslage nach einer Kreuzbandverletzung, die Vielfalt der existierenden Therapieansätze sowie die medizinischen Hintergründe und Risikofaktoren von Kreuzbandrissen.

2. Rehabilitative Maßnahmen aus Sicht des Mediziners: Dieser Abschnitt beschreibt die theoretischen Grundlagen der medizinischen Trainingstherapie, analysiert die praktische Umsetzung in verschiedenen Phasen und vergleicht diverse Rehabilitationskonzepte hinsichtlich ihrer Effektivität und Anwendung.

3. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse der Untersuchung zusammen und betont, dass aktuell kein einheitliches Modell alle Anforderungen an eine optimale Rehabilitation erfüllt, weshalb die Kombination verschiedener Therapieansätze notwendig ist.

4. Literaturverzeichnis: Auflistung der verwendeten Quellen, Fachbücher und medizinischen Studien, die für die Erstellung der Hausarbeit herangezogen wurden.

Schlüsselwörter

Kreuzbandruptur, Rehabilitation, Medizinische Trainingstherapie, Medizinisches Aufbautraining, Krafttraining, Muskelatrophie, Physiotherapie, Gelenkstabilität, Leistungsdiagnostik, Sportmedizin, Kniegelenk, Isokinetisches Training, Belastung, Bewegungsanalyse, Muskelfunktion

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Rehabilitation von Patienten nach einer Operation des vorderen Kreuzbandes und vergleicht verschiedene Konzepte der medizinischen Trainingstherapie.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Im Mittelpunkt stehen die verschiedenen medizinischen Rehabilitationsansätze, die Rolle des Krafttrainings im Heilungsprozess und die Vermeidung von Folgeschäden wie der Muskelatrophie.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, den aktuellen Stand der therapeutischen Versorgung nach Kreuzbandrupturen darzustellen und die Vor- und Nachteile spezifischer Trainingsmodelle kritisch zu hinterfragen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine theoretische Analyse der Fachliteratur und den Vergleich verschiedener in der medizinischen Rehabilitation angewandter Trainingsmodelle und Fallstudien.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der Patientenproblematik, die Erläuterung der MTT (Medizinische Trainingstherapie) sowie die Analyse konkreter Rehabilitationsmodelle und deren Phaseneinteilungen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den Kernbegriffen zählen Kreuzbandruptur, Rehabilitation, Medizinisches Aufbautraining (MAT), Krafttraining, Muskelatrophie und Kniegelenksstabilität.

Warum wird im Dokument so stark auf das medizinische Aufbautraining (MAT) verwiesen?

Das MAT wird als besonders signifikant für die rehabilitative Phase nach einer OP hervorgehoben, da es im Vergleich zu allgemeineren Ansätzen detaillierter auf Kraft, Schnelligkeit und individuelle Leistungsfähigkeit eingeht.

Welche Rolle spielt die Ganganalyse in der Rehabilitation?

Die Ganganalyse dient als wichtige Methode der Leistungsdiagnostik, um biomechanische Daten zu erheben und so Therapieerfolge oder -misserfolge objektiv messbar zu machen.

Was ist das Hauptergebnis bezüglich eines einheitlichen Therapiekonzepts?

Der Autor kommt zu dem Schluss, dass ein universelles „Hauptziel“-Konzept aktuell noch fehlt und dass die verschiedenen Ansätze in der Praxis kombiniert werden sollten, um die bestmögliche Qualität zu sichern.

Ende der Leseprobe aus 19 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Krafttraining in der Rehabilitation in der medizinischen Trainingstherapie am Bsp. von Kreuzbandrupturen
Hochschule
Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg  (Institut für Sportwissenschaften)
Veranstaltung
Gesundheitsorientiertes Krafttraining
Note
3+
Autor
Oliver Zachert (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2005
Seiten
19
Katalognummer
V37060
ISBN (eBook)
9783638365130
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Krafttraining Rehabilitation Trainingstherapie Kreuzbandrupturen Gesundheitsorientiertes Krafttraining
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Oliver Zachert (Autor:in), 2005, Krafttraining in der Rehabilitation in der medizinischen Trainingstherapie am Bsp. von Kreuzbandrupturen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/37060
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Leseprobe aus  19  Seiten
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