Industrie 4.0 und seine Auswirkungen auf bisherige Konzepte wie Lean Produktion und die Anwendung in Logistiknetzwerken.
Logistik und Logistiknetzwerke als Teil von Industrie 4.0 und der Smart Factory.
Big Data und die Datencloud im Bereich der internen und externen Logistik.
Industrie 4.0, das Schlagwort der aktuellen Wirtschaftsliteratur, unter dem viele Akteure und Berater der Wirtschaft vieles subsumieren wollen, ist in aller Munde.
Um dieses Schlagwort und dessen Kernelement - die Smart Factory - gibt es aber eine Vielzahl von Begrifflichkeiten, die eine mehr oder weniger starke Verbindung zu Industrie 4.0 haben.
Industrie 4.0 kann deshalb nicht isoliert gesehen werden, da es weitreichende Verknüpfungen zu anderen Systemen gibt. Dazu zählen Smart Home, Smart Building oder Smart Grid (das intelligente Stromnetz) und ebenso die Smart Logistik.
Steigende Komplexität, Just in Time Fertigung, verkettete Produktion, moderne Steuerungsmethoden, erhöhte IT-Nutzung, extreme Anforderungen an Sicherheit und immer neue gesetzliche Regularien sind nur einige der Herausforderungen für
Logistikunternehmen. Alles Themenbereiche, die eine erhöhte Aufmerksamkeit auf die Steuerung von logistischen Systemen und Transporten notwendig machen.
Inhaltsverzeichnis
1. Vorwort:
2. Ziel des Konzeptes:
3. Transportsteuerung in Logistik Netzwerken:
4. Transportsteuerung in Logistik Standorten.
5. Ausblick und weitere Möglichkeiten:
6. Schlusswort:
7. Über den Autor:
8. Literaturverzeichnis:
9. Anlage 1: Transportsteuerung in Logistik Netzwerken:
10. Anlage 2: Transportsteuerung in Logistik Standorten
Zielsetzung & Themen
Diese Arbeit zielt darauf ab, ein ganzheitliches Logistikkonzept zu entwerfen, das zeigt, wie die Transportsteuerung in Logistiknetzwerken und an Logistikstandorten unter den Anforderungen von Industrie 4.0 gestaltet werden kann, um durch die Vernetzung von Produktionsdaten und Anwendungsfeldern einen Mehrwert zu generieren.
- Integration von Industrie 4.0 in die interne und externe Logistik.
- Einsatz von IoT-Technologien zur Optimierung der Transportprozesse.
- Durchgängiger Informationsfluss zwischen Smart Factory und Logistik.
- Erhöhung der Transparenz und Sicherheit auf Betriebsgeländen.
- Optimierung der Fahrwegplanung und Auslastung durch digitale Assistenzsysteme.
Auszug aus dem Buch
3. Transportsteuerung in Logistik Netzwerken:
Beginnen wir mit dem Start eines Fahrzeuges noch auf dem Gelände des Sorting Centers (SC).
Siehe dazu Anlage 1 „Transportsteuerung in Logistik Netzwerken“
Das Fahrzeug ist bereits beladen und abfahrbereit. Diese Informationen hat der Fahrer von der Beladekraft auf seine Smartphone App erhalten. Der Fahrer meldet bei Start der Fahrt seine Abfahrt an den zentralen Logistik Server des Logistik Netzwerkes (LogServ).
Bevor der Fahrer das Gelände verlässt, wird das Kennzeichen des Zugfahrzeuges und ggf. des Anhängers oder Aufliegers von der optischen Erfassung erfasst; (Kennzeichenerkennung analog der Erfassung auf deutschen Autobahnen). Damit wird gleichzeitig die Abfahrtszeit generiert.
Des Weiteren wird das GPS Signal gesendet, dass die Bewegungen des Fahrzeugs außerhalb des Geländes auf der Fahrt zum Sorting Center 2 kontinuierlich nachhält.
Exkurs: Wie bereits bei der Eingrenzung der angewendeten Technologien dargestellt, könnten beim Verlassen des Geländes weitere Erkennungsmerkmale erfasst werden. Dazu gehört auch der Fingerabdrucksensor für den Fahrer oder das Erfassen der Daten einer RFID Chipkarte, die der Fahrer bei sich führen muss.
Während der Fahrt - zum Beispiel Fahrt „F99“ - wird das Fahrzeug permanent mittels GPS überwacht. Der Fahrer erhält bei Bedarf Informationen über den Verkehr auf der vor ihm liegenden Wegstrecke.
Der erste Status zur Fahrzeit und Fahrtstrecke wurde ihm aufgrund der Zieldaten bereits vor Abfahrt im Sorting Center 1 über die Logistik Applikation (LogApp) auf sein Smartphone übermittelt.
Die Software zur Transportsteuerung auf dem Logistik Server übermittelt in vorgegebenen Zeitabschnitten oder bei besonderen Entwicklungen notwendige Informationen an die Logistik Applikation des Fahrers.
Falls notwendig, wie zum Beispiel bei Staus und Sperrungen, wird die Logistik Steuerung (LogSt) aktiv in die Steuerung der Fahrt eingreifen und dem Fahrer Alternativrouten empfehlen und ihn darüber leiten. Dies geschieht in der 1. Stufe durch das System selbst und in der 2. Stufe durch einen Logistik Koordinator mittels direktem Kontakt.
Weiterhin wir auch überprüft, ob der Fahrer von der Route abweicht, eventuell das falsche Ziel ansteuert, nicht zulässige Stopps durchführt oder die Fahrzeit zu lange unterbricht.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Vorwort: Einleitung in die Relevanz von Industrie 4.0 und die Notwendigkeit der Integration logistischer Prozesse in das Smart Factory-Konzept.
2. Ziel des Konzeptes: Darstellung der Intention, ein ganzheitliches Modell für die Transportsteuerung unter Einbeziehung von Industrie 4.0-Anforderungen zu entwickeln.
3. Transportsteuerung in Logistik Netzwerken: Beschreibung der technologisch gestützten Steuerung von Fahrzeugen vom Start im Sorting Center bis zur Ankunft am Zielort mittels GPS und App-basierten Informationsflüssen.
4. Transportsteuerung in Logistik Standorten.: Erläuterung der standortbezogenen Prozessoptimierung durch optische Überwachung, automatisierte Torsteuerung und datengestützte Wegplanung auf dem Betriebsgelände.
5. Ausblick und weitere Möglichkeiten: Diskussion über die Modifizierbarkeit des Konzepts und Erweiterungspotenziale wie die elektronische Steuerung von Ladevorrichtungen.
6. Schlusswort: Fazit zur Bedeutung eines ganzheitlichen Ansatzes, der Lean Production mit Industrie 4.0 verbindet.
7. Über den Autor: Kurze Vorstellung des Autors und seiner Qualifikation im Bereich Logistik.
8. Literaturverzeichnis: Auflistung der verwendeten Quellen.
9. Anlage 1: Transportsteuerung in Logistik Netzwerken: Grafische Übersicht der Netzwerkssteuerungsprozesse.
10. Anlage 2: Transportsteuerung in Logistik Standorten: Grafische Übersicht der standortbezogenen Steuerungsprozesse.
Schlüsselwörter
Industrie 4.0, Logistik 4.0, Smart Factory, Transportsteuerung, Logistiknetzwerk, Internet der Dinge, IoT, Smart Logistik, Prozessoptimierung, RFID, GPS, Datenverarbeitung, Standortlogistik, Supply Chain, Lean Production
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit stellt ein Konzept für eine moderne Transportsteuerung vor, die spezifisch auf die Anforderungen und Möglichkeiten von Industrie 4.0 zugeschnitten ist.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die zentralen Felder sind die Vernetzung von Produktions- und Logistikdaten, die smarte Steuerung von Transporten in Netzwerken sowie die Optimierung von Prozessen an Logistikstandorten.
Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?
Das Ziel ist die Entwicklung eines ganzheitlichen Modells, wie Logistik unter Berücksichtigung von Industrie 4.0 agieren kann, um einen Mehrwert durch die Verzahnung von Informationsflüssen zu erzeugen.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit nutzt einen konzeptionellen Ansatz, bei dem bestehende IT-Systeme und Hardware-Lösungen in ein Modell für eine autonomer arbeitende Logistik integriert werden.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Im Hauptteil werden konkrete Abläufe der Fahrzeugsteuerung, die Kopplung von Produktionsdaten mit dem Transportwesen sowie die standortinterne Überwachung und Torsteuerung beschrieben.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Zu den prägenden Begriffen zählen Industrie 4.0, Smart Logistik, Transportsteuerung, Internet der Dinge und Prozessoptimierung.
Wie wird sichergestellt, dass das richtige Fahrzeug am richtigen Ort ankommt?
Dies erfolgt durch optische Erfassung am Tor, GPS-Tracking während der Fahrt sowie den Abgleich der Fahrzeugdaten mit den im Logistik-Server hinterlegten Solldaten.
Welche Rolle spielt der Mensch in diesem Industrie 4.0-Konzept?
Der Mensch agiert in diesem Modell primär als Kontrolleur des Systems oder nutzt die vom System selbstständig generierten Daten, anstatt direkt in jeden operativen Einzelschritt einzugreifen.
Wie können Ladetore in diesem Modell effizienter genutzt werden?
Die Software weist dem Fahrer bereits vor der Einfahrt auf das Gelände das optimale Ladetor und den passenden Fahrweg zu, um Kreuzverkehre und Staus zu minimieren.
- Citar trabajo
- Peter Kraus (Autor), 2017, Transportsteuerung in einem Logistiknetzwerk und an einem Logistikstandort in Zeiten von Industrie 4.0, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/370873