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Grundlagen der deutschen Wortbildung. Ein kritischer Blick in das Lehrwerk "deutsch.kombi plus"

Title: Grundlagen der deutschen Wortbildung. Ein kritischer Blick in das Lehrwerk "deutsch.kombi plus"

Term Paper , 2014 , 26 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Katharina Preuth (Author)

German Studies - Linguistics
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Das Ziel dieser Arbeit ist, die Grundlagen der deutschen Wortbildung als zuvor legitimierten und vielmehr noch gewinnbringenden Unterrichtsgegenstand vorzustellen und den Umgang des Lehrwerks „deutsch.kombi plus“ (Jahrgang 5 bis 10) aus dem Klett-Verlag mit diesem Themenbereich darzustellen und kritisch zu reflektieren.

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Inhaltsverzeichnis

1 Didaktische Legitimation von Wortbildung im Unterricht und Einleitung

2 Grundlagen der deutschen Wortbildung

2.1 Definition

2.2 Wortbildungsarten

2.2.1 Komposition

2.2.1.1 Erst- und Zweitglied

2.2.1.2 Fugenelemente

2.2.2 Derivation

2.2.2.1 Präfixe und Partikel

2.2.2.2 Suffixe

2.2.3 Konversion

2.2.4 Weitere Wortbildungsarten

2.2.4.1 Kontamination

2.2.4.2 Kurzwortbildung

2.2.4.3 Reduplikation

2.2.4.4 Rückbildung

3 Wortbildung am Beispiel des Lehrwerks deutsch.kombi plus (Klett-Verlag)

4 Resümee: Wie lernen SchülerInnen Wortbildung im Lehrwerk deutsch.kombi plus?

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die didaktische Bedeutung der Wortbildung im Deutschunterricht und analysiert, wie das Lehrwerk "deutsch.kombi plus" (Klett-Verlag) für die Jahrgangsstufen 5 bis 10 dieses komplexe sprachwissenschaftliche Themenfeld vermittelt. Ziel ist es, die Grundlagen der Wortbildung darzustellen und den methodischen Umgang des Lehrwerks damit kritisch zu hinterfragen.

  • Grundlagen der morphologischen Wortbildung (Komposition, Derivation, Konversion)
  • Didaktische Legitimation der Wortbildung im Rahmen der Sprachreflexion
  • Analyse des "deutsch.kombi plus" Lehrwerks hinsichtlich der Vermittlung von Wortbildungsprozessen
  • Untersuchung der Progression und Differenzierung im Lehrwerk über sechs Schuljahrgänge

Auszug aus dem Buch

2.2.1 Komposition

Im Vergleich zu den anderen Wortbildungsarten dominiert das Verfahren der Komposition zahlenmäßig stark. Wie die Bezeichnung dieser Wortbildungsart schon nahe legt, handelt es sich bei der Komposition um ein kombinierendes Verfahren. Seine Produkte, die Zusammensetzungen, werden dementsprechend auch als Komposita (singular Kompositum) bezeichnet. Im Deutschen werden diese zumeist aus Wörtern und Konfixen (gebundenen lexikalischen Morphemen) gebildet – möglich sind aber auch freie Morpheme beziehungsweise Morphemgefüge. Hierbei werden mindestens zwei Grundmorpheme, auch Kompositionsglieder oder Basismorpheme genannt, verwendet. Die Komposition als Wortbildungsart ist binär strukturiert, was bedeutet, dass sich die Produkte (die Lexeme) dieses Verfahrens zur Wortbildung „in unmittelbare Konstituenten zerlegen“ lassen. Dies lässt sich damit begründen, dass charakteristische Komposita aus zwei wortfähigen unmittelbaren Bestandteilen bestehen, die gemäß ihrer Position im Wort als Erstglied oder Zweitglied bezeichnet werden. Im folgenden Absatz werden diese genauer betrachtet.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Didaktische Legitimation von Wortbildung im Unterricht und Einleitung: Dieses Kapitel erläutert die Bedeutung der Wortbildung als unterschätztes, aber wichtiges Feld der Sprachreflexion und formuliert das Ziel der Arbeit, die Lehrwerksanalyse kritisch zu beleuchten.

2 Grundlagen der deutschen Wortbildung: Dieser theoretische Teil definiert die zentralen Wortbildungsverfahren wie Komposition, Derivation und Konversion und erläutert deren morphologische Struktur und Funktionsweise.

3 Wortbildung am Beispiel des Lehrwerks deutsch.kombi plus (Klett-Verlag): Hier wird untersucht, wie die verschiedenen Bände des Lehrwerks von Klasse 5 bis 10 Wortbildungsprozesse experimentell und zunehmend theoretisch einbauen.

4 Resümee: Wie lernen SchülerInnen Wortbildung im Lehrwerk deutsch.kombi plus?: Das Fazit stellt fest, dass das Lehrwerk einen induktiven Zugang bietet, jedoch wichtige Bereiche wie die Konversion vernachlässigt und eine stärkere Anleitung durch die Lehrkraft erfordert.

Schlüsselwörter

Wortbildung, Komposition, Derivation, Konversion, Morphologie, Sprachreflexion, deutsch.kombi plus, Deutschunterricht, Morpheme, Wortschatz, Sprachdidaktik, Wortfamilien, Sprachvergleich, Schulbuchanalyse, Sekundarstufe

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit den Grundlagen der deutschen Wortbildung und untersucht, wie dieses Thema in den Lehrwerken der Reihe "deutsch.kombi plus" für die Sekundarstufe I aufbereitet wird.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die zentralen Felder umfassen die theoretischen Wortbildungsarten (insb. Komposition, Derivation und Konversion) sowie deren didaktische Umsetzung im Schulalltag.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das primäre Ziel ist es, die Eignung des Lehrwerks "deutsch.kombi plus" als Vermittlungsmedium für Wortbildungsprozesse kritisch zu reflektieren und Potenziale sowie Lücken aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine fachdidaktische Analyse, die auf linguistischen Grundlagen der Morphologie aufbaut und diese systematisch mit den Inhalten des Lehrwerks abgleicht.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine fundierte theoretische Erläuterung der Wortbildungsarten und eine detaillierte, jahrgangsweise Auswertung der Übungseinheiten im Lehrwerk.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Wortbildung, Morphologie, Komposition, Derivation und Sprachdidaktik sind die zentralen Begriffe, die den theoretischen und praktischen Rahmen abstecken.

Wie werden die "Schlauen Seiten" des Lehrwerks in der Arbeit bewertet?

Die Arbeit kritisiert, dass diese Definitionen oft zu stark auf die Komposition fokussiert sind und komplexere Aspekte wie die Konversion oder weitere Wortbildungsarten vernachlässigen.

Inwieweit wird das Thema Konversion im Lehrwerk behandelt?

Die Analyse zeigt, dass die Konversion als eigenständige Wortbildungsart im Lehrwerk weitgehend vorenthalten wird, obwohl Schüler die Prinzipien intuitiv in Übungen anwenden sollen.

Welche Empfehlung gibt die Autorin für die Lehrkraft?

Die Autorin empfiehlt, das Lehrwerk als Basis zu nutzen, aber in freien Unterrichtsstunden gezielt ergänzendes Material zur Wortbildung hinzuzuziehen, um aktuelle sprachliche Prozesse besser abzubilden.

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Details

Title
Grundlagen der deutschen Wortbildung. Ein kritischer Blick in das Lehrwerk "deutsch.kombi plus"
College
Carl von Ossietzky University of Oldenburg  (Germanistik)
Course
Morphologie
Grade
1,0
Author
Katharina Preuth (Author)
Publication Year
2014
Pages
26
Catalog Number
V370995
ISBN (eBook)
9783668489028
ISBN (Book)
9783668489035
Language
German
Tags
Morphologie Wortbildung Deutschdidaktik Deutschunterricht Didaktik
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Katharina Preuth (Author), 2014, Grundlagen der deutschen Wortbildung. Ein kritischer Blick in das Lehrwerk "deutsch.kombi plus", Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/370995
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