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Markenallianzen: Erkenntnisse empirischer Studien im Überblick

Título: Markenallianzen: Erkenntnisse empirischer Studien im Überblick

Trabajo de Seminario , 2004 , 21 Páginas , Calificación: 1,7

Autor:in: Stefan Boländer (Autor)

Economía de las empresas - Marketing en línea y fuera de línea
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Eine Marke ist aus absatzwirtschaftlicher Sicht ein Name, Begriff, Zeichen, Symbol, eine Gestaltungsform oder eine Kombination aus diesen Bestandteilen zum Zwecke der Kennzeichnung der Produkte oder Dienstleistungen eines Anbieters oder einer Anbietergruppe und der Differenzierung gegenüber Konkurrenzangeboten. Konsumenten verbinden mit Marken bestimmte Assoziationen. Für Unternehmen sind Marken daher zentrale unternehmensstrategische Elemente, über die das Marktverhalten von Konsumenten beeinflusst werden kann. Aus diesem Grund hat die Markenführung inzwischen eine bedeutende Position in der strategischen Planung in Unternehmen eingenommen. Die Kenntnis von der besonderen Konsumentenwirkung lässt die Unternehmen ihre Marken in immer vielfältigeren Erscheinungsformen vermarkten. Markenallianzen erlangten in den 1990ern in der Markenpolitik zunehmenden Stellenwert. Sie stellen ein interessantes Instrument dar, die Wahrnehmung von Marken durch den Konsumenten in vergleichsweise effektiver Form zu beeinflussen. Durch sie sollen die Kraft mehrerer Marken gebündelt werden, um Vorteile bei der Markenführung zu realisieren, die sich gegenüber der Nutzung von nur einer Marke ergeben. Die beteiligten Unternehmen erhoffen sich davon besondere präferenzbildende Wirkungen bei den Konsumenten. Aufgrund rechtlicher Entwicklungen wie dem Wegfall der Zugabenverordnung erweitert sich das Potenzial von Markenallianzen erheblich. Typische Beispiele für solche Markenallianzen sind Schöller Mövenpick-Eis, Ritter Sport Smarties-Schokolade oder Computer von Fujitsu Siemens.
In der Literatur wurde das Thema der Markenallianz erst in der jüngeren Vergangenheit verstärkt aufgegriffen und untersucht. Diese Arbeit soll einen Überblick über verschiedene bisher erschienene empirische Studien geben und diese in kurzer Form zusammenfassen. Dabei wird besonders auf relevante Erfolgsfaktoren bei der Bildung von Markenallianzen und die Wirkungen von Markenallianzen eingegangen. Zuvor wird ein Überblick über die Verwendung unterschiedlicher Begriffe und Darbietungsformen von Markenallianzen gegeben.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Motivation und Ziele der Arbeit

2. Markenallianzen – Begriffe und Formen in der Literatur

2.1. Allgemein

2.2. Begriffsabgrenzungen

3. Wirkung und Management von Markenallianzen

3.1. Empirische Studien zu Markenallianzen im Überblick

3.1.1. Analyse von Spillover-Effekten von Einstellungen zu Marken beim Einsatz von Markenallianzen

3.1.2. Produkt-Beurteilung bei direkten Markenerweiterungen im Vergleich zu indirekten Markenerweiterungen

3.1.3. Die Wirkung von hochwertig eingeschätzten Marken auf die Durchführung von Ingredient Brands

3.1.4. Beeinflussung der Qualitätswahrnehmung durch den Einsatz von Markenallianzen

3.1.5. Beurteilung von Markenerweiterungen durch den Einfluss von Ingredient Brands

3.1.6. Einfluss der Beurteilung von einzelnen Marken auf eine Markenallianz

3.2. Management von Markenallianzen

3.2.1. Identifizierte Erfolgsfaktoren zur Markenallianzführung

3.2.2. Empirische Erkenntnisse im Managementprozess

4. Kritische Würdigung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit gibt einen strukturierten Überblick über den aktuellen Forschungsstand zu Markenallianzen. Dabei wird untersucht, wie Markenallianzen die Wahrnehmung und Beurteilung von Marken durch Konsumenten beeinflussen und welche Erfolgsfaktoren für ein effektives Management dieser Kooperationen maßgeblich sind.

  • Grundlagen und Definition verschiedener Formen von Markenallianzen
  • Analyse empirischer Studien zu Spillover-Effekten und Produktwahrnehmung
  • Bedeutung des Markenfits und der Komplementarität für den Allianz-Erfolg
  • Identifikation relevanter Erfolgsfaktoren im Markenallianz-Management
  • Strategischer Prozess der Markenallianzführung von der Analyse bis zur Kontrolle

Auszug aus dem Buch

3.1.1. Analyse von Spillover-Effekten von Einstellungen zu Marken beim Einsatz von Markenallianzen

Simonin und Ruth (1998) haben Spillover-Effekte von Einstellungen betrachtet und untersucht, wie sich diese bei zwei Marken auswirken, die eine Markenallianz eingehen. Spillover-Effekte sind in diesem Fall Ausstrahlungseffekte, die der Einsatz von Markenallianzen auf andere Zielbereiche hat, die nicht vorab in der Planung berücksichtigt wurden. Die Richtung von Spillover-Effekten (z.B. Imagetransfer) kann positiv oder negativ sein. An dem Experiment zur Untersuchung dieser Einstellungen nahmen insgesamt 350 Personen teil. Es wurden hypothetische Markenallianzen von Automarken und IT-Marken betrachtet. Die Teilnehmer des Experiments sollten nun eine Beurteilung über die Markenkombination und auch der einzelnen Marken der ihnen vorgelegten Markenallianzprodukte abgeben. Dabei wurde zusätzlich die Vertrautheit mit der Marke gemessen. Weiterhin wurde der von den Probanden des Experiments wahrgenommene Marken- und Produktfit gemessen. Unter dem Produktfit wird die Ähnlichkeit zu den bisherigen Produkten der an der Markenallianz beteiligten Marken verstanden. Der Markenfit beschreibt, wie die Marken im weitesten Sinne zueinander passen. Das Ergebnis der Untersuchung zeigt, dass es zu Spillover-Effekten von der Markenkombination auf die einzelnen Marken kam. Die Beurteilung von Marken durch Beteiligung an einer Markenallianz wurde also durch die Entstehung einer Markenkombination eindeutig verändert.

Bei den weniger vertrauten Marken wurden größere Spillover-Effekte festgestellt, als bei sehr bekannten Marken. Die Ausmaße der Spillover-Effekte werden also von der Vertrautheit mit den an der Markenallianz beteiligten Marken beeinflusst.

Ferner stellte sich heraus, dass der Markenfit und die Beurteilung der Markenallianz positiv miteinander korrelieren.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Motivation und Ziele der Arbeit: Einführung in die Bedeutung von Markenallianzen als strategisches Instrument der Markenführung und Darlegung der Zielsetzung der Arbeit.

2. Markenallianzen – Begriffe und Formen in der Literatur: Definition der zentralen Begrifflichkeiten und Abgrenzung von Kooperationsformen wie Co-Branding und Ingredient Branding.

3. Wirkung und Management von Markenallianzen: Detaillierte Darstellung empirischer Studien zu Konsumentenwirkungen sowie systematische Betrachtung der Managementprozesse und Erfolgsfaktoren.

4. Kritische Würdigung: Zusammenfassende Reflexion über den Forschungsstand und Ausblick auf die Relevanz der Konsumentenperspektive für künftige Strategien.

Schlüsselwörter

Markenallianzen, Co-Branding, Ingredient Branding, Markenführung, Spillover-Effekte, Markenfit, Produktfit, Konsumentenwahrnehmung, Markenerweiterung, Erfolgsfaktoren, Markenimage, Markenwerteinschätzung, Strategisches Marketing, Imagetransfer, Markenarchitektur.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt Markenallianzen als Instrument der Markenpolitik und gibt einen Überblick über den aktuellen wissenschaftlichen Diskurs sowie empirische Ergebnisse zu deren Wirkung.

Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?

Neben der theoretischen Definition von Markenallianzen und verwandten Konzepten stehen die psychologischen Wirkungen auf den Konsumenten sowie die praktische Management-Umsetzung im Fokus.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist die Zusammenfassung bestehender empirischer Studien, um Erfolgsfaktoren für die Bildung und Führung von Markenallianzen aufzuzeigen und ein besseres Verständnis für die Markeninteraktion beim Konsumenten zu schaffen.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Es handelt sich um eine Literaturarbeit, die existierende empirische Forschungsergebnisse analysiert, strukturiert und kritisch würdigt.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine Übersicht zu empirischen Studien (z.B. zu Spillover-Effekten und Produktbeurteilungen) und eine Analyse des Managements von Markenallianzen, einschließlich der Partnerwahl und der Prozesssteuerung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich primär über Begriffe wie Markenallianzen, Co-Branding, Markenfit, Erfolgsfaktoren und Konsumentenwahrnehmung beschreiben.

Was besagt die von Rao et al. entwickelte Matrix?

Die Matrix dient der Erfassung des Grenznutzens von Markierungen, indem sie eine Kosten-Nutzen-Analyse ermöglicht, um den Beitrag einzelner Marken zum Gesamtnutzen einer Markenallianz bei Konsumenten zu isolieren.

Welche Rolle spielt die Vertrautheit mit Marken bei Markenallianzen?

Studien, wie die von Simonin und Ruth, zeigen, dass weniger bekannte Marken stärkere Spillover-Effekte durch eine Allianz erfahren als sehr bekannte Marken, deren Image bereits gefestigt ist.

Final del extracto de 21 páginas  - subir

Detalles

Título
Markenallianzen: Erkenntnisse empirischer Studien im Überblick
Universidad
Johannes Gutenberg University Mainz
Curso
Seminar in Marketingtheorie SS 2004
Calificación
1,7
Autor
Stefan Boländer (Autor)
Año de publicación
2004
Páginas
21
No. de catálogo
V37116
ISBN (Ebook)
9783638365543
Idioma
Alemán
Etiqueta
Markenallianzen Erkenntnisse Studien Seminar Marketingtheorie
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Stefan Boländer (Autor), 2004, Markenallianzen: Erkenntnisse empirischer Studien im Überblick, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/37116
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