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Inklusion an deutschen Schulen. Inwieweit kann man von einer gelungenen Inklusion an deutschen Schulen sprechen?

Titel: Inklusion an deutschen Schulen. Inwieweit kann man von einer gelungenen Inklusion an deutschen Schulen sprechen?

Hausarbeit , 2016 , 14 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Pädagogik - Schulpädagogik
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Laut der Kultusministerkonferenz 2004 gehört es zu den grundlegenden Pflichten einer jeden Lehrkraft zu unterrichten, zu erziehen, zu diagnostizieren, die eigenen Kompetenzen ständig zu erweitern sowie sich ständig „(…) an der Schulentwicklung (…)“ (KMK 2004) zu beteiligen.

Seit der UN-Behindertenrechtskonvention aus dem Jahre 2009 zählt es zusätzlich zu den vorrangigen Entwicklungszielen des Schulsystems eine ganzheitliche und schulartübergreifende Inklusion zu entwickeln und Normalität im Schulalltag werden zu lassen.

Während „(d)er Begriff der Inklusion (…) bis vor wenigen Jahren nur von Fachleuten benutzt (wurde) (…)“ (Döttinger/ Hollenbach-Biele 2015), gewinnt das Thema „Inklusion“ seit dem Jahre 2009 immer deutlicher an Gehalt im deutschen Schulsystem.

Vor allem heute ist das Thema der Inklusion in Hinsicht auf die aktuellen Entwicklungen der Flüchtlingspolitik und das vermehrte Feststellen von Förderbedarf bei Schülerinnen und Schülern in Deutschland besonders wichtig geworden.

Im Folgenden soll die Frage im Mittelpunkt stehen, inwieweit man zum aktuellen Zeitpunkt von einer gelungenen Inklusion an deutschen Schulen sprechen kann.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Inklusion

2.1 Definition des Inklusionsbegriffes

2.2 Abgrenzung von Exklusion, Segregation und Integration

2.2.1 Exklusion

2.2.2 Segregation

2.2.3 Integration

3. Heterogenität als Grundlage von Inklusion - Unterschiedliche Lernvoraussetzungen

3.1 Migrationshintergrund und Sprache

3.2 Körperliche/ Motorische Einschränkungen

3.3 „Besondere“ Lernvoraussetzungen

4. Inklusiver Unterricht

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den aktuellen Stand der Inklusion im deutschen Schulsystem und beleuchtet die Frage, inwieweit man nach den internationalen Forderungen und rechtlichen Rahmenbedingungen bereits von einer gelungenen Umsetzung sprechen kann.

  • Entwicklung des Inklusionsbegriffs und Abgrenzung von Exklusion, Segregation und Integration.
  • Analyse der Heterogenität in der Schülerschaft als Ausgangslage für inklusiven Unterricht.
  • Herausforderungen der Barrierefreiheit und struktureller Rahmenbedingungen.
  • Darstellung unterschiedlicher Inklusionsmodelle in der pädagogischen Praxis.
  • Evaluierung der aktuellen statistischen Entwicklung von Inklusions- und Exklusionsquoten in Deutschland.

Auszug aus dem Buch

2.2.1 Exklusion

Exklusion, also der komplette Ausschluss einer Gesellschaftsgruppe, wurde vor allem bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts durchgeführt. Menschen mit Behinderung, sowie besonderen Lernvoraussetzungen wurde der Zugang zum öffentlichen Bildungseinrichtungen ganzheitlich verwehrt (vgl. Bleckmann/ Saldern/ Wolfgangel 2012, S. 7). Auch Mädchen war nicht erlaubt am schulischen Leben teilzunehmen (vgl. ebd., S. 8).

Erste Schritte in Richtung der Anpassung des Unterrichts an verschiedene Lernvoraussetzungen, welche jedoch einzig auf die Leistung der Schülerinnen und Schüler bezogen waren, stellte die Einführung von Jahrgangsklassen dar (vgl. ebd.). Aufgrund der ständig steigenden Anzahl an Schülerinnen und Schülern mit Leistungsschwäche und um diesen gerecht zu werden, wurden spezielle Hilfsschulen eingeführt und das Schulsystem weiter ausgebaut, auch Mädchen war es nun gestattet am Bildungsangebot teilzunehmen (vgl. ebd.).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die zunehmende Relevanz von Inklusion im deutschen Schulsystem, insbesondere vor dem Hintergrund der UN-Behindertenrechtskonvention und aktueller gesellschaftlicher Herausforderungen wie der Flüchtlingspolitik.

2. Inklusion: Dieses Kapitel definiert den Begriff der Inklusion, grenzt ihn von Exklusion, Segregation und Integration ab und erläutert verschiedene theoretische Modelle der Inklusion.

3. Heterogenität als Grundlage von Inklusion - Unterschiedliche Lernvoraussetzungen: Das Kapitel beschreibt, wie Faktoren wie Migrationshintergrund, körperliche Beeinträchtigungen und spezifische Lernschwierigkeiten die Schülerschaft prägen und warum diese Vielfalt eine pädagogische Herausforderung darstellt.

4. Inklusiver Unterricht: Hier wird dargelegt, dass inklusiver Unterricht als individualisierter Unterricht verstanden werden muss, der sonderpädagogische und therapeutische Aspekte in den regulären Schulalltag integriert.

5. Fazit: Das Fazit resümiert, dass trotz steigender Inklusionsquoten und verbesserter rechtlicher Rahmenbedingungen die Umsetzung der Inklusion in Deutschland noch am Anfang steht und strukturelle sowie gesellschaftliche Hürden weiterhin bestehen.

Schlüsselwörter

Inklusion, Integration, Segregation, Exklusion, Heterogenität, Sonderpädagogik, UN-Behindertenrechtskonvention, Barrierefreiheit, Bildungsbenachteiligung, Migrationshintergrund, Schulentwicklung, Förderbedarf, Differenzierung, Schulsystem, Lernvoraussetzungen.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht den Umsetzungsgrad der Inklusion im deutschen Bildungswesen unter Berücksichtigung historischer Entwicklungen und aktueller rechtlicher Vorgaben.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die Arbeit behandelt die theoretische Unterscheidung zwischen Inklusion und anderen Formen der Beschulung (Exklusion, Segregation), die verschiedenen Ausprägungen von Heterogenität in Klassen und die Anforderungen an den Unterricht.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Hauptziel ist es zu klären, inwieweit man nach dem Stand des Jahres 2015/16 bereits von einer „gelungenen Inklusion“ an deutschen Schulen sprechen kann.

Welche wissenschaftliche Methodik wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Arbeit, die auf der Auswertung aktueller Fachliteratur und offizieller Berichte zur Schulpädagogik und zur Inklusionsdebatte basiert.

Was ist Gegenstand des Hauptteils?

Im Hauptteil werden der Inklusionsbegriff definiert, die historische Entwicklung der Beschulungsformen nachgezeichnet und die Notwendigkeit von Inklusion aufgrund der zunehmenden Heterogenität der Schülerschaft dargelegt.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Zu den prägenden Begriffen gehören Inklusion, UN-Behindertenrechtskonvention, Heterogenität, Schulentwicklung und Förderbedarf.

Was versteht die Arbeit unter der "Zwei-Gruppen-Theorie" bei der Integration?

Die Arbeit kritisiert, dass bei der Integration oft willkürlich zwischen "behinderten" und "nicht-behinderten" Schülern unterschieden wird, obwohl beide Gruppen gemeinsam unterrichtet werden, was zu einer künstlichen Trennung führt.

Wie bewertet der Autor die föderale Struktur Deutschlands in Bezug auf Inklusion?

Die föderale Struktur wird als erschwerender Faktor wahrgenommen, da sie zu sehr unterschiedlichen Umsetzungsgeschwindigkeiten und Qualitäten der Inklusion in den einzelnen Bundesländern führt.

Ende der Leseprobe aus 14 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Inklusion an deutschen Schulen. Inwieweit kann man von einer gelungenen Inklusion an deutschen Schulen sprechen?
Hochschule
Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
Note
1,3
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2016
Seiten
14
Katalognummer
V371181
ISBN (eBook)
9783668491755
ISBN (Buch)
9783668491762
Sprache
Deutsch
Schlagworte
inklusion schulen inwieweit
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2016, Inklusion an deutschen Schulen. Inwieweit kann man von einer gelungenen Inklusion an deutschen Schulen sprechen?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/371181
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Leseprobe aus  14  Seiten
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