Die Bearbeitung der Themenstellung ist in drei Bereiche gegliedert. Zunächst werden „Street Art“ und „Medienkunst“ definiert und das Kunstwerk „Street Ghosts“ von Paolo Cirio wird vorgestellt. Im zweiten Teil werden diese beiden künstlerischen Richtungen mit seiner Projektarbeit in Verbindung gesetzt und es wird analysiert, ob Street Ghosts einer dieser Stile zugeordnet werden kann. Die Zuordnung erfolgt mittels typischer Merkmale für die Kunstrichtungen. Im weiteren Verlauf der Arbeit werden die analysierten Ergebnisse mit dem Künstler in Verbindung gesetzt und abschließend zusammengefasst.
In den 90er Jahren, entwickelte sich in Paris und London ein neues Phänomen. Mit Bezug auf die in den 70er Jahren in Amerika aktive Graffiti-Bewegung, „zementieren, hängen oder nageln Aktivisten Skulpturen in den öffentlichen Raum." "Street Art“, auch „Urban-Art“ und „Post-Graffiti“ genannt, ist als Aktivität bis heute ein fester Bestandteil des Straßenbildes geworden.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
1.1 Gegenstand und Zielsetzung der Arbeit
1.2.1 Definition „Street Art“
1.2.2 Definition „Medienkunst“
1.2.3 Definition „Street Ghosts“
2. Projektanalyse
2.1 Street Ghosts als Street Art
2.2 Street Ghosts als Medienkunst
2.3 Einordnung: Street Art oder Medienkunst?
2.4 Paolo Cirio als Konzeptkünstler
3. Fazit
3.1 Zusammenfassung und Ausblick
Zielsetzung & Themen
Die Arbeit untersucht das Kunstprojekt „Street Ghosts“ des Künstlers Paolo Cirio unter der Fragestellung, inwiefern sich dieses Werk den Kategorien Street Art oder Medienkunst zuordnen lässt. Dabei wird analysiert, wie der Künstler moderne Medientechnologien und den öffentlichen Raum nutzt, um gesellschaftliche sowie politische Diskurse anzustoßen.
- Kritische Analyse von „Street Ghosts“ als künstlerische Intervention.
- Gegenüberstellung von Merkmalen der Street Art und der Medienkunst.
- Untersuchung der Rolle von Raum, Zeit und Körper in digitalen und analogen Medien.
- Einordnung des Künstlers Paolo Cirio im Kontext der Konzeptkunst.
- Reflexion über Privatsphäre und die Sichtbarkeit von Daten im urbanen Raum.
Auszug aus dem Buch
1.1 Gegenstand und Zielsetzung der Arbeit
Die Bearbeitung der Themenstellung ist in drei Bereiche gegliedert. Zunächst werden „Street Art“ und „Medienkunst“ definiert und das Kunstwerk „Street Ghosts“ von Paolo Cirio wird vorgestellt. Im zweiten Teil werden diese beiden künstlerischen Richtungen mit seiner Projektarbeit in Verbindung gesetzt und es wird analysiert, ob Street Ghosts einer dieser Stile zugeordnet werden kann. Die Zuordnung erfolgt mittels typischer Merkmale für die Kunstrichtungen. Im weiteren Verlauf der Arbeit werden die analysierten Ergebnisse mit dem Künstler in Verbindung gesetzt und abschließend zusammengefasst.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in das Thema ein, definiert die zentralen Begriffe „Street Art“, „Medienkunst“ und „Street Ghosts“ und erläutert die Zielsetzung sowie das methodische Vorgehen der Arbeit.
2. Projektanalyse: Hier erfolgt eine detaillierte Untersuchung von „Street Ghosts“, wobei das Werk auf seine Eigenschaften als Street Art und Medienkunst geprüft, in den Kontext der Konzeptkunst gesetzt und Paolo Cirios künstlerischer Ansatz beleuchtet wird.
3. Fazit: Das Fazit fasst die Analyseergebnisse zusammen und gibt einen Ausblick auf die fortwährende Relevanz und Präsentation der Kunstwerke von Paolo Cirio.
Schlüsselwörter
Street Art, Medienkunst, Street Ghosts, Paolo Cirio, Konzeptkunst, Öffentlicher Raum, Digitalisierung, Cut-Outs, Google Street View, Identität, Überwachung, Privatsphäre, Kunsttheorie, Urbaner Raum, Vermittlung.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in der vorliegenden Arbeit im Kern?
Die Arbeit befasst sich mit der Analyse des Kunstprojekts „Street Ghosts“ von Paolo Cirio und dessen theoretischer Verortung zwischen den Genres Street Art und Medienkunst.
Welche Themenfelder stehen dabei im Fokus?
Zentrale Themen sind die Interaktion zwischen virtuellem und realem Raum, die Darstellung des menschlichen Körpers durch moderne Technologien sowie die Rolle der künstlerischen Intervention im öffentlichen Raum.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Ziel ist es zu bestimmen, ob das Werk „Street Ghosts“ spezifischen Stilmerkmalen von Street Art oder Medienkunst zugeordnet werden kann oder ob es eine neue, konzeptionelle Form darstellt.
Welche methodische Herangehensweise wird gewählt?
Die Arbeit nutzt eine projektanalytische Methode, bei der die Merkmale der jeweiligen Kunstrichtungen mit den praktischen Umsetzungen des Künstlers verglichen werden.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse der künstlerischen Techniken, eine medientheoretische Einordnung sowie die Diskussion der Rolle des Künstlers als Vermittler und Konzeptkünstler.
Welche Schlagworte charakterisieren diese Arbeit am besten?
Die Arbeit lässt sich am besten mit Begriffen wie Street Art, Medienkunst, Konzeptkunst, Google Street View und digitaler Transformation beschreiben.
Inwiefern spielt der „White Cube“ eine Rolle für die Interpretation des Projekts?
Der „White Cube“ wird als musealer Kontext diskutiert, in dem die Werke von Cirio archiviert und ausgestellt werden, was einen Kontrast zur flüchtigen Natur der Street Art im urbanen Raum bildet.
Welche Bedeutung kommt dem Aspekt der „Vergänglichkeit“ bei „Street Ghosts“ zu?
Die Vergänglichkeit ist ein zentrales Element, da die physischen Poster den Wetterbedingungen und der Zerstörung unterliegen, während die abgebildeten Daten im Internet eine „unendliche Haltbarkeit“ besitzen.
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- Cornelius Gesing (Author), 2017, Street Ghosts. Zwischen Street Art und Medienkunst, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/371229