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Geigenvirtuosen im Wandel der Zeit. Niccolò Paganini, Yehudi Menuhin, David Garrett

Virtuosen im Vergleich

Titel: Geigenvirtuosen im Wandel der Zeit. Niccolò Paganini, Yehudi Menuhin, David Garrett

Facharbeit (Schule) , 2012 , 54 Seiten , Note: Sehr gut

Autor:in: Stefanie Loibingdorfer (Autor:in)

Musik - Sonstiges
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Fachbereichsarbeit beschäftigt sich einerseits mit dem Leben und Schaffen der berühmtesten und legendärsten Geigenvirtuosen und andererseits mit den Veränderungen und Gemeinsamkeiten des Virtuosentums, welche sich im Laufe der Jahrhunderte ergeben haben.

Dazu habe ich drei Virtuosen auf der Geige ausgewählt, die nicht nur zeitlich weit auseinander liegen, sondern auch sehr unterschiedliche Persönlichkeiten und Zugänge zur Musik aufweisen. Zum Einen werde ich mich dem wohl bekanntesten Geigenvirtuosen widmen, nämlich Niccolò Paganini. Er brachte die technischen Möglichkeiten auf der Geige zum Höhepunkt und es wurde ihm aufgrund seiner unbegreiflichen Fähigkeiten nachgesagt, mit dem Teufel im Bunde zu sein.

Weiters möchte ich auf Yehudi Menuhin eingehen, der oft als „Jahrhundertgeiger“ des 20. Jh. bezeichnet wird und der die Herzen der Menschen nicht nur durch sein Spiel gewann, sondern auch durch seinen aufgeschlossenen Charakter und sein stets freundliches und hilfsbereites Wesen. Der dritte im Bunde ist David Garrett. Er gilt trotz seines jungen Alters bereits als einer der besten, zurzeit lebenden Geiger der Welt. Er begeistert die Massen, anders als seine Vorgänger, nicht nur mit klassischer Musik, sondern versucht der Geige durch Crossover-Musik ganz neue Töne zu entlocken.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Begriffsdefinition „Virtuose“

1.1. Was bedeutet der Begriff „Virtuose“ allgemein?

1.2. Was hebt Virtuosen von Berufsmusikern ab?

2. Drei Virtuosen im Überblick

2.1. Niccolò Paganini

2.1.1. Leben

2.1.2. Spieltechniken und Besonderheiten

2.2. Yehudi Menuhin

2.2.1. Leben

2.2.2. Spieltechniken und Besonderheiten

2.3. David Garrett

2.3.1. Leben

2.3.2. Spieltechniken und Besonderheiten

3. Vergleich

3.1. Kindheit und Jugend

3.1.1. Der „Wunderkind“-Status

3.1.2. Alltag und soziale Kontakte

3.2. Erfolg

3.2.1. Kindheit

3.2.2. Erwachsenenalter

3.2.3. Allgemeines Wirken auf das Publikum

3.2.4. Fanatismus

3.2.5. Verhältnis zu Herrschern und Staatsoberhäuptern

3.2.6. Negative Kritik

3.3. Instrumente

3.4. Familienleben

3.5. Negative Auswirkungen des Virtuosentums

3.5.1. Psychische Defizite und Krisen

3.5.2. Krankheiten und Tod

3.6. Beeinflussung und Bedeutung der Virtuosen untereinander

4. Virtuosen im Wandel der Zeit

4.1. Öffentliches Auftreten

4.1.1. Äußeres Erscheinungsbild

4.1.2. Verhalten in der Öffentlichkeit

4.2. Reisegewohnheiten

4.3. Vermarktung und Werbung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Leben und Wirken von drei Geigenvirtuosen unterschiedlicher Epochen – Niccolò Paganini, Yehudi Menuhin und David Garrett – mit dem Ziel, Gemeinsamkeiten und Entwicklungen des Virtuosentums im Zeitverlauf herauszuarbeiten und die Auswirkungen des frühen „Wunderkind“-Status auf die Persönlichkeitsentwicklung und Karriere zu analysieren.

  • Biografische Analyse und Vergleich der drei Virtuosen
  • Der Status als Wunderkind und dessen Folgen
  • Techniken, Instrumente und musikalischer Stil
  • Umgang mit Erfolg, Publikum und negativer Kritik
  • Wandel des Virtuosentums in Vermarktung und öffentlichem Auftreten

Auszug aus dem Buch

3.1.2. Alltag und soziale Kontakte

Um das größtmögliche Können am Instrument zu erlangen, ist es von beträchtlicher Wichtigkeit, sehr früh mit dem Erlernen der technischen Grundlagen zu beginnen. Die drei im vorhergegangenen Großkapitel behandelten Virtuosen kamen bereits mit vier Jahren aktiv mit der Geige in Berührung. In diesem zarten Alter übten sie jeden Tag schon mehrere Stunden lang, um möglichst schnell ein hohes künstlerisches Niveau zu erreichen. Bei Garrett wurden nach eigenen Angaben des Virtuosen bereits drei bis vier Stunden täglich für das Musizieren in Anspruch genommen. Bis zum Jugendalter erhöhte sich die Übungszeit auf mindestens sieben Stunden. Zu beachten ist hierbei, dass Garrett nebenbei auch noch viele Konzerte auf der ganzen Welt gab und die Schule regelmäßiger besuchen musste, um sein Abitur erfolgreich abzuschließen.

Doch nicht nur das frühe Erlernen der Technik ist maßgeblich für eine grandiose Künstlerkarriere. Neben Talent ist auch das Erweitern des musikalischen Horizonts bedeutend. Aus diesem Grund wurden die Virtuosen besonders in den ersten Lebensjahren oft zu Konzerten mitgenommen, die einen bleibenden Eindruck bei den Kindern hinterlassen haben. Aus den schwärmenden und relativ detaillierten Erinnerungen Menuhins an die Konzertbesuche, lässt sich schließen, dass diese Erlebnisse den Grundstein für sein späteres künstlerisches Schaffen gelegt haben. Auch Paganini wurde als Kind zu Konzerten mitgenommen, doch da die Familie aus ärmlichen Verhältnissen kam, ist anzunehmen, dass dieser Luxus eher selten in Anspruch genommen werden konnte. Garrett hingegen kam des Öfteren in den Genuss, klassischen Konzerten mit den weltbesten Orchestern beizuwohnen, die ihn in seinem Vorhaben bestärkten, ebenfalls Musiker zu werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Begriffsdefinition „Virtuose“: Definition und geschichtliche Entwicklung des Begriffs sowie Abgrenzung zu allgemeinen Berufsmusikern durch technische und interpretatorische Exzellenz.

2. Drei Virtuosen im Überblick: Detaillierte biografische Abrisse und Erläuterungen zu den spezifischen Spieltechniken von Paganini, Menuhin und Garrett.

3. Vergleich: Umfassende Gegenüberstellung der Lebensumstände, des sozialen Status, der Instrumente und der psychischen sowie gesundheitlichen Auswirkungen des Virtuosentums.

4. Virtuosen im Wandel der Zeit: Analyse der Veränderungen im öffentlichen Auftreten, im Reiseverhalten und in den Vermarktungsstrategien vom 19. Jahrhundert bis heute.

Schlüsselwörter

Geigenvirtuosen, Niccolò Paganini, Yehudi Menuhin, David Garrett, Virtuosität, Wunderkind, Musikgeschichte, Geige, Musikerziehung, Crossover-Musik, Interpretationskunst, Künstlerkarriere, Konzertleben, Instrumente, Musikalische Entwicklung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Fachbereichsarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beleuchtet die Geschichte und Entwicklung des Geigenvirtuosentums anhand der drei prägenden Persönlichkeiten Niccolò Paganini, Yehudi Menuhin und David Garrett.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Themen sind der Werdegang zum Virtuosen, der Einfluss des Wunderkind-Status, die Bedeutung der Technik und Interpretation sowie der gesellschaftliche Wandel der Künstlerrolle.

Welches primäre Ziel verfolgt die Autorin?

Das Ziel ist es, Gemeinsamkeiten und Unterschiede in den Lebenswegen der drei Musiker aufzuzeigen und zu analysieren, wie sich das Bild des Virtuosen über die Jahrhunderte gewandelt hat.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine tiefgehende Literaturrecherche, die Auswertung von Biografien, zeitgenössischen Berichten, Dokumentationen und Interviews.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in biografische Portraits, einen detaillierten Vergleich von Kindheit, Erfolg, Familienleben und Gesundheit sowie eine Analyse der Vermarktung und des öffentlichen Auftretens.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Virtuosität, Geigenvirtuosen, Musikgeschichte, Wunderkind-Status und Crossover-Musik charakterisiert.

Wie unterscheidet sich die Vermarktung der drei Virtuosen?

Während Paganinis Vermarktung auf Legendenbildung und Zeitungsberichten basierte, nutzte Menuhin moderne Tonträger und das Radio, während Garrett das gesamte moderne Spektrum inklusive Fernsehen und Internet abdeckt.

Warum wurde Paganinis Geigenspiel oft als teuflisch bezeichnet?

Die Menschen konnten sich sein technisches Können nicht erklären, was zu Legendenbildungen und dem Mythos des "Teufelsgeigers" führte, da sein Spiel als unbegreiflich und übermenschlich wahrgenommen wurde.

Ende der Leseprobe aus 54 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Geigenvirtuosen im Wandel der Zeit. Niccolò Paganini, Yehudi Menuhin, David Garrett
Untertitel
Virtuosen im Vergleich
Note
Sehr gut
Autor
Stefanie Loibingdorfer (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2012
Seiten
54
Katalognummer
V371238
ISBN (eBook)
9783668495401
ISBN (Buch)
9783668495418
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Musik Musikerziehung Virtuosen Geige Paganini Menuhin Garrett Virtuosentum Violine Musiker Faszination Wunderkingstatus Leben und Wirken Fans Krankheiten Tod
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Stefanie Loibingdorfer (Autor:in), 2012, Geigenvirtuosen im Wandel der Zeit. Niccolò Paganini, Yehudi Menuhin, David Garrett, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/371238
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  54  Seiten
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