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Geragogik. Grundlagen und Lernfelder im Alter

Titre: Geragogik. Grundlagen und Lernfelder im Alter

Exposé Écrit pour un Séminaire / Cours , 2016 , 16 Pages , Note: Sehr gut

Autor:in: Stefanie Loibingdorfer (Auteur)

Santé - Gérontologie
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Die Geragogik wird auch als Altenbildung bezeichnet und soll alternden Menschen dabei helfen, ihre Fähigkeiten und Ressourcen so lang wie möglich zu erhalten mit dem Ziel der bestmöglichen Erhaltung der Lebensqualität. Diese Arbeit zeigt, was man konkret unter der Geragogik versteht (Geschichte, Wesen, Ziele, Methodik), welche Bedeutung sie hat und in welchen Bereichen die Geragogik speziell wirken kann und einsetzbar ist (Lernfelder im Alter).

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Allgemeines

1.1 Begriffsdefinition und Abgrenzungen

1.2 Geschichte der Geragogik

2. Grundlagen der Geragogik

2.1 Zielgruppen und Relevanz der Geragogik

2.2 Ziele der geragogischen Bildungsarbeit

2.3 Methodische Ansätze

3. Lernfelder im Alter

3.1 Biografie und Identität

3.2 Lebenssinn und Spiritualität

3.3 Kreative Lebensgestaltung

3.4 Gesundheitlicher Bereich

3.5 Generationendialog

4. Resümee

5. Persönliche Stellungnahme

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht das Feld der Geragogik als pädagogische Disziplin, die Bildungsprozesse im Alter erforscht, aktiv gestaltet und die professionelle Begleitung alternder Menschen in den Fokus rückt. Ziel ist es, die Notwendigkeit lebenslangen Lernens für eine selbstbestimmte Lebensbewältigung im Alter aufzuzeigen und dabei die vielschichtigen Lernfelder von der Identitätsarbeit bis hin zur gesundheitlichen Vorsorge darzulegen.

  • Grundlagen und Begriffsdefinitionen der Geragogik
  • Entwicklung und Geschichte der Altenbildung
  • Strukturierung der Lernfelder im Alter
  • Bedeutung der intergenerationalen Bildungsarbeit
  • Praktische Herausforderungen in der Umsetzung geragogischer Konzepte

Auszug aus dem Buch

1.1 Begriffsdefinition und Abgrenzungen

Der Begriff ‚Geragogik‘ entstammt einerseits den griechischen Worten ‚Geraios/Geraros‘, welche mit ‚alt‘ oder ‚der Alte‘ übersetzt werden können, und andererseits dem Wort ‚ago‘, was ‚ich führe/leite‘ bedeutet (vgl. Bubolz-Lutz, Gösken, Kricheldorff und Schramek 2010, S. 11). Demzufolge kann man bei der Geragogik von der Führung und Leitung älterer Personen sprechen. Sie bildet im menschlichen Lebensverlauf die Fortsetzung der Pädagogik und der Andragogik (vgl. Sachs 2009, Stand: 13.02.2016).

„Geragogik ist jenes Teilgebiet der Gerontologie und Erziehungswissenschaften, das sich in Forschung, Lehre, Theorie und Praxis mit allen Problemen, Lerninhalten und Lernprozessen befasst, die mit dem Altern und dem Alter zusammenhängen.“ (Wingchen 2004, S. 52) Bacher (o.J., Stand: 12.02.2016) fasst diese Definition wie folgt zusammen: „Die Geragogik befasst sich in der Praxis und in der Theorie mit Fragen, die mit der Bildung von alternden Menschen zu tun haben.“ Demzufolge vereint auch die Geragogik als pädagogische Disziplin Wissenschaft und Praxis. Die Geragogik wird dabei in drei zentrale Bereiche unterteilt. Der erste Bereich widmet sich ausschließlich dem wissenschaftlichen Aspekt der Altenbildung, also der Erforschung von Bildungsprozessen und Entwicklung von Bildungskonzepten im Alter. Der zweite Bereich beschäftigt sich mit der aktiven Bildungsarbeit von Älteren und mit der Aufklärung über den Prozess des Alterns für Personen jeden Alters und richtet sich an die Klientinnen und Klienten. Im dritten Bereich geht es um die Aus- Fort- und Weiterbildung jener Personen, die mit alten Menschen arbeiten und sie im Bildungsprozess begleiten und unterstützen (vgl. Bubolz-Lutz et al. 2010, S.14; Mitterlechner 2011, Stand: 13.02.2016).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Allgemeines: Dieses Kapitel definiert den Begriff Geragogik als Teilgebiet der Gerontologie und Erziehungswissenschaft und skizziert dessen historische Entwicklung sowie Abgrenzung zu verwandten Disziplinen.

2. Grundlagen der Geragogik: Hier werden die Zielgruppen der Bildungsarbeit, deren Relevanz über alle Lebensphasen hinweg sowie die zentralen Ziele und methodischen Ansätze geragogischen Handelns erläutert.

3. Lernfelder im Alter: Dieses Kapitel detailliert spezifische inhaltliche Bereiche wie Biografiearbeit, Sinnstiftung, kreative Gestaltung, Gesundheitsförderung und den Dialog zwischen den Generationen.

4. Resümee: Das Kapitel fasst die Bedeutung von Bildung als lebenslangen Prozess zusammen und bekräftigt die Notwendigkeit der Geragogik sowohl in der Praxis als auch in der theoretischen Forschung.

5. Persönliche Stellungnahme: Die Autorin reflektiert ihre Auseinandersetzung mit dem Thema, benennt praktische Hürden im Altenheimalltag wie den Personalmangel und plädiert für eine stärkere Etablierung professioneller Geragoginnen und Geragogen.

Schlüsselwörter

Geragogik, Altenbildung, Lebenslanges Lernen, Lebensbewältigung, Altern, Bildungskonzepte, Identität, Generationendialog, Biografiearbeit, Gerontologie, Gesundheitsprävention, Lebenssinn, Altenpflege, Partizipation, Kompetenzförderung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Grundlagen, Ziele und methodischen Felder der Geragogik, also der Lehre von der Bildung und dem Lernen im Alter.

Was sind die zentralen Themenfelder der Geragogik?

Zentrale Felder sind die Biografiearbeit, die Förderung von Identität, die Suche nach Lebenssinn und Spiritualität, kreative Lebensgestaltung sowie der gesundheitliche Bereich und der Austausch zwischen den Generationen.

Was ist das primäre Ziel dieser Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, die Wichtigkeit der Geragogik als lebenslange Bildungsaufgabe aufzuzeigen und darzustellen, wie diese zur Lebensqualität und zur Bewältigung des Alterungsprozesses beiträgt.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse und der Aufarbeitung theoretischer Konzepte der Altenpädagogik sowie angrenzender Disziplinen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretischen Grundlagen der Geragogik und die konkrete Darstellung verschiedener Lernfelder, die den Alltag und die Persönlichkeitsentwicklung alternder Menschen unterstützen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Die wichtigsten Schlagworte sind Geragogik, Altenbildung, lebenslanges Lernen, Lebensbewältigung, Identität und intergenerationaler Dialog.

Welche praktische Hürde identifiziert die Autorin in ihrer Stellungnahme?

Die Autorin hebt den herrschenden Personalmangel in Altenheimen hervor, der es dem Fachpersonal oft unmöglich macht, geragogische Bildungsansätze im Alltag umzusetzen.

Warum plädiert die Autorin für ein eigenes Berufsbild der Geragogin bzw. des Geragogen?

Sie ist der Ansicht, dass eine Spezialisierung auf die Bildungsarbeit das Pflegepersonal entlasten würde und eine strukturierte, förderliche Begleitung der Seniorinnen und Senioren erst nachhaltig ermöglichen könnte.

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Résumé des informations

Titre
Geragogik. Grundlagen und Lernfelder im Alter
Université
Private Pädagogische Hochschule der Diözese Linz  (Kolleg für Sozialpädagogik der Diözese Linz)
Note
Sehr gut
Auteur
Stefanie Loibingdorfer (Auteur)
Année de publication
2016
Pages
16
N° de catalogue
V371271
ISBN (ebook)
9783668491137
ISBN (Livre)
9783668491144
Langue
allemand
mots-clé
Geragogik Altenbildung Demenz Pädagogik Senioren Andragogik Alter Generationendialog
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Stefanie Loibingdorfer (Auteur), 2016, Geragogik. Grundlagen und Lernfelder im Alter, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/371271
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Extrait de  16  pages
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