Grin logo
de en es fr
Boutique
GRIN Website
Publier des textes, profitez du service complet
Aller à la page d’accueil de la boutique › Didactique - Géographie

Konzeption einer Unterrichtsreihe zum Thema „Die glaziale Serie mit dem Schwerpunkt Zungenbecken“

Modelle im Geographieunterricht

Titre: Konzeption einer Unterrichtsreihe zum Thema „Die glaziale Serie mit dem Schwerpunkt Zungenbecken“

Epreuve d'examen , 2016 , 90 Pages , Note: 2,0

Autor:in: Larissa Ralfs (Auteur)

Didactique - Géographie
Extrait & Résumé des informations   Lire l'ebook
Résumé Extrait Résumé des informations

Die folgende Arbeit befasst sich sowohl mit der Theorie des Modellierens als auch mit der Praxis in Form einer fiktiv konzipierten Unterrichtsreihe. Das Thema dieser Reihe bildet die glaziale Serie mit dem Schwerpunkt Zungenbecken. Im Laufe der Unterrichtsstunden wird ein entsprechendes Modell geplant, erbaut und im Anschluss analysiert.

Im ersten Teil werden das problemlösende und entdeckende Lernen genauer betrachtet und sowohl ein Überblick über die Historie gegeben, als auch die Möglichkeiten der Anwendung innerhalb des Unterrichts diskutiert. Im Folgenden werden Modelle im Hinblick auf ihre Merkmale und ihren Nutzen untersucht, wobei vor allem graphische und konkrete Modelle genauer beleuchtet werden. Um ein elaborierteres Verständnis über glaziale und periglaziale Vorgänge zu erlangen, beinhaltet die vorliegende Arbeit ebenfalls einen Überblick über das Pleistozän und im Besonderen über Gletschertätigkeiten und die Entstehung postglazialer Landschaften des norddeutschen Raumes

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Problemorientiertes und entdeckendes Lernen

2.1 Problemlösender Unterricht

3. Modelle im Geographieunterricht

3.1 Merkmale von Modellen

3.2 Funktion von Modellen und Modellkompetenzen

3.3 Arten von Modellen

3.3.1 Graphische Modelle

3.3.2 Konkrete Modelle

3.3.3 Semantische-, Bio- und Soziotechnische Modelle

4. Der experimentelle Algorithmus

5. Die pleistozäne Vereisung und ihre Auswirkungen – Sachanalyse

5.1 Gletscher

5.1.1 Gletscherbewegungen

5.2 Die glaziale Serie

5.3 Moränen

5.4 Oser und Kames

5.5 Toteis und Sölle

5.6 Sander und Urstromtäler

5.7 Eisstauseen und Zungenbecken

5.7.1 Der große Plöner See als postglaziales Relikt

6. Didaktische Analyse

6.1 Inhaltsfelder und Bildungsstandards

7. Konstruktion des Analogmodells Zungenbecken – methodische Analyse

7.1 Einstieg und Problemorientierung – Erste Unterrichtsstunde

7.2 Überblick und Hypothesen – Zweite Unterrichtsstunde

7.3 Bau der Analogmodelle – Dritte Unterrichtsstunde

7.4 Arbeit an den Modellen und Besprechung – Vierte Unterrichtsstunde

7.5 Reflexion, Fehlerquellendiskussion und Analogisierung – Fünfte Unterrichtsstunde

8. Fazit

Zielsetzung und Themenbereiche

Die Arbeit untersucht das Potenzial von Modellbau im Geographieunterricht zur Förderung von problemlösendem und entdeckendem Lernen. Ziel ist es, ein konkretes Unterrichtskonzept zu entwickeln, das Schülern durch die selbstständige Konstruktion eines Analogmodells ein tieferes Verständnis für die glaziale Serie und die Entstehung von Zungenbecken ermöglicht.

  • Grundlagen des problemorientierten und entdeckenden Lernens
  • Wissenschaftstheoretische Einordnung von Modellen in der Geographie
  • Sachanalyse zu glazialmorphologischen Prozessen im Pleistozän
  • Methodische Konzeption und Strukturierung einer fünfteiligen Unterrichtsreihe
  • Praktische Anleitung zur Modellkonstruktion und Modellnutzung im Unterricht

Auszug aus dem Buch

3.1 Merkmale von Modellen

Der Begriff „Modell“ wird innerhalb vieler verschiedener Wissenschaften verwendet (vgl. Wirth, 1979, S. 129). Im Rahmen dieser Arbeit werden jedoch lediglich solche behandelt, die von geographischer Relevanz sind. Herbert Stachowiak definiert das Modell in einer Doppeldeutung als „(...) Abbild von etwas sowie als Vorbild für etwas (...)“ und in zweiter Deutung als „(...) Repräsentation eines bestimmten Originals (...)“ (vgl. Stachowiak, 1973, S. 129). Dabei besteht der von ihm aufgestellte Modellbegriff aus drei Hauptmerkmalen:

1. Das Abbildungsmerkmal eines Modells besagt, dass dieses stets eine Abbildung eines natürlichen oder künstlichen Originals ist.

2. Das Verkürzungsmerkmal definiert die Vereinfachung eines Modells zum Original und beinhaltet, dass lediglich Attribute wiedergegeben werden, welche dem Modellierer relevant zur Bearbeitung seines Problems erscheinen.

3. Das pragmatische Merkmal besagt, dass Modelle ihrem Original nicht eindeutig zugeordnet sind, sondern diese Zuordnung nur für bestimmte Zeitintervalle und unter der Prämisse der Zweckausrichtung geschieht (vgl. Stachowiak, 1973, S. 131 ff.).

Alle drei Merkmale heben die Relation zwischen Modell und Original hervor. So betrachtet bilden sie Teilaspekte der für jeweilige Fragestellungen bedeutsamen Wirklichkeit ab und es entsteht ein vereinfachtes System (vgl. Wirth, 1979, S. 129, zit. nach Wiktorin, 2014, S. 7).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Arbeit erläutert die Relevanz von problemorientiertem Lernen und führt in die Konzeption der Unterrichtsreihe zur glazialen Serie ein.

2. Problemorientiertes und entdeckendes Lernen: Dieses Kapitel begründet theoretisch, warum entdeckendes Lernen die wissenschaftliche Grundbildung fördert.

3. Modelle im Geographieunterricht: Es werden die Funktionen und Kategorien von Modellen sowie deren wissenschaftstheoretische Bedeutung dargelegt.

4. Der experimentelle Algorithmus: Dieses Kapitel stellt das methodische Vorgehen vor, um wissenschaftliches Arbeiten in der Schule zu strukturieren.

5. Die pleistozäne Vereisung und ihre Auswirkungen – Sachanalyse: Eine fachwissenschaftliche Aufarbeitung der glazialen Prozesse, die für das Zungenbecken entscheidend sind.

6. Didaktische Analyse: Hier wird der Lehrplanbezug hergestellt und die didaktische Reduktion für das Unterrichtsprojekt begründet.

7. Konstruktion des Analogmodells Zungenbecken – methodische Analyse: Die praktische Umsetzung der Unterrichtsreihe, gegliedert in fünf Stunden, wird detailliert geplant.

8. Fazit: Eine abschließende Reflexion über den Erfolg und die Herausforderungen der Modellarbeit im Geographieunterricht.

Schlüsselwörter

Geographieunterricht, Modelle, glaziale Serie, Zungenbecken, problemorientiertes Lernen, entdeckendes Lernen, experimenteller Algorithmus, Pleistozän, Modellkompetenz, Scientific Literacy, Unterrichtskonzeption, geomorphologische Prozesse, Modellbau, Analogmodell, Didaktik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Hausarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Integration von Modellbau als Methode im Geographieunterricht, um Schülern komplexe geographische Prozesse wie die glaziale Serie verständlich zu machen.

Welche Themenfelder stehen im Zentrum der Arbeit?

Im Fokus stehen das problemorientierte Lernen, die Theorie des Modellierens in der Geographie sowie die fachlichen Hintergründe der pleistozänen Eiszeiten.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist die Konzeption einer praxisnahen Unterrichtsreihe, in der Schüler selbstständig ein Analogmodell eines Zungenbeckens bauen, um durch dieses Experiment Erkenntnisse über geologische Prozesse zu gewinnen.

Welche wissenschaftliche Methode wird zur Erkenntnisgewinnung verwendet?

Die Arbeit orientiert sich am sogenannten experimentellen Algorithmus, der fünf Schritte von der Problemstellung über die Hypothesenbildung bis hin zur Interpretation umfasst.

Was wird im methodischen Hauptteil konkret behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in fünf Unterrichtsstunden: von der ersten Problemorientierung und Hypothesenbildung über den Bau des Modells in Kleingruppen bis hin zur Reflexion und Auswertung.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind "glaziale Serie", "Analogmodell", "problemorientiertes Lernen" und "Scientific Literacy".

Wie gehen die Schüler beim Bau des Zungenbecken-Modells vor?

Die Schüler nutzen Styroporplatten, die sie nach einer Schablone bearbeiten, um eine Vertiefung zu schaffen. Diese wird anschließend mit Sedimenten und Eisblöcken "geflutet", um die Ausschürfung durch Gletscher zu simulieren.

Warum wird gerade das Zungenbecken des Großen Plöner Sees als Fallbeispiel gewählt?

Es dient als lokales, geographisch relevantes Beispiel, das Schülern ermöglicht, eine direkte Verbindung zwischen der Theorie der glazialen Serie und ihrer unmittelbaren Umgebung herzustellen.

Welche Rolle spielt die Fehlerquellendiskussion in der fünften Unterrichtsstunde?

Sie ist entscheidend, damit die Schüler lernen, die Grenzen des Analogmodells zu erkennen und kritisch zu hinterfragen, wo das Modell die Realität vereinfacht oder möglicherweise verzerrt darstellt.

Fin de l'extrait de 90 pages  - haut de page

Résumé des informations

Titre
Konzeption einer Unterrichtsreihe zum Thema „Die glaziale Serie mit dem Schwerpunkt Zungenbecken“
Sous-titre
Modelle im Geographieunterricht
Université
University of Marburg
Note
2,0
Auteur
Larissa Ralfs (Auteur)
Année de publication
2016
Pages
90
N° de catalogue
V371317
ISBN (ebook)
9783668497603
ISBN (Livre)
9783668497610
Langue
allemand
mots-clé
Geographie Examen Geologie Die glaziale Serie mit dem Schwerpunkt Zungenbecken Zungenbecken glaziale Serie Modelle im Geographieunterricht Geographie Modelle wissenschaftliche Hausarbeit Examensarbeit experimentelle Algorithmus großer Plöner See Plön Plöner See postglazial Relikt Analogmodell Analogmodell Zungenbecken
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Larissa Ralfs (Auteur), 2016, Konzeption einer Unterrichtsreihe zum Thema „Die glaziale Serie mit dem Schwerpunkt Zungenbecken“, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/371317
Lire l'ebook
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
Extrait de  90  pages
Grin logo
  • Grin.com
  • Expédition
  • Contact
  • Prot. des données
  • CGV
  • Imprint