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Sexualität in den Medien

Title: Sexualität in den Medien

Term Paper (Advanced seminar) , 2005 , 28 Pages , Grade: gut

Autor:in: Esther Geißdörfer (Author)

Pedagogy - Media Pedagogy
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Sehen Sie ich bei Ihrem nächsten Bummel durch die
Stadt mal genau um. Oder fällt es Ihnen schon gar
nicht mehr auf? – Von Plakatwänden, Bildschirmen und
aus etlichen Schaufenstern werfen uns leicht
bekleidete Frauen – und immer öfter auch Männer -
Flirtblicke zu. Die Titelseiten der Zeitschriften sind
voll von Brüsten, Taillen, Pos und Beinen und das
Fernsehprogramm ist ohne die Prise Sex undenkbar
geworden. Immer öfter wird die zunehmende
Sexualisierung der Gesellschaft nicht nur bemerkt,
sondern auch heftig beklagt. Viel zu viel nackte Haut
würde in der Werbung gezeigt werden, die Medien seien
generell sexistisch, die Sprache obszön und die neuen
Modetrends ordinär. „Jugendschützer, Medienwächter und
politische Gruppierungen fühlen sich daher immer
wieder aufgerufen, dieser scheinbar fehlgeleiteten
Entwicklung Einhalt zu gebieten. Aber trifft diese
Einschätzung wirklich zu?“ Tagtäglich sind wir von Sex
aller Art umgeben und trotz dieser Freizügigkeit zeigt
sich unsere Gesellschaft sprachlos, wenn es um das
Thema Sexualität geht. Die Kinder und Jugendlichen von
heute wachsen in einer pseudo-freizügigen Welt auf, in
der paradoxerweise eine offene Sexualerziehung selten
vorkommt. Die Antworten auf ihre pubertär-neugierigen
Fragen holen sie sich deshalb immer öfter von den
Medien.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Das Thema Sexualität in Illustrierten

1.0 Gesamtgewichtung in Bild und Text

1.0 Funktionen von Zeitschriften

1.2 Gruppierung von Publikumszeitschriften hinsichtlich des Themas Sexualität

1. Jugendzeitschriften am Beispiel der BRAVO

3.1 Die Pubertät als Zielgruppenhintergrund

3.2 Konzeption der BRAVO

3.3 Die BRAVO-Rubrik „Dr. Sommer“

2.2.0 Geschichte des „Dr.-Sommer-Teams“

2.2.0 Die „Dr. Sommer-Sprechstunde“

2.2.0 Die „Dr. Sommer-Foto-Aufkläruung“

3.3.4 „Dr. Sommer-Bodycheck – That’s me“

4. Medienkontrollorgane

4.1 Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Schriften

4.2 Landesmedienanstalt

4.3 Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft

4.4 Freiwillige Selbstkontrolle Fernsehen

4.5 Der Deutsche Werberat

5. Sex in der Werbung

4.0 Sex sells

4.0 Sex Appeal

4.0 Werbewirkung und Aufmerksamkeit

4.0 Nebenwirkungen von Aufmerksamkeit

6. Resumée

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die zunehmende Präsenz und Inszenierung von Sexualität in den Medien, insbesondere in Illustrierten, Jugendzeitschriften und in der Werbung. Dabei soll geklärt werden, welche Funktionen diese Darstellungen einnehmen, wie sie die Zielgruppen beeinflussen und inwieweit medienkontrollierende Instanzen den Jugendschutz in diesem Kontext gewährleisten.

  • Analyse der Sexualisierung in Illustrierten und Publikumzeitschriften
  • Untersuchung der Rolle der BRAVO als Aufklärungsmedium für Jugendliche
  • Diskussion der Bedeutung von Medienkontrollorganen im Jugendschutz
  • Evaluation der Werbestrategie „Sex sells“ und deren Wirksamkeit
  • Betrachtung der psychologischen Mechanismen und Nebenwirkungen von erotischen Reizen

Auszug aus dem Buch

3.2 Konzeption der BRAVO

Deutschlands erfolgreichste und inzwischen mit Kultstatus gekrönte Jugendzeitschrift ist die BRAVO. Sie erscheint wöchentlich zum Preis von 1,30€ mit einem Umfang von 72 sehr bunt gestalteten Seiten.

„Es gibt keine andere Jugendzeitschrift, die so umfassend und gründliche analysiert, kritisiert und - so kann man wohl sagen – abqualifiziert wurde wie BRAVO, denn keine Analyse fiel zu ihren Gunsten aus."

Die schnell und kurz entworfenen Textbeiträge gehen meist über weniger als eine Seite und verkörpern somit eine Kopie der audiovisuellen Medienkultur. „Der Vorwurf, daß es sich dabei um Häppchenkost handelt, müßte dann ebenso auf das Fernsehen zutreffen.“

Die Machart der BRAVO versucht jugendliche Sprachstile, Lebensformen und –einstellungen einzufangen und kreiert damit eine plakathafte, eindeutige und emotionalisierte Sprache, wie es in folgendem Artikelausschnitt deutlich wird:

Check seine Körpersprache!

So deutest du die Body-Signale der Jungs - und sicherst dir klare Flirt-Vorteile!

Du siehst IHN - und dein Herz klopft wie blöd. Du würdest gern mal mit ihm reden, mal schauen, wie er so drauf ist . . . Aber so einfach ist das ja auch nicht! Was, wenn er mit dir nichts zu tun haben will? Wenn es ihm gerade peinlich ist, wenn seine Clique in der Nähe abhängt und er von einem Girl angequatscht wird? Oder wenn er superschüchtern ist - und du ihn sterben lässt vor Scham, weil du einfach nur mit ihm redest?

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die zunehmende Sexualisierung der Gesellschaft und den daraus resultierenden Informationsbedarf Jugendlicher, was den Fokus auf Medien, Werbung und Jugendschutz begründet.

2. Das Thema Sexualität in Illustrierten: Dieses Kapitel analysiert quantitativ die Darstellung von Sexualität in Bildern und Texten von Illustrierten und ordnet die Funktionen der Zeitschriften ein.

1. Jugendzeitschriften am Beispiel der BRAVO: Hier wird die Rolle der Pubertät als Zielgruppenhintergrund sowie die spezifische Konzeption und Beratungsarbeit der BRAVO, insbesondere die „Dr. Sommer“-Rubriken, beleuchtet.

4. Medienkontrollorgane: Dieser Abschnitt beschreibt die Aufgaben und Funktionsweisen verschiedener Gremien wie der BPjS, der Landesmedienanstalten und dem Deutschen Werberat im Rahmen des Jugendschutzes.

5. Sex in der Werbung: Das Kapitel untersucht den Einsatz von erotischen Reizen in der Werbung, deren psychologische Wirkung und die oft unterschätzten negativen Folgen für die Markenwahrnehmung.

6. Resumée: Das Resümee fordert eine sachliche und normale Behandlung von Sexualität durch Journalisten und Pädagogen, um der Überflutung mit oberflächlichen erotischen Inhalten entgegenzuwirken.

Schlüsselwörter

Sexualität, Medien, Jugendzeitschrift, BRAVO, Dr. Sommer-Team, Jugendschutz, Werbung, Sex sells, Medienkontrollorgane, Pubertät, Sexualaufklärung, Medienwirkung, Aufmerksamkeitspsychologie, Erotik, Sexualisierung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert die zunehmende Sexualisierung in verschiedenen Medienformaten wie Illustrierten, Jugendzeitschriften und der Werbung.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die Arbeit behandelt die mediale Darstellung von Sexualität, die Aufklärungsfunktion von Jugendzeitschriften sowie die Rolle von Medienkontrollinstanzen beim Jugendschutz.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es aufzuzeigen, wie Sexualität in Medien eingesetzt wird, welche Auswirkungen dies auf die Zielgruppen hat und wie der gesellschaftliche Umgang mit dem Thema in der Medienlandschaft kritisch reflektiert werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit stützt sich primär auf eine literaturbasierte Analyse und die Auswertung bestehender quantitativer sowie qualitativer Untersuchungen zur Themenanalyse in Medien.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse von Illustrierten, eine Fallstudie zur BRAVO, eine Übersicht über Medienkontrollorgane sowie die Untersuchung von Werbestrategien unter dem Aspekt „Sex sells“.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Untersuchung?

Zentrale Begriffe sind Sexualpädagogik, Medienkompetenz, Jugendschutz, Werbewirkung und die spezifische mediale Konstruktion von Sexualität.

Wie bewertet die Autorin die Rolle des „Dr. Sommer-Teams“?

Die Autorin erkennt die Hilfeleistung bei Orientierungslosigkeit an, betont jedoch auch den unterhaltenden und voyeuristischen Charakter der Rubrik in der heutigen Medienlandschaft.

Welches Fazit zieht die Arbeit hinsichtlich erotischer Werbung?

Die Arbeit kommt zu dem Schluss, dass der Einsatz von Sex in der Werbung oft kontraproduktiv wirkt, da er den Zuschauer ablenkt und die eigentliche Markenbotschaft schwächt.

Excerpt out of 28 pages  - scroll top

Details

Title
Sexualität in den Medien
College
University of Bamberg
Course
Sexualpädagogik
Grade
gut
Author
Esther Geißdörfer (Author)
Publication Year
2005
Pages
28
Catalog Number
V37131
ISBN (eBook)
9783638365666
ISBN (Book)
9783638653862
Language
German
Tags
Sexualität Medien Sexualpädagogik
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Esther Geißdörfer (Author), 2005, Sexualität in den Medien, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/37131
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