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Die Geschichte der Kräuterbuchliteratur

Titre: Die Geschichte der Kräuterbuchliteratur

Thèse de Bachelor , 2013 , 196 Pages , Note: 1,3

Autor:in: Henrike Fricke (Auteur)

Gestion d'entreprise - Sciences de l'information, gestion de l'information
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Die Bachelorarbeit beschäftigt sich mit der Geschichte der Kräuterbuchliteratur. Sie gibt Aufschluss über das Studium der Pflanzen im Laufe der Jahrhunderte sowie über frühere Weltanschauungen und Denkweisen. Eng damit verbunden sind die Geschichte der Botanik und die Entwicklung der Pflanzennamen. Die Arbeit verfolgt die Fragestellung nach dem geschichtlichen Zusammenhang der beiden Literaturgattungen Kräuterbücher und Herbarien. Dabei werden zunächst die beiden Begriffe voneinander abgegrenzt und weitere, für diese Arbeit relevante Begriffe, definiert.

Zunächst wird die Entwicklung und Bedeutung der Kräuterbücher und Herbarien von der Antike bis zur heutigen Zeit dargelegt. Anhand einer Tabelle wird anschließend der Zusammenhang zwischen den Werken verdeutlicht. Im Folgenden wird das bisher weitgehend unbekannte Herbarium Siegesbeckianum aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhundert vorgestellt. Das Leben dessen Verfassers Johann Georg Siegesbeck und seine Beziehungen zu weiteren Botanikern werden erörtert. Weiterhin geht die vorliegende Arbeit der Analyse der sich im Herbarium Siegesbeckianum befindlichen Literaturverweisen nach. Fazit und Ausblick geben Anregungen zur Verwendung der gewonnenen Erkenntnisse.

In der vorliegenden Arbeit soll in Kapitel 2 vorab dargelegt werden, was unter dem Begriff Kräuterbuchliteratur zu verstehen ist und in wie fern sich Kräuterbücher von Herbarien unterscheiden. In Kapitel 3 wird zudem ihre Entwicklung und Bedeutung erläutert und die bedeutendsten Werke sowie ihre Verfasser werden vorgestellt. Weiterhin wird ein Über-blick über die Darstellungsform der Kräuterbuchliteratur gegeben. Bei der Betrachtung des Themas soll der Zusammenhang zwischen den Kräuterbüchern und Herbarien verdeutlicht werden, welche Faktoren dazu führten, dass sich aus Kräuterbüchern Herbarien entwickel-ten und warum es erforderlich war Herbarien anzulegen, damit neue Kräuterbücher entste-hen konnten. Eng damit verbunden ist die Geschichte der Botanik. Im weiteren Verlauf der Bachelorarbeit findet das Herbarium Siegesbeckianum aus dem 18. Jahrhundert im Kontext der Geschichte der Kräuterbuchliteratur besondere Berücksichtigung. Das Werk sowie sein Verfasser, Johann Georg Siegesbeck sowie seine Beziehungen zu anderen Botaniker jener Zeit, werden im Kapitel 4 vorgestellt. Eine intensive Beschäftigung mit dem Herbarium führt zu der Fragestellung nach der Analyse und Auflösung der Literaturverweise. Diesem Aspekt wird in Kapitel 5 nachgegangen.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Definitionen

2.1 Abgrenzung der Begriffe Kräuterbuch und Herbarium Kräuterbuch

2.1.1 Herbarium

2.1.2 Kräuterbuch

2.2 Botanik

2.2.1 Botanische Teilgebiete und Begriffe der Taxonomie

2.2.2 Beispiel Wegerich

3 Die Entwicklung und Bedeutung von Kräuterbuchliteratur

3.1 Geschichte der Kräuterbücher

3.1.1 Klassisches Altertum

3.1.2 Mittelalter

3.1.3 Renaissance

3.1.4 Aufklärung

3.1.5 Fortschritt von Terminologie, Taxonomie und Nachschlagewerke ab dem 19. Jahrhundert

3.2 Geschichte der Herbarien

3.2.1 Herbarien des 16. Jahrhunderts

3.2.2 Blütezeit der Herbarien im 17. und 18. Jahrhundert

3.2.3 Institutionalisierung der Herbarien im 19. Jahrhundert

3.2.4 Moderne Herbarien

3.3 Historische Entwicklung der Darstellungsformen

4 Das Herbarium Siegesbeckianum

4.1 Johann Georg Siegesbeck

4.1.1 Korrespondenznetzwerk

4.1.2 Siegesbeck und Linné

4.2 Herbarium Siegesbeckianum

4.3 Restauratorische Bearbeitung, Digitalisierung und konservatorische Aufbewahrung

5 Literaturverweise im Herbarium Siegesbeckianum

5.1 Analyse der Verweise

5.2 Hilfsmittel zur Identifikation

5.3 Auflösung der Verweise

6 Fazit und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Diese Bachelorarbeit untersucht den historischen Zusammenhang zwischen Kräuterbüchern und Herbarien sowie deren Bedeutung für die Entwicklung der Botanik. Im Zentrum der Analyse steht das bisher weitgehend unbekannte "Herbarium Siegesbeckianum" aus dem 18. Jahrhundert, dessen Literaturverweise und Abbreviaturen erschlossen werden, um Einblicke in die botanische Arbeitsweise von Johann Georg Siegesbeck zu gewinnen.

  • Historische Entwicklung der Kräuterbuchliteratur und Herbarien von der Antike bis zur Neuzeit.
  • Methodische Abgrenzung der Gattungen Kräuterbuch und Herbarium.
  • Biografische Analyse und Korrespondenznetzwerk von Johann Georg Siegesbeck.
  • Analyse und Entschlüsselung der Literaturverweise und Abbreviaturen im "Herbarium Siegesbeckianum".
  • Restaurierung und digitale Aufbereitung botanischer Sammlungen als Beitrag zur Forschung.

Auszug aus dem Buch

3.1.1 KLASSISCHES ALTERTUM 800 V. CHR. BIS ZUM BEGINN DES MITTELALTERS

Das klassische Altertum zeichnete sich durch erste Naturbeobachtungen aus. Häufig sind jedoch keine Urtexte mehr vorhanden, sondern lediglich Abschriften oder Übersetzungen.

Durch die Schriften des griechischen Gelehrten und „Vaters der Medizin“ Hippokrates (*460-†370 v. Chr.) wurde die Grundlage der europäischen Kräuterkunde oder auch Pflanzenheilkunde (lat.: Phytotherapie) geschaffen, an der sich die antike und mittelalterliche Heilkunst orientierte. Waren Hippokrates‘ Konzepte jedoch theoretisch und spekulativ ausgelegt, beschäftigten sich weitere Werke späterer Gelehrter bereits mit den Pflanzen an sich sowie deren praktischem Nutzen und ihrer Anwendungen in der Medizin. Hintergrund waren die Erforschung der Natur und einhergehend die (Pflanzen)Heilkunde. In diesem Kontext sind die Autoren Aristoteles (*384-†322 v. Chr.), Theophrast (*370-†287 v. Chr.), Krateuas (um 70 v. Chr.) und Plinius (*23-†79 n. Chr.) zu nennen. Als Vater der Kräuterbücher gilt Dioskurides (um 100 n. Chr.). Sein Werk De Materia medica bestimmte den Standard der medizinischen Pflanzenbeschreibung bis ins 17. Jh. hinein.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung erläutert das historische Interesse an Pflanzen, die Entstehung der Kräuterbuchliteratur sowie die wissenschaftliche Relevanz von Herbarien.

2 Definitionen: In diesem Kapitel werden die Begriffe Kräuterbuch und Herbarium definiert, voneinander abgegrenzt und botanische Grundbegriffe zur Taxonomie erläutert.

3 Die Entwicklung und Bedeutung von Kräuterbuchliteratur: Das Kapitel behandelt die historische Evolution botanischer Literatur von der Antike über das Mittelalter und die Renaissance bis zur Aufklärung und dem 19. Jahrhundert.

4 Das Herbarium Siegesbeckianum: Hier wird das "Herbarium Siegesbeckianum" sowie das Leben und Wirken dessen Verfassers Johann Georg Siegesbeck und seine wissenschaftlichen Kontakte vorgestellt.

5 Literaturverweise im Herbarium Siegesbeckianum: Dieses Kapitel analysiert systematisch die im Herbarium verwendeten Abbreviaturen und Literaturverweise und löst diese auf.

6 Fazit und Ausblick: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und beleuchtet das Potenzial für weiterführende historische Untersuchungen im Kontext der botanischen Sammlungsgeschichte.

Schlüsselwörter

Kräuterbuch, Herbarium, Botanik, Johann Georg Siegesbeck, Herbarium Siegesbeckianum, Taxonomie, Pflanzenheilkunde, Literaturverweise, Abbreviaturen, Naturbeobachtung, Pflanzensystematik, Wissenschaftsgeschichte, Antike, Mittelalter, Aufklärung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Geschichte der Kräuterbuchliteratur und die Entwicklung von Herbarien mit einem spezifischen Fokus auf das "Herbarium Siegesbeckianum" des 18. Jahrhunderts.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die botanische Wissenschaftsgeschichte, die Entwicklung von Ordnungssystemen, die Bedeutung von Pflanzenillustrationen und die Erforschung von Literaturverweisen in historischen Sammlungen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist die historische Einordnung der Kräuterbuchliteratur und die wissenschaftliche Analyse und Auflösung der bis dato unentschlüsselten Literaturverweise im Herbarium Siegesbeckianum.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse, der Sichtung von Originalquellen und dem stichpunktartigen Abgleich von Pflanzenbeschreibungen mit historischen Fachwerken zur Identifizierung der Abkürzungen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die historische Entwicklung der Kräuterbuchliteratur und Herbarien (Kapitel 3), die Vorstellung von Johann Georg Siegesbeck und seinem Werk (Kapitel 4) sowie die detaillierte Analyse und Auflösung der Literaturverweise (Kapitel 5).

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Kräuterbuch, Herbarium, Botanik, Johann Georg Siegesbeck, Pflanzensystematik und Wissenschaftsgeschichte.

Welche Rolle spielt die "Siegesbeckia"?

Die Siegesbeckia ist eine Pflanze, die Carl von Linné zu Ehren von Siegesbeck benannte, was ironischerweise im Kontext der wissenschaftlichen Kontroverse zwischen beiden Botanikern steht.

Warum ist das Herbarium Siegesbeckianum heute von Bedeutung?

Es handelt sich um ein 15-bändiges, digitalisiertes historisches Werk, das wertvolle Einblicke in die botanische Praxis, das Korrespondenznetzwerk des 18. Jahrhunderts und die Anwendung damaliger Kräuterbuchliteratur bietet.

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Résumé des informations

Titre
Die Geschichte der Kräuterbuchliteratur
Université
University of Applied Sciences Hanover  (Fakultät III – Medien, Information und Design Abteilung Information und Kommunikation)
Note
1,3
Auteur
Henrike Fricke (Auteur)
Année de publication
2013
Pages
196
N° de catalogue
V371344
ISBN (ebook)
9783668493742
ISBN (Livre)
9783668493759
Langue
allemand
mots-clé
Geschichte Kräuterbücher Herbarien Herzog August Bibliothek Pflanzennomenklatur Botanik Kräuterbuch Herbarium Siegesbeck
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Henrike Fricke (Auteur), 2013, Die Geschichte der Kräuterbuchliteratur, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/371344
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Extrait de  196  pages
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