Diese Arbeit analysiert das Konzept der klientenzentrierten Gesprächsführung in Hinblick auf Anwendung und Grenzsetzung. So werden unter anderem die Rolle des Beraters beleuchtet und die theoretischen Grundlagen dieses Ansatzes und beispielhaft der Umgang in einer Gesprächssituation vorgestellt.
In den sechziger Jahren entwickelte der Humanpsychologe Carl R. Rogers die sogenannte klientenzentrierte Gesprächsführung. Nachdem lange Zeit zunächst vorranging lerntheoretische und verhaltenstherapeutische Überlegungen großen Einfluss auf die Gesprächsführung nahmen, leitete das Erscheinen der Werke des Gesprächstherapeuten Carl R. Rogers, hier einen grundlegenden Wandel ein. Zugrunde liegen hier verschiedene psychologisch-therapeutische Prägungsphasen; der Fokus wird auf die Beziehung zwischen BeraterIn und KlientIn gesetzt.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Begriffsabgrenzung
- Theoretische Grundlagen
- Carl Rogers Entwicklung der klientenzentrierten Beratung
- Die klientenzentrierte Gesprächsführung
- Die Rolle des Beraters
- Die Anwendung
- Bedingungen der Anwendung in der Beratung
- Der Gesprächsablauf
- Grenzen des klientenzentrierten Ansatzes
- Fazit
- Literaturverzeichnis
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die vorliegende Arbeit untersucht den klientenzentrierten Ansatz in der Erwachsenenbildung. Sie betrachtet die Entstehung und Entwicklung der Theorie, ihre Anwendungsgebiete und Grenzen. Darüber hinaus werden die Grundprinzipien der klientenzentrierten Gesprächsführung beleuchtet und deren Relevanz für die Praxis der Erwachsenenbildung diskutiert.
- Entwicklung der klientenzentrierten Beratung
- Grundannahmen und Prinzipien des Ansatzes
- Anwendungsgebiete und Grenzen in der Erwachsenenbildung
- Rolle des Beraters in der klientenzentrierten Beratung
- Bedeutung des Selbstkonzepts in der Beratung
Zusammenfassung der Kapitel
- Einleitung: Diese Einleitung bietet einen kurzen Überblick über den klientenzentrierten Ansatz und seine Relevanz für die Erwachsenenbildung. Sie beschreibt die Entstehung der Theorie und ihre Entwicklung durch Carl Rogers.
- Begriffsabgrenzung: In diesem Kapitel werden verschiedene Begriffsbezeichnungen rund um den klientenzentrierten Ansatz erläutert und abgegrenzt. Dabei werden Begriffe wie non-direktive Beratung und personenzentrierte Psychotherapie beleuchtet.
- Theoretische Grundlagen: Dieses Kapitel geht auf die theoretischen Grundlagen des klientenzentrierten Ansatzes ein. Es beschreibt die Rolle von Carl Rogers und seine Entwicklung der Theorie, sowie die zentralen Prinzipien der klientenzentrierten Gesprächsführung.
- Die Anwendung: Dieses Kapitel betrachtet die Anwendung des klientenzentrierten Ansatzes in der Beratungspraxis. Es untersucht die Bedingungen, unter denen der Ansatz erfolgreich angewendet werden kann, sowie den Ablauf der klientenzentrierten Gesprächsführung.
Schlüsselwörter
Die Arbeit befasst sich mit den Schlüsselbegriffen "klientenzentrierte Beratung", "non-direktive Beratung", "personenzentrierte Psychotherapie", "Carl Rogers", "Selbstkonzept", "Erwachsenenbildung", "Gesprächsführung", "Anwendung", "Grenzen", "Humanistische Psychologie", "Selbstverwirklichung".
Häufig gestellte Fragen
Was ist die klientenzentrierte Gesprächsführung nach Carl Rogers?
Ein humanistischer Ansatz, bei dem die Beziehung zwischen Berater und Klient im Zentrum steht und der Klient als Experte für sein eigenes Erleben angesehen wird.
Welche Grundhaltungen muss ein Berater nach Rogers einnehmen?
Die drei zentralen Bedingungen sind Empathie (einfühlendes Verstehen), Akzeptanz (unbedingte Wertschätzung) und Kongruenz (Echtheit).
Wie wird dieser Ansatz in der Erwachsenenbildung genutzt?
Er dient der Förderung der Selbstverwirklichung und der Unterstützung von Lernprozessen durch eine wertschätzende, non-direktive Kommunikation.
Was bedeutet „non-direktive“ Beratung?
Der Berater gibt keine Ratschläge oder Lösungen vor, sondern spiegelt die Gefühle und Gedanken des Klienten, um dessen Selbstexploration zu fördern.
Wo liegen die Grenzen des klientenzentrierten Ansatzes?
Grenzen finden sich beispielsweise bei akuten psychiatrischen Notfällen, bei Klienten mit stark eingeschränkter Reflexionsfähigkeit oder in rein informativen Beratungskontexten.
- Quote paper
- Stephanie Krampe (Author), 2017, Klientenzentrierte Gesprächsführung in der Erwachsenenbildung. Kontext, Anwendung und Grenzen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/371386