In diesem Werk über den American Dream wird dem Wesen dieses Phänomens auf den Grund gegangen.
In strukturierter Vorgehensweise werden die Elemente des American Dream aufgezeigt und erläutert. Dabei wird die Filmproduktion "Das Streben nach Glück" (Sony Pictures Entertainment, 2006) mit Will und Jaden Smith als Beispiel des American Dream zur Veranschaulichung herangezogen.
Ferner werden die amerikanische Geschichte, der Kapitalismus sowie die gesellschaftliche Situation Amerikas im 21. Jahrhundert hinsichtlich des American Dream betrachtet und hinterfragt.
So bekommt der Leser mit diesem Werk einen fundierten und sehr interessant gestalteten Überblick über das Wesen und die Authentizität des American Dream.
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung
1.1 Einleitende Worte
1.2 Mit welchen Fragen wir uns beschäftigen
2 „Das Streben nach Glück“
2.1 Inhaltsangabe des Films
2.2 Hintergrundinformationen zum Film und zur wahren Begebenheit
3 Der „American Dream“
3.1 „American Dream“ – Versuch einer Definition
3.2 Grundzüge des „American Dream“
3.3 Erkennbare Elemente des „American Dream“ im Film
4 Quellen des „American Dream“
4.1 Amerikanische Geschichte
4.1.1 Die Kolonialisierung Amerikas
4.1.2 Die Unterdrückung der Indianer und die Versklavung der Afrikaner – Widerspruch zum „American Dream“
4.1.3 Die amerikanische Westausbreitung
4.1.4 Die amerikanische Revolution als Artikulation des „American Dream“
4.1.5 Martin Luther King und Malcom X – Verfechter des „American Dream“
4.2 Kapitalismus
5 Amerika – Das „Land der unbegrenzten Möglichkeiten“?
5.1 Gesellschaftliche Struktur und soziale Mobilität in Amerika im Vergleich zu anderen Gesellschaften
5.2 Wirtschaftliche Möglichkeiten in den USA im Vergleich zu anderen Gesellschaften
6 Fazit
Zielsetzung & Themen
Die Arbeit verfolgt das Ziel, den „American Dream“ als komplexes Konstrukt von Idealvorstellungen in Bezug auf das übergeordnete Thema Glück kritisch zu analysieren, wobei der Film „Das Streben nach Glück“ als illustrative Fallstudie dient.
- Definition und historische Herleitung des „American Dream“.
- Analyse zentraler Grundzüge wie Chancengleichheit, Freiheit und Fortschrittsglaube.
- Kritische Hinterfragung des Traums anhand historischer Schattenseiten und realer gesellschaftlicher Strukturen.
- Vergleichende Untersuchung der sozialen Mobilität in den USA gegenüber anderen Industrienationen.
Auszug aus dem Buch
3.1 „American Dream“ – Versuch einer Definition
Viele Menschen verbinden die Vereinigten Staaten von Amerika mit dem „Amerikanischen Traum“, den man als Begriff oft im alltäglichen Sprachgebrauch verwendet, der also als normaler Ausdruck im Wortschatz präsent ist. Allerdings wird möglicherweise von vielen nicht eindeutig verstanden, was er genau bedeutet und wie viele verschiedene Facetten er enthält. Im Folgenden möchten wir diese Unklarheiten beseitigen und versuchen, eine weit umfassende Beschreibung des „Amerikanischen Traumes“ zu formulieren.
Der „American Dream“, welcher „als Projektionsfläche verschiedenartiger Vorstellungen und Hoffnungen [unterschiedlicher Individuen] dient“, stellt ein komplexes und vielschichtiges System dar, da also vermutlich jedes Individuum in der amerikanischen Gesellschaft seinen eigenen „Amerikanischen Traum“ mit individuellen Zielen verfolgt. Die Pluralität des „American Dream“ hat außerdem den deutschen Anglisten Paul Goetsch zu dem Vorschlag veranlasst, anstatt des Begriffs „American Dream“ den Begriff „American Dreams“ („Amerikanische Träume“) zu verwenden, da er jene Vielschichtigkeit des Traumes eindeutig repräsentiere und somit den passenderen Terminus darstellen würde. Dieser Vorschlag hat sich aber nicht im allgemeinen Sprachgebrauch durchgesetzt.
Genau diese Differenziertheit, Vielschichtigkeit und somit ein Stück weit Unklarheit des „American Dream“ könnte einer der Gründe dafür sein, dass er seit vielen Jahren die Menschen auf besondere Weise fasziniert, ihn so zu etwas Besonderem macht und jedes Individuum auf seine eigene Art und Weise danach strebt, ihn zu erleben und zu realisieren.
Zusammenfassung der Kapitel
1 Einleitung: Die Einleitung führt in das breite Thema Glück ein und grenzt es durch die Fokussierung auf den „American Dream“ sowie den Film „Das Streben nach Glück“ methodisch ein.
2 „Das Streben nach Glück“: Dieses Kapitel liefert eine Inhaltsangabe des Films und bettet ihn durch Hintergrundinformationen zu der wahren Begebenheit des Protagonisten Chris Gardner in den Kontext der Seminararbeit ein.
3 Der „American Dream“: Hier wird der Begriff definiert, seine theoretischen Grundzüge nach Peter Freese erläutert und erste Berührungspunkte mit der Filmhandlung aufgezeigt.
4 Quellen des „American Dream“: Das Kapitel untersucht die historische Verwurzelung des Traums in der amerikanischen Geschichte, einschließlich der Kolonialisierung, der Revolution und der Bürgerrechtsbewegung, sowie die ökonomische Komponente des Kapitalismus.
5 Amerika – Das „Land der unbegrenzten Möglichkeiten“?: Dieser Teil hinterfragt die Realisierbarkeit des „American Dream“ durch eine soziologische und wirtschaftliche Analyse der gesellschaftlichen Struktur und Mobilität.
6 Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und stellt fest, dass der „American Dream“ als ideales, aber in der Realität oft utopisches Konstrukt zu werten ist.
Schlüsselwörter
American Dream, Glück, soziale Mobilität, Leistungsprinzip, Amerika, Geschichte, Kapitalismus, Idealvorstellung, Vision, Utopie, Chancengleichheit, Gesellschaftsstruktur, Chris Gardner, Unabhängigkeitserklärung, Freiheit.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit untersucht das vielschichtige Konstrukt des „American Dream“ und seine Bedeutung als Idealvorstellung in der amerikanischen Kultur.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Zu den Schwerpunkten gehören die historische Entwicklung des Traums, sein Einfluss auf ökonomisches Handeln, der Aspekt sozialer Mobilität und die kritische Auseinandersetzung mit der Realität.
Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?
Das Ziel ist es, den „American Dream“ zu definieren, zu analysieren und kritisch zu hinterfragen, ob er eine realisierbare Vision oder eine bloße Utopie darstellt.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit nutzt eine sozial- und geschichtswissenschaftliche Untersuchung sowie eine filmische Analyse von Gabriele Muccinos Werk „Das Streben nach Glück“ als Fallbeispiel.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil analysiert die historischen Ursprünge des Traums, seine Definition nach Peter Freese, die Rolle des Kapitalismus und die soziologische Realität in den USA.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Wichtige Begriffe sind American Dream, soziale Mobilität, Leistungsprinzip, Chancengleichheit und gesellschaftliche Struktur.
Welche Bedeutung hat der Film für die Analyse?
Der Film dient als illustratives Fallbeispiel für eine wahre Geschichte, um zu zeigen, wie Elemente des „American Dream“ in einem Einzelschicksal greifbar werden.
Was ist das zentrale Fazit zur Realität des Traums?
Die Autoren kommen zu dem Schluss, dass der „American Dream“ als Leitfaden dient, jedoch meist eine ideale Utopie bleibt, während tatsächliche soziale Aufstiege wie der von Chris Gardner eher Ausnahmen darstellen.
- Citation du texte
- Jonathan Pacek (Auteur), Timo Häußler (Auteur), 2014, American Dream. Erkennbare Elemente des "Amerikanischen Traums" im Film "Das Streben nach Glück" von Gabriele Muccino, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/371591