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Empowerment. Eine Hilfe für adoptionsbereite Frauen

Titel: Empowerment. Eine Hilfe für adoptionsbereite Frauen

Studienarbeit , 2015 , 18 Seiten , Note: 3,0

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Soziale Arbeit / Sozialarbeit
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Zusammenfassung Leseprobe Details

In der vorliegenden Seminararbeit zu dem Thema „Empowerment – Eine Hilfe für adoptionsbereite Frauen“ möchte ich das Prinzip der Empowerment-Arbeit, bezogen auf die Frauen, welche sich in einem Adoptionsprozess befinden, näher erläutern.

Zu Beginn dieser Arbeit wird der Begriff „Empowerment“ sowie das Menschenbild und die Grundwerte dieser Arbeit definiert. Im Folgenden möchte ich die sozialen Lebenslagen, Gefühle und Gründe adoptionsbereiter Frauen aufzeigen und mich dabei an Christine Swienteks Untersuchungen halten. Der Grund, weshalb ich mich besonders an ihre Untersuchungen halten möchte, ist der, dass Frau Swientek einen Grundstein für die Enttabuisierung der Adoption legte. Sie untersuchte die Adoptionsgeschehen vor circa 33 Jahren und war eine der Ersten, der das Wohl der abgebenden Frauen besonders wichtig war, weshalb sie diese auch in den Fokus setzte. Damals klagte sie die unzureichenden Hilfe- und Unterstützungsangebote für solche Frauen an und appellierte an die Sozialarbeiter, sie sollen sich besser um diese Frauen kümmern.

Im abschließenden Punkt dieser Arbeit möchte ich die Empowerment-Arbeit bezogen auf die Adoptionsvermittlung näher beleuchten. Dazu habe ich ein Gespräch mit einer Adoptionsvermittlerin geführt, auf welchem der dritte Punkt aufbaut. Es verdeutlicht, dass zumindest im Landeskreis Greiz nach diesen Prinzipien des Empowerments gearbeitet wird, und welche Auswirkungen das auf die adoptionsbereiten Frauen hat.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Empowerment

2.1 Die Definition von Empowerment

2.2 Das Menschenbild und die Grundwerte der Empowerment- Arbeit

3. Adoptionsbereite Frauen

3.1 Eine summarische Erläuterung des Begriffes der Adoption

3.2 Adoptionsbereite Frauen- Gefühle und soziale Lebenslagen

3.3 Vom Entschluss zu einer Adoption bis hin zur endgültigen Abgabe des Kindes

4. Empowerment in der Praxis der Adoptionsvermittlung

5. Schluss/ Fazit

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Das Hauptziel dieser Arbeit besteht darin, das Prinzip der Empowerment-Arbeit auf die Situation von Frauen im Adoptionsprozess anzuwenden, Vorurteile gegenüber diesen Frauen abzubauen und die Unterstützungsmöglichkeiten in der Adoptionsvermittlung zu beleuchten.

  • Grundlagen des Empowerment-Konzepts und dessen Menschenbild
  • Soziale Lebenslagen und Gefühlswelten von Frauen im Adoptionsprozess
  • Die historische und gesellschaftliche Tabuisierung der Adoption
  • Praktische Anwendung von Empowerment in der Adoptionsvermittlung
  • Die Rolle der Sozialen Arbeit als lebensbegleitende Unterstützung

Auszug aus dem Buch

3.2 Adoptionsbereite Frauen- Gefühle und soziale Lebenslagen

Im folgenden Punkt dieser Arbeit soll ein Einblick in die Gefühlslagen, sowie sozialen Situation derer Frauen gegeben werden, die eine Adoption als beste Lösung für ihr zukünftiges Leben sehen. Hierbei wird besonderes Augenmerk auf die Untersuchungen von Christine Swientek gelegt, da sie vor circa 33 Jahren den Grundstein für die Endthabuisierung des Themas „Adoption“ legte und die abgebenden Frauen in den Fokus setzte und sie für ihr Handeln nicht verurteilte.

„Das Adoptionsgeschehen ist emotional außerordentlich aufgeladen. Insbesondere gegenüber den sogenannten abgebenden Müttern sind emotionale Reaktionen besonders intensiv und oft sehr gegensätzlich“ (Szypkowski 1997, Vorwort). Laut einer Studie von der Sozialarbeiterin und Sozialpädagogin Dr. Christine Swientek erstellt im Jahr 1982 und 1986 über abgebende Mütter, waren 50 der 75 Mütter zum Zeitpunkt der Geburt des Kindes ledig. Lediglich die Hälfte der leiblichen Eltern lebte zum Zeitpunkt der Freigabe zur Adoption ihres Kindes noch zusammen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in die Thematik der Empowerment-Arbeit im Kontext von Adoptionsprozessen ein und erläutert die persönliche Motivation der Autorin sowie den Fokus auf die Untersuchungen von Christine Swientek.

2. Empowerment: Dieses Kapitel definiert den Begriff Empowerment sowie das zugrunde liegende Menschenbild, das Hilfesuchende nicht als defizitär, sondern als Individuen mit eigenen Stärken und Rechten betrachtet.

3. Adoptionsbereite Frauen: Es werden die begrifflichen Grundlagen der Adoption geklärt, die schwierigen Lebenslagen und emotionalen Belastungen der Mütter analysiert sowie der psychologische Verlauf vom Entschluss bis zur endgültigen Abgabe des Kindes beschrieben.

4. Empowerment in der Praxis der Adoptionsvermittlung: Anhand eines Praxisbeispiels und eines Experteninterviews wird verdeutlicht, wie das Empowerment-Konzept konkret in der Beratung von Frauen angewendet werden kann, um Unterstützung und Wahlmöglichkeiten zu fördern.

5. Schluss/ Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass Empowerment eine wertvolle Methode in der Adoptionsvermittlung darstellt, um betroffene Frauen ohne Verurteilung in ihrer individuellen Lebensentscheidung zu unterstützen.

Schlüsselwörter

Empowerment, Adoptionsvermittlung, Soziale Arbeit, Lebensweg-Begleitung, abgebende Mütter, Adoption, psychosoziale Beratung, Selbstbestimmung, Menschenbild, soziale Lebenslagen, Hilfeangebote, Partizipation, Eltern-Kind-Verhältnis, Vertrauensaufbau, Beratungsqualität.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, wie das Konzept der Empowerment-Arbeit in der Adoptionsvermittlung eingesetzt werden kann, um Frauen in schwierigen Lebenssituationen professionell und wertschätzend zu unterstützen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der Definition von Empowerment, der Analyse der sozialen und emotionalen Situation abgebender Mütter sowie der praktischen Umsetzung einer ressourcenorientierten Beratung.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, Vorurteile gegenüber Frauen, die ihr Kind zur Adoption freigeben, abzubauen und aufzuzeigen, wie soziale Fachkräfte durch Empowerment-Ansätze eine stärkende Begleitung anbieten können.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse, insbesondere der Untersuchungen von Christine Swientek, ergänzt durch ein Experteninterview mit einer Adoptionsvermittlerin.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen des Empowerments, eine detaillierte Auseinandersetzung mit der Lebenswelt adoptionsbereiter Frauen und eine Fallstudie aus der Praxis.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie Empowerment, Adoptionsvermittlung, psychosoziale Begleitung, Selbstbestimmung und die Abkehr vom Defizit-Blick.

Wie unterscheidet sich die Empowerment-Arbeit von klassischen Ansätzen in der Adoptionsvermittlung?

Klassische Ansätze sind oft defizitorientiert; das Empowerment-Konzept hingegen bricht mit Hierarchien, verzichtet auf Expertendiktate und setzt auf das Vertrauen in die eigene Stärke der Klientin.

Warum ist das Experteninterview für die Arbeit so wichtig?

Das Gespräch mit der Adoptionsvermittlerin Andrea Fischer veranschaulicht den theoretischen Empowerment-Ansatz in der realen Beratungspraxis und zeigt, wie individuell und bedacht auf die Bedürfnisse der Frauen eingegangen werden kann.

Ende der Leseprobe aus 18 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Empowerment. Eine Hilfe für adoptionsbereite Frauen
Hochschule
Duale Hochschule Gera-Eisenach (ehem. Berufsakademie Thüringen in Eisenach)
Note
3,0
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2015
Seiten
18
Katalognummer
V371725
ISBN (eBook)
9783668498549
ISBN (Buch)
9783668498556
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Empowerment Adoption Frauen Christine Swientek Soziale Arbeit Adoptionsbereitschaft
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2015, Empowerment. Eine Hilfe für adoptionsbereite Frauen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/371725
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  18  Seiten
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