Worüber handelt diese Arbeit Die Seminararbeit wird versuchen zuerst aus mikroökonomischer Sicht die Unterschiede zwischen dem Modell des vollkommenen Kapitalmarkts und dem unvollkommenen Kapitalmarkt und ihre Auswirkungen auf die Kreditvergabe zu verdeutlichen. Danach wird der Versuch unternommen, diese Ergebnisse in eine makroökonomische Umwelt einzubetten. Das Modell von Kiyotaki und Moore (1997) wird zur Erklärung des finanziellen Akzelerators zu Hilfe genommen. Im weiteren werden dann die monetären Transmissionskanäle kurz erläutert, wobei auf den Kreditkanal der Schwerpunkt gesetzt wird.
Inhaltsverzeichnis
- Der vollkommene Kapitalmarkt
- Der unvollkommene Kapitalmarkt
- Resumée
- Makroökonomische Auswirkungen
- Allgemeingültige Gleichgewichtsmodelle
- Kanäle der monetären Transmission
- Der Erwartungskanal
- Der Zinskanal
- Der Kreditkanal
- Der Bankkreditkanal
- Der Bilanzkanal
- Schlusswort
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die Seminararbeit analysiert die Auswirkungen von Finanzintermediation auf den Konjunkturzyklus. Sie vergleicht das Modell eines vollkommenen Kapitalmarkts mit dem eines unvollkommenen Kapitalmarkts, wobei insbesondere die Kreditvergabe im Fokus steht. Im weiteren Verlauf werden die Ergebnisse in eine makroökonomische Umwelt eingebettet, wobei das Modell von Kiyotaki und Moore (1997) zur Erklärung des finanziellen Akzelerators herangezogen wird. Zudem werden die Kanäle monetärer Transmission, mit Schwerpunkt auf dem Kreditkanal, analysiert.
- Mikroökonomische Unterschiede zwischen vollkommenen und unvollkommenen Kapitalmärkten
- Einfluss von Finanzintermediation auf die Kreditvergabe
- Einbettung der Erkenntnisse in ein makroökonomisches Umfeld
- Analyse des finanziellen Akzelerators
- Untersuchung der Kanäle monetärer Transmission
Zusammenfassung der Kapitel
Das erste Kapitel stellt das Modell eines vollkommenen Kapitalmarkts vor. In diesem Modell verfügen Kapitalgeber und Kapitalnehmer über vollkommene Informationen und die Kosten der Refinanzierung sind identisch. Der Fokus liegt auf der Ausfallprämie, die aufgrund von Risiko bei der Kreditvergabe entsteht.
Kapitel Zwei widmet sich dem unvollkommenen Kapitalmarkt. Hierbei steht der Informationsasymmetrie zwischen Kapitalgeber und Kapitalnehmer im Vordergrund. Dieses Kapitel analysiert die Herausforderungen der Kreditvergabe in einem Umfeld mit Informationsüberhang zugunsten des Kapitalnehmers und erläutert das Konzept der Kreditrationierung.
Kapitel Drei bis Sechs befassen sich mit den makroökonomischen Auswirkungen des Finanzsystems, den allgemeinen Gleichgewichtsmodellen und den verschiedenen Kanälen der monetären Transmission.
Schlüsselwörter
Finanzintermediation, Konjunkturzyklus, Kapitalmarkt, vollkommener Kapitalmarkt, unvollkommener Kapitalmarkt, Informationsasymmetrie, Kreditvergabe, Kreditrationierung, Ausfallprämie, finanzieller Akzelerator, monetäre Transmission, Kreditkanal, Bankkreditkanal, Bilanzkanal.
Häufig gestellte Fragen
Was ist der Unterschied zwischen einem vollkommenen und einem unvollkommenen Kapitalmarkt?
Am vollkommenen Markt herrscht Informationssymmetrie und gleiche Refinanzierungskosten; am unvollkommenen Markt führen Informationsasymmetrien zu Problemen wie Kreditrationierung.
Was versteht man unter dem finanziellen Akzelerator?
Das Modell von Kiyotaki und Moore (1997) beschreibt, wie kleine Schocks durch den Finanzmarkt verstärkt werden und größere Auswirkungen auf den Konjunkturzyklus haben.
Welche Kanäle der monetären Transmission gibt es?
Wichtige Kanäle sind der Erwartungskanal, der Zinskanal und der Kreditkanal (unterteilt in Bankkredit- und Bilanzkanal).
Was ist Informationsasymmetrie bei der Kreditvergabe?
Es beschreibt die Situation, in der der Kreditnehmer mehr Informationen über sein eigenes Risiko oder Vorhaben hat als der Kreditgeber (Bank).
Warum kommt es zur Kreditrationierung?
Kreditrationierung tritt auf, wenn Banken trotz Nachfrage keine Kredite vergeben, um Risiken aus Informationsasymmetrien und möglicher Adverse Selection zu begrenzen.
Wie beeinflusst die Finanzintermediation den Konjunkturzyklus?
Durch die Steuerung der Kreditverfügbarkeit und die Verstärkung wirtschaftlicher Schwankungen spielen Finanzintermediäre eine zentrale Rolle für die makroökonomische Stabilität.
- Citar trabajo
- Sascha Djamali (Autor), Matthias Bender (Autor), 2003, Finanzintermediation und Konjunkturzyklus, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/37176