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Platons Ideenlehre und das Sonnengleichnis

Title: Platons Ideenlehre und das Sonnengleichnis

Term Paper , 2003 , 13 Pages , Grade: 2

Autor:in: MA Daniel Spindler (Author)

Philosophy - Philosophy of the Ancient World
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Die vorliegende Hausarbeit setzt sich mit Platons Entwicklung der Ideenlehre und dem Sonnengleichnis in der Politheia auseinander. Im ersten Teil der Hausarbeit soll die Entwicklung Platons zur Ideenlehre umrissen und dargestellt werden. Im Weiteren verlauf wird die Frage was die Idee/n ist/sind aufgestellt.

Platon legt einzig in der Politheia die Frage nach der Idee des Guten im sechsten und siebten Buch offen und thematisiert sie. Er beantwortet sein Thema mit den drei Gleichnissen der Sonne, Höhle und Linie. Damit sind die Gleichnisse der zentrale Punkt in einem seiner wichtigsten Dialoge. Die Ideen waren für Platon Repräsentanten der „Jenseitigen“ Welt an denen sich die Realität dieser Welt beispielhaft hervorheben ließ. Durch sie wurde ein Zugang zu der Welt des „Ewigen“ geschaffen und dadurch auch gleichzeitig zur Seele. In den späteren Dialogen verdrängt die Erkennende und wirkende Seele die Ideen aus ihrer Rolle als höchste Form des Seienden.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Entwicklung der Ideenlehre

3. Zum Begriff der Ideen

4. Was ist die Idee (Versuch einer möglichen Definition)

5. Das Sonnengleichnis

6. Die Höchste Idee, die Idee des Guten

7. Literatur

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht Platons Entwicklung der Ideenlehre und analysiert dabei insbesondere das Sonnengleichnis in der Politeia, um den Charakter der "Idee des Guten" als höchstes Prinzip zu ergründen.

  • Entwicklung und philosophischer Kontext der Ideenlehre
  • Ontologische Bestimmung und Definition von Ideen
  • Die Funktion und Symbolik des Sonnengleichnisses
  • Die Rolle der "Idee des Guten" in Platons Philosophie

Auszug aus dem Buch

5. Das Sonnengleichnis

Mit dem Sonnengleichnis Pol. (506e -509d) beschreibt Platon die Gleichsetzung der Sonne mit der Idee des Guten der höchsten Form des Wissens. Alles Wissen muss, wenn es einen Nutzen hat und hilfreich ist auch das Gute enthalten. Die Idee des Guten soll der Seele helfen sich aufzurichten und gerecht zu handeln. Wenn man die Idee des Guten einmal „geschaut“ hat so ist es laut Platon nicht mehr möglich ungerecht zu handeln. Übertragen auf den Staat in dessen Platons Konstruktion die Philosophen einen der drei Stände, nämlich den lenkenden ausmachen, müssten sie, die Philosophen, immer gerecht handeln. Was ist nun die Idee des Guten genau? Oder vielmehr das Gute? Lässt sich das Gute überhaupt fassen?

Im Dialog mit Platons Bruder Glaukon stellt sich diese Frage. Direkt wendet sich Glaukon an Platon und fragt ihn was den seiner Ansicht nach das Gute sei. Die offene Frage nach dem Sein des Guten beantwortet er nicht. Mit der Begründung wenn er im Bereich der Frage nach dem Sein einer Sache mit Ansichten antwortet, bedeutet dies nichts anderes als ein nicht wissender wie ein Wissender zu sprechen. Entgegen dieser Sichtweise wendet Glaukon ein, dass er seine Ansicht als Ansicht deutlich machen könnte um dieses Problem zu umgehen. Doch auch hier wendet sich Platon ab und erklärt eine bloße Ansicht für wertlos. Weil sie ja nicht sieht was die Sache ist, und nur das Denken trübt. Glaukon lässt im Dialog aber nicht locker und fordert Platon weiter auf bei der Sache zu beharren.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in das Thema der Ideenlehre und die Bedeutung des Sonnengleichnisses innerhalb von Platons Politeia ein.

2. Entwicklung der Ideenlehre: Hier werden die biografischen und philosophischen Einflüsse auf Platon, insbesondere seine Sizilienreisen und die Begegnung mit mathematischen Ansätzen, dargestellt.

3. Zum Begriff der Ideen: Dieses Kapitel thematisiert die Problematik der Erkenntnis von Ideen, da diese keine physische Präsenz besitzen und nur durch das Denken oder Wiedererinnerung (Anamnesis) zugänglich sind.

4. Was ist die Idee (Versuch einer möglichen Definition): Es werden verschiedene Ansätze zur Definition der Idee diskutiert sowie die Einteilung in isolationistische, koinonistische und integralistische Ideenlehren erläutert.

5. Das Sonnengleichnis: Dieses Kapitel erläutert den Vergleich der Sonne mit der Idee des Guten und verdeutlicht die Notwendigkeit von Licht für Erkenntnis durch den Intellekt.

6. Die Höchste Idee, die Idee des Guten: Hier wird der Sonderstatus der Idee des Guten als oberstes Prinzip des Seins und Handelns in Platons Philosophie analysiert.

7. Literatur: Auflistung der verwendeten Primär- und Sekundärliteratur.

Schlüsselwörter

Platon, Ideenlehre, Sonnengleichnis, Politeia, Idee des Guten, Anamnesis, Erkenntnistheorie, Ontologie, Metaphysik, Philosophie, Dialektik, Sehkraft, Transzendenz.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit Platons Entwicklung der Ideenlehre sowie der zentralen Rolle, die das Sonnengleichnis im Kontext der "Idee des Guten" einnimmt.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Zentrale Themen sind die Entstehung der Ideenlehre, der ontologische Status von Ideen, die erkenntnistheoretische Bedeutung von Gleichnissen bei Platon und die Bestimmung des Guten als höchstem Prinzip.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsfrage?

Das primäre Ziel ist es, die Entwicklung der Ideenlehre nachzuzeichnen und zu untersuchen, wie Platon die "Idee des Guten" mithilfe von Gleichnissen, insbesondere dem Sonnengleichnis, zu erklären versucht.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine hermeneutische Textanalyse der platonischen Dialoge (insbesondere Politeia) sowie den Rückgriff auf fachwissenschaftliche Sekundärliteratur.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil behandelt die Genese der Ideenlehre, die begriffliche Bestimmung der Ideen, die verschiedenen philosophischen Konzepte der Ideenlehre sowie die Analyse des Sonnengleichnisses als Schlüssel zur höchsten Idee.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Ideenlehre, Sonnengleichnis, Erkenntnistheorie, Idee des Guten und Metaphysik charakterisiert.

Welche Rolle spielt die Anamnesis in Platons Ideenlehre?

Die Anamnesis (Wiedererinnerungslehre) ist die Antwort auf die Frage, wie die menschliche Seele Wissen über die ideelle Welt erlangt, die sie vor ihrer körperlichen Existenz in einer "Schau" bereits erfahren hat.

Warum wählt Platon ausgerechnet die Sonne als Gleichnis für das Gute?

Platon nutzt das Bild der Sonne, da sie als "Abkömmling" des Guten das Sichtbare erst für das Auge wahrnehmbar macht, genau wie die Idee des Guten die intelligible Welt für den Intellekt erkennbar macht.

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Details

Title
Platons Ideenlehre und das Sonnengleichnis
College
University of Constance
Course
Platon Ideenlehre
Grade
2
Author
MA Daniel Spindler (Author)
Publication Year
2003
Pages
13
Catalog Number
V37177
ISBN (eBook)
9783638365963
Language
German
Tags
Platons Ideenlehre Sonnengleichnis Platon Ideenlehre
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
MA Daniel Spindler (Author), 2003, Platons Ideenlehre und das Sonnengleichnis, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/37177
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