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Kochrezepte als Textsorte. Exemplarische Analyse eines Kochrezepts

Titre: Kochrezepte als Textsorte. Exemplarische Analyse eines Kochrezepts

Dossier / Travail , 2016 , 21 Pages , Note: 2,0

Autor:in: Lauretta Fontaine (Auteur)

Philologie Allemande - Linguistique
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Entscheidend für die hier vorliegende Arbeit ist die Frage, wie textlinguistische Werke die Textsorte Kochrezept erfassen. Was ist für diese charakteristisch? Und was kann man durch das Lesen von Kochrezepten über grammatische Strukturen lernen? Diesen und weiteren Fragen soll in der Arbeit nachgegangen werden.

Zu Beginn soll ein Blick auf die linguistische Textanalyse geworfen werden, indem wichtige Begriffe definiert und verschiedene Perspektiven in Bezug auf den Textbegriff aufgezeigt werden. Im Vordergrund stehen hierbei sowohl die Textfunktion als auch die Thematik der Textsorten. In einem weiteren Schritt wird das Kochrezept als Gebrauchstext in den Textsortenkontext eingeordnet. Im Hauptteil erfolgt dann die exemplarische Analyse eines ausgewählten Kochrezeptes, das hinsichtlich seiner Darstellung sowie die syntaktischen, lexikalischen und sprachlichen Strukturen untersucht und mit den oben genannten theoretischen Aspekten verknüpft wird. In einem abschließenden Fazit werden die wichtigsten Erkenntnisse aus der Untersuchung zusammengefasst.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Kochrezepte als Textsorte

2.1 Theorie

2.1.1 Der Textbegriff

2.1.2 Die Textstrukturen und -funktionen

2.1.3 Die Textsorten

2.1.4 Die Textsorte Kochrezept

2.2 Empirie: Die exemplarische Analyse eines Kochrezepts

2.2.1 Die Darstellung

2.2.2 Die Text-Bild-Relation

2.2.3 Sprachliche Mittel

4. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht Kochrezepte als spezifische, stark normierte Gebrauchstextsorte aus textlinguistischer Perspektive. Die Forschungsfrage fokussiert sich dabei darauf, wie textlinguistische Theorien diese Textsorte erfassen, welche Merkmale für sie charakteristisch sind und welche Rolle sprachliche Strukturen bei der Anleitung zur Essenszubereitung spielen.

  • Analyse des textlinguistischen Textbegriffs und der Textsortenklassifikation.
  • Untersuchung der Strukturmerkmale und kommunikativen Funktionen von Kochrezepten.
  • Empirische Analyse eines exemplarischen Kochrezepts hinsichtlich Darstellung und Text-Bild-Relation.
  • Erforschung der sprachlichen Mittel, insbesondere der Verwendung von Infinitiven und Konnektoren.

Auszug aus dem Buch

2.2.1 Die Darstellung

Das Rezept „Brotknödel mit Kirschkompott“ weist in seiner Darstellung eine Dreiteilung auf, die „als strukturelle Invariante der globalen Textarchitektur […] bei zeitgenössischen Kochrezepten“ gilt. Die Basis-Makrostruktur, das heißt der Themenbereich der Speisenherstellung wird vom Rezipienten weltweit erkannt und die Textsorte als Kochrezept identifiziert. Die Dreiteilung, die das Rezept in optisch abgegrenzte Bestandteile gliedert, bildet ein konstantes Merkmal der Textsorte und wird somit drei Kriterien der Textualität gerecht, nämlich denen der pragmatischen Kohärenz, der Akzeptabilität und der Internationalität. Den ersten Teil der Komponentenaufteilung bildet die Überschrift „Brotknödel mit Kirschkompott“. Diese kündigt das Thema an und nimmt das Handlungsziel – also das fertige Gericht – vorweg. Der zweite Teil beläuft sich auf die Liste der Zutaten, die benötigt werden, um das Rezept korrekt umzusetzen. Im Falle des Brotknödel-Rezeptes ist diese noch einmal in folgende Zwischenüberschriften unterteilt: „Für die Knödel“, „Für das Kirschkompott“ und „Ausserdem“. Eine letzte Überschrift bezieht sich nicht mehr auf die Ingredienzien, sondern gibt einen Hinweis darauf, dass das Rezept „für 4 Personen“ gedacht ist.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die kulturelle Relevanz des Kochens und definiert das Kochrezept als instruktiven Text, dessen linguistische Erfassung das zentrale Ziel der Arbeit darstellt.

2. Kochrezepte als Textsorte: Dieses Kapitel legt die theoretischen Grundlagen der Textlinguistik dar, definiert den Textbegriff und ordnet das Kochrezept als spezialisierte Gebrauchstextsorte mit informativen und appellativen Funktionen ein.

2.1 Theorie: Hier werden grundlegende Begriffe der Textanalyse, wie Kohärenz und Kohäsion, sowie verschiedene Ansätze zur Bestimmung von Textfunktionen und Textsorten diskutiert.

2.1.1 Der Textbegriff: Dieser Abschnitt erörtert die sprachsystematische und die kommunikationsorientierte Sichtweise auf den Textbegriff im Kontext der Alltagssprache.

2.1.2 Die Textstrukturen und -funktionen: Hier wird die Sprechakttheorie sowie das Organon-Modell herangezogen, um zu verdeutlichen, wie ein Text in einem Kommunikationsprozess seine sinnhafte Funktion als Handlungsanweisung erhält.

2.1.3 Die Textsorten: Der Fokus liegt auf der Definition von Textsorten als mustergültige Problemlösungsmittel innerhalb der menschlichen Praxis.

2.1.4 Die Textsorte Kochrezept: Dieses Kapitel arbeitet die spezifischen Merkmale des Kochrezepts heraus, insbesondere die Verwendung von Infinitiven und die Einordnung in beschreibende bzw. anweisende Rezepte.

2.2 Empirie: Die exemplarische Analyse eines Kochrezepts: Anhand eines konkreten Beispiels („Brotknödel mit Kirschkompott“) werden die theoretischen Erkenntnisse praktisch angewandt und auf ihre Gültigkeit geprüft.

2.2.1 Die Darstellung: Die Analyse zeigt, dass die strukturelle Dreiteilung (Überschrift, Zutaten, Anleitung) eine wesentliche Invariante moderner Kochrezepte darstellt.

2.2.2 Die Text-Bild-Relation: Dieser Abschnitt untersucht die komplementäre Funktion von Bildmaterial zur textlichen Anweisung und deren suggestive Wirkung auf den Rezipienten.

2.2.3 Sprachliche Mittel: Hier wird aufgezeigt, wie durch Nominalphrasen, Infinitive und Konnektoren eine logische Handlungsstruktur und syntaktische Kohärenz im Rezept erzeugt werden.

4. Fazit: Die Arbeit schließt mit der Erkenntnis, dass das Kochrezept trotz variabler Übertragungsmedien eine hochgradig normierte und rekurrierende Textsorte bleibt, deren Prinzipien konstant sind.

Schlüsselwörter

Kochrezepte, Textsorte, Linguistische Textanalyse, Gebrauchstexte, Textkohärenz, Textfunktion, Instruktion, Infinitiv, Handlungsanweisung, Text-Bild-Relation, Alltagskommunikation, Textsortenkontext, Syntax, Kommunikation, Semantik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert Kochrezepte als eine spezifische Textsorte der Gebrauchssprache aus textlinguistischer Sicht.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die Themen umfassen die Definition von Textbegriffen, die Klassifikation von Textsorten, die sprachliche Struktur von Anweisungen und die Rolle von visuellen Elementen im Rezept.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es zu untersuchen, wie textlinguistische Werke die Textsorte Kochrezept erfassen, was für diese charakteristisch ist und wie das Lesen solcher Texte beim Verständnis grammatischer Strukturen helfen kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine linguistische Textanalyse durchgeführt, die theoretische Ansätze mit einer empirischen exemplarischen Analyse eines Kochrezepts verknüpft.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung (Textbegriff, Textfunktionen) und eine empirische Anwendung, in der ein konkretes Kochrezept auf seine Darstellung, Bild-Text-Relation und sprachliche Gestaltung untersucht wird.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Schlüsselbegriffe sind Textsorte, Kochrezept, Textkohärenz, Instruktion, Infinitivgebrauch und Gebrauchstexte.

Warum ist das Rezept „Brotknödel mit Kirschkompott“ für die Analyse geeignet?

Es dient als typisches Beispiel für ein Haushaltskochrezept und zeigt die wesentlichen Merkmale wie die strukturelle Dreiteilung, den Einsatz von Infinitiven und die ergänzende Bild-Text-Relation.

Welche Rolle spielen Infinitive in der untersuchten Textsorte?

Der Gebrauch des Infinitivs rückt die Handlung in den Mittelpunkt, sorgt für Allgemeingültigkeit und Anonymität und übernimmt die Funktion des modalen Imperativs.

Welche Funktion hat die Text-Bild-Relation in Kochrezepten?

Das Bild fungiert als Appell- und Informationsmittel, das den Rezipienten motiviert und das in der Überschrift genannte Handlungsziel visuell veranschaulicht.

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Résumé des informations

Titre
Kochrezepte als Textsorte. Exemplarische Analyse eines Kochrezepts
Université
University of Bonn
Cours
Lesen Lernen – Grammatik verstehen
Note
2,0
Auteur
Lauretta Fontaine (Auteur)
Année de publication
2016
Pages
21
N° de catalogue
V371986
ISBN (ebook)
9783668497443
ISBN (Livre)
9783668497450
Langue
allemand
mots-clé
Kochrezept Textsorte Rezept
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Lauretta Fontaine (Auteur), 2016, Kochrezepte als Textsorte. Exemplarische Analyse eines Kochrezepts, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/371986
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Extrait de  21  pages
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