Le Parkour im Sportunterricht. Wie kann man die Sportart aus Frankreich gezielt in den Unterricht einbauen?


Unterrichtsentwurf, 2011
53 Seiten, Note: 1,5

Leseprobe

Inhaltsübersicht

0. Einleitung

1. Theoretische Hintergründe
1.1 Vorüberlegungen und Entwicklung der Idee
1.2 Rahmenbedingungen
1.2.1 Auswahl der Lerngruppe
1.2.2 Anthropogene Rahmenbedingungen
1.2.3 Soziokulturelle Rahmenbedingungen
1.3 Methodisch-didaktische Analyse
1.3.1 Prinzipielle methodisch-didaktische Überlegungen
1.3.2 Arbeits- und Sozialformen
1.3.3 Zielsetzungen
1.3.4 Mögliche Schwierigkeiten
1.4 Le Parkour als Chance für den Sportuntericht
1.5 Stellenwert von Bewegungsbeschreibungen im Sportunterricht
1.6 Legitimation des Parkour - Projekts

2. Darstellung der Unterrichtseinheit
2.1 Verlaufsübersicht der Unterrichtseinheit
2.2 Erste Doppelstunde
2.2.1 Lernziele
2.2.2 Methodisch-didaktische Überlegungen
2.2.3 Übersicht des Unterrichtsverlaufs
2.2.4 Reflexion
2.3 Zweite Doppelstunde
2.3.1 Lernziele
2.3.2 Methodisch-didaktische Überlegungen
2.3.3 Übersicht des Unterrichtsverlaufs
2.3.4 Reflexion
2.4 Dritte Doppelstunde
2.4.1 Lernziele
2.4.2 Methodisch-didaktische Überlegungen
2.4.3 Übersicht des Unterrichtsverlaufs
2.4.4 Reflexion
2.5 Vierte Doppelstunde
2.5.1 Lernziele
2.5.2 Methodisch-didaktische Überlegungen
2.5.3 Übersicht des Unterrichtsverlaufs
2.5.4 Reflexion

3. Gesamtreflexion
3.1 Aus Schülersicht (Evaluation)
3.2 Aus Lehrersicht

Literaturverzeichnis

Anhang / Verzeichnis der Anhänge ....

ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

0. Einleitung

„Le Parkour? Ist das nicht diese absurde Sportart, bei der man auf Hausdächer klettert und über Mauern springt? Das ist nichts für meinen Sportunterricht!“

Das war die Antwort eines Kollegen, den ich auf Le Parkour (LP)1 im Sportunterricht angesprochen hatte. Die Trendsportart LP hat nach wie vor mit vielen Vorurteilen zu kämpfen (vgl. Heinlin 2008). Viele Sportlehrer assoziieren mit LP vor allem „Gefahr“ und „hohen Zeitaufwand“ und betrachten LP deswegen als ungeeignet für den Sportunterricht. Dabei haben zahlreiche Unterrichtsprojekte gezeigt, dass sich LP durchaus mit vielen positiven Ergebnissen im Sportunterricht praktizieren lässt (z.B. Matros 2010, Wolschendorf 2010, Rom & Schichor 2010). Allerdings wurde bei diesen Projekten in der Tat viel Zeit in komplizierte Hallenaufbauten investiert und bei einigen Aufbauten sind Sicherheitsbedenken nachvollziehbar.

Vor diesem Hintergrund und meinen eigenen Erfahrungen mit LP habe ich mir überlegt,wie man die Trendsportart vielleicht noch schulgerechter als bisher gestalten kann,ohne ihr dabei den hohen Aufforderungscharakter und den „Reiz desAußergewöhnlichen“ zu nehmen. Dabei stellte ich mir folgende Fragen: wie kann maneine Sportart, die unter anderem von spektakulären Sprüngen lebt, möglichst risikoarmgestalten? Wie kann man eine Sportart, die zu einem Teil in der Überwindung vongroßen Hindernissen besteht, ohne den Aufbau von meterhohen Kasten- undMattenbergen oder Ähnlichem authentisch durchführen? Und wie kann es gelingen, dasInteresse und die Motivation der Schüler (S) trotz einer „Verschulung“ von LP zuerhalten?

In dieser Unterrichtseinheit (UE) möchte ich eine Lösungsmöglichkeit für dieses Dilemma auf ihre Praxistauglichkeit hin untersuchen. Drei wesentlich Aspekte unterscheiden die UE von ähnlichen bisherigen Projekten:

(1) Reduktion

(2) Exploration

(3) Projektorientierung

Zu (1): Die S führen in dieser UE nur die wesentlichen Grundlagen von LP, wiebeispielsweise Präzisionssprünge, aus. Kraft, Ausdauer und Körpergefühl spielen einewichtigere Rolle als Wagnis und Selbstüberwindung (vgl. Kap. 1.1).Unter (2) verstehe ich, dass keine Aufbaupläne oder Technikanweisungen vorgegebenwerden. Die S entwickeln in der Halle selbst kleine Hindernisstationen und findenanschließend auf dem Schulhof eigenständig Bewegungsaufgaben und Bewegungslösungen. Die Bewegungslösungen werden mittels Bewegungsbeschreibungen festgehalten (vgl. Kap. 1.5).

Mit (3) ist gemeint, dass im Mittelpunkt der UE die gemeinsame Entwicklung einer Parkour-Strecke auf dem Schulhof, dem D. Parkour“ (DP), steht (vgl. Kap. 1.6). Die Leistung der Gruppe und die Zielerreichung im Kollektiv zählt mehr als die korrekte Ausführung vorgegebener LP-Techniken von einzelnen Schülern.

Die vorliegende Arbeit beschreibt die Entwicklung, Durchführung und Reflexion derachtstündigen UE in einer 10. Jungensportklasse. Die Arbeit gliedert sich in drei Kapitel:im ersten Kapitel werden theoretische Hintergründe zur Entwicklung der Idee,Rahmenbedingungen für die Durchführung und methodisch-didaktische

Kapitel 0: Einleitung

Vorüberlegungen dargestellt. Im zweiten Kapitel werden Ziele und Durchführung dereinzelnen Doppelstunden beschrieben und begründet und anschließend reflektiert.Kapitel 3 stellt abschließend die Reflexion der gesamten UE aus Schülersicht und ausLehrersicht dar.

1. Theoretische Hintergründe

1.1 Vorüberlegungen und Entwicklung der Idee

LP wird häufig mit L’art du déplacement, also der „Kunst der Fortbewegung“umschrieben. Die Sportart entwickelte sich aus der Méthode Naturelle, einer Technik,die im Vietnamkrieg zur möglichst schnellen und effizienten Fortbewegung inunwegsamem Gelände angewendet wurde (Rom & Schichor 2010). Es geht bei LPheute jedoch weniger um Schnelligkeit, sondern um die „Verbindung von Ästhetik,Balance, Dynamik, Effizienz und Präzision“ (Uhlmann in Sport.Show 2008, S. 58). DasZiel des Traceurs (frz.: ‚der eine Linie zieht’) ist es, selbständig den kürzesten Weg vonA nach B zu finden. Dabei müssen Wände und andere in Stadtlandschaftenvorkommende Hindernisse überwunden werden. Dies erfordert viel Kreativität. Andersals beim Freerunning und Parcouring spielen weder Selbstdarstellung noch Zeitdruckund Wettkampf eine Rolle (vgl. Matros 2010; Wolschendorf 2010). Der wahre, imTrendsportartenrausch häufig verkannte Kern von LP, liegt demnach im selbständigenFinden von Bewegungsaufgaben und im effektiven und kreativen Lösen dieserBewegungsaufgaben. Und gerade das ‚selbständige Finden eines eigenen Weges’passt zur Grundidee dieser UE, weshalb LP als Grundlage und Ausgangspunkt der UEgewählt wurde.

LP kann im Schulsport nur in reduzierter, abgewandelter Art und Weise stattfinden. ZumEinen ist es schwierig, in der normierten Sporthallenumwelt einen individuellen Weg vonA nach B zu finden. Zum Anderen kann die Klasse vor dem Hintergrund großerSchülerzahlen und Gefährdungen, beispielsweise im Straßenverkehr, im Normalfallnicht mit in den „Großstadtjungle“ genommen werden. Meiner Meinung nach gibt eszwei Möglichkeiten, um LP trotzdem in den Sportunterricht zu integrieren. Erstens: eineStadtlandschaft wird möglichst authentisch und vielfältig in der Sporthalle nachgebildet.Diese Möglichkeit stellt die „konventionelle“ Form von LP dar und wird (erfreulicherWeise) immer häufiger im Sportunterricht umgesetzt. Diese Form bringt jedoch einenhohen Zeitaufwand für den Aufbau der meist von Lehrerseite vorkonzipiertenHindernisstationen mit sich und birgt trotz Matten und Hilfestellungen immer eingewisses Verletzungsrisiko. Ausserdem fehlt die für LP so wichtige kreativeKomponente. Meine eigenen Erfahrungen einer solchen LP-Unterrichtseinheit in einerneunten Klasse (18 Schüler) sind nur teilweise positiv. Die S waren durch den „Reiz desNeuen“ anfangs hochmotiviert. Nach kurzer Zeit wich das Engagement aber eherLangeweile, denn die aus Aufbauplänen aktueller Literatur (u.a. Heinlin 2008, Matros2010) errichteten Hindernisstationen boten anscheinend nicht genügend Vielfalt undExperimentierfreiheit. Außerdem machte sich bei einigen S schnell Ernüchterung breit,denn die Hindernisstationen konnten zwar überwunden werden, die Bewegungenentsprachen jedoch nicht den eigenen Vorstellungen von Eleganz und Spektakularität.Möglicherweise war es ein Fehler, zu Beginn der Unterrichtseinheit Videos vonbekannten Traceuren zu zeigen. Die Videos sollten eigentlich als Motivation undTechnikinspiration dienen, vermittelten den S aber wohl eher das Gefühl, nicht das‚richtige’ LP zu betreiben. Meiner Meinung nach widerspricht diese Form von LP auchvielen wichtigen Leitgedanken des Bildungsplans. Von Hentig fordert beispielsweise,die S „an der Planung des Unterrichtsverlaufs [und] an der Wahl der Anlässe und Gegenstände“ zu beteiligen (Bildungsplan 2004, S. 18). Selbständigkeit, Eigenverantwortung, Kreativität und Kooperation kommen bei der „konventionellen“ Form von LP an vielen Stellen zu kurz.

Die zweite Möglichkeit ist, die „natürliche“ LP-Umgebung gar nicht erst nachahmen zuwollen, sondern im Unterricht bei den Grundlagen von LP zu bleiben. Dies ist derGrundgedanke dieser UE: die S lernen die Grundlagen von LP kennen und entwickelndiese kreativ weiter. Durch die erlernten Grundlagen sind die S dann in der Lage, LPaußerunterrichtlich zu betreiben. Die zu Anfang beschriebene Kritik der Lehrerkollegenan LP im Sportunterricht wird dadurch haltlos, denn um die Sprungabfederung(Réception), die Parkourrolle (Roulade), Präzisionssprünge (Sauts de précision) odereinfache Hindernisüberwindungen (Passements) wie den Katzensprung (Saut de chat)zu üben (vgl. Anhang 2), braucht man weder umständliche Aufbauten, noch ist dieVerletzungsgefahr besonders hoch.

Ein großes Manko an dieser reduzierten Art von LP für den Sportunterricht ist abersicherlich das relativ geringe Motivationsmoment, besonders bei S, die LP schonkennen und große Erwartungen hegen. Ich versuche in dieser Unterrichtseinheit durchein hohes Maß an Eigenständigkeit die Motivation der S zu erhöhen. Die S bekommenkeine Aufbaupläne, sondern schaffen sich mit Hilfe von wenigen Geräten selbstBewegungsaufgaben, wie sie auch in städtischer Umgebung vorkommen könnten.Anschließend finden die S selbständig Lösungen dieser Bewegungsaufgaben undbeschreiben die Bewegungen mit Hilfe von Verlaufsbeschreibungen undAktionsskizzen. Dies dient als Grundlage für das Ziel dieses Unterrichtprojekts: dereigenständigen Errichtung einer Parkourstrecke auf dem Schulhof.

1.2 Rahmenbedingungen

1.2.1 Auswahl der Lerngruppe

Zur Auswahl für das Unterrichtsprojekt standen eine fünfte, eine siebte und eine zehnteKlasse. Ich entschied mich aufgrund der Notwendigkeit von Bewegungsbeschreibungenfür die Stationstafeln der Parkourstrecke für eine zehnte Klasse. Der kognitive Anspruchbei der Erstellung von Bewegungsbeschreibungen wäre für Fünft- und Siebtklässler zuhoch. Zudem erfordert die eigenständige Konzeption einer Parkourstrecke soziale undmethodische Kompetenzen, die in der Unter- und Mittelstufe noch nicht vorausgesetztwerden können. Die zehnte Klasse bietet sich darüber hinaus für ein solchesUnterrichtsvorhaben aus koordinativ-konditionellen Gesichtspunkten und aufgrund despsychischen Entwicklungsstandes in der frühen Adoleszenz an (vgl. Kap. 1.2.2).

1.2.2 Anthropogene Rahmenbedingungen

Allgemeiner Entwicklungsstand Der aktive und passive Bewegungsapparat von sechzehnjährigen Jugendlichen ist nahezu ausgereift und das koordinativ-konditionelle Leistungsvermögen ist hoch. Jugendliche in der frühen Adoleszenz sind psychisch stabiler und sozial gefestigter als Jugendliche in der frühen Pubeszenz. Aus diesen Gründen ist die Trainierbarkeit und Belastbarkeit dieser Altersgruppe hoch (vgl. Größing 2007).

Spezifischer Leistungsstand

Viele der S sind in Sportvereinen aktiv. Darunter sind die Mannschaftssportler,insbesondere Basketballer und Fußballer, am stärksten vertreten. Diese S weisen alleeinen guten koordinativen und konditionellen Leistungsstand auf und sind physisch gut belastbar. Allerdings gibt es auch einige leistungsschwächere S, die außerunterrichtlichwenig Sport treiben und in einem Einzelfall sogar Haltungsschäden aufweisen (evtl.Adoleszenzkyphose). Diese Heterogenität im Leistungsstand erfordert in einigenUnterrichtsphasen eine innere Differenzierung durch selbständige Übungsauswahl undindividuelles Eingehen auf leistungsschwache aber auch sehr leistungsstarke S. Diereduzierte Art von LP und die projektorientierte Unterrichtsform sollen vor allemschwächeren S den Zugang zu LP und anderen außerunterrichtlichen Sportaktivitätenerleichtern. Die koordinativen Anprüche in der UE sind relativ gering und es spielenauch überfachliche Kompetenzen (z.B. methodisches Vorgehen bei der Lösung vonGruppenaufgaben) eine Rolle. Dadurch sollen leistungsschwächere S zuErfolgserlebnissen kommen, die sie sonst im Sportunterricht selten erleben.

1.2.3 Soziokulturelle Rahmenbedingungen

Klassensituation

Die Klasse besteht für die Zeit des Unterrichtsprojekts aus 15 S. Der Klassengzusammenhalt und das Sozialverhalten sind gut. Die S helfen einander und auch die leistungsschwächeren S werden nicht als Außenseiter behandelt. Mit wenigen Ausnahmen machen die S einen motivierten Eindruck im Sportunterricht und die Unterrichtsatmosphäre ist insgesamt gut.

Sportstunden

Der Sportunterricht findet mittwochs in der fünften und sechsten Stunde statt. Hallen- und Schulhofsituation

Der Sportunterricht findet in einer vergleichsweise kleinen Turnhalle statt. Die Ausstattung der Halle ist gut und alle für das Unterrichtsprojekt erforderlichen Geräte sind vorhanden. Der Schulhof, in dem der DP errichtet wird, umgibt das Schulgebäude. Es sind nur wenige bewegungsanimierende Geräte für die S vorhanden (vgl. Anhang 3, Übersichtsplan). Einige eckige Metallbrüstungen und Treppengeländer stellen potentielle Gefahrenpunkte dar.

Spezielle Vorkenntnisse

Einige S haben im Sportunterricht LP bereits kennen gelernt. Zwei S geben LP alsHobby an. Turnerische Fertigkeiten und sowohl Kraft- als auch Ausdauerfähigkeiten ausder Leichtathletik sind als Grundlage für die UE bei allen S in ausreichendem Maßevorhanden.

1.3 Methodisch-didaktische Analyse

1.3.1 Prinzipielle methodisch-didaktische Überlegungen

LP ist eine sehr komplexe Sportart. Ich möchte LP in dieser UE reduzieren und damitvereinfachen, die konditionellen, koordinativen und technischen Elemente jedoch nie getrennt voneinander behandeln. Dies entspricht der Ganzheitsmethode, die aufgrundder koordinativ vergleichsweise wenig anspruchsvollen Übungselemente in dieserUnterrichtseinheit möglich und aus motivationalen Gründen geeigneter als dieanalytisch-synthetische Methode erscheint. Jede Bewegungsform soll nach Möglichkeitkonditionelle, koordinative und technische Elemente beinhalten, um Einseitigkeit zuvermeiden und den Charakter von LP zu bewahren. Schritt für Schritt werden Intensitätund Komplexität gesteigert. Die ersten Übungen werden den meisten S noch bekanntsein. Ich bleibe auf einem Anspruchsniveau, das auch schwächere S ohneVorerfahrungen bewältigen können. Zusätzlich soll die Theorie-Praxis-Verbindung denSchülern das Erlernen der Grundlagen von LP erleichtern. Durch das präziseBeschreiben der Bewegungen entwickeln die S ein Verständnis für die Bewegung undkönnen sich diese dadurch besser aneignen.

Schon in der ersten Praxiseinheit werde ich von einer deduktiven zu einer induktivenUnterrichtsform übergehen. Die S müssen sich selbständig Übungen überlegen, diekonditionell, koordinativ oder technisch herausfordernde Elemente enthalten. Dadurchwird eine Differenzierung ermöglicht: stärkere S können anspruchsvollere, schwächereS weniger anspruchsvolle Übungen erfinden. Außerdem kommt dies dem wachsenden„Selbständigkeitsstreben“ und dem Bedürfnis nach Mitdenken und Mitgestalten in derspäten Pubeszenz und frühen Adoleszenz entgegen (Meinel & Schnabel 2006, S. 315).Ferner wirken freie, kreative Übungsteile und Kurzpräsentationen motivierend.

In darauf folgenden Unterrichtsphasen spielt immer wieder das Explorieren undErfinden eine wichtige Rolle. Bewegungsaufgaben müssen selbst gefunden und gelöstwerden. Neben Kreativität erfordert und fördert dies auch soziale Interaktion, denn„sobald zwei oder mehrere Akteure miteinander explorieren, könnengruppendynamische Prozesse angeregt und soziale Kompetenzen gefördert werden.“(Freytag & Sinning 2010, S. 424). Bei dieser Art des entdeckenden Lernens werden dieS mit einem Problem konfrontiert, das selbstorganisiert und kooperativ gelöst werdenmuss. Dies stärkt neben der Sozial- besonders auch die Methodenkompetenz der S.

Der projektorientierte Charakter der UE fördert die intrinsiche Motivation der S undzeichnet sich durch Ganzheitlichkeit aus: Fach-, Methoden-, Personale und sozialeKompetenzen werden erworben und Theorieteile werden mit Praxisteilen verbunden.Laut Gebken bietet sich Projektarbeit dabei besonders für eine „Förderung von sozialenLernprozessen und die Erfahrung von Gemeinschaftserlebnissen an.“ (Gebken 2010, S.543). Das DP - Projekt dient innerhalb der Unterrichtseinheit als großes, motivierendesZiel, auf das es sich hinzuarbeiten lohnt. Zu Anfang der Unterrichtseinheit erarbeiteteGrundregeln und Richtlinien bilden einen Rahmen für offene Unterrichtsphasen.Zusätzlich dient das DP - Projekt am Ende insofern als Lernzielkontrolle, als dass alleUnterrichtsinhalte angewendet werden müssen und die Gruppenergebnisse verglichenwerden können.

1.3.2 Arbeits- und Sozialformen

Zu Beginn der Unterrichtseinheit findet ein stetiger Wechsel von Arbeits- undSozialformen statt, um Eintönigkeit zu vermeiden. Die theoretische Einführung erfolgtlehrerzentriert-expositorisch. Daraufhin werden Regeln und Ziele in Partnerarbeit erarbeitet und anschließend im Plenum diskutiert. Die ersten Bewegungsbeschreibungen werden in Partnerarbeit entworfen, einige davon vor derKlasse präsentiert und mit Schülermoderator diskutiert. Auch die erste Praxiseinheitbeinhaltet einen Wechsel von Arbeits- und Sozialformen. Nach einem deduktiven folgt ein induktiver Unterrichtsschritt, Unterricht in Gruppen wechselt sich mit Partnerarbeitab.

In der späteren Projektarbeitsphase bleiben dann Arbeits- und Sozialformen gleich. DieS arbeiten in gleich bleibenden 4er-Gruppen (eine 3er-Gruppe) an ihren Stationen, dieRolle des Lehrers ist die eines Beobachters und im Bedarfsfall eines Beraters. DieGruppengröße von vier S pro Gruppe bietet sich für die UE an. Die S können sichgegenseitig unterstützen und voneinander lernen. Während ein S eine Bewegungausführt, können die anderen beobachten, Bewegungsbeschreibungen erstellen undVerbesserungsvorschläge (ggf. Fehlerkorrekturen) einbringen. Auch für Aufbau- undIdeenfindungsprozesse ist die Gruppengröße ideal, zudem gerade klein genug, umsocial loafing (das Ausruhen und Verstecken im Team) zu vermeiden.

Um den Mitschülern die Ergebnisse der Entwicklung einer eigenen Hindernisstationvorzustellen, wird die Methode des Gruppenpuzzles angewendet. Die S nehmendadurch eine aktive Rolle im Lernprozess ein und sowohl Kommunikations- als auchPräsentationsfähigkeiten werden gefördert (Lernen durch Lehren). Zudem mussbeispielsweise die Reihenfolge der Expertenvorträge selbst organisiert werden. DieMethode des Gruppenpuzzles dient auch als Aufmischung von Freundschaftskreisen.Da ich die S zu Beginn der Unterrichtseinheit noch kaum kenne, lasse ich dieGruppenzusammensetzung von den S selbst wählen. Die gesamte Vorgehensweise derprojektorientierten Arbeit in Gruppen kommt dem Gedanken des „offene[n], aberüberbietungsfeie[n] Inhaltsverständnis[es]“ und der „Verständigung über diegemeinsame Aktion“ als Grundlage für soziales Lernen in der Sportpädagogik lautFunke-Wieneke (in Gebken 2010, S. 539) nahe.

1.3.3 Zielsetzungen

Das übergeordnete Ziel dieser UE ist es, die S durch ein breites, offenesBewegungsangebot für ein eigenständiges, kreatives und durchdachtes Bewegen zubefähigen und zu begeistern. Diese Begeisterung soll zur Motivation für vielfältiges,lebenslanges Sporttreiben beisteuern. Im Einzelnen sollen konditionelle undkoordinative Fähigkeiten und Fertigkeiten, Kenntnisse im Bereich der Bewegungslehreund personale und soziale Kompetenzen verbessert werden. Die Unterrichtseinheit solldurch ihren induktivenen, auffordernden Projektcharakter zur „Erziehung zum Sport“und „Erziehung durch Sport“ beitragen (Bildungsplan 2004, S. 300) und insbesondereleistungsschwächere S fördern.

Motorischer Bereich:

- Kennenlernen parkourspezifischer Grundtechniken
- Verbesserung konditioneller (Ausdauer, Kraft, Schnelligkeit) Fähigkeiten
- Verbesserung koordinativer (Umstellung, Differenzierung, Gleichgewicht,
Kopplung, Rhythmisierung) Fähigkeiten
- Verfeinerung und Transfer motorischer Grundfertigkeiten auf neue Handlungs-und Bewegungsfelder Kognitiver Bereich
- Kennenlernen von Grundlagen der Bewegungsbeschreibung (Verlaufsbeschreibung, Aktionsskizze) und deren Wert für das eigene Bewegungslernen
- Kennenlernen von parkourspezifischen Fachausdrücken und Sicherheitsregeln Affektiver Bereich
- Kreativität im Finden und Lösen von Bewegungsaufgaben  Begeisterung am eigenständigen Tun
- Gruppendynamik entwickeln und als gewinnbringend erleben
- Anstrengung im Hinarbeiten auf ein Ziel und Genugtuung in der Zielerreichung(Konzeption des DP) empfinden Sozialer Bereich
- Fair und hilfsbereit handeln
- Verantwortung übernehmen
- Vereinbarungen einhalten
- In Gruppen zielführend kooperieren

1.3.4 Mögliche Schwierigkeiten

Schwierigkeiten könnten die S mit den Bewegungsbeschreibungen haben. Für eineakkurate Bewegungsbeschreibung ist es wichtig, Bewegungen genau zu beobachtenund eine gute Bewegungsvorstellung zu entwickeln. Beides müssen die S erst lernen,und der Lernprozess könnte den zeitlich angedachten Rahmen dieser UEüberschreiten. Um dies und damit verbundene Frustrationen bei den S zu vermeiden,werden die ersten Bewegungsbeschreibungen mit Hilfe von Konturogrammen erfolgen.Zudem erwähne ich, dass es nicht „die“ eine, richtige Bewegungsbeschreibung gibt(vgl. Göhner 2001, S. 45). Weiterhin muss gut abgewägt werden, wie detailliertbeschrieben werden soll. Dies stellt S häufig vor ein Problem (Göhner 2001, S. 47).Genau das ist aber für die Beschilderung des DP signifikant. Falls mir in derTheorieeinheit auffällt, dass sich die S in der Einzel- und Partnerarbeit überfordertfühlen, werde ich diesen Unterrichtsschritt abbrechen und dafür exemplarischgemeinsam mit den S ein mögliches Stationsschild mit einer Bewegungsbeschreibungentwerfen.

Weitere Probleme könnten sich bei der Konzeption des DP ergeben. Ich muss den Saus Sicherheitsgründen einen gewissen Rahmen für mögliche Parkourstationen geben,möchte in den Entwicklungsprozess aber nicht zu stark eingreifen. Es fällt mir schwerabzuschätzen, ob die S an den teils „langweiligen“ Objekten wie einer Treppe originelleBewegungsaufgaben finden können. Zudem ist es unsicher, ob die S Gefahren richtigeinschätzen und sich an die Vorgaben halten. Während der Entwicklungsphase des DPkann ich nicht ständig alle Gruppen im Blick haben. Ich werde vor dieserUnterrichtsphase nochmals an die Vernunft der S appellieren und bei Nichteinhalten derVorgaben gegebenenfalls Gruppen aus dem Planungsprozess ausschließen.

Durch das hohe Maß an selbstbestimmter Planung und Eigenverantwortlichkeit ist es möglich, dass der DP am Ende Schwächen aufweist. Es könnte zum Beispiel sein, dass die Parkourstrecke nicht tauglich für Unterstufenschüler ist. Möglicherweise ist die ein oder andere Parkourstation auch schlecht durchdacht oder mangelhaft beschrieben. In diesen Fällen werde ich mich mit der Schulleitung beraten, ob der DP (mit Schülereinwilligung) von mir nachgebessert wird.

Schwierigkeiten durch konditionelle und koordinative Schwächen oder eventuelleÄngste erwarte ich bei dieser reduzierten Art von LP nicht. Allerdings könnten in denfreien, schülerzentrierten Unterrichtsphasen Disziplinschwierigkeiten auftreten.Besonders S, die viele Vorerfahrungen mitbringen und von der Simplizität der UEenttäuscht sind, könnten ihren Unmut durch Unterrichtsstörungen äußern. Diese Smöchte ich gegebenenfalls mit Sonderaufgaben (z.B. Entwicklung eineranspruchsvollen Zusatzvariante an einer Station) und Leitungsfunktionen bei derEntwicklung des DP betrauen.

Disziplinprobleme könnten auch durch die für S im Sportunterricht ungewohnten,vergleichsweise geringen Bewegungsanteile und dafür hohen „Denkarbeitsanteile“hervorgerufen werden. Dies zeichnet die UE jedoch aus und entspricht auch derPhilosophie, dass LP sich „auch in hohem Maße im Kopf“ abspielt und „das Finden derAufgabe und die Definition des Handlungsraumes […] schon ein Teil der sportlichenAktivität [sind]“ (Rom & Schichor 2010, S. 18). Zudem ist die Intensität derBewegungsanteile so hoch, dass ohnehin Pausen erforderlich sind. Bei Konzentrations-und Kooperationsschwierigkeiten während der Theoriephasen könnte die Intensität derBewegungsphasen besonders für leistungsstärkere S durch Zusatzaufgaben nochweiter erhöht werden (z.B. Salamander nur mit einbeinigem Kontakt;Absprungdistanzen vergrößern), um auch diese S auszulasten. S mitMotivationsschwierigkeiten werde ich in Einzelgesprächen darauf hinweisen, dass ihreMitarbeit für die Erreichung des gemeinsamen Ziels essentiell ist und ihr Verhaltenanderen gegenüber unfair ist. Falls dies nichts hilft, werde ich die S an dieEngagementnote im Sportunterricht und mögliche zusätzliche „Motivationsaufgaben“(z.B. Anbringung der Stationstafeln) erinnern.

Es ist möglich, dass die S durch das selbständige, kreative Erarbeiten von LPGrundtechniken Bewegungen erfinden, die nicht nur unzweckmäßig sind, sondern auch eine hohe Belastung für den Bewegungsapparat darstellen. In solchen Ausnahmefällen werde ich in den Selbstentdeckungsprozess eingreifen und gesundheitsschädliche Bewegungen verbieten.

1.4 Le Parkour als Chance für den Sportunterricht

LP kann als Symbiose zwischen Ausdauerleistung, Akrobatik und Gerätturnenbetrachtet werden und eignet sich deshalb hervorragend für den Sportunterricht. DerBildungsplan schreibt für Klasse 10 im Sportbereich II zwei Individualsportarten vor. BeiLP werden sowohl „längere Läufe absolvier[t] und eine Ausdauerleistung [erbracht]“ alsauch „auf der Basis der in Klasse 7/8 erlernten Fertigkeiten […] normfreie Bewegungen[geturnt]“ (Bildungsplan 2004, S. 305). Der turnerische Aspekt tritt bei der in dieser UEpraktizierten reduzierten Form von LP jedoch in den Hintergrund. LP soll dieseIndividualsportarten nicht ersetzen, bietet sich jedoch als eine sinnvolle Vorbereitungoder auch Erweiterung über das jeweils klassische Verständnis der Sportarten an. DieBegeisterung bei S ist vermutlich höher, wenn beispielsweise eine Sprunghocke nichtnur mit Sprungbrett über das Längspferd, sondern im Rahmen von LP inabwechlungsreichem Bewegungsumfeld als Saut de Chat geübt wird.

LP hat, wie andere Trendsportarten auch, die gemäß dem Bildungsplan im Rahmen desSchulcurriculum unterrichtet werden können, einen hohen Aufforderungscharakter für S.Dies liegt vor allem daran, dass LP an die Lebenswirklichkeit der Jugendlichen anknüpft(Pape-Kramer 2007). LP ist in der Jugendszene, gerade bei vielen Jugendlichen am Übergang von Pubeszenz zu Adoleszenz, populär. Zu dieser Popularität tragen nichtzuletzt Filme wie „James Bond - Casino Royale“ oder Musikvideos wie „Madonna -Hung Up“ bei (vgl. Rom & Schichor 2010). Diesen Aufforderungscharakter gilt es zunutzen, auch bei einer reduzierten Form von LP im Sportunterricht.Laut den Leitgedanken zum Kompetenzerwerb im Bildungsplan hat der Sportunterrichtdie Aufgabe, die S für Sport außerhalb der Schule zu begeistern und zu lebenslangemSporttreiben zu motivieren (Bildungsplan 2004, S. 300). Diesen Vorsatz möchte ich mitder vorgestellten UE verwirklichen, indem ich den S eine Art „Vorgeschmack“ von LPaußerhalb der Unterrichtszeit liefere. LP bietet sich auch vor dem Hintergrundschrumpfender Bewegungsräume im Wohnumfeld von Jugendlichen füraußerschulisches Sporttreiben an, da Traceure bewegungsfeindliche Landschaftengewissermaßen zu bewegungsfreundlichen Landschaften umformen.

1.5 Stellenwert von Bewegungsbeschreibungen im Sportunterricht

In Sportpädagogikseminaren an der Universität Freiburg wurde immer wieder daraufhingewiesen, dass die Theorie im Sportunterricht an der Schule einen größerenStellenwert erhalten müsse. Mehr Theorie im Sportunterricht könnte sich tatsächlichlangfristig positiv auf außerschulische, lebenslange sportliche Aktivität auswirken,beispielsweise hinsichtlich Sicherheit und Gesundheit. Theorie im Sportunterricht kannsich aber auch kurzfristig positiv auf die sportliche Leistung auswirken. DurchBewegungsbeschreibungen werden das genaue Beobachten von sportlichenBewegungen und ein funktionales Verständnis für Bewegungsabläufe verbessert. Diesführt dazu, dass besonders koordinativ anspruchsvolle Bewegungen einfacher erlerntund sowohl effektiver als auch ästhetischer ausgeführt werden können. Dieser Aspektkommt vor allem motorisch schwächeren S zugute.

Der Bildungsplan gibt innerhalb der stufenspezifischen Hinweise für Klasse 10 vor, dass„ausgehend von der Praxis […] entscheidende Phasen in Bewegungsabläufenherausgearbeitet und deren funktionale Bedeutung erkannt“ werden soll (Bildungsplan2004, S. 302). Sportbereich I in Klasse 10 schreibt vor, dass S „grundlegendeSachverhalte aus der Bewegungslehre erklären“ und „Hauptfunktionsphasen einesBewegungsablaufes nennen“ können (Bildungsplan 2004, S. 306). Meiner Meinungnach lässt sich dies gerade bei einer reduzierten Form von LP hervorragend umsetzen,denn an einfacheren LP Grundtechniken wie der Roulade lassen sichBewegungsbeschreibungen gut üben. Ferner zählt zum Kern von LP auch „dasVerstehen neuer Bewegungszusammenhänge (Heinlin & Lange 2010, S. 527). Nichtzuletzt kann ein frühes Einführen der Bewegungslehre auch die sonst sehrkomprimierte Theoriephase im Sportabitur entzerren.

1.6 Legitimation des Parkour- Projekts

Die Errichtung des DP auf dem Schulgelände der Schule stellt in erster Linie die Anwendung der thematischen Schwerpunkte und damit eine Lernzielkontrolle der UE dar. Die S finden selbständig in KleingruppenBewegungsaufgaben und Bewegungslösungen auf dem Schulgelände. Sie beschreiben diese Bewegungen auf Schildern und entwickeln dadurch Hindernisstationen für den DP. Damit werden alle Inhalte der UE in dem Projekt integriert.

Die Projektmethode als reformpädagogische Idee ist eine Lernform, bei der eineGruppe von Lernenden ihre Arbeiten selbst plant und ausführt und am Ende einsichtbares Produkt entsteht (Frey 2007, S. 13). Die Projektform dieser UE entspricht in weiten Teilen den Charakteristika der ‚klassischen’ Projektmethode. Allerdings sind eigenständige Durchführung und vor allem Planung nur bis zu einem gewissen Grad und mit Unterstützung möglich. Die wichtigsten Absichten der ‚klassischen’ Projektmethode sind aber auch Ziel dieser UE: „Zusammenarbeit, Rücksichtnahme und gemeinsames Schaffen“ werden gefördert, „kognitive, motorische und affektive Bereiche“ werden angesprochen, „kurz- und mittelfristige Motivation für die Erreichung gemeinsamer Ziele“ wird erleichtert und eine „Koppelung […] schulischer und außerschulischer Lernbereiche“ unterstützt (Frey 2007, S. 50/51).

Nicht zuletzt sollen auch alle anderen S der Schule vom DP profitieren. Der DP soll ein Bewegungsangebot mit hohem Aufforderungscharakter für S aller Altersstufenbereitrstellen. Das Ziel ist es, S aller Klassenstufen zur Bewegung und damit Kraft-,Koordinations- und Geschicklichkeitsschulung im DP zu begeistern. Zusätzlich soll derDP den S eine Grundidee von der Sportart LP vermitteln. Allerdings stellt der DP einenKompromiss zwischen der freien, nicht normierten Sportart LP und derreglementierten, normierten Schulumgebung dar. Der DP soll einige wichtige LPGrundtechniken integrieren, wird im Großen und Ganzen aber eher den Charaktereines Fitness-Parcours aufweisen.

2. Darstellung der Unterrichtseinheit

2.1 Verlaufsübersicht der Unterrichtseinheit

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

[...]


1 Le Parkour wird im Folgenden mit LP abgekürzt. Weitere Kürzel siehe Abkürzungsverzeichnis.

Ende der Leseprobe aus 53 Seiten

Details

Titel
Le Parkour im Sportunterricht. Wie kann man die Sportart aus Frankreich gezielt in den Unterricht einbauen?
Note
1,5
Autor
Jahr
2011
Seiten
53
Katalognummer
V372287
ISBN (eBook)
9783668505155
ISBN (Buch)
9783668505162
Dateigröße
5665 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Le Parkour, Unterricht, Schule, Sport, Bewegung, Erziehung, Didaktik, Unterrichtseinheit, Sportunterricht
Arbeit zitieren
Doktor Jakob von Au (Autor), 2011, Le Parkour im Sportunterricht. Wie kann man die Sportart aus Frankreich gezielt in den Unterricht einbauen?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/372287

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