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Le Parkour im Sportunterricht. Wie kann man die Sportart aus Frankreich gezielt in den Unterricht einbauen?

Titel: Le Parkour im Sportunterricht. Wie kann man die Sportart aus Frankreich gezielt in den Unterricht einbauen?

Unterrichtsentwurf , 2011 , 53 Seiten , Note: 1,5

Autor:in: Doktor Jakob von Au (Autor:in)

Didaktik - Sport, Sportpädagogik
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Das übergeordnete Ziel dieser UE ist es, die Schülern und Schülerinnen durch ein breites, offenes Bewegungsangebot für ein eigenständiges, kreatives und durchdachtes Bewegen im Le Parkour zu befähigen und zu begeistern. Diese Begeisterung soll zur Motivation für vielfältiges, lebenslanges Sporttreiben beisteuern. Im Einzelnen sollen konditionelle und koordinative Fähigkeiten und Fertigkeiten, Kenntnisse im Bereich der Bewegungslehre und personale und soziale Kompetenzen verbessert werden. Die Unterrichtseinheit soll durch ihren induktiven, auffordernden Projektcharakter zur Erziehung zum Sport und Erziehung durch Sport beitragen und insbesondere leistungsschwächere Schüler und Schülerinnen fördern.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

0. Einleitung

1. Theoretische Hintergründe

1.1 Vorüberlegungen und Entwicklung der Idee

1.2 Rahmenbedingungen

1.2.1 Auswahl der Lerngruppe

1.2.2 Anthropogene Rahmenbedingungen

1.2.3 Soziokulturelle Rahmenbedingungen

1.3 Methodisch-didaktische Analyse

1.3.1 Prinzipielle methodisch-didaktische Überlegungen

1.3.2 Arbeits- und Sozialformen

1.3.3 Zielsetzungen

1.3.4 Mögliche Schwierigkeiten

1.4 Le Parkour als Chance für den Sportuntericht

1.5 Stellenwert von Bewegungsbeschreibungen im Sportunterricht

1.6 Legitimation des Parkour – Projekts

2. Darstellung der Unterrichtseinheit

2.1 Verlaufsübersicht der Unterrichtseinheit

2.2 Erste Doppelstunde

2.2.1 Lernziele

2.2.2 Methodisch-didaktische Überlegungen

2.2.3 Übersicht des Unterrichtsverlaufs

2.2.4 Reflexion

2.3 Zweite Doppelstunde

2.3.1 Lernziele

2.3.2 Methodisch-didaktische Überlegungen

2.3.3 Übersicht des Unterrichtsverlaufs

2.3.4 Reflexion

2.4 Dritte Doppelstunde

2.4.1 Lernziele

2.4.2 Methodisch-didaktische Überlegungen

2.4.3 Übersicht des Unterrichtsverlaufs

2.4.4 Reflexion

2.5 Vierte Doppelstunde

2.5.1 Lernziele

2.5.2 Methodisch-didaktische Überlegungen

2.5.3 Übersicht des Unterrichtsverlaufs

2.5.4 Reflexion

3. Gesamtreflexion

3.1 Aus Schülersicht (Evaluation)

3.2 Aus Lehrersicht

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die Praxistauglichkeit einer reduzierten Form der Trendsportart Le Parkour im Sportunterricht einer 10. Klasse. Ziel ist es, durch eine projektorientierte und schülerzentrierte Unterrichtseinheit Motivation zu fördern, ohne dabei die bei konventionellen Ansätzen häufig auftretenden Probleme wie hohen Zeitaufwand oder Sicherheitsrisiken in den Vordergrund zu stellen.

  • Reduktion der Parkour-Elemente auf wesentliche Grundlagen
  • Exploration und eigenständige Entwicklung von Hindernisstationen
  • Integration von Bewegungsbeschreibungen als theoretisches Werkzeug
  • Projektorientierung durch die Errichtung eines "D. Parkour" auf dem Schulhof
  • Förderung der Selbstständigkeit, Kreativität und sozialen Interaktion

Auszug aus dem Buch

1.1 Vorüberlegungen und Entwicklung der Idee

LP wird häufig mit L’art du déplacement, also der „Kunst der Fortbewegung“ umschrieben. Die Sportart entwickelte sich aus der Méthode Naturelle, einer Technik, die im Vietnamkrieg zur möglichst schnellen und effizienten Fortbewegung in unwegsamem Gelände angewendet wurde (Rom & Schichor 2010). Es geht bei LP heute jedoch weniger um Schnelligkeit, sondern um die „Verbindung von Ästhetik, Balance, Dynamik, Effizienz und Präzision“ (Uhlmann in Sport.Show 2008, S. 58). Das Ziel des Traceurs (frz.: ‚der eine Linie zieht’) ist es, selbständig den kürzesten Weg von A nach B zu finden. Dabei müssen Wände und andere in Stadtlandschaften vorkommende Hindernisse überwunden werden. Dies erfordert viel Kreativität. Anders als beim Freerunning und Parcouring spielen weder Selbstdarstellung noch Zeitdruck und Wettkampf eine Rolle (vgl. Matros 2010; Wolschendorf 2010). Der wahre, im Trendsportartenrausch häufig verkannte Kern von LP, liegt demnach im selbständigen Finden von Bewegungsaufgaben und im effektiven und kreativen Lösen dieser Bewegungsaufgaben. Und gerade das ‚selbständige Finden eines eigenen Weges’ passt zur Grundidee dieser UE, weshalb LP als Grundlage und Ausgangspunkt der UE gewählt wurde.

LP kann im Schulsport nur in reduzierter, abgewandelter Art und Weise stattfinden. Zum Einen ist es schwierig, in der normierten Sporthallenumwelt einen individuellen Weg von A nach B zu finden. Zum Anderen kann die Klasse vor dem Hintergrund großer Schülerzahlen und Gefährdungen, beispielsweise im Straßenverkehr, im Normalfall nicht mit in den „Großstadtjungle“ genommen werden. Meiner Meinung nach gibt es zwei Möglichkeiten, um LP trotzdem in den Sportunterricht zu integrieren. Erstens: eine Stadtlandschaft wird möglichst authentisch und vielfältig in der Sporthalle nachgebildet. Diese Möglichkeit stellt die „konventionelle“ Form von LP dar und wird (erfreulicher Weise) immer häufiger im Sportunterricht umgesetzt.

Zusammenfassung der Kapitel

0. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Vorurteile gegenüber Le Parkour im Schulsport und stellt das Ziel vor, eine risikoarme, schülerzentrierte und praxistaugliche Unterrichtseinheit zu entwickeln.

1. Theoretische Hintergründe: Dieses Kapitel erläutert die Ursprünge von Le Parkour, definiert die spezifischen methodisch-didaktischen Ansätze (Reduktion, Exploration, Projektorientierung) und begründet die Auswahl der Lerngruppe sowie die Rahmenbedingungen.

2. Darstellung der Unterrichtseinheit: Hier werden die vier Doppelstunden im Detail beschrieben, wobei jeder Schritt (von der Theorieeinführung bis zur praktischen Errichtung des Parcours) reflektiert und methodisch begründet wird.

3. Gesamtreflexion: Das Fazit wertet die Evaluationsergebnisse aus Schülersicht aus, reflektiert die erreichten Lernziele aus Lehrersicht und gibt Empfehlungen für künftige ähnliche Sportprojekte.

Schlüsselwörter

Le Parkour, Schulsport, Projektmethode, Bewegungslehre, Bewegungsbeschreibung, Exploratives Lernen, Sportunterricht, Hindernisstationen, Unterrichtseinheit, Didaktik, Selbstständigkeit, Schülermotivation, Körpergefühl, Bewegungsaufgabe, Praxisorientierung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Durchführung und Reflexion einer achtwöchigen Unterrichtseinheit zum Thema Le Parkour für eine 10. Klasse, bei der ein schulgerechter und risikoarmer Ansatz gewählt wurde.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind die methodische Reduktion einer komplexen Trendsportart, der Einsatz von Bewegungsbeschreibungen als Theorie-Praxis-Verknüpfung und die Anwendung der Projektmethode im Sportunterricht.

Was ist das primäre Ziel der Unterrichtseinheit?

Das Ziel ist, Schüler durch ein offenes Bewegungsangebot zum kreativen und eigenständigen Bewegen zu befähigen und gemeinsam eine Parkourstrecke auf dem Schulhof zu entwickeln.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird ein explorativer, konstruktivistischer Ansatz gewählt, der deduktive Elemente in eine induktive Lernform überführt, unterstützt durch die Projektmethode.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung, die detaillierte Darstellung und Reflexion von vier Doppelstunden sowie eine abschließende Gesamtreflexion und Evaluation.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den Schlüsselwörtern zählen Le Parkour, Projektmethode, Bewegungsbeschreibung, Schulsport, exploratives Lernen und Eigenständigkeit.

Warum wurde eine zehnte Klasse für dieses Projekt ausgewählt?

Die zehnte Klasse wurde gewählt, weil sie über das notwendige kognitive Niveau verfügt, um komplexe Bewegungsbeschreibungen zu verfassen und soziale Kompetenzen zur eigenständigen Konzeption einer Strecke mitzubringen.

Wie wurde mit der Problematik von "Notvarianten" während des Projekts umgegangen?

Aufgrund von Wetterbedingungen musste der Autor auf Hilfsgeräte in der Halle ausweichen, was bei Schülern teils Motivationsverlust auslöste, jedoch als notwendiger Kompromiss für die Sicherheit und den Zeitrahmen diente.

Welchen Stellenwert haben Bewegungsbeschreibungen?

Sie dienen als wichtiges didaktisches Instrument, um das genaue Beobachten zu schulen und ein funktionales Verständnis für Bewegungsabläufe zu entwickeln, wobei der Autor empfiehlt, diese bei jüngeren Schülern stark zu vereinfachen.

Ende der Leseprobe aus 53 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Le Parkour im Sportunterricht. Wie kann man die Sportart aus Frankreich gezielt in den Unterricht einbauen?
Note
1,5
Autor
Doktor Jakob von Au (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2011
Seiten
53
Katalognummer
V372287
ISBN (eBook)
9783668505155
ISBN (Buch)
9783668505162
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Le Parkour Unterricht Schule Sport Bewegung Erziehung Didaktik Unterrichtseinheit Sportunterricht
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Doktor Jakob von Au (Autor:in), 2011, Le Parkour im Sportunterricht. Wie kann man die Sportart aus Frankreich gezielt in den Unterricht einbauen?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/372287
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Leseprobe aus  53  Seiten
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