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Verfahren und Besonderheiten bei der Bewertung kleiner und mittlerer Unternehmen

Titre: Verfahren und Besonderheiten bei der Bewertung kleiner und mittlerer Unternehmen

Thèse de Bachelor , 2015 , 79 Pages , Note: 1,7

Autor:in: Anonym (Auteur)

Gestion d'entreprise - Généralités
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Résumé Extrait Résumé des informations

Das Ziel der Bachelorarbeit ist es, dem Leser die Grundlagen der Bewertung von Unternehmen näher zu bringen und einen Überblick über die unterschiedlichen gängigen Bewertungsverfahren zu schaffen. Dadurch soll eine Basis für die Problematik der Bewertung kleiner und mittlerer Unternehmen gelegt werden. Hauptziel ist es, den Schwerpunkt auf die Betrachtung der Bewertung von kleinen und mittleren Unternehmen zu legen. Dem Leser sollen hierbei neben den Grenzen der Aussagefähigkeit eines Unternehmenswertes ebenso die Besonderheiten bei der Bewertung von KMU aufgezeigt werden. Daneben werden die vorgestellten Bewertungsverfahren auf ihre Eignung zur Bewertung von KMU hin überprüft.

Im Anschluss an dieses Kapital wird zunächst auf spezifische Merkmale von KMU eingegangen. Anhand dieser Merkmale wird eine für diese Arbeit geltende Definition für KMU herausgearbeitet. Ebenso wird die volkswirtschaftliche Bedeutung von KMU aufgezeigt. In Kapitel 3 werden die Grundlagen der Unternehmensbewertung erläutert. Hierzu erfolgt zunächst eine Erläuterung des Wertbegriffs um darauf aufbauend die Entwicklung der Werttheorie zu dokumentieren. Anschließend werden die vielfältigen Bewertungsfunktionen und -anlässe dargestellt. Ebenso sollen dem Leser die Grundsätze ordnungsmäßiger Unternehmensbewertung verdeutlicht werden. Nach den Grundlagen werden verschiedene ausgewählte Bewertungsverfahren dar-gestellt. Diese können in Gesamtbewertungs-, Einzelbewertungs- und Mischverfahren unterschieden werden.

In Kapitel 4 geht es um die Bewertung von kleinen und mittleren Unternehmen. Hierbei wird der Unternehmenswert kritisch betrachtet indem die Grenzen der Aussagefähigkeit eines Unternehmenswertes dargestellt werden. Im Anschluss auf die kritische Betrachtung des Unternehmenswertes erfolgt eine detaillierte Betrachtung der Besonderheiten bei der Bewertung von KMU. Daraufhin werden die Bewertungsverfahren auf ihre Eignung zur Bewertung von KMU hin untersucht. Beendet wird die Arbeit mittels einer abschließenden Betrachtung.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Merkmale von kleinen und mittleren Unternehmen

2.1 Definition von kleinen und mittleren Unternehmen

2.1.1 Quantitative Merkmale

2.1.2 Qualitative Merkmale

2.2 Volkswirtschaftliche Bedeutung

3 Grundlagen der Unternehmensbewertung

3.1 Grundbegriffe der Unternehmensbewertung

3.2 Entwicklung der Unternehmensbewertung

3.3 Funktionen der Unternehmensbewertung

3.3.1 Hauptfunktionen

3.3.2 Nebenfunktionen

3.3.3 Funktionen der Unternehmensbewertung nach IDW S 1

3.4 Anlässe der Unternehmensbewertung

3.4.1 Transaktionsbezogene Bewertungsanlässe

3.4.2 Nicht transaktionsbezogene Bewertungsanlässe

3.4.3 Anlässe der Unternehmensbewertung nach IDW S 1

3.5 Grundsätze ordnungsmäßiger Unternehmensbewertung

4 Bewertungsverfahren

4.1 Gesamtbewertungsverfahren

4.1.1 Ertragswertverfahren

4.1.2 Discounted-Cashflow-Verfahren

4.1.3 Multiplikatorverfahren

4.2 Einzelbewertungsverfahren

4.2.1 Substanzwertverfahren

4.2.2 Liquidationswertverfahren

4.3 Mischverfahren

4.3.1 Mittelwertverfahren

4.3.2 Übergewinnverfahren

4.3.3 Praktikerverfahren

5 Bewertung von kleinen und mittleren Unternehmen

5.1 Grenzen der Aussagefähigkeit eines Unternehmenswertes

5.2 Besonderheiten bei der Bewertung von KMU

5.2.1 Probleme und Besonderheiten bei der Bewertung von KMU

5.2.2 Besonderheiten bei der Bewertung von KMU nach IDW S 1

5.3 Auswahl des Bewertungsverfahrens

6 Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, die Grundlagen der Unternehmensbewertung zu erläutern und einen Überblick über gängige Bewertungsverfahren zu geben, um daraus eine fundierte Basis für die spezifische Problematik der Bewertung kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) abzuleiten. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der kritischen Untersuchung der Eignung dieser Verfahren für KMU unter Berücksichtigung ihrer individuellen Besonderheiten.

  • Strukturelle Abgrenzung und volkswirtschaftliche Relevanz von KMU
  • Theoretische Grundlagen und Entwicklung der verschiedenen Werttheorien
  • Detaillierte Analyse gängiger Gesamt-, Einzel- und Mischverfahren
  • Identifikation der Herausforderungen bei der Bewertung kleiner Unternehmen (z.B. Prognoseprobleme)

Auszug aus dem Buch

4.1.2 Discounted-Cashflow-Verfahren

Wird der Unternehmenswert durch ein DCF-Verfahren ermitteln, so wird der Wert aus der künftigen Ertragskraft des Unternehmens abgeleitet. Die DCF-Verfahren bestimmen den Unternehmenswert, indem die zukünftigen Cashflows des Unternehmens diskontiert werden. Um den Diskontierungszinssatz zu ermitteln, werden bei den DCF-Verfahren in der Regel auf das Capital Asset Pricing Modell (CAPM) zurückgegriffen. Als Ergebnis der DCF-Verfahren gilt der zu berechnende Marktwert des Eigenkapitals. Nach Gabler ist der Cashflow der „Überschuss der Einzahlungen über die Auszahlungen, d.h. der Nettozugang an flüssigen Mitteln aus dem Umsatz und sonstigen Aktivitäten eines Unternehmens.“ Die ermittelten Cashflows stellen die erwarteten Zahlungen an die Kapitalgeber des Unternehmens dar.

Die DCF-Verfahren lassen sich danach unterscheiden, ob ihnen eine Netto- oder Bruttokapitalisierung zugrunde liegt. Bei der Nettokapitalisierung erfolgt die Ermittlung des Unternehmenswertes direkt in einem Schritt, bei der Bruttokapitalisierung hingegen in zwei Schritten. Hierzu erfolgt zunächst die Bestimmung des Gesamtkapitalwertes um daraufhin durch Abzug der Nettofinanzschulden den Marktwert des Eigenkapitals zu bestimmen.

Entsprechend der bewertungsrelevanten Cashflows können mehrere DCF-Verfahren unterschieden werden. Unterschieden wird zwischen dem Equity-Ansatz (Nettokapitalisierung) und dem Entity-Ansatz (Bruttokapitalisierung), der wiederum in den Weighted Average Cost of Capital – Ansatz (WACC-Ansatz) und den Adjusted Present Value – Ansatz (APV-Ansatz) untergliedert werden kann. Diese Unterscheidung resultiert aus der unterschiedlichen Berücksichtigung hinsichtlich der Abgrenzung der zu diskontierenden Casflows, der zu verwendenden Kalkulationszinssätze und der Berücksichtigung von Änderungen der Kapitalstruktur im Zeitablauf.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die wachsende Bedeutung der Unternehmensbewertung im globalisierten Wirtschaftsumfeld und führt in die spezifische Problematik der Bewertung von KMU ein.

2 Merkmale von kleinen und mittleren Unternehmen: Dieses Kapitel definiert KMU anhand quantitativer und qualitativer Merkmale und hebt deren große volkswirtschaftliche Bedeutung hervor.

3 Grundlagen der Unternehmensbewertung: Hier werden die zentralen Wertbegriffe, die historische Entwicklung der Bewertungslehre sowie die vielfältigen Anlässe und Funktionen der Unternehmensbewertung erläutert.

4 Bewertungsverfahren: Das Kapitel bietet eine systematische Übersicht der wichtigsten Bewertungsverfahren, gegliedert in Gesamt-, Einzel- und Mischverfahren.

5 Bewertung von kleinen und mittleren Unternehmen: Hier steht die kritische Analyse der Grenzen der Aussagefähigkeit eines Unternehmenswertes bei KMU sowie die Untersuchung der Eignung der verschiedenen Verfahren im Fokus.

6 Schlussbetrachtung: Das Fazit fasst zusammen, dass es kein allgemeingültiges Verfahren für KMU gibt und betont die Notwendigkeit einer individuellen Abwägung zwischen Kosten und Nutzen der Bewertung.

Schlüsselwörter

Unternehmensbewertung, KMU, Ertragswertverfahren, Discounted-Cashflow-Verfahren, Multiplikatorverfahren, Substanzwert, Unternehmerlohn, Prognoseproblem, Kapitalmarkttheorie, Funktionslehre, Bewertungsanlässe, IDW S 1, KMU-Besonderheiten, Unternehmensnachfolge, Kapitalkosten.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Bachelorthesis behandelt die speziellen Verfahren und Herausforderungen bei der Bewertung von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) in Deutschland unter Berücksichtigung der IDW-Standards.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder umfassen die Definition von KMU, die Grundlagen der Unternehmensbewertung, die gängigen methodischen Ansätze zur Wertermittlung sowie die kritische Prüfung, wie diese Methoden auf die spezifischen Gegebenheiten von KMU anzuwenden sind.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Hauptziel ist es, dem Leser die Bewertungsgrundlagen näherzubringen und zu untersuchen, welche Bewertungsverfahren für KMU am besten geeignet sind, besonders vor dem Hintergrund, dass KMU stark durch den Inhaber geprägt sind.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Arbeit, die auf einer umfassenden Literaturanalyse, der Auswertung bestehender Bewertungsstandards (insb. IDW S 1) sowie empirischer Umfragedaten basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert im Detail die Gesamtbewertungsverfahren (Ertragswert/DCF), Einzelbewertungsverfahren sowie Mischverfahren und diskutiert die Besonderheiten bei KMU, wie etwa die Vermischung von privater und betrieblicher Sphäre.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Schlagworte sind Unternehmensbewertung, KMU, Ertragswertverfahren, Discounted-Cashflow-Verfahren, Multiplikatorverfahren sowie die Berücksichtigung von KMU-spezifischen Faktoren bei der Planung.

Warum ist die Bewertung von KMU oft schwieriger als die von Großunternehmen?

Aufgrund der Personenbezogenheit, der oft mangelnden formalen Unternehmensplanung und der starken Abhängigkeit von einzelnen Inhabern ist die Prognose der künftigen Ertragskraft bei KMU deutlich komplexer und fehleranfälliger.

Was bedeutet das "Prognoseproblem" bei KMU?

Da KMU häufig keine professionelle, integrierte Planungsrechnung vorweisen können, fehlen dem Bewerter fundierte Daten für die Zukunft, was die Ableitung zukünftiger finanzieller Überschüsse erschwert.

Warum wird das Praktikerverfahren trotz theoretischer Schwächen bei KMU genutzt?

Das Praktikerverfahren bietet eine für die Beteiligten leicht nachvollziehbare und kostengünstige Möglichkeit der Wertindikation, was dem praktischen Bedürfnis bei kleineren Transaktionen entgegenkommt.

Welche Bedeutung hat der Unternehmerlohn bei der Bewertung?

Bei KMU ist der Inhaber oft gleichzeitig Manager. Da für diese Arbeitsleistung häufig kein marktgerechtes Gehalt in der Bilanz erfasst ist, muss die Ertragsprognose um einen kalkulatorischen Unternehmerlohn bereinigt werden, um den wahren Unternehmenswert zu ermitteln.

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Résumé des informations

Titre
Verfahren und Besonderheiten bei der Bewertung kleiner und mittlerer Unternehmen
Université
Heilbronn University
Note
1,7
Auteur
Anonym (Auteur)
Année de publication
2015
Pages
79
N° de catalogue
V372434
ISBN (ebook)
9783668504110
ISBN (Livre)
9783668504127
Langue
allemand
mots-clé
verfahren besonderheiten bewertung unternehmen
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Anonym (Auteur), 2015, Verfahren und Besonderheiten bei der Bewertung kleiner und mittlerer Unternehmen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/372434
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