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Die Fibeln in der frühen Eisenzeit

Titel: Die Fibeln in der frühen Eisenzeit

Hausarbeit , 2015 , 25 Seiten , Note: 2,3

Autor:in: Belinda Luban (Autor:in)

Archäologie
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Hausarbeit behandelt die Fibeln aus dem Mittelmeerraum und beachtet dabei den historischen Kontext auf der Grundlage der erarbeiteten Mittel von Sapouna-Sakellarakis und Kilian, sowie die nach wie vor diskutierte Bedeutung der Verwendung und Ikonographie der einzelnen Fibeln. Der Autor hat das Augenmerk speziell auf die zum Teil gut erhaltenen griechischen Fibeln gelegt, die erst Mitte 20.des Jahrhunderts von Archäologen erforscht wurden und seit dem mehr Beachtung finden.

Die Hausarbeit gründet weitreichend auf die wegbereitenden Studien von Sapouna-Sakellarakis aus den 70er Jahren. Beginnend geht der Autor auf die verschiedenen Fibelgattungen ein, die sowohl Sapouna-Sakellarakis, als auch Kilian präsentiert haben. In Folge dessen werden ausführlich auf die Fundkomplexe eingegangen, die mit den Fibeln in Verbindung stehen. Eine Diskussion anhand der ikonographischen Mittel und Symbolik der Fibeln in Verbindung mit den Trachtbestandteilen und Grabinventaren, schließt daran an. Im Abschluss wird ansatzweise die noch umstrittene Annahme der Verwendung von prunkvollen Plattenfibeln erwähnt und warum es immer noch offene Fragen gibt, wenn diese vielleicht nicht im Alltag als Schmuck gebraucht wurden, es sie aber dennoch zuhauf gab.

An der Vielzahl der Fibeln, die in unterschiedlichen Gruppen und Gattungen aufgeteilt werden und im gesamten Mittelmeerraum zu dieser Zeit in verschiedenen Fundkomplexen vorkommen, kann man vereinzelte Hinweise auf den Gebrauch von Jenen erkennen. Welche künstlerischen Mittel der Ikonographie zu den damaligen Zeiten von Nöten waren, erklären die Plattenfibeln am ehesten. Es wird ein Einblick über die Vielfalt der Fibeln durch dieser Arbeit ermöglicht.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die griechische Tracht

3. Fibelaufbau und Verwendung

4. Die Fibeln im Überblick

5. Herstellung der Fibeln

6. Die regionalen Besonderheiten

6.1 Euböa

6.2 Rhodos

6.3 Kreta

6.4 Böotien

7. Vergleich zu anderen Objektgattungen

8. Datierungshinweise aus dem Zentralbalkan

9. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Verwendung und Bedeutung von Fibeln im Mittelmeerraum während der frühen Eisenzeit unter besonderer Berücksichtigung des historischen Kontexts und der Ikonographie. Dabei steht die Frage im Zentrum, wie diese Objekte als Statussymbole fungierten und welche Einblicke sie in die damaligen sozialen Strukturen und technologischen Fertigkeiten gewähren.

  • Typologie und Aufbau von Fibeln in der frühen Eisenzeit
  • Die Rolle der Fibel als Bestandteil der griechischen Tracht
  • Regionale Unterschiede in der Produktion und Verbreitung (Euböa, Rhodos, Kreta, Böotien)
  • Ikonographische Symbolik und mythologische Darstellungen
  • Chronologische Einordnung mittels archäologischer Fundkomplexe

Auszug aus dem Buch

Die griechische Tracht

Zwischen dem 8. und 6. Jh. v.Chr. trugen die Männer eine Art weiten Mantel, der als rechteckiges Stück Stoff um den Körper gelegt wurde. Dieser war oft kariert und wurde auf der rechten Schulter mit einer Fibel fixiert. Diese Methode der Fibelanbringung war auch die gängigste.

Da die Fibeln im Grab oft auf der oberen rechten Seite gefunden wurden, spricht der Archäologe J. von Richthofen von einer ‚Mantelschließe‘. (Abb. 1) Der häufige Gebrauch von zwei Fibeln an der Kleidung war erst ab der frühen Kaiserzeit üblich.

Hingegen wurden bei Frauen in fast 50% aller Gräbern, zwei Fibeln gefunden. Dazu kommt noch die Verwendung von 15-20 cm langen Gewandnadeln, die sehr oft einen profilierten Kopf (Abb. 2) hatten und als bewusstes Schmuckelement dienten. Diverse Nadeln mit Hakenenden konnten als Befestigungsmaterial für Kopfbedeckungen gedient haben.1

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einführung erläutert die wissenschaftliche Grundlage der Arbeit, die auf Studien von Sapouna-Sakellarakis basiert, und gibt einen Ausblick auf die Analyse der Fibelgattungen und deren symbolische Bedeutung.

2. Die griechische Tracht: Das Kapitel beschreibt die Art der Fibelanbringung bei Männern und Frauen sowie die Funktion als Mantelschließe oder Schmuckelement.

3. Fibelaufbau und Verwendung: Hier werden die technischen Bestandteile einer Fibel (Kopf, Körper, Fuß) erläutert und die vielseitige Nutzung im Alltag sowie im Grabkontext diskutiert.

4. Die Fibeln im Überblick: Eine systematische Einteilung der Fibeln in Grundtypen und Unterkategorien wie Plattenfibeln, italische Fibeln und Brillenfibeln erfolgt in diesem Abschnitt.

5. Herstellung der Fibeln: Dieser Teil widmet sich den Materialien, Werkstattkreisen und den handwerklichen Techniken wie Gussverfahren und Gravurmethoden.

6. Die regionalen Besonderheiten: Eine detaillierte Untersuchung der Funde aus Euböa, Rhodos, Kreta und Böotien, wobei spezifische regionale Charakteristika und Dekormotive hervorgehoben werden.

7. Vergleich zu anderen Objektgattungen: Die Autorin zieht Parallelen zu anderen archäologischen Fundstücken wie Keramiken, um Datierungen und den kulturellen Austausch zu untermauern.

8. Datierungshinweise aus dem Zentralbalkan: Dieses Kapitel vergleicht zentralbalkanische Fundkomplexe mit griechischen Typen, um eine genauere chronologische Einordnung vorzunehmen.

9. Fazit: Die Arbeit schließt mit einer zusammenfassenden Betrachtung zur Bedeutung der Fibeln als Statussymbol und dem Einfluss der orientalisierenden Mode auf die griechische Produktion.

Schlüsselwörter

Fibeln, frühe Eisenzeit, Mittelmeerraum, Plattenfibeln, Ikonographie, Trachtbestandteile, Archäologie, Lefkandi, Metallverarbeitung, Grabbeigaben, Mythologie, griechische Tracht, antike Handwerkskunst, Statussymbol, Typologie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit den archäologischen Funden von Fibeln im Mittelmeerraum während der frühen Eisenzeit, wobei insbesondere deren Herstellung, Verwendung und Bedeutung als Statussymbole beleuchtet werden.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die zentralen Themen umfassen die Typologie und den Aufbau von Fibeln, ihre Funktion innerhalb der griechischen Tracht, regionale Unterschiede der Produktion sowie die ikonographische Bedeutung der Verzierungen.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, ein besseres Verständnis für die Vielfalt der Fibeln zu entwickeln und zu untersuchen, welche Rolle sie im gesellschaftlichen Kontext und bei der Ausgestaltung des Machtstatus ihrer Besitzer spielten.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden angewendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine Literaturanalyse wegweisender Studien, wie die von Sapouna-Sakellarakis und Kilian, sowie auf den vergleichenden Vergleich von Grabinventaren und archäologischen Fundkomplexen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine technische Beschreibung der Fibeln, eine Übersicht der Fibeltypen sowie eine detaillierte Analyse regionaler Unterschiede auf Euböa, Rhodos, Kreta und Böotien.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem: Fibeln, frühe Eisenzeit, Ikonographie, Metallverarbeitung, Grabbeigaben, antike Handwerkskunst und griechische Tracht.

Warum spielen Plattenfibeln eine besondere Rolle?

Plattenfibeln werden in der Arbeit als besonders prunkvoll eingestuft, was auf einen hohen Machtstatus der Träger hinweist; zudem bieten sie durch ihre figürlichen Darstellungen wertvolle mythologische Anhaltspunkte.

Welche Bedeutung haben die Funde aus der Zeus-Grotte?

Die Funde aus der Zeus-Grotte auf Kreta sind von hoher Bedeutung, da sie aufwendig gearbeitete Bronzefibeln mit Darstellungen zeigen, die möglicherweise mit Herakles und seiner Sage in Verbindung stehen.

Ende der Leseprobe aus 25 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Fibeln in der frühen Eisenzeit
Hochschule
Freie Universität Berlin  (Klassische Archäologie)
Veranstaltung
Der Mittelmeerraum in der frühen Eisenzeit
Note
2,3
Autor
Belinda Luban (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2015
Seiten
25
Katalognummer
V372864
ISBN (eBook)
9783668503953
ISBN (Buch)
9783668503960
Sprache
Deutsch
Schlagworte
fibeln eisenzeit
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Belinda Luban (Autor:in), 2015, Die Fibeln in der frühen Eisenzeit, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/372864
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  25  Seiten
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