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Spin-Off-Werbung. Ist die Fernsehserie zum Kinofilm nur Werbung mit Story?

Titel: Spin-Off-Werbung. Ist die Fernsehserie zum Kinofilm nur Werbung mit Story?

Hausarbeit , 2014 , 13 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Bennet Ludwig (Autor:in)

Medien / Kommunikation - Film und Fernsehen
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Am Beispiel der Star-Wars-Saga, die sich durch eine umfangreiche und intermediale Erzählung auszeichnet, soll im Folgenden die Frage geklärt werden, ob die Fernsehserie zum Film eine sinnvolle narrative Erweiterung eines Filmes darstellt oder letztlich doch nur Werbung mit einem roten, doch gänzlich unwichtigen Faden ist.

Beginnend mit einem Überblick der Sternenkriege und deren medialen Auftretens, werden danach die Besonderheiten der erzählenden Medien analysiert, bevor die besondere Rolle des Fernsehens und die aktuell darin ausgestrahlte Star-Wars-Fernsehserie und ihr Vorgänger genauer untersucht werden, um letztlich im Fazit die Forschungsfrage zu beantworten. Die Untersuchung wird vorwiegend unter narratologischen Gesichtspunkten durchgeführt und finanzielle Aspekte bleiben unbeachtet. Zunächst werden aber noch die wichtigsten Begriffe erläutert, die zur Analyse herangezogen werden.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung - Erzählendes Werben

2. Plot, Story und Spin-Off

3. Der Star-Wars-Mythos

3.1. Medien der Erzählung im Kanon

3.2. Dramaturgie der Medien

4. Star-Wars und das Fernsehen

5. Die Klonkriege

6. Fazit – Werbung für den Kult

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht am Beispiel der Star-Wars-Saga, ob Fernsehserien, die auf Kinofilmen basieren, eine inhaltlich sinnvolle narrative Erweiterung darstellen oder primär als marketingorientierte Instrumente zur Markenpflege und Merchandising-Förderung fungieren. Dabei wird analysiert, wie diese Produktionen als "Spin-Offs" in das mediale Gesamtgefüge eingebettet sind.

  • Intermediale Narration und Transmedialität
  • Strategien der Vermarktung und Lizenzierung von Medienmarken
  • Der narrative Kanon und das "Erweiterte Universum" von Star Wars
  • Medienspezifische Dramaturgien (Film vs. Fernsehen vs. interaktive Medien)
  • Strukturelle Analyse der Star-Wars-Animationsserien (Clone Wars)

Auszug aus dem Buch

3.1. Medien der Erzählung im Kanon

Die Narration von Star-Wars über die Ursprungsfilme hinaus geht wie schon gesagt intermedial vonstatten. Das heißt, der Plot wird intermedial - durch verschiedene Medien hindurch -, mit vielen Stories fortgeführt und erweitert. Bereits vor dem Veröffentlichungsjahr von EPISODE V erschienen von Alan Dean Foster ein Buch über die Figur des Luke Skywalker und Brian Daley sogar zwei über die des Han Solo. Um die Kontinuität des Plots trotz der Vielzahl der Autoren zu wahren und erzählerischen Wider-sprüchen vorzubeugen, werden alle lizensierten Stories im Star-Wars-Kanon zusammengefasst. Jede Story, die außerhalb der beiden Kinotrilogien erzählt wird, doch zum narrativen Kanon gezählt wird, fällt offiziell unter die Kategorie des Erweiterten Universums. Somit wird der größte Teil der Saga in einem multimedialen Spin-Off Feuerwerk unterschiedlicher Autoren erzählt, das sich um die Hauptfilme rankt.

Mit der „zunehmende[n] Narrativierung des Computerspiels“ wird die Erzählung mittlerweile auch auf spielerischem Wege fortgeführt. So werden mittlerweile nicht mehr nur ausgewählte Filmszenen nachgespielt, sondern ganz neue Stories innerhalb der Saga interaktiv rezipierbar, wodurch sie erstmals die „Möglichkeit der direkten Einflussnahme seitens des Rezipienten“ - zumindest innerhalb der kanonisierten Story – ermöglichen. Aktuellstes Beispiel dafür ist das MMORPG STAR WARS: THE OLD REPUB-LIC (BioWare, PC, EA & LucasArts 2011), dessen Plot über 3000 Jahre vor den Filmtri-logien angesiedelt ist. Der Spieler hat darin nicht nur die Möglichkeit die den Blickwinkel auf die Geschichte aus Seiten der Republik und des Imperiums (also Gut oder Böse) zu erleben, sondern kann zwischen vielen, auf die Charakterklassen zugeschnittene Story auf seine ganz eigene Art zu erfahren.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung - Erzählendes Werben: Diese Einführung erläutert die Bedeutung intermedialer Narration und stellt die Forschungsfrage, ob Serien-Spin-Offs narrative Mehrwerte bieten oder lediglich Werbefunktionen erfüllen.

2. Plot, Story und Spin-Off: In diesem Kapitel werden die theoretischen Begrifflichkeiten definiert, die für die Analyse der transmedialen Erzählstrukturen und der spezifischen Einordnung von Nebenprodukten notwendig sind.

3. Der Star-Wars-Mythos: Es wird die Entstehung des Star-Wars-Universums als weitverzweigter Mythos nachgezeichnet, der über die Filmtrilogien hinaus ein "Erweitertes Universum" aufgebaut hat.

4. Star-Wars und das Fernsehen: Dieser Teil beleuchtet die Rolle des Fernsehens als Plattform für die Vermarktung von Kinofilmen und die historische Entwicklung hin zu interaktiven Formaten.

5. Die Klonkriege: Eine detaillierte Untersuchung der Zeichentrick- und Animationsserien zu den Klonkriegen sowie deren Einordnung als Prequels/Sequels in den narrativen Gesamtkontext der Saga.

6. Fazit – Werbung für den Kult: Die abschließende Betrachtung kommt zu dem Schluss, dass die untersuchten Produktionen primär werbenden Charakter besitzen und zur Festigung der Markenbindung dienen.

Schlüsselwörter

Star Wars, Spin-Off, Intermediale Narration, Fernsehen, Vermarktung, Transmedialität, Erweiterte Universum, Klonkriege, Markenbindung, Storytelling, Plot, Lizenzierung, Televisualität, George Lucas, Fan-Kultur.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht die medienübergreifende Narration am Beispiel der Star-Wars-Saga und beleuchtet die Funktion von Fernsehserien-Spin-Offs im Kontext der Markenvermarktung.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die Schwerpunkte liegen auf der intermedialen Erzählstruktur, der ökonomischen Verwertung von Medienmarken und der narratologischen Analyse von Spin-Off-Produktionen.

Welches primäre Ziel verfolgt die Forschungsarbeit?

Das Ziel ist die Beantwortung der Frage, ob eine Fernsehserie zum Film eine narrative Erweiterung darstellt oder lediglich als werbendes Begleitprodukt ohne inhaltlichen Tiefgang agiert.

Welche methodischen Ansätze kommen zum Einsatz?

Die Untersuchung erfolgt schwerpunktmäßig unter narratologischen Gesichtspunkten, wobei analytische Begriffe wie Plot, Story und Spin-Off-Klassifikationen zur Anwendung kommen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit inhaltlich behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Definitionen von Medienbegriffen, die Entwicklung des Star-Wars-Mythos, die mediale Dramaturgie sowie die spezifische Rolle der Klonkrieg-Animationsserien.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am stärksten?

Die Arbeit lässt sich durch die Begriffe Intermedialität, Transmediale Erzählung, Markenbindung, Televisualität und Spin-Off-Strategie definieren.

Inwiefern beeinflusst der Begriff "Erweitertes Universum" die Argumentation?

Der Begriff dient als Grundlage, um zu verdeutlichen, wie viele verschiedene Medienformate (Romane, Spiele, Serien) um die Kern-Saga herum angeordnet sind, um eine zusammenhängende Markenwelt zu schaffen.

Welche Schlussfolgerung zieht der Autor bezüglich der Disney-Ära?

Der Autor prognostiziert, dass Disney die Marke Star Wars durch Synergieeffekte zwischen Film, Serie und Merchandising weiter intensiv vermarkten wird, wobei die Markenbindung für zukünftige Generationen im Fokus steht.

Ende der Leseprobe aus 13 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Spin-Off-Werbung. Ist die Fernsehserie zum Kinofilm nur Werbung mit Story?
Hochschule
Universität zu Köln
Note
1,3
Autor
Bennet Ludwig (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2014
Seiten
13
Katalognummer
V373033
ISBN (eBook)
9783668505452
ISBN (Buch)
9783668505469
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Spin-Off Star Wars Adaption Werbung Serie Series Serial
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Bennet Ludwig (Autor:in), 2014, Spin-Off-Werbung. Ist die Fernsehserie zum Kinofilm nur Werbung mit Story?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/373033
Blick ins Buch
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