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Magersucht im Jugendalter. Bin ich schuld, wenn mein Kind hungert?

Titel: Magersucht im Jugendalter. Bin ich schuld, wenn mein Kind hungert?

Studienarbeit , 2016 , 19 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Carina Bernmann (Autor:in)

Soziale Arbeit / Sozialarbeit
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Einführend in das Thema erfolgt eine Darstellung der Krankheit Magersucht mit ihren Auslösern, Symptomen und Therapieformen, die oft zur Behandlung ergriffen werden, wie z.B. die psychotherapeutische Einzelbehandlung und die Familientherapie.

Anschließend wird der Schwerpunkt auf an Magersucht erkrankte Jugendliche gelegt. Es werden Informationen zur alters- und geschlechtsspezifischen Verbreitung und der durchschnittlichen Dauer der Krankheit gegeben.

Schließlich wird auf die Einflüsse eingegangen, die auf die Entstehung und Entwicklung der Erkrankung einwirken: der Bereich Gesellschaft und Feminismus, den Eintritt in die Pubertät Krankheiten und Familie, Eltern und Erziehung

Abschließend wird aufgeführt, in welcher Form auf die Jugendlichen, die Entstehung und den Verlauf ihrer Krankheit durch das elterliche Verhalten, sowie die Erziehung und durch gegebene Familienkonstellationen Einfluss genommen wird.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Zusammenfassung

2 Einleitung

3 Hauptteil

3.1 Darstellung der Krankheit

3.1.1 Symptome

3.1.2 Behandlung

3.1.3 Heilung

3.2 Jugendliche mit Magersucht

3.2.1 Alters- und geschlechtsspezifische Verbreitung

3.2.2 Dauer der Erkrankung

3.3 Einflüsse auf die Entstehung und Entwicklung der Krankheit

3.3.1 Gesellschaft & Feminismus

3.3.2 Eintritt in die Pubertät

3.3.3 Krankheiten

3.3.4 Familie, Eltern, Erziehung

3.4 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Studienarbeit untersucht die komplexen Ursachen und Entwicklungsfaktoren der Magersucht im Jugendalter, mit einem besonderen Fokus auf die Rolle des elterlichen Verhaltens und der familiären Dynamiken als potenzielle Auslöser.

  • Klinische Darstellung und Symptomatik der Anorexia nervosa
  • Therapeutische Ansätze und stationäre Behandlungsmöglichkeiten
  • Soziologische und feministische Perspektiven auf das Krankheitsbild
  • Einfluss der Pubertät und Identitätsfindung
  • Familiensystemische Betrachtung und elterlicher Einfluss

Auszug aus dem Buch

3.1.1 Symptome

Bei der Beschreibung der anorektischen Symptomatik ist zu beachten, dass zwischen psychischen und physischen Symptomen unterschieden werden muss, die jedoch Einfluss aufeinander haben und somit eine gewisse Abhängigkeit voneinander aufweisen. Außerdem ist die Ausprägung einzelner Symptome von Person zu Person unterschiedlich stark, sodass nicht pauschal davon ausgegangen werden kann, dass bei jeder Person vor oder während der Erkrankung dieselben Verhaltensweisen und körperlichen Erscheinungen auftreten.

Das signifikanteste Symptom für eine Magersucht ist der durch die Einschränkung der Nahrungsaufnahme ausgelöste Gewichtsverlust. Die Betroffenen hungern inmitten des Nahrungsüberflusses, in dem sie leben. Dadurch kann bei den Betroffenen der Gedanke an Essen, gerade bei einem sehr starken Hungergefühl, übermächtig werden. Dies führt zu einer zwanghaften Beschäftigung mit dem Thema Essen, bis es zu einem Verlust der Kontrolle kommt und der Anorektiker oft im Zuge eines Heißhungeranfalls extrem viel isst. Kurz darauf folgen Gefühle der Schuld und Reue, da er um sein Gewicht bangt und wütend darüber ist, die Kontrolle verloren zu haben. Um dem entgegenzuwirken, kommt es bei vielen Betroffenen zu selbstinduziertem Erbrechen oder dem Missbrauch von harntreibenden- und / oder Abführmitteln. Sie wollen ihr Gewicht halten und den Körper von der unerwünschten Nahrung reinigen (Brand, 2010).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Zusammenfassung: Die Arbeit gibt einen Überblick über die Magersucht im Jugendalter, beleuchtet Symptome und Therapien sowie die Einflüsse von Gesellschaft, Pubertät und familiären Strukturen auf die Krankheitsentstehung.

2 Einleitung: Hier wird die Komplexität der Magersucht als Krankheitsbild hervorgehoben und die Forschungsfrage nach der Rolle der Eltern als Auslöser der Erkrankung formuliert.

3 Hauptteil: Dieses Kapitel bildet den Kern der Arbeit und analysiert detailliert die medizinischen Symptome, Behandlungsansätze, epidemiologische Daten sowie die psychosozialen und familiären Entstehungsfaktoren der Anorexia nervosa.

3.1 Darstellung der Krankheit: Es erfolgt eine Definition der Anorexia nervosa, die Abgrenzung zur Esssucht sowie eine Erläuterung der psychischen und physischen Leitsymptome.

3.2 Jugendliche mit Magersucht: Dieses Kapitel betrachtet die Verbreitung unter geschlechtsspezifischen Aspekten und analysiert die Dauer sowie den typischen Verlauf der Erkrankung bei Jugendlichen.

3.3 Einflüsse auf die Entstehung und Entwicklung der Krankheit: Hier werden externe Faktoren wie gesellschaftliche Rollenbilder, der Einfluss der Medien, der Pubertätseintritt sowie familiäre Konstellationen als Auslöser untersucht.

3.4 Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und konstatiert, dass Eltern zwar eine bedeutende Rolle spielen, aber nur einen Teil der komplexen Entstehungsursachen der Krankheit darstellen.

Schlüsselwörter

Magersucht, Anorexia nervosa, Jugendalter, Essstörung, Familientherapie, Eltern-Kind-Beziehung, Pubertät, Körperwahrnehmungsstörung, Gewichtsverlust, Symptomatik, Psychosomatik, Identitätsfindung, Familienkonstellation, Soziale Arbeit, Prävention

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Studienarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Krankheit Magersucht im Jugendalter, insbesondere die Ursachen, Symptome und die Rolle des elterlichen Verhaltens für die Entwicklung der Erkrankung.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Zu den zentralen Themen gehören das klinische Krankheitsbild der Anorexia nervosa, verschiedene Therapieformen, die Auswirkungen der Pubertät sowie die Bedeutung von familiären Interaktionsmustern.

Welches primäre Ziel verfolgt die Arbeit?

Das Ziel ist es herauszuarbeiten, welchen Einfluss Eltern auf den Verlauf der Magersucht bei Jugendlichen haben und inwiefern sie als Auslöser oder aufrechterhaltender Faktor fungieren können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Literaturanalyse und der Auseinandersetzung mit psychologischen sowie pädagogischen Fachbeiträgen zu Essstörungen.

Was wird im Hauptteil detailliert behandelt?

Im Hauptteil werden neben der Symptomatik und den Therapieformen die soziokulturellen Einflüsse (Feminismus/Gesellschaft) und die spezifischen Familienstrukturen analysiert, die eine Anorexie begünstigen können.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist durch Begriffe wie Magersucht, Anorexia nervosa, Familientherapie, Identitätsstörung und elterliche Erziehung geprägt.

Warum wird im Text die stationäre Behandlung kritisch betrachtet?

Die stationäre Behandlung wird zwiespältig bewertet, da sie zwar physische Rettung bietet, aber durch Konkurrenzdenken unter Patienten und Trotzreaktionen gegen Kontrolle auch die Symptomatik verschlimmern kann.

Welche Bedeutung kommt der Familie bei der Krankheitsentstehung zu?

Die Arbeit legt dar, dass in vielen Fällen eine kühle, leistungs- und kontrollorientierte Familienatmosphäre sowie eine mangelnde individuelle Autonomie des Kindes die Entwicklung einer Magersucht begünstigen.

Ende der Leseprobe aus 19 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Magersucht im Jugendalter. Bin ich schuld, wenn mein Kind hungert?
Hochschule
Medical School Hamburg
Note
1,3
Autor
Carina Bernmann (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2016
Seiten
19
Katalognummer
V373092
ISBN (eBook)
9783668505513
ISBN (Buch)
9783668505520
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Magersucht Jugend Klinische Sozialarbeit Erziehung Jugendliche Magersüchtig Soziale Arbeit Anorexia nervosa
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Carina Bernmann (Autor:in), 2016, Magersucht im Jugendalter. Bin ich schuld, wenn mein Kind hungert?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/373092
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  19  Seiten
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