Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Publicación mundial de textos académicos
Go to shop › Psicología - Psicología social

Die soziale Wahrnehmung in Bezug auf den ersten Eindruck. Stereotypisierung, Bildung von Vorurteilen und Persönlichkeitstheorie

Eine wissenschaftlicher Arbeit mit Praxisbezug

Título: Die soziale Wahrnehmung in Bezug auf den ersten Eindruck. Stereotypisierung, Bildung von Vorurteilen und Persönlichkeitstheorie

Trabajo de Seminario , 2016 , 10 Páginas , Calificación: 1,3

Autor:in: Rainer Rozanski (Autor)

Psicología - Psicología social
Extracto de texto & Detalles   Leer eBook
Resumen Extracto de texto Detalles

Diese Hausarbeit untersucht die soziale Wahrnehmung in Bezug auf den ersten Eindruck. Doch ist das bereits Erlebte auch in der Wahrnehmung des ersten Eindruckes relevant? Wie kann der erste Eindruck so entscheidend sein und welche Prozesse durchläuft der Mensch in dem Moment des ersten Eindrucks? Diese Fragestellungen bilden den Kern dieser Arbeit und werden in Ihrem Verlauf beantwortet und kritisch hinterfragt.

„Für den ersten Eindruck gibt es keine zweite Chance.“ Diese oft sprichwörtlich genutzte Aussage trifft sowohl im beruflichen als auch im privaten Kontext immer wiederkehrend auf unseren Alltag zu. Die Persönlichkeit unseres Gegenübers lässt sich meist nicht anhand einer einzelnen Impression erkennen, dennoch bildet der Mensch sich im ersten Moment einen sofortigen und nachhaltigen Eindruck zu der ihm gegenüberstehenden Person. Um den Menschen aber vollständig richtig einschätzen oder bewerten zu können bedarf es aber einer Vielzahl weiterer Eindrücke, welche zum Teil bewusst und zum größten Teil unbewusst im menschlichen Gehirn verarbeitet werden. Das Gefühl auf Anhieb einen Menschen zu mögen oder bedeutende Sympathie für eine fremde Person zu empfinden kennen viele Menschen. Auf der anderen Seite ist das Gefühl, sein Gegenüber von dem ersten Kontaktmoment nicht zu mögen, ebenfalls ein bekanntes Phänomen. Hieraus lässt sich vermuten, dass die Mechanismen der menschlichen Wahrnehmung vielschichtig und komplex sind.

Durch die stetig wachsenden Anforderungen an die Menschen in der heutigen Gesellschaft, der damit verbundene Druck auf den Menschen direkt auf den ersten Moment an ein umfassendes und auch perfektes Bild abzugeben oder gar seinen Gegenüber nicht spüren zu lassen wie das persönliche Befinden aktuell ist, kann zu einer Charakterverzerrung führen welche in vielerlei Hinsicht beirren kann.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1. Grundgedanke

1.2. Problemstellung

2. Wissenschaftlicher Hintergrund

2.1. Die soziale Wahrnehmung

2.2. Stereotypisierung mit einhergehender Entstehung von Vorurteilen

2.3. Eindrucksbildung nach dem Kontinuum-Modell von Fiske & Neuberg

2.4. Nonverbale Kommunikation

2.5. Implizite Persönlichkeitstheorie

2.6. Attributionstheorie

2.7. Kovariationstheorie

3. Praxisbezug

4. Fazit

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die Arbeit untersucht die komplexen Mechanismen der menschlichen Wahrnehmung bei der Entstehung des ersten Eindrucks, um auf Basis psychologischer Theorien zu verstehen, wie soziale Urteile gefällt werden und wie diese Prozesse aktiv reflektiert oder beeinflusst werden können.

  • Grundlagen der sozialen Wahrnehmung und Kognition.
  • Mechanismen der Stereotypisierung und Vorurteilsbildung.
  • Einfluss von nonverbaler Kommunikation auf die Urteilsbildung.
  • Rolle von Persönlichkeitstheorien und Attribution bei der Einschätzung von Mitmenschen.
  • Praktische Reflexion des ersten Eindrucks im beruflichen Kontext.

Auszug aus dem Buch

2.2. Stereotypisierung mit einhergehender Entstehung von Vorurteilen

Von der Stereotypisierung wird gesprochen wenn einer bestimmten kategorisierten Gruppe Eigenschaften zugesprochen werden. Der Volksmund spricht hier von „Schubladendenken“. Menschen werden feste identische Eigenschaften zugewiesen obwohl diese sehr unterschiedlich sein können. Die aus der ersten Wahrnehmung entstandenen Schlussfolgerungen reichen aus, um das Erlebte einer Gruppe mit gleichen Eigenschaften zu zuweisen. Stereotypen können sowohl positiv, negativ als auch neutral sein. Um einen Stereotypen zu erstellen ist die soziale Kategorisierung erforderlich, welche sich durch eine bestimmte Gruppe, Nationalität, Klasse, Altersgruppe oder ein bestimmtes Geschlecht auszeichnet. Die Stereotypisierung erfolgt automatisch. Durch die Zuordnung bestimmter Verhaltensweisen oder Merkmale wird die Einteilung in diese Gruppen unterzogen. Nach Petersen endet der Prozess nicht bereits mit der Kategorisierung sondern endet erst mit der Zuschreibung von Eigenschaften, Motiven und Fähigkeiten. Durch diese Zuschreibung entstehen Vorurteile welche für den weiteren Verlauf der Kommunikation von Bedeutung sind und sowohl positiv als auch negativ sein können. Grundsätzlich ist aber davon auszugehen, dass eine Fremdgruppe negativer eingeschätzt wird als die Eigene. Oftmals werden die Vorurteile zu einer „ablehnenden und feindseligen Haltung gegenüber einer Person, die einer Gruppe angehört zugeschrieben, einfach deswegen, weil sie zu dieser Gruppe gehört und deshalb dieselben zu beanstandenden Eigenschaften haben soll, die man der Gruppe zuschreibt.“ In diesem Zusammenhang ist der Halo-Effekt zu erwähnen, dieser folgt dem Ökonomieprinzip und weist auf, dass dem Menschen bereits möglichst wenige aber dafür prägnante Informationen über seinen Gegenüber ausreichen um ein Urteil zu bilden. Diese Urteilsbildung findet binnen Bruchteilen von Sekunden statt und ist nur schwer revidierbar. Andere Merkmale des Menschen werden in den Hintergrund gedrängt, nur das prägnante Merkmal wird primär betrachtet. Auch wenn sich diese Urteilsbildung im Nachhinein als falsch herausstellen sollte wird der Mensch weiter nach Argumenten und Informationen suchen seine einstige Einschätzung zu bestätigen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Relevanz des ersten Eindrucks ein und stellt die zentrale Fragestellung der Arbeit bezüglich der Wahrnehmungsprozesse vor.

2. Wissenschaftlicher Hintergrund: Dieses Kapitel erläutert theoretische Konzepte wie soziale Kognition, Stereotypisierung, das Kontinuum-Modell sowie verschiedene Attributionstheorien.

3. Praxisbezug: Hier reflektiert der Autor seine eigenen beruflichen Erfahrungen als Berater im Bankwesen hinsichtlich der Wirkung des ersten Eindrucks auf andere Personen.

4. Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass die soziale Wahrnehmung individuell geprägt ist und durch kognitive Verzerrungen sowie das Ökonomieprinzip erschwert wird.

Schlüsselwörter

Erster Eindruck, Soziale Wahrnehmung, Stereotypisierung, Vorurteile, Kontinuum-Modell, Nonverbale Kommunikation, Implizite Persönlichkeitstheorie, Attributionstheorie, Kovariationstheorie, Halo-Effekt, Sozialpsychologie, Urteilsbildung, Selbstreflexion, Schubladendenken, soziale Kognition.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit den psychologischen Mechanismen, die ablaufen, wenn Menschen sich innerhalb von Sekunden einen ersten Eindruck von ihrem Gegenüber bilden.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die zentralen Themen umfassen die soziale Wahrnehmung, die Bildung von Stereotypen und Vorurteilen, sowie verschiedene theoretische Modelle zur Informationsverarbeitung und Attribution.

Was ist das primäre Ziel der Seminararbeit?

Das Ziel ist es, anhand wissenschaftlicher Theorien zu erklären, wie Eindrucksbildung funktioniert, und aufzuzeigen, wie man sich dieser Prozesse bewusstwerden und eigene Eindrücke reflektieren kann.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse psychologischer Theorien zur sozialen Wahrnehmung und verbindet diese mit einem praxisorientierten Reflexionsansatz.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in einen wissenschaftlichen Hintergrund, der etablierte Theorien (z. B. Fiske & Neuberg, Heider, Kelley) vorstellt, und einen praktischen Teil, der diese auf den Berufsalltag überträgt.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Erster Eindruck, Soziale Wahrnehmung, Stereotypisierung, Attributionstheorie und Selbstreflexion.

Wie unterscheidet sich die interne von der externen Attribution?

Die interne Attribution führt ein Verhalten auf die Person selbst zurück, während die externe Attribution das Verhalten durch situative Faktoren erklärt.

Welche Erkenntnis hat der Autor aus seinem Praxisbezug gewonnen?

Der Autor stellte fest, dass sein als kompetent beabsichtigtes Auftreten auf Kollegen teilweise einschüchternd wirkte, was ihn zur intensiven Selbstreflexion anregte.

Final del extracto de 10 páginas  - subir

Detalles

Título
Die soziale Wahrnehmung in Bezug auf den ersten Eindruck. Stereotypisierung, Bildung von Vorurteilen und Persönlichkeitstheorie
Subtítulo
Eine wissenschaftlicher Arbeit mit Praxisbezug
Universidad
University of Applied Sciences Essen
Calificación
1,3
Autor
Rainer Rozanski (Autor)
Año de publicación
2016
Páginas
10
No. de catálogo
V373270
ISBN (Ebook)
9783668510913
ISBN (Libro)
9783668510920
Idioma
Alemán
Etiqueta
Eindruck Sozialpsychologie Psychologie Wirkung wirken auf Menschen
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Rainer Rozanski (Autor), 2016, Die soziale Wahrnehmung in Bezug auf den ersten Eindruck. Stereotypisierung, Bildung von Vorurteilen und Persönlichkeitstheorie, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/373270
Leer eBook
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
Extracto de  10  Páginas
Grin logo
  • Grin.com
  • Envío
  • Contacto
  • Privacidad
  • Aviso legal
  • Imprint