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Ich-Gebrauch und grammatische Merkmale der Origo-Exklusivität in populärwissenschaftlichen und wissenschaftlichen Texten

Eine vergleichende Analyse

Titre: Ich-Gebrauch und grammatische Merkmale der Origo-Exklusivität in populärwissenschaftlichen und wissenschaftlichen Texten

Exposé Écrit pour un Séminaire / Cours , 2015 , 28 Pages , Note: 11,0

Autor:in: Sarah Insacco (Auteur)

Philologie Allemande - Linguistique
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Diese Seminararbeit untersucht den Ich-Gebrauch und grammatische Merkmale der Origo-Exklusvität in den populärwissenschaftlichen und wissenschaftlichen Texten. Eine Methode zur Messung der Wissenschaftssprachlichkeit innerhalb wissenschaftlicher Texte, die unter anderem von Czicza entwickelt wurde und an gegebener Stelle näher beleuchtet wird, bildet in dieser Arbeit die Basis für die empirische Untersuchung ausgewählter Auszüge wissenschaftlicher und populärwissenschaftlicher Texte.

Deren Vorschlag benennt eine Anzahl pragmatischer Gebote, die innerhalb wissenschaftlicher Texte mir bestimmten grammatischen Merkmalen korrelieren und sie somit als wissenschaftliche Texte identifizieren können. Auf eines dieser insgesamt vier Gebote, die Origo-Exklusivität, wird sich in dieser Seminararbeit konzentriert, da sie die Kategorien beinhaltet, die sowohl deagentivieren als auch detemporalisieren können und daher mit dem Ich-Gebrauch partiell in Verbindung stehen. Dabei wird von der Annahme ausgegangen, dass populärwissenschaftliche Texte einen höheren Grad an Ich-Gebrauch aufweisen im Vergleich zu den wissenschaftlichen Texten und dementsprechend weniger häufig Strategien zur Ich-Vermeidung anwenden. Mithilfe der Grundlagen der vorgestellten Methode soll dieser Vergleich durchgeführt und im Anschluss daran ausgewertet werden. Beachtet werden muss an dieser Stelle, dass sich mithilfe des methodischen Vorgehens somit die Wissenschaftlichkeit in Bezug auf die vom Autor verwendete Sprache messen lässt, nicht aber die Wissenschaftlichkeit des Textes an sich – auch diese Gegebenheit wird im Verlauf nochmals aufgegriffen werden, da letztlich die eindeutige Zuordnung der untersuchten Texte zur Wissenschaft oder Populärwissenschaft möglicherweise nicht immer aufgrund der bloßen Messung von wissenschaftlicher Sprache ohne Restzweifel erfolgen kann.

Insofern wird nun als Erstes eine Erläuterung der Begriffe, die in der Seminararbeit des Öfteren benutzt werden und auch die theoretische Basis des Operationalisierungsvorschlages von Cziczca bilden, notwendig sein, sodass daran anschließend der Operationalisierungsvorschlag erklärt und zur Anwendung gebracht werden kann, um dann letztlich die oben aufgestellte Behauptung, dass populärwissenschaftliche Texte einen höheren Grad an Ich-Gebrauch und somit weniger Strategien zur Ich-Vermeidung aufweisen, in der Auswertung zu bestätigen oder zu entkräften.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Begriffsbestimmungen

2.1. Wissenschaftssprache

2.2. Wissenschaftliche Fachsprache

2.3. Populärwissenschaft und ihre Rolle als Wissensvermittler

3. Schaffen der empirischen Arbeitsgrundlage in Anlehnung an Czicza, Hennig, Emmrich und Niemann: Zur Verortung von Texten zwischen den Polen maximaler und minimaler Wissenschaftlichkeit. Ein Operationalisierungsvorschlag

3.1. Origo-Exklusivität und ihre für die Operationalisierung relevanten Parameter

3.2. Darlegung des methodischen Vorgehens

4. Ergebnisse der Untersuchung ausgewählter Texte

4.1. Magisterarbeit – Zur Herstellung/Darstellung von Weiblichkeit in der Fernsehserie „Buffy the Vampire Slayer“

4.2. Beitrag in einem Sammelband – Versuch, „Restless“ zu verstehen

4.3. Beitrag in einem Sammelband – Frankfurt School, Sunnydale High. Allegorisierung der Kulturindustrie in Buffy the Vampire Slayer

4.4. Rezension – Review: Buffy – Im Bann der Dämonen|Staffel 1 (Serie)

5. Auswertung der Untersuchungsergebnisse

5.1. Magisterarbeit – Zur Herstellung/Darstellung von Weiblichkeit in der Fernsehserie „Buffy the Vampire Slayer“

5.2. Beitrag in einem Sammelband – Versuch, „Restless“ zu verstehen

5.3. Beitrag in einem Sammelband – Frankfurt School, Sunnydale High. Allegorisierung der Kulturindustrie in Buffy the Vampire Slayer

5.4. Rezension – Review: Buffy – Im Bann der Dämonen|Staffel 1 (Serie)

6. Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht den Gebrauch des Ichs sowie grammatische Merkmale der sogenannten Origo-Exklusivität, um den Grad an Wissenschaftlichkeit in verschiedenen schriftlichen Texten zu bestimmen. Ziel ist es, die Eignung eines spezifischen Operationalisierungsvorschlags zur Abgrenzung von wissenschaftlichen gegenüber populärwissenschaftlichen Texten zu überprüfen.

  • Wissenschaftssprache versus Populärwissenschaft
  • Grammatische Merkmale der Origo-Exklusivität
  • Methodik zur Messung von Wissenschaftlichkeit in Texten
  • Analyse von Fallbeispielen mit Bezug zur Serie "Buffy the Vampire Slayer"
  • Deagentivierung und Passivgebrauch in der Fachsprache

Auszug aus dem Buch

1. Einleitung

Die Präsenz eines ungeschriebenen Ich-Verbots in schriftlichen, wissenschaftlichen Erzeugnissen ist an vielerlei Stellen merklich spürbar. Mittels verschiedener Strategien kann ein zumindest allzu häufiger Ich-Gebrauch vermieden werden – einerseits kann man sich die Frage stellen, ob es sich dabei stets um eine bewusste Ich-Vermeidung seitens des Autors handelt, um somit unter anderem das Ich-Verbot nicht zu verletzen, damit zusammenhängend eine gewisse Souveränität und wissenschaftlichkeit zum Ausdruck zu bringen und die Fähigkeit zu demonstrieren, hinter die wissenschaftliche Forschung und daraus resultierende Erkenntnisse zu treten und eben diese Forschungen und Erkenntnisse für sich sprechen zu lassen.

Andererseits kann die Frage aufgeworfen werden, ob eine Mehrzahl wissenschaftlicher Texte ihrer Beschaffenheit wegen einen Ich-Gebrauch schlicht und einfach nicht zulassen, sodass ein Ich-Verbot in wissenschaftlichen Texten eine nicht beabsichtigte, wenn auch logische Konsequenz ist, die sich aus der Natur der Wissenschaft und ihren Anliegen ergibt, die dem Autor nicht immer zwangsläufig bewusst sein muss.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in die Problematik des ungeschriebenen Ich-Verbots in der Wissenschaftskommunikation ein und erläutert die Zielsetzung der Untersuchung.

2. Begriffsbestimmungen: Dieses Kapitel expliziert die theoretischen Grundlagen, insbesondere die Definitionen von Wissenschaftssprache, Fachsprache und der Rolle der Populärwissenschaft.

3. Schaffen der empirischen Arbeitsgrundlage in Anlehnung an Czicza, Hennig, Emmrich und Niemann: Zur Verortung von Texten zwischen den Polen maximaler und minimaler Wissenschaftlichkeit. Ein Operationalisierungsvorschlag: Hier wird die methodische Basis erläutert, welche pragmatische Gebote wie die Origo-Exklusivität zur Messung des Wissenschaftlichkeitsgrades heranzieht.

4. Ergebnisse der Untersuchung ausgewählter Texte: Die Untersuchungsergebnisse für die vier gewählten Beispieltexte (Magisterarbeit, zwei Sammelbandbeiträge, eine Rezension) werden präsentiert.

5. Auswertung der Untersuchungsergebnisse: Die erhobenen Daten werden kritisch analysiert, um die These über den höheren Ich-Gebrauch in populärwissenschaftlichen Texten zu prüfen.

6. Schlussbetrachtung: Das Fazit fasst die Erkenntnisse zusammen und reflektiert die Anwendbarkeit der gewählten Methode sowie die Grenzen der Untersuchung.

Schlüsselwörter

Wissenschaftssprache, Ich-Verbot, Origo-Exklusivität, Populärwissenschaft, Fachsprache, Deagentivierung, Passivgebrauch, Sprachanalyse, Buffy the Vampire Slayer, Operationalisierung, Wissenschaftskommunikation, Textsorte, Pragmatische Gebote, Wissensvermittlung, Empirische Untersuchung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit dem ungeschriebenen "Ich-Verbot" in wissenschaftlichen Texten und untersucht, wie sich der Sprachgebrauch hinsichtlich bestimmter grammatischer Merkmale in wissenschaftlichen und populärwissenschaftlichen Texten unterscheidet.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die zentralen Felder sind die Abgrenzung von Wissenschaftssprache zur Populärwissenschaft sowie die praktische Anwendung linguistischer Parameter, wie der Origo-Exklusivität, zur Messung von Wissenschaftlichkeit.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die empirische Überprüfung eines Operationalisierungsvorschlags, um festzustellen, ob dieser verlässlich zwischen wissenschaftlichen und populärwissenschaftlichen Texten unterscheiden kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine quantitative Analyse auf Basis von pragmatischen Geboten angewandt, insbesondere die Messung von finiten Verbalkomplexen, Passivkonstruktionen und Präsensformen in ausgewählten Textbeispielen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Begriffsbestimmung, die Darlegung der Methode, die Präsentation der Daten aus verschiedenen Textsorten sowie deren anschließende Auswertung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den prägenden Begriffen gehören Wissenschaftssprache, Ich-Verbot, Origo-Exklusivität, Populärwissenschaft, Deagentivierung und die Analyse von Texten am Beispiel der Serie "Buffy the Vampire Slayer".

Wie unterscheidet sich die Magisterarbeit von den anderen untersuchten Texten?

Die Magisterarbeit zeigt einen sehr niedrigen Ich-Gebrauch und einen hohen Grad an wissenschaftlicher Struktur, was sie deutlich von den untersuchten Rezensionen abhebt.

Warum spielt die Serie "Buffy the Vampire Slayer" eine Rolle in dieser linguistischen Arbeit?

Die Serie dient als gemeinsamer thematischer Ankerpunkt für diverse Textsorten, um die Analyse von Wissenschaftlichkeit anhand vergleichbarer Gegenstände zu ermöglichen.

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Résumé des informations

Titre
Ich-Gebrauch und grammatische Merkmale der Origo-Exklusivität in populärwissenschaftlichen und wissenschaftlichen Texten
Sous-titre
Eine vergleichende Analyse
Université
Justus-Liebig-University Giessen  (Institut für Germanistik)
Cours
Ich-Vermeidung in der Wissenschaftskommunikation
Note
11,0
Auteur
Sarah Insacco (Auteur)
Année de publication
2015
Pages
28
N° de catalogue
V373334
ISBN (ebook)
9783668523210
ISBN (Livre)
9783668523227
Langue
allemand
mots-clé
Wissenschaftskommunikation Populärwissenschaft Wissenschaftlichkeit von Texten Ich-Gebrauch Origo-Exklusivität
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Sarah Insacco (Auteur), 2015, Ich-Gebrauch und grammatische Merkmale der Origo-Exklusivität in populärwissenschaftlichen und wissenschaftlichen Texten, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/373334
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Extrait de  28  pages
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