Die Notwendigkeit moralisch bestimmten Handelns im postmodernen Horrorgenre

Am Beispiel einer Episode der TV-Serie "The Walking Dead": "Judge, Jury, Executioner". Eine Handlungsanalyse


Hausarbeit, 2014

39 Seiten, Note: 14,0


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Vorwort

2. Vor der Handlungsanalyse: Einführende und grundlegende Anmerkungen
2.1 Über den Symbolcharakter des Zombies
2.2 “The Walking Dead“: Vorstellung und inhaltlicher Querschnitt der TV-Serie

3. Handlungsanalyse: “Judge, Jury, Executioner“ - Staffel 2, Episode 11

4. Nachwort

5. Literaturverzeichnis

6. Anlagen
6.1 Sequenzprotokoll: “The Walking Dead“ - “Judge, Jury, Executioner“ (Staffel 2, Episode 11)

1. Vorwort

Benjamin Moldenhauer, Christoph Spehr und Jörg Windszus formulieren in ihrem Essay Law of the Dead treffend, was das Horrorgenre substanziell kennzeichnet: Es fokussiert sich auf all jene Dinge, die im Fortgang der Zivilisierung ins Unterbewusste verlagert wurden,[1] und es vermag, diese oftmals als unangenehm oder gar abstoßend empfundenen Bestandteile des Lebens, welche aber dennoch existenziell sind - insbesondere die Thematik des Todes und des Verfalls - für den Rezipienten auf eine sinnlich erfahrbare Art und Weise zumindest zeitweise zurück an die Oberfläche des Bewusstseins zu befördern.[2] Die Visualisierung des Hässlichen, des Schmerzvollen und des Widerlichen erfährt speziell im Horrorfilm „[...] unterschiedliche Grade von Komplexität und gedanklicher Tiefe [...]“,[3] und es ist eine der elementarsten Fähigkeiten jenes Genres, „[...] allgemeine gesellschaftliche Themen und Befindlichkeiten qua der dem Genre eigenen Bilder und Strukturen symbolisch darzustellen.“[4]

Dementsprechend steht am Anfang jeder Produktion des Horrorgenres „[...] eine gut konstruierte Situation“,[5] deren Entwicklung entscheidend von einer „[...] Notwendigkeit, handeln zu müssen, [und] Entscheidungen zu treffen“[6] definiert wird. Vor allem die im postmodernen Horrorgenre vorherrschenden, außergewöhnlichen Extremsituationen verlangen auch abseits einer bürgerlichen Ideologie, die besagt, dass der Mensch nur innerhalb einer bürgerlichen Gesellschaft existieren kann und zu von einer bestimmten Moral geprägten Handlungen fähig ist,[7] dass in selbst solchen unverhältnismäßigen Umständen die Unterscheidung zwischen moralisch richtigen und moralisch falschen Handlungen gewahrt wird.[8]

Insbesondere die Konzeption moralischer Dilemmata ist es mithin, die das postmoderne Horrorgenre wesentlich vom modernen Horrorgenre unterscheidet,[9] denn selbst in den anspruchslosesten Fiktionen des zeitgenössischen Horrorgenres werden moralisch unentbehrliche Grundfragen thematisiert; die Quintessenz des postmodernen Horrorgenres manifestiert sich in dem Zusammenbruch des Vetrauten und des Privaten,[10] und nur „[...] im Zuge des Handelns“[11] lässt sich der ursprüngliche Zustand als eine „[...] fragile Balance [...]“[12] wiedergewinnen.

Ziel der vorliegenden Hausarbeit ist es, diesen grundlegenden Charakterzug des postmodernen Horrorgenres anhand einer Handlungsanalyse nuanciert herauszuarbeiten; Ausgangspunkt für jene Handlungsanalyse ist eine Episode der TV-Serie The Walking Dead, deren Handlungsverlauf immens auf einem Fundament gründet, welches die Unumgänglichkeit von durch Moral determinierten Handlungsweisen hervorhebt. Dieser Handlungsanalyse vorangestellt sind sowohl eine kurze Zusammenfassung über den bisherigen inhaltlichen Fortschritt der TV-Serie, als auch ein Blick auf die Figur des Zombies und der Symbolik, die ihm innewohnt, denn die postapokalyptische Dystopie, die in The Walking Dead vergegenständlicht wird, ist auf eine Zombie-Apokalypse zurückzuführen.

Die Grundfeste der Handlungsanalyse stellt die Anfertigung eines Sequenzprotokolls nach Werner Faulstich dar;[13] dieses Sequenzprotokoll ist der Hausarbeit in einem gesonderten Dokument beigefügt, und dient ferner als Verweismaterial. In der Handlungsanalyse selbst werden hauptsächlich diejenigen Sequenzen der Episode dargelegt, die jene Handlungsabläufe beinhalten, die explizit von denjenigen Bestandteilen handeln, die wegweisend für die allumfassende Notwendigkeit bestimmter Handlungsweisen im postmodernen Horrorgenre sind, da diese bestimmten Handlungsweisen jenes Genre wesensgemäß typisieren.

2. Vor der Handlungsanalyse: Einführende und grundlegende Anmerkungen

Dieses Kapitel der vorliegenden Hausarbeit zentralisiert sich auf einige grundsätzliche, erhellende Anmerkungen, welche sich in erster Linie auf den bisherigen inhaltlichen Werdegang der TV-Serie The Walking Dead beziehen, da in der eigentlichen Handlungsanalyse eine Episode der 2. Staffel Untersuchungsgegenstand ist, und dementsprechend vorab eine Einordnung dieser Episode in einen gesamtheitlichen Kontext erfolgen muss, sodass ein möglichst lückenloses Bild des Handlungsgerüstes skizziert werden kann.

Desweiteren liegt der Schwerpunkt dieses Kapitels darauf, eine anschauliche Einsicht in den Symbolcharakter des Zombies darzureichen, da dieser in The Walking Dead als Auslöser für die Apokalypse und die darauffolgende Dystopie identifiziert wird. Bevor die Aufstellung der wichtigsten Geschehnisse in der 2. Staffel von The Walking Dead - bis zu dem Zeitpunkt der analysierten Episode - stattfindet, erfolgt nun zunächst der Abriss des Symbolcharakters des Zombies.

2.1 Über den Symbolcharakter des Zombies

Monster bilden innerhalb des Horrorgenres in der Regel das „archetypisch Böse“[14] ab, und stellen eine gravierende Bedrohung insbesondere der menschenwürdigen Existenz dar, da sie sämtliche Regeln von Menschlichkeit und Moral nicht bloß missachten, sondern überdies bewusst verletzen;[15] dabei brechen sie in all jene Bereiche des Lebens ein, die dem Menschen zuvor vertraut und wohlbekannt schienen, und gefährden demgemäß nachhaltig seine eigentliche Identität.[16] Diese angsteinflößenden und zum Teil abscheulichen Kreaturen des Horrorgenres zeichnen sich mitunter durch eine Bandbreite an möglichen Visualisierungen ihres äußeren, und auch inneren Wesens aus. Der Zombie gilt dieser Tage als „Kultfigur der Stunde“;[17] nicht nur populärkulturell, sondern auch in wissenschaftlichen Disziplinen genießt er gegenwärtig Hochkonjunktur.[18] Der Mythos dieses Monsters lässt sich in der uralten Angst der Lebenden vor den Toten verorten,[19] und steht im unmittelbaren Zusammenhang mit der zeitgenössischen Furcht des Menschen, in entfremdeten Arbeitsvorgängen selbst zu einer Art Zombie zu mutieren.[20] An dieser Stelle offenbaren sich demnach unter anderem Zivilisationsängste,[21] welche insbesondere das Grauen einer „seelischen Abgestorbenheit des Besitzbürgertums“[22] einschließen. Darüber hinaus verkörpert der Zombie einerseits figurativ die Angst vor der eigenen Sterblichkeit,[23] und andererseits ist er die personifizierte Furcht vor einem Dasein, in welchem man lediglich vegetiert, aber nicht tatsächlich lebt.[24] Er negiert, was den Menschen definiert, und ist simultan Widerhall von menschlichen Eigenschaften wie Egoismus und Aggression, und umfasst ferner die Auflehnung gegen die eigene Sterblichkeit.[25]

Der zeitgenössische Zombie repräsentiert den „unmenschlich gewordenen Menschen“;[26] er ist ein „seelenloser Kannibale, von ewigem Hunger getrieben.“[27] Überdies besteht angesichts der ambivalenten Zustände, die der Zombie in sich trägt - beispielsweise kann er weder den Lebenden, noch den Toten zugeordnet werden[28] - die Möglichkeit, den Zombie als ein Mittel gesellschaftlicher Diskurse variierend zum Einsatz zu bringen;[29] er ist letzten Endes nicht nur „eine Figur der Multitude, sondern selbst ein multiples Wesen.“[30]

Im folgenden Abschnitt dieses Kapitels erfolgt nun die Aufstellung der wichtigsten Geschehnisse der 2. Staffel von The Walking Dead, sodass im Anschluss an diese inhaltliche Übersicht die differenzierte Handlungsanalyse einer Episode der 2. Staffel vonstatten gehen kann.

2.2 “The Walking Dead“: Vorstellung ind inhaltlicher Querschnitt der TV-Serie

Die TV-Serie The Walking Dead ist eine Adaption der gleichnamigen und renommierten Comicserie, die ursprünglich aus der Feder von Robert Kirkman, Tony Moore und Charlie Adlard stammt.[31] Sowohl in der Comicserie als auch in der TV-Serie liegt der Fokus vorwiegend auf den wenigen Überlebenden nach der Zombie-Apokalypse, die, dem Grauen der postapokalyptischen Welt schutzlos untertan, teilweise selbst bestialische Maßnahmen ergreifen müssen, um ihr Leben zu verteidigen.[32]

Obwohl sich die TV-Serie von ihrer printliterarischen Vorlage durchaus in einigen gemeinhin essentiellen Aspekten unterscheidet,[33] begleiten sie beide eine „Schicksalsgemeinde“,[34] die sich um den einstigen Sheriff Rick Grimes, seine Frau Lori Grimes und ihren gemeinsam Sohn Carl Grimes schart.[35] Vornehmlich in und um Atlanta im US-Staat Georgia,[36] begibt sich jene Schicksalsgemeinde unter dem Zwang der kontinuierlichen Bedrohung, die einerseits von den Zombies ausgeht, aber andererseits gleichermaßen von den vereinzelten Überlebenden hervorgebracht wird, innerhalb einer degenerierten gesellschaftlichen Infrastruktur auf die Suche nach einem Ort, der eine den Umständen entsprechende beständige Sicherheit vor den zahlreichen Gefahren verheißt.[37] Andrew Lincoln, der die Figur des Rick Grimes in der TV-Serie darstellt, weist darauf hin, dass auf dieser Suche stets eine zentrale Frage das Handeln der jeweiligen Figuren, auch in den verschiedenen Beziehungen, die sie zueinander pflegen, bestimmt: „Gibst du Pragmatismus oder Moral den Vorzug? Und ist es überhaupt je so einfach?“[38] Die Schwierigkeit, in der Dystopie einer postapokalyptischen Welt noch immer moralische Prinzipien zu beherzigen, wird demnach sowohl in der TV-Serie als auch in der Comicserie stark akzentuiert.

Nachdem die Gemeinschaft um Rick Grimes und seine Familie nach einer Anzahl zuvor eingetretener Ereignisse in der 1. Staffel, welche aber innerhalb des Kontextes der vorliegenden Hausarbeit ungenannt bleiben sollen, da sie sich für die an späterer Stelle behandelte Handlungsanalyse als sekundär und daher unerheblich erweisen, sich im Verlauf der 2. Staffel angesichts unglückseliger Umstände auf einer Farm einfindet, scheinen sie endlich einen Ort ausfindig gemacht zu haben, der relative Sicherheit bietet. Die Farm gehört dem Arzt Hershel Greene, der dort mit seinen Töchtern Beth Greene und Maggie Greene, und einigen Freunden der Familie residiert;[39] er gestattet der Gruppe, auf der Farm bleiben zu dürfen.

Das Aufkeimen beziehungsweise die Intensivierung verschiedener Konflikte zwischen den unterschiedlichen Figuren schafft jedoch eine unmissverständlich angespannte Atmosphäre, die sich letztlich vollends entlädt, nachdem bekannt wird, dass die Familie Greene circa ein Dutzend Zombies in einer Scheune auf dem Grundstück der Farm eingesperrt hat, darunter einige verstorbene und wieder auferstandene Familienmitglieder, Freunde und Nachbarn, in der Hoffnung, dass für jene Untoten eine Chance auf Heilung besteht.[40] Einige Mitglieder der Gruppe beschließen, die eingeschlossenen Zombies angesichts der Gefahr, die sie darstellen, zu töten, und Hershel, der nicht um Einverständnis für dieses Vorhaben gebeten wurde, verlässt daraufhin aufgebracht seine Farm. Rick und Glenn Rhee, ein Mitglied seiner Gruppe, entschließen sich dazu, Hershel aufzusuchen und zurück zur Farm zu bringen, und machen dabei unerfreuliche Bekanntschaft mit einer Handvoll anderen Überlebenden, die in einem Schusswechsel mündet;[41] der Teenager Randall Culver, der zu dem feindlich gestimmten Ensemble gehört, wird schwer verletzt von seinen Weggefährten zurückgelassen, und Rick beschließt zögernd, Randall anläßlich seiner schwerwiegenden Verletzung mit zur Farm zu nehmen.[42]

Randall soll schließlich, nachdem sich Hershel der Versorgung seiner Wunden angenommen hat, weit abseits der Farm abgesetzt werden, doch dieses Vorhaben scheitert, und Randall muss notgedrungen wieder zurück zur Farm gebracht werden;[43] dort wird er in Gefangenschaft genommen, und die Gruppe sieht sich mit der prekären Entscheidung über das Schicksal des jungen Gefangenen konfrontiert. Diese problematische Entscheidung ist es, auf der in der 11. Episode der 2. Staffel, Judge, Jury, Executioner, das Hauptaugenmerk liegt.

In dem nächsten Kapitel dieser Hausarbeit, welches die Handlungsanalyse umfasst, wird der Fokus auf eben jene Episode im Hinblick darauf gelenkt, wie sie moralisch geartete Handlungsweisen im postmodernen Horrorgenre verkörpert, denn Judge, Jury, Executioner exemplifiziert vorbildlich die Unumgänglichkeit einer Auseinandersetzung mit moralisch richtigen respektive falschen Verhaltens- und Handlungsmöglichkeiten, und impliziert weiterhin, dass ein ausgeprägtes Bewusstsein für Moral selbst in einer postapokalyptischen Dystopie instandgehalten werden muss.

3. Handlungsanalyse: “Judge, Jury, Executioner“ - Staffel 2, Episode 11

In diesem Kapitel dienen sowohl die in den vorangestellten Abschnitten der vorliegenden Hausarbeit ermittelten Darlegungen, als auch das Sequenzprotokoll von Judge, Jury, Executioner selbst, als eine fundierte Basis für die in den jeweiligen Sequenzen getroffenen Beobachtungen und daraus hervorgehenden Schlussfolgerungen; die für den untersuchten Aspekt maßgeblichen Sequenzen werden im Folgenden inhaltlich umrissen und ausgearbeitet.

Das für die Handlungsanalyse obligate Sequenzprotokoll umfasst insgesamt 30 eigenständig herausgearbeitete Sequenzen; zu berücksichtigen ist an dieser Stelle, dass Sequenzen in der Regel als relative Einheiten zu begreifen sind, „deren Festlegung mitunter aber auch umstritten sein kann.“[44] Demgemäß ist die Segmentierung der analysierten Episode in einzelne Sequenzen aus einem subjektiven Blickwinkel heraus erfolgt.

Rick Grimes fasst den hartherzigen Entschluss, den jungen Randall Culver hinzurichten;[45] er möchte seine Weggefährten, für deren Sicherheit er sich verantwortlich wähnt, keinen unnötigen Gefahren aussetzen, und die potenzielle Bedrohung, die Randall und seiner Gruppe entspringt, muss seines Erachtens nach vorausschauend eliminiert werden.[46] Dale Horvath, ein älteres Mitglied von Ricks Gruppe, spricht sich energisch gegen diesen Entschluss aus; er agiert bereits an dieser Stelle als die Stimme der Vernunft in seinem Bemühen, die ungerechtfertigte Hinrichtung eines jungen Menschen zu verhindern.[47] Er verlangt von Rick, dass Randall ein gerechter und menschenwürdiger Prozess gewährt wird, sodass er eventuell die Chance erhält, am Leben bleiben zu dürfen;[48] weiterhin wirft er Rick vor, dass er den anderen Gruppenmitgliedern die Möglichkeit verwehrt hat, ihre jeweiligen, individuellen Meinungen kundzutun.[49] Rick lässt sich schließlich von Dale dergestalt umstimmen, die einzelnen Gruppenmitglieder davon zu überzeugen, dass die Ausführung einer Hinrichtung von Randall inhuman und demnach verkehrt wäre; gelingt ihm dieses Unternehmen, besteht die Möglichkeit, dass Randall verschont wird.[50] An dieser Stelle gibt sich prägnant eine fundamentale moralische Zwangslage zu erkennen, die in The Walking Dead nahezu fortlaufend thematisiert wird: Einerseits wird in den Überresten einer vormalig zivilisierten Gesellschaft primär das Sichern des eigenen Überlebens eine ins aktive Bewusstsein gedrungene Priorität, doch andererseits rückt auch die Frage in den Vordergrund, welchen Preis für ein derlei fragiles Leben man willens zu zahlen ist, und inwiefern das Streben nach einer solchen unsteten Existenz in desolaten Verhältnissen rechtfertigt, sich von moralischen Direktiven zu lösen.

In einem Gespräch mit Andrea Harrison, einer Freundin von Dale, versucht dieser, Andrea davon zu überzeugen, dass die Entscheidung von Rick für die Hinrichtung von Randall schlichtweg falsch ist, und die Gruppe stattdessen darum bestrebt sein sollte, für eine angemessenere Alternative für das Schicksal des jungen Gefangenen zu optieren.[51] Andrea stimmt indes nicht mit Dale überein, und zweifelt daran, ob eine zivilisierte Gesellschaft in einer Welt, in der das Gesetz des Stärkeren überhandgenommen zu haben scheint, nach wie vor uneingeschränkt bestehen kann.[52] Dale scheint ihr jedoch zu denken zu geben, als er sagt: „The world we know is gone, but keeping our humanity - that's a choice.“[53]

Dieser Äußerung wohnen gemeinschaftlich mehrere essentielle Leitgedanken inne, die allesamt auf moralischen Beweggründen fußen: Dale sieht keinen Anlass dafür, jenes Attribut abzuerkennen, welches den Menschen entscheidend definiert, trotz der irreversibel wirkenden Umstände. Er akzeptiert, dass sich die Lebensbedingungen verändert haben; der Mensch als ein Wesen, welches insbesondere durch die Eigenschaft spezifiert wird, vernünftig handeln zu können, muss sich eben jenen veränderten Lebensbedingungen anpassen, doch er darf dabei nicht vergessen, weiterhin besonnene Entscheidungen zu treffen, welche anhand grundlegender moralischer Unterscheidungen zwischen richtigen und falschen Handlungen maßgeblich beeinflusst werden. Selbst in einer Dystopie, die von postapokalyptischen Lebensumständen bestimmt wird, existiert nach wie vor die Wahl zwischen einem Leben, das von moralisch adäquaten und dementsprechend vernünftigen Handlungen geleitet wird, oder einem Leben, in dem man willentlich verneint, ein Mensch zu sein, und sich stattdessen dazu entschließt, eine barbarische und rabiate Existenz zu führen, die fernab von moralischen Richtlinien waltet.

Während einer abendlichen Gruppenversammlung, die von Rick einberufen wird und einer endgültigen, richtungsweisenden Diskussion über das Schicksal von Randall dient, bemüht sich Dale ein letztes Mal inständig um das Treffen einer Entscheidung, die nicht bloß Randall zu Gunsten kommen soll, sondern auch insbesondere die Menschlichkeit der Gruppe insgesamt wahren soll,[54] doch er sieht sich nahezu vollständig entgegengesetzten Meinungen oder lediglich betroffenem Schweigen ausgesetzt; der Großteil der Gruppe geht mit Dale nicht konform, weil befürchtet wird, dass Randall gesetzt den Fall, dass ihm eine Chance gegeben wird, sich als ein nützliches, neues Mitglied zu beweisen, früher oder später den Versuch unternehmen könnte, zurück zu seiner Gruppe zu fliehen, und diese zu der Farm zu führen, um sie gewaltsam einzunehmen.[55] Dale reagiert darauf fassungslos: „So, the answer is to kill him to prevent a crime that he may never even attempt? If we do this, we're saying there's no hope. [...] There is no civilisation.“[56] Er ist davon überzeugt, dass das Töten eines jungen Menschen irreparable und nachhaltige Auswirkungen nicht nur auf die einzelnen Gruppenmitglieder selbst haben wird, sondern überdies besiegelt, dass eine Welt, in der Handlungen unter Berücksichtigung gebotener moralischer Maßstäbe vollzogen werden, damit sich ein jeder Mensch einer Gewährleistung von Chancengleichheit sicher sein kann, nur dann andauern kann, wenn eine intakte gesellschaftliche Infrastruktur gegeben ist - hieraus folgt, dass der Mensch womöglich allzu bereitwillig dazu imstande ist, seine Humanität abzulegen, um sich in etwas zu transformieren, dass abgeschieden von Gerechtigkeit und Mitgefühl ein tristes Dasein führt: „[...] if we do this, the people that we were, the world that we knew is dead! And this new world is ugly, it's harsh, it's a survival of the fittest! And that's a world I don't wanna live in. [,..]“[57] Dale weigert sich, sich von seinen Überzeugungen loszusagen, und verbleibt infolgedessen in der Minderheit; überraschenderweise erhält er allerdings Unterstützung von Andrea, die dem Anschein nach einen Sinneswandel vollzogen hat. Da aber die restlichen Gruppenmitglieder ihre Wahl für die Hinrichtung von Randall treffen, verlässt Dale, verzagt und entkräftet, die Gruppenversammlung.

4. Nachwort

Die durchgeführte Handlungsanalyse von Judge, Jury, Executioner hat begreiflich veranschaulicht, dass das postmoderne Horrorgenre wesentlich durch den Entwurf moralischer Dilemmata konstituiert wird, wie eingangs angegeben wurde; mithilfe der Handlungsanalyse wurde aufgezeigt, dass für den Menschen substanzielle und bedeutungsvolle Inhalte mit Bezug auf moralische Grundfragen im Rahmen der untersuchten Episode detailliert behandelt werden, und dass diese Auseinandersetzung mit derartigem Gedankengut nicht nur innerhalb einer postmodernen Horrorfiktion fabelhaft funktioniert, sondern sich zudem im Alltagsleben ein jeder Mensch wiederholt mit Angelegenheiten befassen muss, die sein moralisches Urteilsvermögen erfordern, und somit ein mehr oder minder unmittelbarer Bezug zu der Wirklichkeit hergestellt werden kann, in der sich der Mensch aufhält. Dass dieser Bezug zu Stande gebracht werden kann, sorgt zum einen dafür, dass das Horrorgenre am Leben erhalten wird, und verspricht daraus folgend zum anderen, dass der Erfolg jenes Genres fortbestehen kann.[58]

Die Beobachtungen und Konklusionen, die in der Handlungsanalyse gemacht wurden, legen ein präzises Zeugnis über die Notwendigkeit moralisch bestimmten Handelns im postmodernen Horrorgenre ab; die Komplexität, mit der in The Walking Dead und insbesondere in der analysierten Episode derartige Handlungen aufbereitet werden, ist bekanntlich ein Grund für die mehrheitlich positiven Kritiken, die der TV-Serie zugute kommen.

Im Endeffekt kann konstatiert werden, dass speziell das postmoderne Horrorgenre auf der einen Seite „[...] grundsätzliche menschliche Bedürfnisse [bedient]“;[59] ferner spricht es „[...] Grundemotionen an und differenziert diese aus“,[60] und vermittelt andererseits unangenehme Wahrheiten, die innig mit Grausamkeit, Angst, Deformation, Mitleidlosigkeit, Schrecken und Tod in Verbindung stehen.[61] Udo Franke-Penski schlussfolgert korrekt: „Dass diese Wahrheiten bleiben und fiktiv aufgearbeitet werden, ist eine Notwendigkeit.“[62] Diese Schlussfolgerung erweist sich vor allem im Zusammenhang mit der Notwendigkeit moralisch bestimmten Handelns im postmodernen Horrorgenre als überaus akkurat, und fasst präzise zusammen, welche Aspekte das postmoderne Horrorgenre maßgebend festlegen.

5. Literaturverzeichnis

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Spehr, Christoph: Honeycomb World. Gesellschaft und Utopie im zeitgenössischen Horrorfilm. - In: On Rules and Monsters. Essays zu Horror, Film und Gesellschaft. Hrsg. von Benjamin Moldenhauer, Christoph Spehr und Jörg Windszus. Hamburg: Argument-Verlag 2008. S. 174-187.

Rath, Gudrun: Zombi/e/s. Zur Einleitung. - In: Zeitschrift für Kulturwissenschaften (1) 2014, S. 11­19.

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Rehfeld, Nina: TV-Serie “The Walking Dead“. Und verschone meine untote Familie. - In: Spiegel Online, Oktober 2010. http://www.spiegel.de/kultur/tv/tv-serie-the-walking-dead-und-verschone- meine-untote-familie-a-708552.html (letzter Zugriff: 16.09.2014)

Rehfeld, Nina: TV-Serie “The Walking Dead“. Was würdest du tun, um zu überleben? - In: Frankfurter Allgemeine. Oktober 2013. http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/tv-serie-the- walking-dead-was-wuerdest-du-tun-um-zu-ueberleben-12622584.html (letzter Zugriff: 20.09.2014)

Schirach, Ariadne von: Comeback der Zombies. Neue Lust auf Gammelfleisch. - In: Spiegel Online, August 2010. http://www.spiegel.de/kultur/literatur/comeback-der-zombies-neue-lust-auf- gammelfleisch-a-705388.html (letzter Zugriff: 17.09.2014)

[...]


[1] Vgl. Moldenhauer, Benjamin, Christoph Spehr und Jörg Windzsus: Law of the Dead. 10 Thesen zum modernen Horrorfilm. - In: On Rules and Monsters. Essays zu Horror, Film und Gesellschaft. Hrsg. von Benjamin Moldenhauer, Christoph Spehr und Jörg Windzsus. Hamburg: Argument-Verlag 2008. S. 7.

[2] Vgl. Franke-Penski, Udo: Kettensägen, Lust und Toleranz. Zur Konsumierbarkeit von Horrorfiktionen. - In: On Rules and Monsters. Essays zu Horror, Film und Gesellschaft. Hrsg. von Benjamin Moldenhauer, Christoph Spehr und Jörg Windzsus. Hamburg: Argument-Verlag 2008. S. 26.

[3] Ebd., S. 26.

[4] Ebd., S. 25.

[5] Moldenhauer, Benjamin, Christoph Spehr und Jörg Windszus: Law of the Dead. S. 8.

[6] Ebd., S. 8.

[7] Vgl. ebd., S. 8.

[8] Vgl. ebd., S. 8.

[9] Vgl. Spehr, Christoph: Honeycomb World. Gesellschaft und Utopie im zeitgenössischen Horrorfilm. - In: On Rules and Monsters. Essays zu Horror, Film und Gesellschaft. Hrsg. von Benjamin Moldenhauer, Christoph Spehr und Jörg Windszus. Hamburg: Argument-Verlag 2008. S. 179: „Humor und Moral sind die beiden Eigenschaften, die den postmodernen Horror der Jahrtausendwende vom modernen Horror der 70er Jahre unterscheiden.“

[10] Vgl. ebd., S. 182.

[11] Ebd., S. 182.

[12] Ebd., S. 182.

[13] Vgl. Faulstich, Werner: Grundkurs Filmanalyse. 2. Aufl., Paderborn: Wilhelm Fink Verlag 2008 (1. Aufl. 2002). S. 76f.

[14] Ebd., S. 43.

[15] Vgl. ebd., S. 43.

[16] Vgl. ebd., S. 43.

[17] Rehfeld, Nina: TV-Serie “The Walking Dead“. Und verschone meine untote Familie. - In: Spiegel Online, Oktober 2010. http://www.spiegel.de/kultur/tv/tv-serie-the-walking-dead-und-verschone-meine-untote-familie-a-708552.html (letzter Zugriff: 16.09.2014)

[18] Vgl. Rath, Gudrun: Zombi/e/s. Zur Einleitung. - In: Zeitschrift für Kulturwissenschaften (1) 2014, S. 11.

[19] Schirach, Ariadne von: Comeback der Zombies. Neue Lust auf Gammelfleisch. - In: Spiegel Online, August 2010. http://www.spiegel.de/kultur/literatur/comeback-der-zombies-neue-lust-auf-gammelfleisch-a-705388.html (letzter Zugriff: 17.09.2014)

[20] Vgl. ebd.

[21] Vgl. ebd.

[22] Ebd.

[23] Vgl. ebd.

[24] Vgl. ebd.

[25] Vgl. ebd.

[26] Ebd.

[27] Ebd.

[28] Vgl. Rath, Gudrun: Zombi/e/s. S. 11.

[29] Vgl. ebd., S. 12.

[30] Ebd., S. 12.

[31] Vgl. Rehfeld, Nina: TV-Serie “The Walking Dead“. Und verschone meine untote Familie.

[32] Vgl. ebd.: „Wie Überlebende unter dem Druck des Horrors selbst zu sadistischen Monstern werden und nach der Außenwelt auch die Innenwelt der Figuren der Zerstörung ausgeliefert ist, das ist das zentrale Thema der Erzählung.

[33] Vgl. ebd.

[34] Vgl. Rehfeld, Nina: Apokalypse in TV-Serien: Angriff der Zompire. - In: Spiegel Online. August 2014. http://www.spiegel.de/kultur/tv/the-leftovers-the-walking-dead-the-last-ship-manhattan-the-strain-a-985183.html (letzter Zugriff: 20.09.2014)

[35] Vgl. ebd.

[36] Vgl. ebd.

[37] Vgl. ebd.

[38] Rehfeld, Nina: TV-Serie “The Walking Dead“. Was würdest du tun, um zu überleben? - In: Frankfurter Allgemeine. Oktober 2013. http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/tv-serie-the-walking-dead-was-wuerdest-du-tun-um-zu- ueberleben-12622584.html (letzter Zugriff: 20.09.2014)

[39] Staffel 2, Episode 2: Bloodletting; Vgl. Rawlings, Nate: The Walking Dead Recap: 'Bloodletting'. - In: Time. Oktober 2011. http://entertainment.time.com/2011/10/24/the-walking-dead-recap-bloodletting/?iid=ent-main-tv-recaps-widget (letzter Zugriff: 20.09.2014)

[40] Staffel 2, Episode 7: Pretty much dead already; Vgl. Maurer, Mark: 'The Walking Dead' midseason finale recap, 'Pretty Much Dead Already': The new commandments. - In: NJ. November 2011.

http://www.nj.com/entertainment/tv/index.ssf/2011/11/the_walking_dead_midseason_fin.html (letzter Zugriff:

20.09.2014)

[41] Staffel 2, Episode 9: Triggerfinger; Vgl. Goldman, Eric: The Walking Dead: “Triggerfinger“ Review. - In: IGN. Februar 2012. http://www.ign.com/articles/2012/02/20/the-walking-dead-triggerfinger-review (letzter Zugriff:

20.09.2014)

[42] Vgl. ebd.

[43] Staffel 2, Episode 10: 18 Miles Out; Vgl. Maurer, Mark: 'The Walking Dead' recap, '18 Miles Out': Throwing a wrench in public works. - In: NJ. Februar 2012. http://www.nj .com/entertainment/tv/index.ssf/2012/02/the_walking_dead_recap_18_mile.html (letzter Zugriff: 20.09.2014)

[44] Faulstich, Werner: Grundkurs Filmanalyse. S. 77.

[45] Vgl. 7.1 Sequenzprotokoll: “The Walking Dead“ - “Judge, Jury, Executioner“ (Staffel 2, Episode 11), Sequenz 2.

[46] Vgl. 7.1 Sequenzprotokoll: “The Walking Dead“ - “Judge, Jury, Executioner“ (Staffel 2, Episode 11), Sequenz 3.

[47] Vgl. Goldberg, Leslie: 'The Walking Dead' Dissection: Robert Kirkman Spills on [Spoiler's] Death. - In: The Hollywood Reporter. April 2012. http://www.hollywoodreporter.com/live-feed/walking-dead-dissection-robert- kirkman-judge-jury-executioner-296660 (letzter Zugriff: 21.09.2014): „Dale has become the moral center of the group and especially in this episode for him to be going around and saying, "Let's retain our humanity," he's the last guy that's preaching that at this point with Rick making the decisions he has been making of late.“ Vgl. 7.1 Sequenzprotokoll: “The Walking Dead“ - “Judge, Jury, Executioner“ (Staffel 2, Episode 11), Sequenz 3.

[48] Vgl. 7.1 Sequenzprotokoll: “The Walking Dead“ - “Judge, Jury, Executioner“ (Staffel 2, Episode 11), Sequenz 3.

[49] Vgl. ebd.

[50] Vgl. ebd.

[51] Vgl. ebd., Sequenz 4.

[52] Vgl. ebd.

[53] Ebd., 06:58-07:05.

[54] Vgl. ebd., Sequenz 23.

[55] Vgl. ebd.

[56] Ebd., 30:26-30:38.

[57] Ebd., 33:04-33:21.

[58] Vgl. Franke-Penski, Udo: Kettensägen, Lust und Toleranz. S. 35.

[59] Ebd., S.37

[60] Ebd., S. 37.

[61] Vgl. ebd., S. 38.

[62] Ebd., S. 38.

Ende der Leseprobe aus 39 Seiten

Details

Titel
Die Notwendigkeit moralisch bestimmten Handelns im postmodernen Horrorgenre
Untertitel
Am Beispiel einer Episode der TV-Serie "The Walking Dead": "Judge, Jury, Executioner". Eine Handlungsanalyse
Hochschule
Justus-Liebig-Universität Gießen  (Institut für Germanistik)
Veranstaltung
Fernseharbeit für Germanisten? Ein Praxisseminar (in Zusammenarbeit mit dem ZDF)
Note
14,0
Autor
Jahr
2014
Seiten
39
Katalognummer
V373336
ISBN (eBook)
9783668509191
ISBN (Buch)
9783668509207
Dateigröße
692 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Postmoderne, Horror, Horrorgenre, The Walking Dead, Handlungsanalyse
Arbeit zitieren
Sarah Insacco (Autor), 2014, Die Notwendigkeit moralisch bestimmten Handelns im postmodernen Horrorgenre, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/373336

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