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Die Notwendigkeit moralisch bestimmten Handelns im postmodernen Horrorgenre

Am Beispiel einer Episode der TV-Serie "The Walking Dead": "Judge, Jury, Executioner". Eine Handlungsanalyse

Titre: Die Notwendigkeit moralisch bestimmten Handelns im postmodernen Horrorgenre

Dossier / Travail , 2014 , 39 Pages , Note: 14,0

Autor:in: Sarah Insacco (Auteur)

Philologie Allemande - Divers
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Résumé Extrait Résumé des informations

Ziel der vorliegenden Hausarbeit ist es, diesen grundlegenden Charakterzug des postmodernen Horrorgenres anhand einer Handlungsanalyse nuanciert herauszuarbeiten. Ausgangspunkt für jene Handlungsanalyse ist eine Episode der TV-Serie "The Walking Dead", deren Handlungsverlauf immens auf einem Fundament gründet, welches die Unumgänglichkeit von durch Moral determinierten Handlungsweisen hervorhebt. Dieser Handlungsanalyse vorangestellt sind sowohl eine kurze Zusammenfassung über den bisherigen inhaltlichen Fortschritt der TV-Serie, als auch ein Blick auf die Figur des Zombies und der Symbolik, die ihm innewohnt, denn die postapokalyptische Dystopie, die in "The Walking Dead" vergegenständlicht wird, ist auf eine Zombie-Apokalypse zurückzuführen.

Die Grundfeste der Handlungsanalyse stellt die Anfertigung eines Sequenzprotokolls nach Werner Faulstich dar. Dieses Sequenzprotokoll ist der Hausarbeit beigefügt, und dient ferner als Verweismaterial. In der Handlungsanalyse selbst werden hauptsächlich diejenigen Sequenzen der Episode dargelegt, die jene Handlungsabläufe beinhalten, die explizit von denjenigen Bestandteilen handeln, die wegweisend für die allumfassende Notwendigkeit bestimmter Handlungsweisen im postmodernen Horrorgenre sind, da diese bestimmten Handlungsweisen jenes Genre wesensgemäß typisieren.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Vorwort

2. Vor der Handlungsanalyse: Einführende und grundlegende Anmerkungen

2.1 Über den Symbolcharakter des Zombies

2.2 “The Walking Dead“: Vorstellung und inhaltlicher Querschnitt der TV-Serie

3. Handlungsanalyse: “Judge, Jury, Executioner“ - Staffel 2, Episode 11

4. Nachwort

6. Anlagen

6.1 Sequenzprotokoll: “The Walking Dead“ - “Judge, Jury, Executioner“ (Staffel 2, Episode 11)

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht anhand einer Handlungsanalyse der Episode „Judge, Jury, Executioner“ der TV-Serie „The Walking Dead“, wie das postmoderne Horrorgenre die Notwendigkeit moralischen Handelns in dystopischen Extremsituationen thematisiert und konstituiert.

  • Die Konzeption moralischer Dilemmata im modernen Horrorfilm
  • Der Symbolcharakter des Zombies als Spiegel gesellschaftlicher Ängste
  • Die moralische Verantwortung in postapokalyptischen Dystopien
  • Die Bedeutung menschlicher Humanität jenseits zivilisatorischer Strukturen

Auszug aus dem Buch

1. Vorwort

Benjamin Moldenhauer, Christoph Spehr und Jörg Windszus formulieren in ihrem Essay Law of the Dead treffend, was das Horrorgenre substanziell kennzeichnet: Es fokussiert sich auf all jene Dinge, die im Fortgang der Zivilisierung ins Unterbewusste verlagert wurden, und es vermag, diese oftmals als unangenehm oder gar abstoßend empfundenen Bestandteile des Lebens, welche aber dennoch existenziell sind – insbesondere die Thematik des Todes und des Verfalls – für den Rezipienten auf eine sinnlich erfahrbare Art und Weise zumindest zeitweise zurück an die Oberfläche des Bewusstseins zu befördern. Die Visualisierung des Hässlichen, des Schmerzvollen und des Widerlichen erfährt speziell im Horrorfilm „[...] unterschiedliche Grade von Komplexität und gedanklicher Tiefe [...]“, und es ist eine der elementarsten Fähigkeiten jenes Genres, „[...] allgemeine gesellschaftliche Themen und Befindlichkeiten qua der dem Genre eigenen Bilder und Strukturen symbolisch darzustellen.“

Dementsprechend steht am Anfang jeder Produktion des Horrorgenres „[...] eine gut konstruierte Situation“, deren Entwicklung entscheidend von einer „[...] Notwendigkeit, handeln zu müssen, [und] Entscheidungen zu treffen“ definiert wird. Vor allem die im postmodernen Horrorgenre vorherrschenden, außergewöhnlichen Extremsituationen verlangen auch abseits einer bürgerlichen Ideologie, die besagt, dass der Mensch nur innerhalb einer bürgerlichen Gesellschaft existieren kann und zu von einer bestimmten Moral geprägten Handlungen fähig ist, dass in selbst solchen unverhältnismäßigen Umständen die Unterscheidung zwischen moralisch richtigen und moralisch falschen Handlungen gewahrt wird.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Vorwort: Einleitung in die theoretischen Grundlagen des Horrorgenres, wobei besonders die Bedeutung von Moral und Extremsituationen hervorgehoben wird.

2. Vor der Handlungsanalyse: Einführende und grundlegende Anmerkungen: Erläuterung des Symbolcharakters des Zombies und inhaltliche Einbettung der TV-Serie „The Walking Dead“ in den Kontext der postapokalyptischen Dystopie.

3. Handlungsanalyse: “Judge, Jury, Executioner“ - Staffel 2, Episode 11: Detaillierte Untersuchung einer zentralen Episode, in der die Gruppe um Rick Grimes über das Schicksal eines Gefangenen entscheiden muss.

4. Nachwort: Zusammenfassung der Ergebnisse, die unterstreicht, dass moralische Dilemmata für das postmoderne Horrorgenre essenziell sind.

6. Anlagen: Enthält das detaillierte Sequenzprotokoll zur analysierten Episode.

Schlüsselwörter

Postmodernes Horrorgenre, The Walking Dead, Handlungsanalyse, moralische Dilemmata, Dystopie, Zombie-Apokalypse, Moral, Ethik, Existenz, Menschlichkeit, Gesellschaft, Gewalt, Überleben, Sequenzprotokoll, postapokalyptisch.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit?

Die Arbeit analysiert die moralischen Aspekte und Dilemmata im postmodernen Horrorgenre, illustriert an einem konkreten Beispiel aus der TV-Serie „The Walking Dead“.

Welche zentralen Themen werden behandelt?

Im Zentrum stehen die Aufrechterhaltung moralischer Prinzipien in einer postapokalyptischen Welt, der symbolische Wert von Monstern sowie die Frage nach dem Wert menschlichen Lebens.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, herauszuarbeiten, wie das Genre die Notwendigkeit von moralisch begründeten Entscheidungen selbst in Extremsituationen thematisiert.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Autorin verwendet eine Handlungsanalyse auf Basis eines strukturierten Sequenzprotokolls nach Werner Faulstich.

Was umfasst der Hauptteil der Arbeit?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen über Zombies und die Serie sowie die detaillierte Analyse der Episode „Judge, Jury, Executioner“.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Zu den Kernbegriffen gehören „postmodernes Horrorgenre“, „moralische Dilemmata“, „Handlungsanalyse“ und „gesellschaftliche Dystopie“.

Warum wird gerade die Episode „Judge, Jury, Executioner“ analysiert?

Diese Episode exemplifiziert besonders deutlich den internen Konflikt der Gruppe über die moralische Vertretbarkeit der Hinrichtung eines Gefangenen.

Welche Rolle spielt die Figur Dale Horvath in der Analyse?

Dale fungiert als moralisches Gewissen der Gruppe, der sich entschieden gegen die Hinrichtung ausspricht, um die Menschlichkeit der Gemeinschaft zu bewahren.

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Résumé des informations

Titre
Die Notwendigkeit moralisch bestimmten Handelns im postmodernen Horrorgenre
Sous-titre
Am Beispiel einer Episode der TV-Serie "The Walking Dead": "Judge, Jury, Executioner". Eine Handlungsanalyse
Université
Justus-Liebig-University Giessen  (Institut für Germanistik)
Cours
Fernseharbeit für Germanisten? Ein Praxisseminar (in Zusammenarbeit mit dem ZDF)
Note
14,0
Auteur
Sarah Insacco (Auteur)
Année de publication
2014
Pages
39
N° de catalogue
V373336
ISBN (ebook)
9783668509191
ISBN (Livre)
9783668509207
Langue
allemand
mots-clé
Postmoderne Horror Horrorgenre The Walking Dead Handlungsanalyse
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Sarah Insacco (Auteur), 2014, Die Notwendigkeit moralisch bestimmten Handelns im postmodernen Horrorgenre, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/373336
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Extrait de  39  pages
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