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Montesquieus Ideal der Verfassung in den politischen Systemen der USA und BRD

Título: Montesquieus Ideal der Verfassung in den politischen Systemen der USA und BRD

Trabajo Escrito , 2017 , 15 Páginas , Calificación: 1,3

Autor:in: Tobias Duff (Autor)

Política - Sistema político de Alemania
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In meiner Arbeit werde ich mich mit dem Thema der Gewaltenteilung auseinandersetzen. Das Erkennen des „Ideals der Verfassung“ ist in der politischen Ideengeschichte ein häufig diskutiertes Thema. Generelle Fragestellungen wie: "Auf welcher Grundlage soll ein Staat begründet werden, wie soll er aufgebaut sein, welche Glieder soll er enthalten und wie sollen diese miteinander in Verbindung stehen?" sind Fragen, über die in der politischen Theorie damals wie heute ein weitreichender Diskurs geführt wird.

Charles-Louis de Montesquieu (1689 – 1755) war mit seiner Lehre aus seinem Werk „De L’esprit de Loixes“(1848) einer der ersten, der sich diesem Thema annahm, eine vollständige Verfassungslehre formulierte und damit auch seine Lehre der Gewaltenteilung begründete. Die Ansichten, die er in dieser Lehre veröffentlichte, erlangte der Franzose durch den Machtabfall des Absolutismus und seinen Untersuchungen der verschiedenen politischen Systeme Europas, von diesen das System Englands ihn bei seiner Niederschrift maßgeblich beeinflusst hat.

Montesquieus Theorie wird mir daher zugrundeliegen um zu überprüfen, inwieweit seine Ansichten im heutigen politischen System vertreten werden. Exemplarisch werde ich seine Lehre darlegen, erläutern und mit der Lehre Deutschlands und der USA vergleichen. Die jeweiligen Theorien werde ich aufgrund des begrenzten Rahmens verkürzt und möglichst allgemein darstellen. Der Föderalismus und dessen Auswirkungen sind nicht Bestand meines Vergleichs und werden nur punktuell zur Vollständigkeit erwähnt werden. In meinem Fazit werde ich die Ergebnisse zusammenfassen und versuchen eine Prognose über den Einfluss der Lehre Montesquieus in heutige politische Systeme abzugeben.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Montesquieus Lehre der Gewaltenteilung

3. Lehre der Gewaltenteilung der USA

4. Vergleich der Lehren

5. Lehre der Gewaltenteilung der BRD

6. Vergleich der Lehre Montesquieus und der Lehre der BRD

7. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht, inwieweit die von Montesquieu begründete Lehre der Gewaltenteilung in moderne politische Systeme, konkret am Beispiel der USA und der Bundesrepublik Deutschland, integriert wurde und welchen Einfluss sie auf die heutige staatliche Ordnung ausübt.

  • Analyse der klassischen Gewaltenteilungstheorie nach Montesquieu
  • Untersuchung des amerikanischen Modells der "Checks and Balances"
  • Betrachtung der parlamentarischen Demokratie und Gewaltenteilung in der BRD
  • Vergleichende Gegenüberstellung der historischen Theorie und modernen Umsetzung
  • Evaluation der Funktionsfähigkeit von Gewaltenteilung in heutigen Demokratien

Auszug aus dem Buch

2. Montesquieus Lehre der Gewaltenteilung

Wie angesprochen beruht sich Montesquieus Gewaltenteilungslehre auf seiner Reise nach England und die Analyse des englischen politischen Systems. Das System basiert auf einer Gleichstellung und Unabhängigkeit von politischen Gewalten, wodurch ein Machtmissbrauch durch die jeweilige politische Gegenmachtstellung ausgeschlossen ist. Diese politische Freiheit war zu Zeiten Montesquieus in England am stärksten entwickelt. Die analysierten Gewalten benennt er wie folgt: Die Legislative, die Exekutive mit Bezug auf das Völkerrecht und die Exekutive mit Bezug auf das Bürgerrecht. Durch die Legislativkompetenz ist es dem Staat erlaubt, Gesetze zu erlassen oder sie abzusetzen. Die Exekutivkompetenz legitimiert und verpflichtet den Staat zur Bewahrung der Sicherheit und des Friedens. Die vom Bürgerrecht abhängige Exekutive bezeichnet Montesquieu als richterliche Kompetenz, die Urteile fällt und Verbrechen ahndet.

Das Verhältnis der Gewalten zueinander verdeutlicht Montesquieu in der weiteren Ausführung seiner Niederschrift. Demnach darf keine Körperschaft die Legislativ- und Exekutivkompetenz auf sich vereinigen, da so die Freiheit der Bürger nicht mehr gewährleistet wäre. Die richterliche Gewalt stellt keine konstante Gewalt neben der Exekutive und der Legislative dar. Die Richter werden aus der Volksmitte gestellt und kommen nur zu bestimmten Zeiten im Jahr zusammen. Sie üben solange ihre Kompetenz aus, wie sie benötigt wird. Beliebig werden die Richter jedoch nicht ausgewählt. Eine Voraussetzung Montesquieus ist, dass die Richter zur Zwecke der Objektivität und Unvoreingenommenheit aus demselben Stand wie der Angeklagte kommen müssen, um ein unabhängiges Rechtsurteil zu fällen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einführung erläutert die Relevanz des Themas Gewaltenteilung und definiert die methodische Vorgehensweise sowie die Zielsetzung der Arbeit.

2. Montesquieus Lehre der Gewaltenteilung: Hier wird die theoretische Grundlage nach dem Werk "De L’esprit de Loixes" dargelegt, wobei der Fokus auf der horizontalen Trennung und dem Erhalt der politischen Freiheit liegt.

3. Lehre der Gewaltenteilung der USA: Dieses Kapitel beschreibt das amerikanische System mit seiner spezifischen Ausgestaltung der Legislative, Exekutive und Judikative sowie das Prinzip der "Checks and Balances".

4. Vergleich der Lehren: Hier findet eine Gegenüberstellung der Lehre Montesquieus mit dem US-amerikanischen Regierungssystem statt, wobei strukturelle Ähnlichkeiten und Unterschiede hervorgehoben werden.

5. Lehre der Gewaltenteilung der BRD: Es erfolgt eine detaillierte Darstellung des Grundgesetzes und der parlamentarischen Demokratie in Deutschland, unter Berücksichtigung der horizontalen und vertikalen Gewaltenteilung.

6. Vergleich der Lehre Montesquieus und der Lehre der BRD: In diesem Teil werden die Divergenzen zwischen der klassischen Theorie und der modernen deutschen Realität, insbesondere in Bezug auf das parlamentarische System, analysiert.

7. Fazit: Das Fazit fasst die zentralen Erkenntnisse zusammen und wagt einen Ausblick auf die Bedeutung der Gewaltenteilung in heutigen Demokratien.

Schlüsselwörter

Gewaltenteilung, Montesquieu, Parlamentarismus, Checks and Balances, Grundgesetz, Legislative, Exekutive, Judikative, Politische Freiheit, Mischverfassung, USA, Bundesrepublik Deutschland, Rechtsstaat, Souveränität, Machtkonzentration

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht das historische Konzept der Gewaltenteilung von Charles-Louis de Montesquieu und analysiert dessen Einfluss auf die Verfassungsordnung der USA sowie der Bundesrepublik Deutschland.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die zentralen Themen sind die theoretische Herleitung der Gewaltenteilung, das System der "Checks and Balances" in den USA und das parlamentarische System der BRD.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die Beantwortung der Frage, inwiefern Montesquieus Ideal der Verfassung in moderne politische Systeme integriert ist und welche Anpassungen an heutige Anforderungen stattgefunden haben.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit nutzt die Methode der ideengeschichtlichen Analyse und vergleicht diese mit den realen verfassungsrechtlichen Strukturen der ausgewählten Staaten.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der klassischen Theorie, die detaillierte Beschreibung der politischen Systeme der USA und der BRD sowie einen strukturellen Vergleich dieser Modelle mit Montesquieus Gedanken.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe umfassen Gewaltenteilung, parlamentarische Demokratie, Mischverfassung, Checks and Balances und Rechtsstaatlichkeit.

Warum wird das amerikanische System als Modell der "Checks and Balances" bezeichnet?

Aufgrund der bewussten wechselseitigen Begrenzung und Kontrolle von Legislative und Exekutive, wie sie von den Gründervätern in Anlehnung an Montesquieu entworfen wurde.

Inwieweit unterscheidet sich die Gewaltenteilung der BRD von Montesquieus Vorstellung?

Die BRD nutzt eine funktionale Auslegung, bei der Legislative und Exekutive stärker verschränkt sind als in Montesquieus Modell, um Machtkonzentration zu verhindern und eine stabile parlamentarische Kooperation zu gewährleisten.

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Detalles

Título
Montesquieus Ideal der Verfassung in den politischen Systemen der USA und BRD
Universidad
Helmut Schmidt University - University of the Federal Armed Forces Hamburg
Calificación
1,3
Autor
Tobias Duff (Autor)
Año de publicación
2017
Páginas
15
No. de catálogo
V373438
ISBN (Ebook)
9783668504486
ISBN (Libro)
9783668504493
Idioma
Alemán
Etiqueta
Montesquieu Gewaltenteilung USA politische Theorie BRD Verfassung
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Tobias Duff (Autor), 2017, Montesquieus Ideal der Verfassung in den politischen Systemen der USA und BRD, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/373438
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