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Die Prozesstheorien der Motivation in der Physiotherapie. Können die Erkenntnisse der VIE-Theorie und der Zielsetzungstheorie zur Verbesserung der Adhärenz beitragen?

Titre: Die Prozesstheorien der Motivation in der Physiotherapie. Können die Erkenntnisse der VIE-Theorie und der Zielsetzungstheorie zur Verbesserung der Adhärenz beitragen?

Travail d'étude , 2017 , 20 Pages , Note: 1,7

Autor:in: M. M. (Auteur)

Santé - Physiothérapie, Ergothérapie
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Résumé Extrait Résumé des informations

Diese Arbeit trägt einen Teil zur näheren Untersuchung bei und geht dabei der Frage nach, ob die Erkenntnisse der Valenz-Instrumentalitäts-Theorie (VIE) nach Vroom und der Zielsetzungstheorie nach Locke und Latham zur Verbesserung der Adhärenz beitragen können. Nach einer kurzen Einführung in den theoretischen Hintergrund wird dabei auch auf die praktische Relevanz der Ergebnisse und deren Umsetzung in die physiotherapeutische Arbeit eingegangen.

Die durch Nicht-Einhaltung der Therapieratschläge entstandenen Kosten zeigen, dass die Verbesserung der Adhärenz nicht nur aus medizinischer, sondern auch aus gesellschaftlicher und ökonomischer Perspektive sehr sinnvoll ist. Die Notwendigkeit zur Intervention im physiotherapeutischen Kontext wird anhand der Studie von Campbell (2001) deutlich. Diese besagt, dass sich bis zu 50% aller Patienten nicht an die erteilten Therapieratschläge halten. Die beeinflussenden Faktoren der Adhärenz wurden in vielen Studien bereits untersucht. Dabei konnte die Motivation der Patienten als eine Determinante bereits mehrfach identifiziert werden. Allerdings wurde bisher nie näher auf das Konstrukt der Motivation eingegangen. So gibt es bisher keine Untersuchungen, die den direkten Zusammenhang von Prozesstheorien der Motivation und der Adhärenz unter-sucht haben.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Einführung

2 Theoretischer Hintergrund

2.1 Adhärenz

2.1.1 Begriffserklärung und aktueller Forschungsstand

2.2 Prozesstheorien der Motivation

2.2.1 Begriffserklärung und Abgrenzung zu anderen Motivationstheorien

2.2.2 Das Valenz-Instrumentalitäts-Modell nach Vroom

2.2.3 Die Zielsetzungstheorie nach Locke und Latham

2.2.4 Kritische Würdigung der Theorien

3 Forschungsfrage und Hypothesen

4 Methode

5 Ergebnisse

6 Diskussion der Ergebnisse und praktische Relevanz

7 Kritische Würdigung

8 Fazit und Ausblick

9 Literaturverzeichnis

10 Anhang

10.1 Fragebogen

10.2 Tabellen

10.2.1 Test auf Normalverteilung

10.2.2 Zusammensetzung der Stichprobe

10.2.3 Aktuelle Adhärenz der Stichprobe

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht, ob Erkenntnisse der VIE-Theorie nach Vroom sowie der Zielsetzungstheorie nach Locke und Latham dazu beitragen können, die Adhärenz von Patienten in der physiotherapeutischen Behandlung zu verbessern.

  • Analyse psychologischer Motivationstheorien im physiotherapeutischen Kontext.
  • Empirische Überprüfung von Faktoren wie Zielformulierung, Feedback und Ziel-Eintrittswahrscheinlichkeit.
  • Quantitive Datenerhebung mittels anonymisierter Fragebögen bei Physiotherapie-Patienten.
  • Ableitung praktischer Handlungsempfehlungen für den therapeutischen Alltag.
  • Diskussion der ökonomischen und gesundheitlichen Relevanz durch gesteigerte Therapietreue.

Auszug aus dem Buch

2.2.2 Das Valenz-Instrumentalitäts-Modell nach Vroom

Nach der VIE-Theorie nach Vroom besteht die Wahl für eine Handlungsalternative aus drei Komponenten: Der Valenz (V), der Instrumentalität (I) und der Erwartung (E). Die „Valenz“ stellt den Wert eines Objektes/Endergebnisses dar, dieser kann eine anziehende oder eine abstoßende Wirkung haben. Die Valenz zeigt somit die Stärke des individuellen Verlangens an, dass die Person gegenüber dem Ziel/Endresultat empfindet (Nerdinger et al., 2014). Dieses Ziel kann i.d.R. über verschiedene Handlungswege erreicht werden. Um die Wahl für eine Handlungsalternative erklären zu können, unterscheidet Vroom zwischen Handlungsergebnis (z.B. Muskelaufbau nach Einhaltung der Therapieempfehlung) und Handlungsfolge (z.B. Schmerzfreies Wandern durch Steigerung der muskulären Kraft). Die Beziehung zwischen dem Handlungsergebnis und der Handlungsfolge wird durch die „Instrumentalität“ beschrieben. Mit „Erwartung“ ist die subjektive Einschätzung gemeint, dass das verfolgte Ziel tatsächlich eintritt (Nerdinger et al., 2014). Das Modell ermöglicht zum einen eine Vorhersage darüber, welche Handlungsalternative gewählt wird bzw. lässt Rückschlüsse zu, warum eine bestimmte Handlungsalternative gewählt wurde. Zum anderen gibt das Modell Aufschluss über das Anstrengungsniveau dieser Handlungen (Rosenstiel, 2007).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einführung: Hinführung zum Thema durch die Darstellung hoher Kosten bei Nicht-Einhaltung von Therapieratschlägen und die Verknüpfung von Motivation und Adhärenz.

2 Theoretischer Hintergrund: Definition der Adhärenz sowie detaillierte Vorstellung der VIE-Theorie und der Zielsetzungstheorie als motivierende Faktoren.

3 Forschungsfrage und Hypothesen: Herleitung von sieben spezifischen Hypothesen zur Wirkung von Zielen, Feedback und Erwartungshaltungen auf die Patienten-Adhärenz.

4 Methode: Beschreibung der quantitativen Datenerhebung mittels eines vollstandardisierten Fragebogens in zwei Münchner physiotherapeutischen Praxen.

5 Ergebnisse: Darstellung der statistischen Auswertung und Identifikation der signifikanten Einflüsse von Zielsetzungen und Feedback auf die Adhärenz.

6 Diskussion der Ergebnisse und praktische Relevanz: Interpretation der statistischen Daten im Lichte der Prozesstheorien und Formulierung konkreter Empfehlungen für Therapeuten.

7 Kritische Würdigung: Reflexion über die methodischen Grenzen der Untersuchung, wie die begrenzte Stichprobengröße und die Konzentration auf zwei spezifische Theorien.

8 Fazit und Ausblick: Zusammenfassung der wichtigsten Erkenntnisse und Aufzeigen notwendiger zukünftiger Forschungsansätze zur Adhärenzsteigerung.

9 Literaturverzeichnis: Auflistung der verwendeten Fachquellen.

10 Anhang: Bereitstellung des verwendeten Erhebungsinstrumentariums sowie der statistischen Rohdaten in Tabellenform.

Schlüsselwörter

Physiotherapie, Adhärenz, Compliance, Motivation, Prozesstheorien, VIE-Theorie, Vroom, Zielsetzungstheorie, Locke und Latham, Patienten, Therapieerfolg, Therapieeinhaltung, Feedback, Erwartung, Selbstwirksamkeit.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, wie psychologische Motivationstheorien, speziell Prozesstheorien, genutzt werden können, um das Einhalten von Therapieratschlägen (Adhärenz) in der Physiotherapie zu verbessern.

Welche sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der Schnittstelle zwischen Motivationspsychologie, Patientenverhalten und physiotherapeutischer Praxis.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die Beantwortung der Frage, ob Erkenntnisse der VIE-Theorie nach Vroom und der Zielsetzungstheorie nach Locke und Latham einen nachweisbaren positiven Einfluss auf die Adhärenz haben.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Studie basiert auf einer quantitativen, anonymen Fragebogenerhebung unter physiotherapeutischen Patienten, deren Ergebnisse statistisch (Wilcoxon-Test) ausgewertet wurden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil umfasst die theoretische Fundierung, die Ableitung der Hypothesen, die methodische Vorgehensweise sowie die detaillierte Ergebnisdiskussion mit praktischen Implikationen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Adhärenz, Physiotherapie, Motivation, Zielsetzungstheorie und VIE-Theorie.

Warum spielt die Zielsetzung für Therapeuten eine so wichtige Rolle?

Die Ergebnisse zeigen, dass präzise und klar formulierte Ziele signifikant zur Steigerung der Therapietreue beitragen, da sie dem Patienten Orientierung und Anreize bieten.

Welchen Einfluss hat Feedback auf den Therapieerfolg?

Die Studie bestätigt, dass regelmäßiges und ehrliches Feedback zur Leistung des Patienten ein wesentlicher Faktor für die Aufrechterhaltung der Motivation und die Steigerung der Adhärenz ist.

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Résumé des informations

Titre
Die Prozesstheorien der Motivation in der Physiotherapie. Können die Erkenntnisse der VIE-Theorie und der Zielsetzungstheorie zur Verbesserung der Adhärenz beitragen?
Université
University of Applied Sciences Essen
Note
1,7
Auteur
M. M. (Auteur)
Année de publication
2017
Pages
20
N° de catalogue
V373445
ISBN (ebook)
9783668508668
ISBN (Livre)
9783668508675
Langue
allemand
mots-clé
Motivationstheorie Valenz-Instrumentalitäts-Theorie Zielsetzungstheorie Physiotherapie Adhärenz Compliance
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
M. M. (Auteur), 2017, Die Prozesstheorien der Motivation in der Physiotherapie. Können die Erkenntnisse der VIE-Theorie und der Zielsetzungstheorie zur Verbesserung der Adhärenz beitragen?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/373445
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Extrait de  20  pages
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