Im Rahmen dieser Kurzhausarbeit soll zunächst der Begriff der Personalführung bzw. des Personalcontrollings kurz erläutert werden. Anschließend sollen die wichtigsten Aufgaben sowie einige Instrumente des Personalcontrollings skizziert sowie exemplarisch die Einsatzmöglichkeit einer Personal-Portfolio-Analyse – z.B. zur Verbesserung der Einordnung von Mitarbeitern – aufgezeigt werden. Abschließend soll der derzeitige Stand von Personalcontrolling-Maßnahmen in der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) erläutert werden.
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung
2 Aufgaben und Instrumente des Personalcontrollings und deren Umsetzung in der BaFin
3 Fazit
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit untersucht die Aufgaben und Instrumente des Personalcontrollings und analysiert deren praktische Anwendung in der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin). Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Controlling-Instrumente die Personalführung unterstützen können und in welchem Umfang sie in einer Behörde Anwendung finden.
- Grundlagen der Personalführung und des Personalcontrollings
- Systematische Einteilung von Controlling-Instrumenten (strategisch vs. operativ, qualitativ vs. quantitativ)
- Methoden der Personal-Portfolio-Analyse zur Mitarbeitersteuerung
- Status quo und praktische Umsetzung von Personalcontrolling-Maßnahmen bei der BaFin
Auszug aus dem Buch
2 Aufgaben und Instrumente des Personalcontrollings und deren Umsetzung in der BaFin
Personalführung als Begriff setzt sich aus den beiden Begriffen Personal und Führung zusammen und soll das vorhandene Personal situationsabhängig positiv beeinflussen. Damit diese Aufgabe erfolgreich gestaltet werden kann, wurde in den letzten Jahrzenten mit der schrittweisen Einführung von Controlling-Instrumenten auch Instrumente speziell für das Personal implementiert: Das Personalcontrolling, welche die Führung in der positiven Beeinflussung unterstützen soll.
Für das Personalcontrolling gibt es mehrere Unterscheidungsmerkmale, wie z.B. die Trennung in qualitativ orientiertes sowie quantitativ orientiertes Personalcontrolling. Wie in der folgenden Abbildung zu erkennen, fokussiert sich das qualitative Personalcontrolling auf die langfristig orientierten Potenziale, während sich das quantitative Personalcontrolling mit kurzfristigen Fragestellungen beschäftigt.
Zusammenfassung der Kapitel
1 Einleitung: Dieses Kapitel führt in die historische Entwicklung von Controlling-Instrumenten in deutschen Behörden ein und erläutert die Besonderheiten des Controllings in öffentlichen Institutionen gegenüber privatwirtschaftlichen Unternehmen.
2 Aufgaben und Instrumente des Personalcontrollings und deren Umsetzung in der BaFin: Der Hauptteil definiert Personalcontrolling, stellt verschiedene Instrumente wie die Balanced Score Card und die Personal-Portfolio-Analyse vor und prüft deren praktische Implementierung in der BaFin anhand der Arbeit spezifischer Referate.
3 Fazit: Das Fazit resümiert, dass Personalcontrolling in der öffentlichen Verwaltung zur gezielten Steuerung und Motivation notwendig ist, in der BaFin jedoch aktuell nur teilweise und primär in den Dimensionen Kosten- und Wirtschaftlichkeitscontrolling genutzt wird.
Schlüsselwörter
Personalcontrolling, Personalführung, BaFin, Controlling-Instrumente, Personal-Portfolio-Analyse, Balanced Score Card, Kostencontrolling, Humanvermögensrechnung, öffentliche Verwaltung, Effizienz, Personalmanagement, Personaleinsatzplanung, Kennzahlen.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Hausarbeit befasst sich mit dem Einsatz von Controlling-Instrumenten zur Unterstützung der Personalführung im öffentlichen Sektor, mit besonderem Fokus auf die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin).
Was sind die zentralen Themenfelder?
Zentrale Themen sind die theoretischen Grundlagen des Personalcontrollings, die Abgrenzung von qualitativen und quantitativen Instrumenten sowie die praktische Anwendung dieser Steuerungsinstrumente in einer Behörde.
Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?
Die Arbeit zielt darauf ab, die Relevanz und die spezifischen Instrumente des Personalcontrollings aufzuzeigen und zu untersuchen, wie diese in der BaFin genutzt werden, um das Personal optimal zu steuern.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse zu Controlling-Methoden und einer Untersuchung der internen Organisationsstruktur und Praxis der BaFin.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die Definition und methodische Einordnung von Personalcontrolling, die Vorstellung konkreter Instrumente (z.B. Balanced Score Card, Portfolio-Analyse) und die Analyse der Maßnahmen innerhalb der BaFin.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Personalcontrolling, Personalführung, BaFin, Controlling-Instrumente, Personal-Portfolio-Analyse, Balanced Score Card, Effizienz und öffentliche Verwaltung.
Warum spielt das Personalcontrolling in der BaFin eine spezielle Rolle?
In der BaFin als Behörde steht die Dienstleistungserstellung für die Allgemeinheit im Vordergrund. Der Faktor Mensch ist dabei die wichtigste Ressource, weshalb eine professionelle Steuerung und Planung durch Personalcontrolling essenziell ist.
Warum wird das Potenzial des Personalcontrollings in der BaFin laut Autor noch nicht voll ausgeschöpft?
Die Mitarbeiter befürchten eine stärkere negative Kontrolle ihrer Leistungen. Der Autor betont, dass eine umfassendere Nutzung des Personalcontrollings an der Akzeptanz der Führungskräfte und der Belegschaft scheitert.
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- Brank Anders Wernersson (Author), 2014, Die Aufgaben und Instrumente des Controllings im Rahmen der Personalführung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/373753