Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Publish your texts - enjoy our full service for authors
Go to shop › Business economics - Business Management, Corporate Governance

Sharing Economy als Strategieansatz zur Entwicklung von Wettbewerbsvorteilen für den Öffentlichen Personennahverkehr

Title: Sharing Economy als Strategieansatz zur Entwicklung von Wettbewerbsvorteilen für den Öffentlichen Personennahverkehr

Bachelor Thesis , 2017 , 68 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Isabell Nieland (Author)

Business economics - Business Management, Corporate Governance
Excerpt & Details   Look inside the ebook
Summary Excerpt Details

Die vorliegende Bachelorarbeit behandelt die Themen Sharing Economy und öffentlicher Personennahverkehr. Dabei wird untersucht, ob das Peer-to-Peer-Geschäftsmodell der Sharing Economy mögliche Strategieansätze für den Öffentlichen Personenverkehr bieten kann. Anhand der empirischen Untersuchung in Form einer fallorientiert-adaptierten SWOT-Analyse wurden vier mögliche Strategieansätze entwickelt. Die SWOT-Analyse analysiert externe Einflüsse auf die Branche des öffentlichen Personennahverkehrs sowie Stärken und Schwächen der Sharing Economy. Die Strategieansätze der segmentspezifischen Markterweiterung und der vertikalen Diversifikation wurden als schwierig umsetzbar bewertet, wohingegen die strategischen Optionen wie der Aufbau und die Ausweitung eines Multi-Channel-Vertriebs und die laterale Diversifikation des bestehenden Leistungsportfolios anhand eines praktisch-simulativen Beispiels angewandt wurden.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Motivation

1.2 Ziele und Forschungsfrage

1.3 Methodische Vorgehensweise

2 Theoretische Grundlagen

2.1 Definition grundlegender Begriffe

2.2 Betrachtung und Vorstellung der Sharing Economy

2.2.1 Entwicklung, Forschungsstand und Trends

2.2.2 Ausprägungen und Geschäftsmodelle

2.2.3 Best Practice Beispiel Uber Technologies Inc.

2.3 Darlegung relevanter Instrumente der Wirtschaftswissenschaften zur Analyse von Chancen & Risiken

2.3.1 Identifikation notwendiger Methoden zur Strategiefindung

2.3.2 Auswahl geeigneter Instrumente zur Situationsanalyse

2.3.3 Methodik und Instrumente

3 Methodische Vorgehensweisen mittels der SWOT-Analyse

3.1 Marktanalyse für den öffentlichen Personennahverkehrs

3.2 Stärken- und Schwächenanalyse des P2P Modells

3.3 Strategiefindung (SWOT)

4 Anwendbarkeitsprüfung der entwickelten Strategien

4.1 Theoretische Bewertung

4.2 Praktisch-simulative Anwendung am Beispiel des Verkehrsverbund Rhein-Mosel

5 Zusammenfassung und Fazit

5.1 Reflexion der Vorgehensweise

5.2 Beantwortung der Forschungsfrage

5.3 Kritische Betrachtung und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Ziel der Bachelorarbeit ist es, das Konzept der Sharing Economy als strategischen Ansatz zu untersuchen, um Wettbewerbsvorteile für den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) zu generieren und die Branche aus einer stagnierenden Marktposition in ein wachstumsorientiertes Umfeld zu führen.

  • Analyse der Sharing Economy und ihrer Geschäftsmodelle
  • SWOT-Analyse des ÖPNV im Kontext aktueller Markteinflüsse
  • Entwicklung konkreter Strategien zur Integration von Sharing-Prinzipien
  • Praktisch-simulative Anwendbarkeitsprüfung am Beispiel des VRM

Auszug aus dem Buch

2.2.3 Best Practice Beispiel Uber Technologies Inc.

Das wohl mit bekannteste Beispiel eines Sharing Economy Anbieters bildet die Uber Technologies Inc. Uber gilt als ein standortbasierter Echtzeit-Mitfahrdienst und fungiert als Vermittler zur Personenbeförderung. Das macht das Unternehmen zum Paradebeispiel für die Sharing Economy und verkörpert somit das zuvor beschriebene Peer-to-Peer-Modell. Aus steuertechnischen Gründen firmiert Uber seit kurzem als ‚Besloten Vennootschap met beperkte aansprakelijkheid‘, kurz B.V. und ist somit in den Niederlanden registriert – diese Rechtsform ähnelt der deutschen Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH). Das ursprüngliche Unternehmen Uber Technologies Inc. wurde 2009 von Travis Kalanick, dem heutigen Geschäftsführer, und seinem damaligen Geschäftspartner Garrett Camp in San Francisco gegründet. Die letzten Jahre über konnte Uber stetig wachsen und seinen Umsatz steigern. Im Juni des Jahres 2016 und somit sieben Jahre nach Gründung konnte man bereits in über 500 Städten in 70 Ländern weltweit Dienste des Sharing Economy Anbieters in Anspruch nehmen. Dabei wurde innerhalb des ersten Halbjahres 2016 ein Umsatz von 2,1 Millarden US Dollar erwirtschaftet. Noch 2009 beschäftigte sich das Unternehmen weniger mit der Organisation von Fahrten Dritter, sondern mit einem klassischen Limousinen Service, dem heutigen UberBlack. Neben dieses ursprünglichen Geschäftsmodells entwickelte man anschließend das sogenannte UberPop, den Mitfahrdienst, welcher auf dem Peer-to-Peer-Prinzip basiert, UberTaxi, eine Taxivermittlung, UberX, eine Vermittlung durch ein Beförderungsunternehmen – eine Alternative zu Ländern, die UberPop verbieten – sowie diverse luxuriöse Versionen von UberPop.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Beschreibt die Motivation des Autors, das veränderte Konsumverhalten (Nutzen statt Besitzen) und definiert die Forschungsfrage, wie Sharing Economy Ansätze zur Stärkung des ÖPNV beitragen können.

2 Theoretische Grundlagen: Definiert die zentralen Begriffe der Sharing Economy und des ÖPNV und erläutert wirtschaftswissenschaftliche Analyseinstrumente wie die SWOT-Analyse und das Five-Forces-Modell.

3 Methodische Vorgehensweisen mittels der SWOT-Analyse: Führt eine Marktanalyse des ÖPNV mittels STEP-Analyse durch und bewertet die Stärken und Schwächen von P2P-Geschäftsmodellen, um daraus vier spezifische Strategieoptionen abzuleiten.

4 Anwendbarkeitsprüfung der entwickelten Strategien: Überprüft die theoretisch hergeleiteten Strategien auf ihre Umsetzbarkeit und wendet diese exemplarisch auf das Geschäftsmodell des Verkehrsverbundes Rhein-Mosel an.

5 Zusammenfassung und Fazit: Reflektiert den gesamten Arbeitsprozess, beantwortet die Forschungsfrage durch eine Empfehlung zur Plattformintegration und bietet einen kritischen Ausblick auf zukünftiges Forschungspotenzial.

Schlüsselwörter

Sharing Economy, Öffentlicher Personennahverkehr, ÖPNV, Peer-to-Peer, SWOT-Analyse, Strategieentwicklung, Wettbewerbsvorteile, Digitalisierung, Mobilität, Ticket-Sharing, Multi-Channel-Vertrieb, Verkehrsverbund Rhein-Mosel, Geschäftsmodell, Nachhaltigkeit, Marktanalyse

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, inwieweit das Peer-to-Peer-Geschäftsmodell der Sharing Economy als strategischer Ansatz dienen kann, um Wettbewerbsvorteile für den öffentlichen Personennahverkehr zu schaffen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind Sharing Economy Geschäftsmodelle, strategische Managementinstrumente (insbesondere SWOT-Analyse), die Marktsituation des ÖPNV sowie die Digitalisierung von Mobilitätsangeboten.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Die Forschungsfrage lautet: Was bedeutet Sharing Economy und wie kann dieses Konzept als Strategieansatz zur Entwicklung von Wettbewerbsvorteilen für den öffentlichen Nahverkehr genutzt werden?

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Zur Beantwortung der Fragestellung wird eine fallorientiert adaptierte SWOT-Analyse verwendet, die durch eine STEP-Analyse des Marktumfelds sowie die Branchenstrukturanalyse nach Porter gestützt wird.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil befasst sich mit der Marktanalyse des ÖPNV, der Untersuchung von Stärken und Schwächen der Sharing Economy, der Ableitung von vier Strategieansätzen und deren anschließender theoretischer sowie praktischer Prüfung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den prägenden Schlüsselwörtern gehören Sharing Economy, ÖPNV, Strategieentwicklung, Wettbewerbsvorteile, Digitalisierung und Peer-to-Peer-Modelle.

Warum ist das Modell des Verkehrsverbundes Rhein-Mosel (VRM) gewählt worden?

Der VRM dient als praktisches, simuliertes Beispiel, um die Übertragbarkeit der theoretisch entwickelten Strategien (wie z. B. Ticket-Sharing oder eine Wissensplattform) in ein konkretes regionales Verkehrsgebiet aufzuzeigen.

Welche der entwickelten Strategien empfiehlt die Autorin als besonders sinnvoll?

Insbesondere der Ausbau eines Multi-Channel-Vertriebs um eine Ticket-Sharing-Plattform sowie der Aufbau einer Informations-Wissensplattform werden als vielversprechende Ansätze zur Kundenbindung empfohlen.

Excerpt out of 68 pages  - scroll top

Details

Title
Sharing Economy als Strategieansatz zur Entwicklung von Wettbewerbsvorteilen für den Öffentlichen Personennahverkehr
College
University of Applied Sciences Mittweida
Grade
1,0
Author
Isabell Nieland (Author)
Publication Year
2017
Pages
68
Catalog Number
V373812
ISBN (eBook)
9783668511798
ISBN (Book)
9783668511804
Language
German
Tags
Sharing Economy Uber Strategie Öffentlicher Personenahverkehr ÖPNV Öffentlicher Personennahverkehr Shared economy Ökonomie des Teilens SWOT SWOT Matrix
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Isabell Nieland (Author), 2017, Sharing Economy als Strategieansatz zur Entwicklung von Wettbewerbsvorteilen für den Öffentlichen Personennahverkehr, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/373812
Look inside the ebook
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
Excerpt from  68  pages
Grin logo
  • Grin.com
  • Shipping
  • Contact
  • Privacy
  • Terms
  • Imprint