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"Policy Shifts" zwischen amerikanischen Bundesstaaten und der Regierung

Am Fallbeispiel des "New Deals"

Title: "Policy Shifts" zwischen amerikanischen Bundesstaaten und der Regierung

Seminar Paper , 2017 , 24 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Tobias Diemer (Author)

Politics - Region: USA
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Dies soll auch die zentrale Fragestellung dieser Arbeit sein: „Wie ist der Transfer von politischen Kompetenzen von den amerikanischen Einzelstaaten an die Bundesregierung im Hinblick auf die große Depression und den New Deal zu erklären?“

Um diese Frage zu beantworten, ist es zunächst unerlässlich, den amerikanischen Föderalismus vorzustellen, da dieser, auch weltweit gesehen, einzigartig bleibt. Daraufhin wird das Phänomen eines „Policy Shifts“, also der politischen Kompetenzübertragung zwischen zwei Organen, definiert. Im Hauptteil dieser Arbeit steht die Fallanalyse der großen Depression und die wirtschaftspolitische Reaktion darauf: der „New Deal“. Anhand historischer Beispiele wird aufgezeigt, welche Voraussetzungen nötig waren, um eine Wende in der amerikanischen Wirtschaftspolitik zu ermöglichen. Zum Ende meiner Arbeit werde ich ein Fazit ziehen, sowie die aktuelle amerikanische Politik im Hinblick auf das Erbe des „New Deals“ analysieren.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Föderalismus in den USA

3. „Policy Shifts“

4. Fallbeispiel: Der „New Deal“

4.1 Gründe und Auslöser der Krise

4.2 Die große Depression

4.3 Der „New Deal“

5. Auswirkungen auf das föderalistische System

6. Fazit und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht den Transfer politischer Kompetenzen von den amerikanischen Einzelstaaten an die Bundesregierung unter besonderer Berücksichtigung der großen Depression und der daraus resultierenden „New Deal“-Politik von Franklin D. Roosevelt.

  • Analyse des US-Föderalismus und dessen historischer Entwicklung.
  • Definition und theoretische Einordnung des Phänomens „Policy Shift“.
  • Kritische Untersuchung der Ursachen und Folgen der großen Depression.
  • Bewertung der machtpolitischen Verschiebungen durch den „New Deal“.
  • Einfluss des „Supreme Court“ auf die föderale Kompetenzverteilung.

Auszug aus dem Buch

4.1 Gründe und Auslöser der Krise

Als im Oktober und November 1929 die Kurse an der amerikanischen Wall Street um mehr als 25 Prozent fielen, erschütterte dies den zuvor festen Glauben der Amerikaner an eine „endlose Zeit des wirtschaftlichen Aufschwungs“ von einem Moment auf den anderen. (Jaeger 1974: 6f./ Lawson 2006: 11)

Vorausgegangen war eine Zeit der wirtschaftlichen Blüte und des ungetrübten Optimismus. Noch am Vorabend der Weltwirtschaftskrise versicherte Herbert Hoover im Rahmen seiner Rede zur Annahme der republikanischen Präsidentschaftskandidatur: „We in America today are nearer to the final triumph over poverty than ever before in the history of any land“ (Hoover 1928; zitiert nach: Dean 1959: 697) Angesichts der darauf folgenden, knapp sieben Jahre währenden Rezession, scheint dieser Optimismus im Nachhinein geradezu naiv. Allerdings gab es gute Gründe für Wirtschaftsexperten und Durchschnittsbürger zu glauben, dass die amerikanische Wirtschaft immer weiter hohe Gewinne erzeugen würde.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die historische Notlage der USA während der Weltwirtschaftskrise ein und formuliert die zentrale Forschungsfrage nach der Kompetenzverlagerung zwischen Einzelstaaten und Bundesregierung.

2. Föderalismus in den USA: Das Kapitel erläutert die Grundstruktur des amerikanischen Regierungssystems und die historische Differenzierung zwischen „Dual Federalism“ und „Shared Federalism“.

3. „Policy Shifts“: Hier wird der theoretische Begriff der Machtverschiebung definiert und vier Indikatoren identifiziert, die eine Kompetenzübertragung zugunsten der Zentralregierung begünstigen.

4. Fallbeispiel: Der „New Deal“: Dieses Kapitel analysiert detailliert die wirtschaftlichen Krisenursachen und beschreibt die legislativen Maßnahmen Roosevelts sowie die Konfrontation mit dem „Supreme Court“.

5. Auswirkungen auf das föderalistische System: Der Autor resümiert die machtpolitischen Konsequenzen des „New Deals“ und bestätigt den stattgefundenen „Policy Shift“.

6. Fazit und Ausblick: Das Fazit fasst die zentrale These zusammen und beleuchtet die langfristige Bedeutung Roosevelts für das föderale Gleichgewicht in den USA.

Schlüsselwörter

USA, Föderalismus, Policy Shift, New Deal, Franklin D. Roosevelt, Große Depression, Kompetenzübertragung, Bundesregierung, Einzelstaaten, Supreme Court, Wirtschaftsgeschichte, Politikwissenschaft, Grants-in-aid, Liberaler Nationalismus.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, wie sich das Machtverhältnis zwischen den US-Einzelstaaten und der Bundesregierung im Zuge der großen Depression und der Maßnahmen des „New Deal“ dauerhaft verändert hat.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Schwerpunkte liegen auf der föderalen Ordnung der USA, dem Konzept der Machtverschiebung („Policy Shift“), der historischen Analyse der Weltwirtschaftskrise ab 1929 sowie der politischen Ära Roosevelts.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, den Transfer politischer Kompetenzen auf die Bundesebene zu erklären und aufzuzeigen, wie krisenhafte Bedingungen diesen Prozess beschleunigt haben.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es handelt sich um eine fallbasierte, politikwissenschaftliche Analyse, die historische Daten, Regierungsmaßnahmen und verfassungsrechtliche Rahmenbedingungen auswertet.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil widmet sich der Fallanalyse der großen Depression, den Ursachen des wirtschaftlichen Zusammenbruchs und den spezifischen „New Deal“-Gesetzgebungen zur Stärkung der Zentralmacht.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Föderalismus, Policy Shift, New Deal, Roosevelt, große Depression und Machtverschiebung.

Wie reagierte der „Supreme Court“ auf die „New Deal“-Politik?

Der „Supreme Court“ blockierte zunächst wichtige Teile der Reformen, gab jedoch nach Roosevelts politischem Druck und durch personelle Neubesetzungen im Gericht schließlich den Weg für die neue Gesetzgebung frei.

Welche Rolle spielten die „Grants-in-aid“-Programme?

Diese Finanzhilfen ermöglichten der Bundesregierung, durch Konditionen und Bedingungen indirekten Einfluss auf die Sozial- und Wirtschaftspolitik der einzelnen Bundesstaaten auszuüben.

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Details

Title
"Policy Shifts" zwischen amerikanischen Bundesstaaten und der Regierung
Subtitle
Am Fallbeispiel des "New Deals"
College
University of Bamberg
Grade
1,7
Author
Tobias Diemer (Author)
Publication Year
2017
Pages
24
Catalog Number
V373915
ISBN (eBook)
9783668513808
ISBN (Book)
9783668513815
Language
German
Tags
policy shifts bundesstaaten regierung fallbeispiel deals
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Tobias Diemer (Author), 2017, "Policy Shifts" zwischen amerikanischen Bundesstaaten und der Regierung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/373915
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