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Benchmarking in der Immobilienwirtschaft

Anwendungsmöglichkeiten anhand von Fallbeispielen

Title: Benchmarking in der Immobilienwirtschaft

Bachelor Thesis , 2017 , 71 Pages , Grade: 2,1

Autor:in: Minh Vi Nguyen (Author)

Engineering - Civil Engineering
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Ziel dieser Bachelorarbeit ist die systematische Analyse der Anwendung von Benchmarking-Methoden in der Immobilienwirtschaft. Zur Konkretisierung werden anhand von Fallbeispielen die Anwendungsmöglichkeiten aufgezeigt. Dabei sind auch Fragen nach Aufwand und Nutzen kritisch zu erörtern. Den Abschluss der Bachelorarbeit bildet eine Empfehlung zu praktischen Anwendung.

In Zeiten der fortschreitenden Wettbewerbsbedingungen, der steigenden Kundenerwartungen sowie der Globalisierung werden neue Anforderungen an das Management von Unternehmen gestellt, die eine hohe Flexibilität sowie eine stete Orientierung der Unternehmen am Wettbewerb erfordern. Immobilien sind wertvolle Güter die, wenn strategisch und vorausschauend mit ihnen umgegangen wird, gute Renditen abwerfen. Eigentümer und Investoren sind daran interessiert, die Performance ihrer Portfolios laufend zu optimieren und setzten überall dort den Hebel an, wo Nachholbedarf bezüglich Effizienz und Qualität besteht. Jedes Unternehmen strebt durch Identifikation, Entwicklung sowie Erhaltung der Erfolgspotenziale die langfristige Existenzsicherung.

Der ständige Wandel setzt Unternehmen unter Konkurrenzdruck und macht es so notwendig,- schneller wandlungs- und anpassungsfähig zu sein. Daher müssen Unternehmen nach Lösungen und Verbesserungsalternativen suchen, um ihre Ressourcen effektiver und effizienter nutzen zu können. Es geht also darum, einen angemessenen Ausgleich im Spannungsfeld zwischen Risiko- und Kostenminimierung einerseits und der gestiegenen Erwartungshaltung der Nutzer andererseits zu finden. Eine transparente Kostenkontrolle, qualitative hochwertige Immobiliendaten, Kennzahlen und Benchmarking werden zunehmend wichtiger.

Um zu erkennen, weshalb ein anderer besser am Markt ist, ist ein Blick über den Tellerrand oftmals hilfreich. Jeder hat sich bestimmt schon gefragt, wieso ein anderer besser ist. Was macht er anders und wie kann man dies umsetzen, sodass man selbst der Beste werden kann? Hier kommt die Management-Methode „Benchmarking“ zum Einsatz.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einführung

1.1 Problemstellung

1.2 Vorgehensweise

1.3 Methodik

2. Grundlagen

2.1 Benchmarking

2.1.1 Benchmarking-Arten

2.1.2 Benchmarking-Techniken

2.1.3 Benchmarking in der Immobilienwirtschaft

2.2 Betriebskosten

2.2.1 Auswirkung der Betriebskosten

2.2.2 Einflussfaktoren der Betriebskosten

2.3 Kennzahlen als Analyseinstrument

2.3.1 Anforderungen an Kennzahlen

2.3.2 Kennzahlenarten

3. Benchmarking-Prozess

3.1 Definitionsphase

3.2 Konzeptionsphase

3.3 Datenerfassungsphase

3.4 Analysephase und Maßnahmendefinition

3.5 Umsetzungsphase

4. Benchmarking als Instrument des Betriebskostenmanagements

4.1 Betriebskosten-Benchmarking

4.2 Best Practice beim Betriebskostenmanagement

4.3 Die Geislinger Konvention

5. Fallbeispiele anhand von Benchmarking-Tools

5.1 Immobench.de

5.2 WohnCom

5.3 Beko-Bench

5.4 5-Phasen-Modell vs. Benchmarking-Tool

6. Schlussbetrachtung und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Bachelor-Thesis verfolgt das Ziel, die Anwendungsmöglichkeiten von Benchmarking-Methoden innerhalb der Immobilienwirtschaft systematisch zu analysieren. Dabei steht insbesondere die Frage im Mittelpunkt, wie der kontinuierliche Anstieg der Betriebskosten, welcher für Mieter und Vermieter zunehmend zur Belastung wird, durch Benchmarking-Instrumente effektiv gesteuert und minimiert werden kann.

  • Grundlagen des Benchmarkings und der Betriebskosten in der Immobilienwirtschaft
  • Systematische Darstellung des Benchmarking-Prozesses in fünf Phasen
  • Optimierungspotenziale durch den Einsatz von Benchmarking-Tools wie Immobench, WohnCom und Beko-Bench
  • Bedeutung der Geislinger Konvention für einheitliche Datenstandards
  • Analyse von Aufwand und Nutzen bei der Einführung von Benchmarking-Systemen

Auszug aus dem Buch

2.1.1 Benchmarking-Arten

Die Unterscheidung der Arten von Benchmarking erfolgt nicht aufgrund einer rein analytisch-theoretischen Betrachtung der Methode, sondern ist auch für die praktische Anwendung im Einzelfall von Bedeutung. Durch die Konkretisierung des Vorgehens, also die Wahl der Art des Benchmarkings, werden wesentliche Feststellungen getroffen, die den weiteren Projektverlauf und das Ergebnis beeinflussen. Die verschiedenen Arten sind somit auf verschiedene Anwendungsfälle zu beziehen und weisen spezifische Vor- und Nachteile auf, die bereits in der Projektplanungsphase zu berücksichtigen sind. Diese unterschiedlichen Formen schließen sich aber nicht gegenseitig aus, sondern können auch kombiniert werden.

Die Benchmarking-Art bezieht sich auf den oder die Vergleichspartner, der/die ausgewählt werden, um die eigene Leistung anhand von Kennzahlen mit deren Leistung zu vergleichen. Dabei wird zwischen einem internen oder einem externen Benchmarking unterschieden. Der Einzugsradius der Vergleichs- bzw. Benchmarking-Partner, also ob sich dieser im gleichen Unternehmen, im Konzern, als Konkurrent, innerhalb der gleichen Branche oder außerhalb der eigenen Branche befindet, bestimmt die Reichweite des Benchmarkings. Folglich ist die Reichweite bei internen Benchmarking-Projekten am kleinsten und bei branchenunabhängigen Benchmarking-Projekten am größten.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einführung: Die Einleitung beleuchtet die steigenden Anforderungen an das Immobilienmanagement und definiert die Forschungsfrage, wie durch Benchmarking dem Betriebskostenanstieg entgegengewirkt werden kann.

2. Grundlagen: Dieses Kapitel vermittelt die theoretischen Basiskenntnisse über Benchmarking-Arten, das Wesen der Betriebskosten und die Bedeutung von Kennzahlen als Analyseinstrument.

3. Benchmarking-Prozess: Hier wird der systematische Ablauf in fünf Kernphasen erläutert, von der Definition der Ziele bis zur Umsetzung und Kontrolle der Maßnahmen.

4. Benchmarking als Instrument des Betriebskostenmanagements: Dieses Kapitel verknüpft die Benchmarking-Methodik konkret mit dem Management von Betriebskosten und führt die Geislinger Konvention als Standard ein.

5. Fallbeispiele anhand von Benchmarking-Tools: Es werden praxisnahe Softwarelösungen vorgestellt, mit denen Immobilienunternehmen ihre Bestände optimieren und externe Vergleiche durchführen können.

6. Schlussbetrachtung und Ausblick: Der abschließende Teil reflektiert die Ergebnisse, kritisiert den Aufwand gegenüber dem Nutzen und gibt eine Einschätzung zur zukünftigen Etablierung des Benchmarkings.

Schlüsselwörter

Benchmarking, Immobilienwirtschaft, Betriebskosten, Immobilienmanagement, Kennzahlen, Benchmarking-Tools, Geislinger Konvention, Kosteneinsparung, Prozessoptimierung, Benchmarking-Prozess, Wohnungswirtschaft, Zweite Miete, Datenanalyse, Best Practice, Immobilienportfolio

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Einsatzmöglichkeiten von Benchmarking als Managementmethode in der Immobilienwirtschaft, um Prozesse zu optimieren und Betriebskosten zu senken.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Arbeit fokussiert sich auf die theoretischen Grundlagen des Benchmarkings, die Strukturierung von Betriebskosten und die praktische Anwendung durch verschiedene Benchmarking-Tools.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist die systematische Analyse, wie Benchmarking-Methoden genutzt werden können, um Einsparpotenziale bei Betriebskosten aufzudecken und die Wettbewerbsfähigkeit von Wohnungsunternehmen zu sichern.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Der Autor führt eine systematische Analyse durch, nutzt das 5-Phasen-Modell des Benchmarkings und vergleicht verschiedene praktische Benchmarking-Tools und deren Implementierung.

Was ist der Kern des Hauptteils?

Der Hauptteil befasst sich mit der Anwendung von Benchmarking im Betriebskostenmanagement, der Bedeutung von Datenstandards wie der Geislinger Konvention und der Vorstellung spezifischer Softwarelösungen.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit charakterisieren?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Immobilien-Benchmarking, Betriebskostenmanagement, Kennzahlen, Kostensenkung und Immobilienwirtschaft geprägt.

Was ist die Geislinger Konvention?

Es handelt sich um eine bundesweite, verbandübergreifende Vereinbarung, die einheitliche Standards für Inhalte und Strukturen bei der Erfassung von Betriebskostendaten für Benchmarking-Zwecke definiert.

Warum wird Benchmarking in der Immobilienwirtschaft als schwierig empfunden?

Aufgrund der hohen Heterogenität von Immobilien, fehlender einheitlicher Standards und dem Konkurrenzdenken der Unternehmen ist die Vergleichbarkeit von Daten in dieser Branche oft eine große Herausforderung.

Welche Benchmarking-Tools werden als Beispiele genannt?

Die Arbeit führt Immobench, WohnCom und Beko-Bench als führende Datenbanklösungen auf, die Unternehmen beim Datenaustausch und der Kostenanalyse unterstützen.

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Details

Title
Benchmarking in der Immobilienwirtschaft
Subtitle
Anwendungsmöglichkeiten anhand von Fallbeispielen
College
Wiesbaden University of Applied Sciences
Grade
2,1
Author
Minh Vi Nguyen (Author)
Publication Year
2017
Pages
71
Catalog Number
V374029
ISBN (eBook)
9783668523050
ISBN (Book)
9783668523067
Language
German
Tags
Benchmarking Immobilienwirtschaft
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Minh Vi Nguyen (Author), 2017, Benchmarking in der Immobilienwirtschaft, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/374029
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