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Der Bildungsbegriff Humboldts im Kontext des Bildungsdenkens der Aufklärung

Title: Der Bildungsbegriff Humboldts im Kontext des Bildungsdenkens der Aufklärung

Term Paper , 2000 , 15 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Thore Rothenburg (Author)

Pedagogy - History of Pedagogy
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Einleitung

Warum habe ich eigentlich dieses Thema gewählt? Mich interessierte, wie Menze, warum heute eigentlich von einigen Seiten Humboldt verehrt wird und er auf der anderen Seite von einigen in neueren Zeitungsartikeln „verflucht“ und „polemisiert“ wird. Ich möchte meine Hausarbeit mit dem Thema: „Der Bildungsbegriff Humboldts im Kontext des Bildungsdenkens der Aufklärung“ stellen.
Darum werde ich mich zuerst näher mit zwei Schriften, von Benner und Menze, beschäftigen, um so einen Überblick über die Grundgedanken von Humboldt zu gewinnen. Den Vergleich, zwischen Benner und Menze, werde ich nicht in dieser Hausarbeit bearbeiteten. Der Grund dafür ist, daß ich nur einen Überblick geben will und ich nicht das komplexe Studium des Lebenswerkes durchführte, welches notwendig gewesen wäre, um beide Autoren gegeneinander zu vergleichen. Danach werde ich anhand von Kawohl noch einige Kritikpunkte an Humboldts-Gesamtwerk darstellen, um so auch die Seite der Kritiken zu erörtern und damit auch die aktuellen Argumente dazustellen. Zum Ende werde ich noch kurz ein Fazit über die Humboldt-Diskusion geben, soweit wie ich das Problem verstehe.
Aber komme ich erst mal zu einigen Begriffen, welche in dem Thema enthalten sind. Was ist eigentlich Aufklärung? Aufklärung ist: „eine philosophische Strömung im 17. U. 18. Jh., laut Kant der `Ausgang des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit`.“ (Finke 1993, S.57). Mit Humboldt kommt auch noch ein anderer Begriff mit in das Thema und zwar was heißt Neuhumanismus?
Neuhumanismus ist die Erneuerung des Humanismus aus dem 14. Bis 16. Jh.. Der Humanismus ist: „eine von der klassischen und christlichen Antike geprägte Lebensanschauung.“ (Finke 1993, S. 377). Sie stellte gleichzeitig den Menschen und seine Person in den Mittelpunkt. Beide Begriffe spielen während der Hausarbeit eine Rolle und mußten daher auch definiert werden.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Hauptteil: Welche Rolle spielte Humboldt im Kontext der Aufklärung

2.1 Wie entwickelte sich die Bildungstheorie Humboldts und was war sein Grundansatz?: nach Benner

2.2 Die Grundgedanken Humboldts: nach Menze

3. Was und warum wurde an Humboldt Kritik geübt?: nach Kawohl

3.1 Kritik an Humboldts Idealismus

3.2 Kritik an Humboldts Individualismus

3.3 Kritik an der Reform Humboldts im Bildungswesen

4. Schluß

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Bildungsverständnis Wilhelm von Humboldts vor dem Hintergrund des aufklärerischen Bildungsdenkens. Ziel der Arbeit ist es, durch die Analyse der Schriften von Benner und Menze ein Verständnis für Humboldts bildungstheoretische Grundkonzepte zu entwickeln und diesen durch eine kritische Betrachtung (basierend auf Kawohl) gegenüberzustellen.

  • Grundlagen der Bildungstheorie Wilhelm von Humboldts nach Benner.
  • Die Konzeption des Menschen, der Bildung und der Welt nach Menze.
  • Kritische Auseinandersetzung mit Humboldts Idealismus und Individualismus.
  • Evaluation der preußischen Bildungsreform und ihrer historischen Relevanz.
  • Diskussion über die Rezeptionsgeschichte und aktuelle Kritik an Humboldts Gesamtwerk.

Auszug aus dem Buch

2. Welche Rolle spielte Humboldt im Kontext der Aufklärung?

Ich möchte anhand zweier Schriftsteller versuchen, diese Rolle näher zu beleuchten. Benner versucht, Humboldt als einen neuzeitlichen Bildungstheoretiker darzustellen. Dies gelingt ihm, indem er Humboldts Werk: „Ideen zu einem Versuch, die Gränzen der Wirksamkeit des Staats zu bestimmen“ näher durchleuchtet, um die Konzeption des Bildungsbegriffes und der daraus folgenden Bildungsreform zu verstehen.

Menze versucht ebenfalls, das Gesamtkonzept von Humboldt zu verstehen. Er begann seine Studien, weil neuerdings über Humboldt meistens polemisch geredet wird. Er versucht die Grundgedanken nachzuzeichnen und trennt dabei die Bereiche Mensch, Bildung und Welt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Der Autor erläutert seine Motivation zur Themenwahl und definiert die für die Arbeit zentralen Begriffe Aufklärung und Neuhumanismus.

2. Hauptteil: Welche Rolle spielte Humboldt im Kontext der Aufklärung: Dieses Kapitel untersucht Humboldts Rolle als Bildungstheoretiker durch die unterschiedlichen Perspektiven von Benner und Menze.

2.1 Wie entwickelte sich die Bildungstheorie Humboldts und was war sein Grundansatz?: nach Benner: Hier wird der bildungspolitische Werdegang Humboldts analysiert, insbesondere seine Konzepte zu Menschenbildung und Staatsverantwortung.

2.2 Die Grundgedanken Humboldts: nach Menze: Das Kapitel fokussiert auf die zentrale Stellung des Individuums und die Bedeutung von Selbstbildung als höchstem Zweck menschlichen Lebens.

3. Was und warum wurde an Humboldt Kritik geübt?: nach Kawohl: Eine zusammenfassende Darstellung der Kritikpunkte an Humboldts Idealismus, Individualismus und seinem bildungspolitischen Reformwerk.

3.1 Kritik an Humboldts Idealismus: Die Auseinandersetzung mit Vorwürfen der Wirklichkeitsfremdheit und Abstraktion.

3.2 Kritik an Humboldts Individualismus: Diskussion über das Spannungsfeld zwischen individueller Selbstverwirklichung und gesellschaftlicher Bindung.

3.3 Kritik an der Reform Humboldts im Bildungswesen: Eine realistische Betrachtung der preußischen Bildungsreform unter Berücksichtigung historischer Rahmenbedingungen.

4. Schluß: Zusammenfassende Einschätzung der Aktualität Humboldtscher Ideen und der Notwendigkeit, sein Werk ohne zeitgenössische Verzerrungen zu betrachten.

Schlüsselwörter

Wilhelm von Humboldt, Bildungstheorie, Aufklärung, Neuhumanismus, Menschenbildung, Selbstbildung, Idealismus, Individualismus, Bildungsreform, Preußen, Erziehungswissenschaft, pädagogische Aufklärung, gesellschaftlicher Fortschritt, Humantität.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert den Bildungsbegriff Wilhelm von Humboldts im geschichtlichen Kontext der Aufklärung und beleuchtet sowohl seine zentralen Thesen als auch die an seinem Werk geübte Kritik.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind die Entwicklung der Bildungstheorie, das Verhältnis von Mensch, Bildung und Gesellschaft sowie die historische Einordnung der preußischen Bildungsreform.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, einen fundierten Überblick über die Grundgedanken Humboldts zu geben und die kritische Auseinandersetzung mit seinem Gesamtwerk aufzuarbeiten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse, bei der zentrale Forschungspositionen (Benner, Menze, Kawohl) herangezogen werden, um das Werk Humboldts aus verschiedenen Blickwinkeln zu interpretieren.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der Bildungstheorie durch Benner, die Erläuterung der Grundgedanken durch Menze sowie die kritische Würdigung durch Kawohl.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Bildungstheorie, Selbstbildung, Neuhumanismus und die kritische Distanz zur Interpretation des 20. Jahrhunderts definiert.

Warum wird Humboldt nach Meinung des Autors heute oft kritisiert?

Der Autor führt dies darauf zurück, dass viele Kritiker sich nicht die Mühe machen, das komplexe Lebenswerk Humboldts zu erfassen, sondern lediglich einzelne Fragmente unter ideologischen Gesichtspunkten interpretieren.

Wie bewertet der Autor die Humboldtsche Bildungsreform heute?

Der Autor sieht in der Reform eine revolutionäre Entwicklung, die trotz gewisser Schwächen in der damaligen Zeit ihre Berechtigung hatte und deren Grundideen, wie das lebenslange Lernen, heute wieder hochaktuell sind.

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Details

Title
Der Bildungsbegriff Humboldts im Kontext des Bildungsdenkens der Aufklärung
College
Helmut Schmidt University - University of the Federal Armed Forces Hamburg
Grade
2,0
Author
Thore Rothenburg (Author)
Publication Year
2000
Pages
15
Catalog Number
V37418
ISBN (eBook)
9783638367653
Language
German
Tags
Bildungsbegriff Humboldts Kontext Bildungsdenkens Aufklärung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Thore Rothenburg (Author), 2000, Der Bildungsbegriff Humboldts im Kontext des Bildungsdenkens der Aufklärung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/37418
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