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Computational Exploration im Journalismus

Journalistische Arbeitswege und der Einfluss von "Computational Journalism"

Title: Computational Exploration im Journalismus

Term Paper , 2017 , 28 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Patrick Pilz (Author), Kim Martin Heeß (Author)

Communications - Journalism, Journalism Professions
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Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit Arbeitswegen von Journalisten und der Rolle von neuen Technologien im Berufsbild Journalismus. Bei der Definition von Arbeitswegen im „klassischen Sinne“ dient Weischenberg als theoretischer Hintergrund. Ergebnisse dieser Definitionen sind in Kapitel 1.1 zu finden und bieten einen Überblick über die verschiedenen Facetten des journalistischen Arbeitens. Kapitel 4 greift die aktuellen technologischen Entwicklungen und Trends im Journalismus auf und erläutert diese anhand von Beispielen. Abschließend diskutiert diese Arbeit Chancen und Risiken, die sich aus Technologien für den Journalismus ergeben.

Historisch betrachtet haben technologische Entwicklungen schon immer weitreichende Veränderungen für den Menschen mit sich gebracht. Fundamentale Technologien wie beispielsweise die Entwicklung der Agrikultur, der Maschinentechnologie, der Elektrizität oder der Mikroelektronik stellen laut Weyers erhebliche Umbrüche für den Menschen dar, die sich auf verschiedenste Bereiche unseres alltäglichen Lebens auswirken. Gegenwärtig stehen Algorithmen und künstliche Intelligenz im Fokus von Wissenschaft und Medien. Was bedeutet die Infiltrierung von Maschinen spezifisch für den Journalismus? Als vierte Gewalt im Staat ist der Journalismus dafür zuständig, die Mächtigen zu kontrollieren und Missstände zu beleuchten. Er trägt für unsere Gesellschaft Informationen zusammen und unterbreitet diese der Öffentlichkeit. Journalismus ist nach Luhmann die Schnittstelle zwischen Weltgeschehen und Bevölkerung und nimmt somit eine sogenannte „Gatekeeper-Funktion“ ein. Mit Einführung des Internets in den 1980er und 1990er Jahren und der damit verbundenen Digitalisierung haben sich laut Dörr die Arbeitswege von Journalisten kontinuierlich weiterentwickelt. Automatisierungen sind in allen Bereichen journalistischen Arbeitens zu finden und stellen im Kampf um Wirtschaftlichkeit und publizistische Anerkennung das Bestehen von Medien sicher. Jedoch ist die Frage, inwiefern Technologien in der Lage sind, menschliche Leistungen zu übernehmen und inwieweit Maschinen Menschliches leisten sollten, relevanter denn je. Laut Dörr drängen neue Marktteilnehmer in die sich wandelnde Medienwelt und stellen die Rolle von Journalisten durch innovative Produkte wie algorithmische Textgenerierungs-Software infrage.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Begriffserklärung

1.2 Theoretischer Hintergrund

1.2.1 Recherche

1.2.2 Themenfindung

1.2.3 Produktion

1.2.4 Korrektur

1.2.5 Moderation

1.2.6 Kommunikation

1.2.7 Distribution

2 Fragestellung

2.1 Ableitung der Forschungsfrage

2.2 Hypothesenbildung

3 Methodik

3.1 Messmethoden

4 Ergebnisse

5 Diskussion

5.1 Interpretation

5.2 Methodenkritik

5.3 Ausblick

6 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den Einfluss von „Computational Journalism“ auf die traditionellen Arbeitswege von Journalisten und analysiert, wie technologische Entwicklungen, insbesondere durch automatisierte Prozesse, das journalistische Berufsbild transformieren.

  • Automatisierte Textgenerierung und ihre technologischen Voraussetzungen
  • Die Rolle von Chatbots und KI in der journalistischen Kommunikation
  • Vergleich klassischer Arbeitsweisen mit datengetriebenen Prozessen
  • Chancen und ethische Risiken der algorithmischen Infiltration
  • Entstehung neuer Berufsfelder im Journalismus

Auszug aus dem Buch

Algorithmic Jouralism

Der Begriff „Algorithmic Journalism“ beschreibt automatisierte Textgenerierung (Natural Language Generation – NLG) durch Computer. Weitere Definitionsansätze aus Wissenschaft und Medien zur automatisierten Erstellung von Inhalten durch Computer stellen beispielsweise die Begriffe „Robot Journalism“ und „Automated Journalism“ dar. Zur Vereinfachung dieser Arbeit wird in diesem Kontext der Definitionsansatz von Dörr (2006) dienen.

„Algorithmic Journalism“ ist unter der Verfügbarkeit von Big Data in der Lage, massenhaft und standardisiert Inhalte zu produzieren. Während Algorithmen in den journalistischen Genres „CAR“ oder „Data Journalism“ hauptsächlich als Analyse-, Editier- oder Recherchewerkzeug fungieren (z.B. zur Visualisierung von Daten), sind Algorithmen im „Algorithmic Journalism“ zu weitaus mehr dienlich. Je nach produkt- und ergebnisabhängigen Trainingsrunden der Software ist eine vom Menschen (fast) unabhängige Produktion, Publikation und Distribution von Texten möglich. Zur Erläuterung von technologischen Voraussetzungen und der Funktionsweise des „Algorithmic Journalism“ veranschaulicht das nachstehende Eingabe-Verarbeitungs-Ergebnis-Modell (E-V-E-Modell) die Phasen der automatischen Textgenerierung (Dörr, 2015).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet den historischen Wandel durch Technologie und führt in die Relevanz von „Computational Journalism“ für die Gatekeeper-Funktion des Journalismus ein.

2 Fragestellung: In diesem Kapitel wird die Forschungsfrage nach dem Infiltrierungsgrad technologischer Entwicklungen im Journalismus abgeleitet und durch Hypothesen präzisiert.

3 Methodik: Der methodische Ansatz der Arbeit basiert auf einer reinen Literaturrecherche zur exemplarischen Darstellung aktueller technischer Trends.

4 Ergebnisse: Die Ergebnisse präsentieren Praxisbeispiele wie Chatbots und automatisierte Textgenerierung und zeigen deren Einfluss auf journalistische Arbeitsschritte auf.

5 Diskussion: Es findet eine kritische Auseinandersetzung mit Chancen wie Ökonomisierung sowie Risiken wie Arbeitsplatzverlust und ethischen Bedenken bei Algorithmen statt.

6 Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass automatisierte Prozesse den Journalismus bereits maßgeblich beeinflussen und in Zukunft einen noch größeren Stellenwert einnehmen werden.

Schlüsselwörter

Computational Journalism, Algorithmic Journalism, Computer-Assisted-Reporting, Data Journalism, Automatisierung, Künstliche Intelligenz, Big Data, Chatbots, Journalismus, Medienwandel, Textgenerierung, Ethik, Algorithmen, Arbeitsprozesse, Digitale Transformation

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Transformation des Journalismus durch technologische Neuerungen, insbesondere im Bereich der Automatisierung.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die Auswirkungen von Big Data, KI-gestützter Textgenerierung, Chatbots und die Veränderung klassischer journalistischer Arbeitsschritte.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, zu prüfen, inwieweit „Computational Journalism“ bereits in den Journalismus eingedrungen ist und wie diese Technologien die Arbeitsweise beeinflussen.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturrecherche, die aktuelle Entwicklungen in Fachmagazinen und wissenschaftlichen Publikationen analysiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden Begriffsdefinitionen, der theoretische Hintergrund und praktische Anwendungsbeispiele für automatisierte Technologien im Journalismus erläutert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Computational Journalism, Automatisierung, Algorithmen, Datenjournalismus und die Veränderung journalistischer Arbeitsabläufe.

Wie funktioniert das E-V-E-Modell?

Das Modell beschreibt die Phasen der automatischen Textgenerierung: Eingabe von Daten, Verarbeitung durch Algorithmen und die Ausgabe als publizierbarer Text.

Welche ethischen Bedenken werden bezüglich der Algorithmen geäußert?

Diskutiert werden Risiken wie Diskriminierung durch voreingenommene Daten, fehlende Transparenz der Algorithmen und die Gefahr von Arbeitsplatzverlusten.

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Details

Title
Computational Exploration im Journalismus
Subtitle
Journalistische Arbeitswege und der Einfluss von "Computational Journalism"
College
Sport Academy Cologne  (Institut für Kommunikations- und Medienforschung)
Course
Critical Topics des Sportjournalismus
Grade
1,3
Authors
Patrick Pilz (Author), Kim Martin Heeß (Author)
Publication Year
2017
Pages
28
Catalog Number
V374937
ISBN (eBook)
9783668522442
ISBN (Book)
9783668522459
Language
German
Tags
Automated Journalism Algorithmische Selektion Algorithmus Computer-Assisted-Reporting Data Journalism Algorithmic Jouralism Robot Journalism Natural Language Generation Bots Chat Bot
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Patrick Pilz (Author), Kim Martin Heeß (Author), 2017, Computational Exploration im Journalismus, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/374937
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