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Ein partizipatives Didaktikmodell. Eine Weiterentwicklung der dialektisch orientierten Didaktik von Lothar Klingberg bezogen auf die berufliche Bildung

Titre: Ein partizipatives Didaktikmodell. Eine Weiterentwicklung der dialektisch orientierten Didaktik von Lothar Klingberg bezogen auf die berufliche Bildung

Thèse de Master , 2015 , 106 Pages , Note: 2,3

Autor:in: Jürgen Mohrbacher (Auteur)

Didactique - Didactique générale, Objectifs de l'éducation, Méthodes
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Die Teilnehmer in der beruflichen Bildung bringen Wissen aus ihrer Praxis mit in den Unterricht. In einer Literaturrecherche wurde untersucht, in wieweit Aussagen von Autoren zutreffen, dass von Teilnehmerinnen und Teilnehmern am Unterricht beigesteuerte neue Inhalte dazu beitragen. das Wissen der Lehrenden zu erweitern. Die Lehrerinnen und Lehrer lernen auch von den Teilnehmern. Diese Aussagen wurde in einer Stichprobe (N=167) von den Berufsschullehrerinnen und Lehrern an baden-württembergischen Berufsschulen untersucht. Das Ergebnis der Untersuchung zeigt auf, dass Lehrerinnen und Lehrer anerkennen, dass Sie von Schülerinnen und Schülern lernen können. Beim Entscheidungsprozess der Methodenwahl durch die Lehrenden, werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer nur im geringen Umfang mit einbezogen.

Der Unterrichtsprozess in der beruflichen Bildung sollte einen partizipativen Charakter aufweisen. Hierzu wird ein partizipatives Didaktikmodell auf der Grundlage der dialektischen Didaktik von Lothar Klingberg und des humanistischen Modells der „Themenzentrierten Interaktion“ von Ruth C. Cohn vorgestellt. Die Stärkung des Subjekts innerhalb der Gesellschaft, besonders im Beruf, steht im Vordergrund dieses Didaktikmodells.

Participants of vocational training often bring along their practical know-how and knowledge into the lesson. A literature research analyzed how far the statements of authors are true, that new contents given by the participants’ input can contribute to the extensions of their teachers’ knowledge. Teachers also benefit from their students. A random check (N=167) of active vocational school teachers in Baden-Württemberg demonstrates shows whether these statements are true or not. The result of this research shows that teachers are actually aware that they profit from their students’ knowledge. Nevertheless, students are less involved in the decision-making process with regard to the choice of methods.

However, the process of teaching in vocational education should have a clear participative character. For this purpose a didactic participative model is introduced. Basics of this mod-el are the “dialectic didactics” by Lothar Klingberg and the humanistic model of the “theme-centered interaction” of Ruth C. Cohn. The most important issue of this didactic participatory model that the human subject within the society should be strengthened espe-cially regarding his profession.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Theoretische Grundlagen

2.1 Dialektisch orientierte Didaktik (Lothar Klingberg)

2.1.1 Grundbegriffe

2.1.2 Didaktische Analyse des Lehrens

2.1.3 Heuristische Aspekte des Unterrichtsprozesses

2.2 Themenzentrierte Interaktion (TZI)

2.3 Das lehrende und lernende Subjekt

2.4 Subjektorientierung nach Klaus Holzkamp

3 Partizipatives Didaktikmodell

3.1 Erwachsenenbildner_in als Subjekt

3.2 Teilnehmer_in als Subjekt

3.3 Inhalt - „theoretische Aneignung der Welt“

3.4 Subjektfördernde Methoden

3.5 Störungen und Einflüsse der Umwelt im Unterricht

4 Evaluation

4.1 Erhebungsinstrumente

4.2 Auswertung

4.3 Ergebnisse

5 Fazit/Diskussion

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit entwickelt ein partizipatives Didaktikmodell für die berufliche Bildung, das auf der dialektisch orientierten Didaktik von Lothar Klingberg und dem Konzept der Themenzentrierten Interaktion (TZI) von Ruth C. Cohn basiert, um die Stärkung des Subjekts in Bildungs- und Arbeitsprozessen zu untersuchen und empirisch zu prüfen.

  • Verbindung von Klingbergs dialektischer Didaktik mit dem humanistischen Modell der TZI
  • Stärkung der Subjektorientierung in der beruflichen Weiterbildung
  • Bedeutung partizipativer Prozesse für Wissenszuwachs und Methodenwechsel
  • Empirische Evaluation der Lehrersicht zur Einbeziehung der Teilnehmer
  • Kritische Analyse von Machtverhältnissen und Bildungsbedingungen im Spätkapitalismus

Auszug aus dem Buch

3.4 Subjektfördernde Methoden

Die Auswahl der Methoden und Sozialformen sollen den Inhalt so darstellen, dass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer diesen bezogen auf seinen sozialen und beruflichen Kontext begreifen kann.

„Es gibt keinen Königsweg des sozialen Lernens, der pädagogisch begründet und methodisch realisiert, direkt ins Reich der Freiheit führt!“ (Meueler, 2009b, S. 177)

Bei der Anwendung von Methoden im Unterricht sind verschiedene Aspekte zu beachten:

• manche Methoden wie Rollenspiele können die Herrschaftsbeziehungen innerhalb der Gruppe darstellen, die dann evtl. auch zu Konflikten führen können.

• bei Präsentationen werden Sprachbarrieren sichtbar, die ihre Stärken und Schwächen deutlich machen.

• Bei Gruppenarbeiten sollen den Lernenden die Reibungsflächen und Konflikte transparent gemacht werden, die bei einem Frontalunterricht nicht auftreten würden.

Für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sollte transparent dargestellt werden, dass der „Erfahrungsaustausch“ und der Erwerb von „Handlungskompetenz“ im Vordergrund stehen (ebd, S. 192–195). Dieser Austausch ist nach den Regeln der TZI durchzuführen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Vorstellung des Themas, der Relevanz des Lernens in der heutigen Gesellschaft und der Forschungsfrage bezüglich partizipativer Prozesse.

2 Theoretische Grundlagen: Darstellung der dialektisch orientierten Didaktik von Lothar Klingberg und der Themenzentrierten Interaktion (TZI) von Ruth C. Cohn als Fundament.

3 Partizipatives Didaktikmodell: Zusammenführung der theoretischen Ansätze zu einem neuen Modell mit Fokus auf der Rollengestaltung von Lehrenden und Teilnehmenden.

4 Evaluation: Beschreibung der methodischen Durchführung und Ergebnisse einer quantitativen Befragung von Berufsschullehrkräften in Baden-Württemberg.

5 Fazit/Diskussion: Kritische Reflexion der Ergebnisse und Diskussion der praktischen Implikationen für die berufliche Bildung.

Schlüsselwörter

Dialektik, Didaktik, Partizipation, Subjektorientierung, Berufliche Bildung, Themenzentrierte Interaktion, Erwachsenenbildung, Expansives Lernen, Lehr-Lern-Vertrag, Werkstattunterricht, Selbstreflexion, Lehrer-Schüler-Verhältnis

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, wie ein partizipatives Didaktikmodell die berufliche Bildung bereichern kann, indem es Lehrende und Lernende als gleichberechtigte Subjekte in den Unterrichtsprozess einbindet.

Welches sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder sind die Dialektik von Lehren und Lernen, die Bedeutung der sozialen Interaktion, Subjektorientierung sowie Methoden zur aktiven Beteiligung von Auszubildenden.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Die Forschungsfrage lautet, ob in der Literatur und in einer quantitativen Befragung von Berufsschullehrkräften Indikatoren dafür existieren, dass partizipative Prozesse und ein Methodenwechsel im Unterricht nachweisbar sind.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Der Autor nutzt Literaturrecherche zur theoretischen Herleitung sowie eine quantitative Online-Befragung von 167 Berufsschullehrkräften zur empirischen Untersuchung seiner Hypothesen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil widmet sich der Verknüpfung von Klingbergs Dialektik und Cohns TZI, erörtert die Rollen von Lehrenden und Lernenden und stellt methodische Ansätze wie Werkstattunterricht und Lehr-Lern-Verträge vor.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Dialektik, Didaktik, Partizipation, Subjektorientierung, Erwachsenenbildung und Themenzentrierte Interaktion.

Wie unterscheidet der Autor zwischen defensivem und expansivem Lernen?

Defensives Lernen dient der bloßen Bedrohungsabwehr in restriktiven Strukturen, während expansives Lernen auf die Erweiterung der eigenen Handlungsfähigkeit und Selbstverwirklichung zielt.

Welche Bedeutung hat das „Eisbergmodell“ für den Unterricht?

Es dient dazu, verborgene Lernwiderstände der Teilnehmenden an die Oberfläche zu bringen, damit diese als Teil des Lernprozesses bearbeitet und gelöst werden können.

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Résumé des informations

Titre
Ein partizipatives Didaktikmodell. Eine Weiterentwicklung der dialektisch orientierten Didaktik von Lothar Klingberg bezogen auf die berufliche Bildung
Université
University of Education Freiburg im Breisgau  (Erziehungswissenschaft)
Cours
Erwachensenenbildung/Weiterbildung
Note
2,3
Auteur
Jürgen Mohrbacher (Auteur)
Année de publication
2015
Pages
106
N° de catalogue
V375261
ISBN (ebook)
9783668525610
ISBN (Livre)
9783668525627
Langue
allemand
mots-clé
Dialektik Didaktik Partizipation Subjektorientierung Subjektorientierte Erwachsenenbil-dung Themenzentrierte Interaktion
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Jürgen Mohrbacher (Auteur), 2015, Ein partizipatives Didaktikmodell. Eine Weiterentwicklung der dialektisch orientierten Didaktik von Lothar Klingberg bezogen auf die berufliche Bildung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/375261
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Extrait de  106  pages
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