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Napoleons Grande Armee in Russland 1812. Anfang vom Ende Napoleons

Title: Napoleons Grande Armee in Russland 1812. Anfang vom Ende Napoleons

Term Paper , 2015 , 11 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Daniel Gerhardt (Author)

History - Miscellaneous
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Eine Analyse des Russlandfeldzugs Napoleons und der eingesetzten Truppen der Grande Armee.
„Der katastrophale Ausgang des Rußlandfeldzuges besiegelte Napoleons Schicksal. Nicht nur kostete er ihn Hunderttausende seiner besten Soldaten, er beschädigte auch den weitverbreiteten Glauben an seine Unbesiegbarkeit und ließ die Aura von Überlegenheit, die ihn umgeben hatte, verblassen“. (Zamoyski, 2012)
Diese Aussage führt deutlich vor Augen welche Bedeutung der Russlandfeldzug Napoleons im Jahr 1812 für ihn, sein Reich und für ganz Europa hatte. Mit diesem Feldzug wurde ein Wendepunkt der Geschichte erreicht, der einen unaufhaltsamen Machtverfall Napoleons einleiten sollte. Das gewählte Zitat betont den Verlust von Napoleons Machtgrundlage: Seiner Armee. Auf diesem Feldzug verlor seine glorreiche Grande Armée den Nimbus der Unbesiegbarkeit im Felde, was Gegner in ganz Europa aufhorchen und erkennen ließ, dass „der Bann gebrochen ist, was Napoleon angeht, und er nicht mehr so furchteinflößend ist wie einst“ (Zamoyski, 2012) [...]

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. La Grande Armée

3. Ursachenforschung für das Scheitern

3.1 Taktische und persönliche Fehler Napoleons

3.2 Zusammensetzung der Armee

3.3 Logistische und Organisatorische Fehler

4. Bilanz des Feldzugs

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die vielfältigen Ursachen für das Scheitern des Russlandfeldzugs der Grande Armée im Jahr 1812 und analysiert, wie taktische, logistische und organisatorische Faktoren in Verbindung mit der heterogenen Zusammensetzung der Armee zu einer historischen Katastrophe führten, die den Machtverfall Napoleons einleitete.

  • Analyse der taktischen und persönlichen Entscheidungsfehler Napoleons
  • Untersuchung der problematischen multi- bzw. internationalen Zusammensetzung der Streitkräfte
  • Bewertung logistischer und organisatorischer Versäumnisse bei der Versorgung
  • Diskussion der Auswirkungen des Feldzugs auf die Machtposition Napoleons
  • Bilanzierung der menschlichen und materiellen Verluste

Auszug aus dem Buch

3.1 Taktische und persönliche Fehler Napoleons

Bei der Suche nach Gründen für das Scheitern der Grande Armée in Russland müssen taktische Fehler und eventuelles persönliches Versagen Napoleons bzw. seiner Generäle mit in Betracht gezogen werden. Zunächst stellt sich die Frage, ob der Krieg für Napoleon überhaupt notwendig war. In einigen Werken dazu wird das Gegenteil behauptet, nämlich dass eine andere Lösung mit Russland möglich gewesen wäre, wenn Napoleon zu einigen Kompromissen bereit gewesen wäre. Des Weiteren muss die zeitliche Komponente angesprochen werden, welche Nicolson wie folgt auffasste: „Sein Irrtum war nicht, wie er später behauptete, daß er in einem Jahr zu erreichen suchte, wofür er zwei Jahre gebraucht hätte, sondern daß er in sechs Monaten etwas erreichen wollte, was er in vier Monaten hätte verwirklichen müssen“.

Ebenso kann man Napoleon als grundlegenden Fehler unterstellen, dass er den Feldzug, aufgrund von diversen „unentschuldbaren Verzögerungen“ zu spät im Jahr begonnen hatte. Auch die Truppenauswahl bzw. die reine Anzahl an Soldaten kann als strategischer Fehler ausgelegt werden (siehe hierzu Kapitel 3.2). Nicolson geht mit dieser Behauptung so weit, dass er konsterniert, dass eine kleinere Armee, nur aus Franzosen bestehend, vorteilhafter gewesen wäre. Militärtaktisch wird Napoleon nach wie vor der zu geringe Einsatz seiner Flügel vorgeworfen sowie das Begehen von entscheidenden Fehlern in den großen Schlachten. Zwar waren Gefechte wie Borodino oder der Brand von Moskau in „keiner Weise entscheidend“ für den Feldzug, jedoch muss Napoleon sich bei ersterem beispielsweise vorhalten lassen, dass er seine Garde nicht eingesetzt hat und so die Russen entkommen ließ.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die historische Relevanz des Russlandfeldzugs als Wendepunkt in Napoleons Herrschaft und definiert die zentralen Forschungsfragen sowie die methodische Vorgehensweise.

2. La Grande Armée: Dieses Kapitel erläutert den Begriff der Grande Armée und differenziert zwischen der Streitmacht von 1805 und der Armee von 1812, wobei insbesondere die Größe und die Rekrutierung der Armee hervorgehoben werden.

3. Ursachenforschung für das Scheitern: Der Hauptteil analysiert die Gründe für den Untergang, unterteilt in taktische Fehler, die internationale Zusammensetzung der Armee sowie logistische Probleme.

4. Bilanz des Feldzugs: Dieses Kapitel zieht eine quantitative Bilanz der verheerenden Verluste an Menschenleben und räumt mit dem Mythos auf, dass allein der russische Winter für das Scheitern verantwortlich war.

5. Fazit: Das Fazit fasst die Analyseergebnisse zusammen und ordnet den Russlandfeldzug als entscheidenden Wendepunkt ein, der Napoleons Glaubwürdigkeit und Machtgrundlage dauerhaft zerstörte.

Schlüsselwörter

Napoleon, Russlandfeldzug, 1812, Grande Armée, Taktik, Logistik, Scheitern, Militärgeschichte, Verbündete, Versorgung, Menschenverlust, Machtverfall, Strategie, Borodino, Politik der verbrannten Erde

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert die Ursachen, die zum Scheitern der Grande Armée während des Russlandfeldzugs im Jahr 1812 geführt haben.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Zentral sind die taktische Führung durch Napoleon, die multinationale Zusammensetzung der Armee sowie die mangelhafte logistische Planung und Infrastruktur.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die vielschichtigen Faktoren für die Katastrophe aufzuzeigen und zu gewichten, um den Machtverfall Napoleons besser zu verstehen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine historisch-analytische Arbeit, die auf der Auswertung zentraler Werke bedeutender Historiker und zeitgenössischer Berichte basiert.

Was umfasst der Hauptteil der Arbeit?

Der Hauptteil gliedert sich in eine taktische Analyse Napoleons, eine Untersuchung der Armeestruktur und eine detaillierte Auseinandersetzung mit logistischen Fehleinschätzungen.

Welche Schlagworte charakterisieren die Arbeit?

Schlüsselbegriffe sind vor allem Grande Armée, Russlandfeldzug, logistisches Scheitern, Taktik und militärischer Machtverfall.

Wird die Schuld am Scheitern ausschließlich dem russischen Winter zugeschrieben?

Nein, die Arbeit räumt mit diesem populären Irrglauben auf und zeigt, dass logistische Mängel und taktische Fehler bereits vor dem Wintereinbruch gravierende Folgen hatten.

Warum wird die multinationale Zusammensetzung der Armee als kritisch bewertet?

Sie führte zu mangelnder Loyalität, fehlendem „Korpsgeist“ und erschwerte durch die unterschiedlichen Interessen und Qualitäten der Truppen eine einheitliche Führung.

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Details

Title
Napoleons Grande Armee in Russland 1812. Anfang vom Ende Napoleons
College
Johannes Gutenberg University Mainz  (Historisches Seminar)
Grade
1,3
Author
Daniel Gerhardt (Author)
Publication Year
2015
Pages
11
Catalog Number
V375391
ISBN (eBook)
9783668525436
ISBN (Book)
9783668525443
Language
German
Tags
Napoleon Grande Armee Russlandfeldzug 1812 Französische Revolution
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Daniel Gerhardt (Author), 2015, Napoleons Grande Armee in Russland 1812. Anfang vom Ende Napoleons, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/375391
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